Hundertprozentig auf Volleyball fokussiert

Dass ihr SSC Palmberg Schwerin die Volleyball-Meisterschaft knapp verpasst hat, nimmt Lea Ambrosius mit einem Augenzwinkern: „Es war für mich eine tolle erste Saison in der ersten Liga, gleich mit zwei Titeln und der Vizemeisterschaft. Es wär ja zu viel des Guten gewesen, gleich in der ersten Saison drei Titel zu holen, was hätte denn da noch kommen sollen, man muss doch noch Ziele haben“, sagt die junge Mittelblockerin, die 2018 vom Zweitligisten VCO Schwerin zur Erstligamannschaft stieß, mit einem Lächeln. Und diese Ziele kann die 19-Jährige ab nächster Saison tatsächlich weiter mit dem SSC verfolgen. „Lea wird in den nächsten Jahren eine große Bereicherung für uns sein“, ist sic

2019-05-22T14:03:27+02:0022. Mai 2019|

„Wir sind jetzt schon alle heiß darauf, 2020 wieder Meister zu werden“

Felix Koslowski, nach allem, was direkt nach dem letzten Spiel in Stuttgart und in den Medien schon gesagt wurde – gibt es irgendwas, was zur SSC-Saison noch nicht gesagt wurde? Nein, eigentlich nicht. Ich sag aber noch mal gern, was wir in den Tagen nach Stuttgart erlebt haben, mit unseren Fans, Sponsoren, allen Unterstützern des Volleyballs, das macht uns wirklich stolz. Natürlich werden wir immer anhand unserer Erfolge bewertet, an der Zahl der Medaillen, an der Farbe der Medaillen, an den Titeln, die wir holen. Aber ich glaube, am Ende geht es vielmehr darum, dass wir der Stadt, der Region, dem Land eine Mannschaft geben konnten, auf die sie stolz sein können. Das ist ganz toll, dass wir das offenbar verkörpern können, die größte Wertschätzung, die wir bekommen können.

2019-05-17T15:24:17+02:0018. Mai 2019|

Elli wird Nummer 1!

SSC-Libera Elisa Lohmann (20) wird neue Stammspielerin bei Schweizer Erstligisten. Aktuell spielt sie mit der deutschen Nationalmannschaft das Turnier in Montreux. Seit der Saison 2015/16 gehörte Elisa „Elli“ Lohmann zum Erstligateam von Volleyball-Rekordmeister SSC Palmberg Schwerin, zunächst als Außenangreiferin und mit Doppelspielrecht SSC/VCO Schwerin, dann als „umgeschulte“ Libera zum festen Ensemble. Als solche stand sie den Nationalspielerinnen Lenka Dürr, Luna Carocci und aktuell Anna Pogany zur Seite. Jetzt macht die 20-Jährige den Schritt in die erste Reihe und gleichzeitig ins Ausland: Sie wechselt für die Saison 2019/20 zum Schweizer Erstligisten VC Kanti Schaffhausen und wird hier in der Startformation spielen. „Es ist Zeit für mich, mehr Spielpraxis und –erfahrung zu sammeln und mich weiterzuentwickeln. Ich freu mich sehr über diese Möglichkeit, regelmäßig spielen zu können und bin voll motiviert“, sagt die gebürtige Parchimerin. Mit Meisterschaft, Pokal und vermutlich auch einem internationalen Wettbewerb kann Schaffhausen – aktuell Meisterschaftsvierter – ihr spannende Herausforderungen bieten. „Elli hat bei uns eine tolle Entwicklung genommen und ist jetzt bereit, als erste Libera Verantwortung zu übernehmen“, freut sich SSC-Chefcoach Felix Koslowski für und über seine Libera. „Ihr Weggang wird bei uns schon eine Lücke reißen, wir waren mit ihr auf dieser Position doppelt gut besetzt. Aber es geht nicht nur um unsere Interessen, sondern um die der Spielerinnen.“ Keine Frage, dass bei aller Vorfreude auch bei der jungen Volleyballerin etwas Abschiedsschmerz mitschwingt: „Ich werde das Gesamtpaket hier vermissen, es hat alles sehr gut zusammengepasst. Man ist von allen Seiten gut umsorgt, die Fankulisse ist toll, das hohe Leistungsniveau, der Freundeskreis, die Familie in der Nähe… Jetzt freu ich mich sehr auf die Herausforderungen und die neuen Erfahrungen in der Schweiz.“ Vorher steht für die 20-Jährige ganz aktuell aber noch eine andere aufregende Herausforderung in der Schweiz an: Weil sich Nationalmannschafts-Libera Lenka Dürr verletzt hat und SSC-Stammlibera und Nationalspielerin Anna Pogany nach der intensiven Saison eine Erholungspause bekommt, wurde Elisa Lohmann kurzfristig für die Auswahl nachnominiert. Die junge Libera ist bereits direkt nach dem Finalspiel in Stuttgart zu den „Schmetterlingen“ gereist, um in Vertretung ihrer Teamkollegin am Montreux Volley Masters (13. – 18. Mai) teilzunehmen. „Das war sehr überraschend. Ich freue mich sehr, dass ich so eine Chance bekomme und sie wahrnehmen kann und bin gespannt, was auf mich zukommt!“ Für alle, die Elli nicht gern aus Schwerin weggehen sehen, gibt es übrigens durchaus Hoffnung auf ein Wiedersehen: „Das soll kein Lebewohl und Nimmerwiedersehen werden“, sagt sie, und sagt auch Trainer Koslowski: „Die Idee ist natürlich schon, dass Elli perspektivisch wieder den Weg in die Bundesliga und nach Schwerin zurückfindet.“ Elisa Lohmann (1,75 Meter) wurde am 22. Juli 1998 in Parchim geboren, fing hier auch mit dem Volleyballspiel an. 2014 wechselte sie nach Schwerin und besuchte hier das Sportgymnasium. Mit der U20 des SSC wurde sie 2016 Deutscher Meister, mit Junioren-Nationalmannschaften spielte sie diverse Europa- und Weltmeisterschaften. 2018 nahm sie erstmals an einem Lehrgang der A-Nationalmannschaft teil. Mit dem SSC holte sie mehrfach den Meistertitel, den Supercup und den DVV-Pokal 2019.

2019-05-14T13:32:55+02:0014. Mai 2019|

U12 räumt ab!

Am zurückliegenden Wochenende fand die Landesmeisterschaft der U12 männlich statt. Gastgeber war der ESV Turbine Greifswald. Für die Finalrunde hatten sich zwei Mannschaften des Schweriner SC qualifiziert. Während die 1.Mannschaft des SSC ihre Vorrundenspiele gegen die 1.Mannschaft des ESV Turbine Greifswald und die 2.Mannschaft des SV Warnemünde jeweils mit 2:0 für sich entscheiden konnte, musste sich die 2.Mannschaft des SSC der 1.Mannschaft des SV Warnemünde in der Vorrunde geschlagen geben.

2019-05-14T13:05:13+02:0014. Mai 2019|

Schmerzhafter Abschied

Kapitän Jennifer Geerties verlässt den SSC Palmberg Schwerin. Heute wurden außerdem Ralina Doshkova (D), Tessa Polder (MB) und Nanaka Sakamoto (AA) verabschiedet. Für eingefleischte Fans des SSC Palmberg Schwerin ist diese Nachricht vielleicht sogar noch schwerer zu verdauen als die verlorene Meisterschaft: Außenangreiferin und Kapitänin Jennifer Geerties hat den Volleyball-Rekordmeister überraschend um vorzeitige Auflösung ihres bis 2020 gültigen Vertrages gebeten, um für die nächste Saison ein Angebot im Ausland anzunehmen. „Ich war fünf Jahre in Schwerin und es waren sehr sehr schöne Jahre. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Ich wünsche dem Team für nächste Saison alles Gute und viel Erfolg. Ich bin mir sicher die Mannschaft wird einen guten Kapitän finden.“, sagte die 25-Jährige heute Abend bei der SSC-Fanparty am Restaurant „Seewarte“. Den neuen Club wollte sie allerdings noch nicht nennen. „Wahrscheinlich darf einen sowas gar nicht überraschen, wenn man so eine Weltklasse-Spielerin im Kader hat, die sich in der Nationalmannschaft und diese Saison auch in der Champions League international hervorragend präsentiert hat“, so SSC-Geschäftsführer Andreas Burkard. „Es gibt einfach einige Ligen in Europa, die für jede Spielerin interessanter sind als die Bundesliga, sowohl finanziell als auch von der Leistungsdichte her. Wenn jemand die Chance bekommt, dort zu spielen, wollen wir nicht im Weg stehen. Aber es ist natürlich extrem bedauerlich für uns. Mit Jenny verlieren wir eine unheimlich wichtige Spielerin, die für den SSC mit zahlreichen Erfolgen verbunden ist und sich hier auch zur Stammspielerin der Nationalmannschaft entwickelt hat. Wir sagen ein riesiges Danke für alles, was wir gemeinsam erreicht haben, und wünschen ihr nur das absolut Beste für ihren weiteren Weg.“ Jennifer Geerties, geboren in Emlichheim, kam 2014 nach Schwerin, erkämpfte sich hier einen Platz als Stammspielerin und war seit letzter Saison Mannschaftskapitän. Mit dem SSC wurde sie zweimal Deutsche Meisterin, einmal Vizemeister, gewann zweimal den Supercup, einmal den DVV-Pokal und zweimal den dritten Platz im Europapokal. 2018/19 spielte sie mit dem SSC erstmals in der Champions League.   Mit der Kapitänin wurden heute Abend noch drei weitere Spielerinnen offiziell verabschiedet, deren Verträge auslaufen: die bulgarische Diagonalspielerin Ralina Doshkova, die niederländische Mittelblockerin Tessa Polder und die japanische Außenangreiferin Nanaka Sakamoto. „Alle drei waren eine Bereicherung fürs Team, haben sich hier gut entwickelt und immer im Sinne der Mannschaft gearbeitet“, lobt Andreas Burkard. „Nanaka sind wir superdankbar, dass sie die Ausleihe von ihrem Club Denso an uns gewagt hat, obwohl sie kein Deutsch und kaum Englisch spricht. Sie hat uns mit ihrer Persönlichkeit und ihrer Spielart wertvolle Impulse gegeben und nimmt hoffentlich auch Einflüsse von uns mit nach Hause. Tessa und Ralina wünschen wir alles Gute und bei ihren neuen Teams auch die Spielzeiten, die sie für ihre weitere Entwicklung brauchen.“ Im Mittelblock wird es keinen Neuzugang geben: „Hier sind wir gut bestückt, da zur neuen Saison Marie Schölzel wieder in Schwerin spielen wird. Auf Diagonal hingegen werden wir einen neuen starken Backup für Kimberly Drewniok suchen.“ Und nun auch eine neue Außenangreiferin. kawi

2019-05-13T20:10:15+02:0013. Mai 2019|

#gemeinsam HAMMERSAISON gemeistert!

Auch wenn nach einer wahren Nervenkrimi-Finalserie das allerletzte i-Tüpfelchen fehlte – für das, was am Ende dieser „Hammersaison 18/19“ (Zitat: Fanclub „Gelbe Wand“) alles auf der Haben-Seite steht, muss man sich schlicht verneigen vor dem, was vom und beim Rekordmeister geleistet wurde. Phänomenale Siege und hochklassige Spiele in der Liga wie auch in der Champions League lieferten Sternstunden im Schweriner Volleyball – unvergesslich die siegreichen Matches gegen die italienischen (Vize)Meister Conegliano und Scandicci, berauschend der Supercup-Saisonstart, das souveräne Pokalfinale, die bärenstarken Heimsiege in der Finalserie gegen Stuttgart, die die PALMBERG ARENA zum Beben brachten. Geschlossen, konzentriert, willens- und nervenstark, ansteckend spiellaunig und voll positiver Energie glänzte hier ein eingeschworenes Team, strategisch, technisch, athletisch und mental perfekt auf seine Aufgaben eingestellt. Da ein Löwenteil der Mannschaft auch in der neuen Saison zusammenbleibt, darf jetzt schon Großes vom SSC Palmberg Schwerin 2019/20 erwartet werden! Immer konnten und können die Schwerinnerinnen dabei auf die Unterstützung ihrer treuen Fanbase in Gelb zählen – durch eine lautstarke, stimmungsvolle „Gelbe Wand“ in der heimischen, stets sehr gut gefüllten PALMBERG ARENA ebenso wie bei jedem noch so weiten Auswärtsspiel. So haben Team und Trainer, medizinische Betreuung, Teamleitung und Geschäftsstelle, Partner und Sponsoren, Fans und unzählige Helfer diese Wahnsinnssaison gemeinsam gemeistert, mit Herz, unermüdlichem Einsatz und großzügigem Engagement – dafür kann das DANKESCHÖN kaum groß genug ausfallen! Auf jeden Fall kann es aber ordentlich gemeinsam gefeiert werden – mit drei Tagen voller Eventhighlights! Der offizielle Drei-Tage-Plan zum Saisonabschluss des SSC Palmberg Schwerin Sonntag, 12. Mai 15:45 Uhr Säumt die Straßen und den Markt! Der SSC geht auf Triumphfahrt im Doppeldeckerbus von der PALMBERG ARENA über den Obotritenring zum Schweriner Schloss und wird gegen 16:45 Uhr am Marktplatz zum öffentlichen Fanempfang eintreffen. Montag, 13. Mai 18:00 Uhr Auf zur Fanparty mit dem Team im Restaurant „Seewarte“! Paulsdamm 2, 19055 Schwerin Es gibt einen gratis Bus-Shuttle ab/bis Bushaltestelle Kongesshalle: Abfahrt: 17:30 Uhr Rückfahrt ab 20 Uhr Dienstag, 14. Mai 17:30 Uhr Schlagt zum traditionellen Fanturnier auf! mit dem Team & den SSC-Trainern in der PALMBERG ARENA Anmeldung unter volleyball@schweriner-sc.de erbeten

2019-05-12T09:55:32+02:0012. Mai 2019|

SSC verabschiedet sich mit dem Double aus der Saison 18/19

In dem fünften und letzten Finalspiel dieser Saison heißtes: „Do or Die“! Wer heut gewinnt, ist Deutscher Meister 2019. Stuttgart erwischt den besseren Start und liegt bei der ersten technischen Auszeit mit 8:1. Jennifer Geerties und ihr Team finden keinen Rhythmus. Sie haben Schwierigkeiten, den Ball auf den Boden zu bekommen. Auch die Aufschläge von Rivers nicht in den Griff. Zur zweiten technischen Auszeit steht es 16:7 für den Gastgeber aus Stuttgart. Beta Dumancic verkürzt durch die Mitte auf 10:18. Gegen Ende des ersten Satzes wechselt Felix Koslowski auf der Zuspielposition und bringt Britt Bongaerts für Denise Hanke. Auch weiterhin bekommen die Schwerinerinnen den Ball nicht auf den Boden. Am Ende gewinnt Stuttgart den ersten Satz mit 25:12. Ab dem zweiten Satz sind die Schwerinerinnen besser im Spiel. Block und Feldabwehr funktionieren nun besser, es geht eng zu. Stuttgart führt zur ersten technischen Auszeit mit zwei Punkten. Beide Mannschaften liefern sich einen heißen Fight und bringen jeweils ihren Sideout durch. Stuttgart hingegen zieht ab dem 12:12 etwas davon, ist in den Aktionen konsequenter, Schwerin nutzt seine Chancen nicht. Mit einem Ass gleicht Kapitänin Jennifer Geerties zum 18:18 aus. Anschließend reagiert Trainer Koslowski und bringt Greta Szakmary für McKenzie Adams. Mc Cage macht mit ihrem Block gegen den Hinterfeldangriff von Kimberly Drewniok den Deckel auf Satz 2 – 20:25 aus Sicht der Schwerinerinnen. Mit Satz drei startet die Aufholjagd der Mannschaft von Felix Koslowski. Nach der langen Pause zwischen Satz zwei und drei wirken die Schwerinerinnen wie ausgewechselt. Bis zum 9:0 gelingt den Gastgeberinnen kein Punkt. Stuttgart findet nicht in seinen Rhythmus, der SSC steht nun besser im Block und der Abwehr. Mit 25:14 holt sich das Team von Jennifer Geerties diesen Durchgang Nummer drei. In Satz vier sehen die Zuschauer in der Scharrena ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen beiden Mannschaften. Zur ersten technischen Auszeit führen die Gastgeberinnen mit drei Punkten, bei der zweiten technischen Auszeit hat der SSC die Nase mit 16:15 vorn. Lauren Barfield schlägt ein Ass zum zwischenzeitlichen 18:16. Doch Stuttgart kommt zurück in Spiel und geht erneut in Führung. Die Schwerinerinnen kämpfen sich zurück, gleichen zum 24:24 aus und holen sich den Satz knapp mit 26:24. Es geht in den Tie-Break. Von Beginn an schenken sich beide Mannschaften nichts. Keiner zieht davon, weil sowohl Schwerin als auch Stuttgart ihren Sideout durchbringen. Dabei ist das Glück etwas mehr auf Stuttgarter Seite, als beim Stand von 8:5 das letzte Mal in dieser Saison die Seiten gewechselt werden. Den erarbeiteten Vorsprung gibt Stuttgart nicht mehr her. Am Ende triumphieren sie mit im Tie-Break mit 15:11. Wir gratulieren dem neuen Deutschen Meister Allianz MTV Stuttgart und dem SSC Palmberg Schwerin zum Double aus Supercup und DVV-Pokal.

2019-05-11T21:13:41+02:0011. Mai 2019|
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