Schwerin verliert nach hartem Kampf 1:3 in der Königsklasse

Im Hinspiel der Play-off-Runde der CEV Champions League traf SSC Palmberg Schwerin auf den türkischen Spitzenclub Zeren Spor Ankara. Schwerin präsentierte sich mutig, kämpferisch und spielte lange auf Augenhöhe, besonders in den ersten drei Sätzen mit sehenswerten Angriffen und starkem Block. Trotz starker Leistungen der jungen Schweriner Mannschaft behielt Ankara in den entscheidenden Momenten die Nerven und nutzte die Eigenfehler der Gastgeberinnen. Nach vier umkämpften Sätzen sicherte sich Ankara mit 3:1 den Sieg (25:21, 25:21, 21:25, 25:14). Im Hinspiel der Play-off-Runde der CEV Champions League traf der SSC Palmberg Schwerin am Dienstagabend auf einen Hochkaräter aus der türkischen Liga, Zeren Spor Ankara. Die Gäste präsentierten sich von Beginn an auf höchstem Niveau, doch Schwerin agierte mutig, ideenreich und ließ sich vom übermächtig wirkenden Gegner keineswegs einschüchtern. Vor allem die druckvollen Angriffe aus dem Hinterfeld beeindruckten Ankara, sodass die Anfangsphase beim Stand von 7:6 völlig offen blieb. Auf Seiten der Türkinnen punkteten zunächst die Russinnen Gatina und Lazareva über Außen- und Diagonalposition, während Schwerin mit variablen Angriffen aus allen Zonen dagegenhielt. Besonders Jet Kok wurde von Zuspielerin Kohn immer wieder wirkungsvoll eingesetzt. Die Gäste aus Ankara, die am Wochenende noch das Spitzenteam Eczacıbaşı Istanbul bezwungen hatten, konnten sich in der Palmberg Arena bis zur Satzmitte nie um mehr als ein bis zwei Punkte absetzen — nicht zuletzt dank der lautstarken Unterstützung von den Rängen. Dann jedoch brachten ein druckvoller Aufschlag, eine intensiv umkämpfte Rallye zugunsten der Gäste sowie ein Schweriner Angriffsfehler Ankara erstmals deutlicher mit 16:19 in Führung, was die erste Auszeit des Abends durch Trainer Felix Koslowski nach sich zog. Ankara erhöhte anschließend auf fünf Punkte Vorsprung (18:23), ehe Schwerin noch einmal aufkam: Mia Kirchhoff sorgte mit einer starken Aufschlagserie dafür, dass ihr Team auf 21:23 verkürzen konnte. Am Ende behielten die Gäste jedoch die Nerven und entschieden den ersten Durchgang mit 25:21 für sich. Der zweite Satz begann mit sehenswerten Ballwechseln und spektakulären Abwehraktionen auf beiden Seiten, in deren Verlauf sich der SSC Palmberg Schwerin zunächst einen kleinen Vorsprung zum 7:4 erarbeiten konnte. Endlich fand das Team um Kapitänin Anne Hölzig den nötigen Zugriff im Block und entschärfte mehrere wuchtige Angriffe der Türkinnen. Die Gäste von Zeren Spor Ankara reagierten umgehend mit einer Auszeit, doch Mia Kirchhoff baute die Führung auf 14:11 aus. Auch Libera Florien Reesink durfte sich in die Punkteliste eintragen, als ihr Ball überraschend zum 15:12 im gegnerischen Feld landete. Durch einige Unkonzentriertheiten auf Schweriner Seite gelang Ankara jedoch der Ausgleich zum 16:16. Auch nach der folgenden Auszeit blieben die Gäste am Drücker und setzten sich auf 16:18 ab. Schwerin antwortete mit einem Doppelwechsel — und der zeigte Wirkung: Mit druckvollen Aufschlägen von ten Brinke sowie konsequenten Angriffen von Artyshuk und Kok drehte das Heimteam den Spielstand auf 20:19. Doch Ankara schlug zurück, eroberte die Führung erneut und erhöhte auf 20:22. In der entscheidenden Phase spielte die Mannschaft aus der Türkei ihre ganze Routine aus, während sich Schwerin nach starkem Beginn vor allem durch eine zu hohe Eigenfehlerquote selbst ausbremste. Mit 21:25 ging schließlich auch der zweite Durchgang an die Gäste — trotz einer lange Zeit völlig ausgeglichenen Partie auf Augenhöhe. Im dritten Satz stand der SSC Palmberg Schwerin bereits unter Zugzwang — „Alles oder Nichts“ lautete die Devise. Beide Teams starteten erneut ausgeglichen in den Durchgang. Vor allem Anne Hölzig überzeugte mit platzierten und variablen Angriffen, während Marije ten Brinke mit einem starken Block zum 6:4-Zwischenstand punktete. Mutig und taktisch klug agierend setzte sich Schwerin gegen den hochkarätigen Gegner aus der türkischen Hauptstadt zunächst auf 9:6 ab, auch begünstigt durch einige Eigenfehler der Gäste von Zeren Spor Ankara. Beim Stand von 11:7 reagierte Gästetrainer Stevan Ljubičić mit einer Auszeit und forderte mehr Konzentration von seinem Team, doch unmittelbar danach erhöhte Jet Kok mit einem Ass auf 12:7. Eine anschließende Aufschlagserie von Erkul brachte Ankara jedoch wieder auf zwei Punkte heran. In der Satzmitte schlichen sich auf beiden Seiten vermehrt Fehler ein, sodass der Spielfluss zeitweise litt. Eine starke Aufschlagserie von Anne Hölzig, kombiniert mit konsequenter Blockarbeit und weiteren Fehlern der Türkinnen, ließ Schwerin schließlich auf 18:12 davonziehen. Trotz mehrerer Wechsel auf Seiten Ankaras hielt das Heimteam den komfortablen Vorsprung bis in die Crunchtime zum 21:14. Dann jedoch wurde es noch einmal spannend: Drei Punkte in Folge ließen die Gäste aufschließen, ehe sie sich sogar auf 23:20 heranblockten. Ein Aufschlagfehler der Türkinnen bescherte Schwerin schließlich den ersten Satzball, den das Team zum 25:21 nutzte. Damit endete der dritte Durchgang zwar exakt mit demselben Ergebnis wie die beiden vorherigen Sätze — diesmal jedoch zugunsten der Gastgeberinnen. Der erste Punkt im vierten Durchgang gehörte Suus Gerritsen mit einem schnellen Angriff, bevor Der vierte Satz begann aus Sicht des SSC Palmberg Schwerin vielversprechend: Suus Gerritsen eröffnete den Durchgang mit einem schnellen Angriffspunkt, ehe die Gastgeberinnen mit einem Blitzstart auf 4:1 davonzogen. Erneut setzte der starke Aufschlagdruck Schwerins die Annahme von Zeren Spor Ankara unter Druck und zeigte Wirkung. Doch die Gäste blieben geduldig im eigenen Angriffsspiel, fanden zunehmend Lösungen und übernahmen beim Stand von 5:6 erstmals die Führung. Zwar gelang Schwerin noch einmal der Ausgleich, doch drei unglücklich abgefälschte oder knapp platzierte Bälle fielen zugunsten Ankaras — 7:10. Als die Türkinnen kurz darauf auf 8:12 erhöhten, geriet das junge Schweriner Team sichtbar unter Druck. Trainer Felix Koslowski reagierte mit einem Wechsel: Leana Grozer kam für Jet Kok ins Spiel und konnte auch sofort punkten. Dennoch baute Ankara den Vorsprung weiter aus — eine druckvolle Aufschlagserie von Uzelac stellte auf 9:16. Schwerin versuchte mit einem weiteren Wechsel, Iris Vos für Kapitänin Anne Hölzig, den Lauf der Gäste zu unterbrechen, doch der Acht-Punkte-Rückstand erwies sich als zu groß. Das Star-Ensemble aus der türkischen Hauptstadt ließ sich trotz kämpferischer Gegenwehr nicht mehr aus dem Konzept bringen und spielte den Satz souverän zu Ende. Mit 25:14 sicherte sich Ankara den vierten Durchgang und damit den Sieg. Starting Six Zeren Spor Ankara: Ercan – Gatina – Arici – Lazareva – Uzelac – Malinov – Alkan Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Reesink – Kohn – Kok – Hölzig – Kirchhoff – ten Brinke
Kracher in der CEV Champions League

Am kommenden Dienstag steht für das Team des SSC Palmberg Schwerin in den Playoffs der CEV Champions League eine echte Herkulesaufgabe an: Mit Zeren Spor Ankara gastiert ein Spitzenteam der türkischen Liga in der Palmberg-Arena. Der Klub aus der türkischen Hauptstadt verfügt über eine bemerkenswerte, wenn auch noch junge Geschichte. Erst 2022 wurde der Verein vom Unternehmer Mustafa Zeren gegründet, dessen Zeren Group in dieser Saison zugleich Namenssponsor der Champions League ist. Nachdem der sportliche Aufstieg in der Saison 2023/24 noch verpasst wurde, sicherte sich der Verein kurzerhand die Erstliga-Lizenz von Cukurova Adana. In der vergangenen Spielzeit erreichte Zeren Spor auf Anhieb Platz fünf und qualifizierte sich per Wildcard für die Königsklasse. Das Team des serbischen Cheftrainers Ljubicic ist hochkarätig besetzt. Neben den türkischen Nationalspielerinnen Sahin, Akman und Arici stehen zahlreiche internationale Topstars im Kader: die italienische Zuspielerin Malinov, die serbischen Angreiferinnen Mihailovic, Uzelac und Aleksic sowie die russischen Leistungsträgerinnen Lazareva und Gatina garantieren Volleyball auf absolutem Weltklasseniveau. In der heimischen Liga liefert sich Ankara Duelle auf Augenhöhe mit den Spitzenklubs aus Istanbul. In der Champions League setzte sich das Team unter anderem zweimal klar mit 3:0 gegen den Dresdner SC durch; lediglich Titelverteidiger Imoco Volley Conegliano musste man im Kampf um den Gruppensieg den Vortritt lassen. Für Schwerin geht die Mannschaft als klarer Außenseiter in dieses Duell. Doch gerade solche Spiele bieten die Chance, über sich hinauszuwachsen — insbesondere mit der Unterstützung der eigenen Fans im Rücken. Trainer Felix Koslowski schätzt den Gegner ebenfalls stark ein: „Zeren Spor Ankara zeigt mit Investitionen ins Namenssponsoring der Champions League und einer Wildcard für die diese ganz klar, wie hoch die Ambitionen des Clubs sind und wohin die Reise geht. Sie stehen aktuell auf Platz drei der türkischen Liga und haben zuletzt mit 3:2 gegen Eczacıbaşı Istanbul ihre Qualität bewiesen. Der Kader ist international stark besetzt, mit erfahrenen Spielerinnen wie Anna Lazareva, Brankica Mihajlović und der herausragenden Aleksandra Uzelac. Für uns wird entscheidend sein, mutig aufzutreten und mit der Unterstützung der heimischen Fans jeden Satz zu kämpfen — auch wenn uns mit Britte Stuut eine wichtige Spielerin im Block aufgrund einer Verletzung an der linken Hand fehlen wird.“ CEV Champions League – Playoff SSC Palmberg Schwerin vs. Zeren Spor AnkaraDienstag, 17.02.2026 – 18:00 Uhr | Palmberg-Arena Vorverkaufsstart: Dienstag, 10.02.2026, um 12:00 Uhr 🔥 Sonderaktion: 25 % Rabatt auf Stehplatzkarten Für dieses internationale Topspiel gibt es ein exklusives Fan-Angebot: Der Rabatt gilt für alle Stehplatzkarten Rabattcode: SSC25 Der Code wird im Warenkorb abgefragt Nach Eingabe und Bestätigung wird der Rabatt direkt angezeigt
Souveräner Heimsieg: Schwerin lässt Flacht keine Chance

Der SSC Palmberg Schwerin hat das Bundesliga-Duell gegen die Binder Blaubären TSV Flacht souverän in drei Sätzen für sich entschieden. Von Beginn an dominierten die Gastgeberinnen mit druckvollen Aufschlägen, stabiler Annahme und hoher Angriffseffizienz. Flacht fand nur phasenweise ins Spiel, konnte den klaren Rückstand jedoch nie entscheidend verkürzen. Schwerin spielte konsequent durch, rotierte frühzeitig und sicherte sich mit einem 3:0-Erfolg verdient wichtige Punkte in der Tabelle. Im Bundesliga-Duell am Freitag bestimmten die Gastgeberinnen des SSC Palmberg Schwerin von Beginn an das Geschehen. Gegen die Aufsteigerinnen der Binder Blaubären Flacht erwischte das Schweriner Team einen Start nach Maß: Zwei Asse von Kohn und Hölzig sorgten früh für eine 6:2-Führung. Die Gäste aus Flacht, trainiert vom ehemaligen Schweriner Co-Trainer Manuel Hartmann und mit Ex-Schwerinerin Frauke Neuhaus in der Startformation, setzten zwar mit starken Blocks Akzente, offenbarten jedoch zunächst Schwächen in Annahme und Feldabwehr. Hartmann reagierte prompt und nahm beim Stand von 8:3 seine erste Auszeit. Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Britte Stuut agierte Schwerin variabel, rotierte folgerichtig in der Formation und überzeugte mit flexiblen Angriffslösungen. Ein Ass von Mia Kirchhoff zum 12:4 veranlasste Flacht zur zweiten Auszeit, um den Rückstand nicht weiter anwachsen zu lassen. Vor allem über die Außenposition – insbesondere durch Hanne Binkau – kamen die Gäste zu Punkten. Nach erfolgreichen Sideouts unterliefen ihnen jedoch zu häufig Aufschlagfehler, sodass eine Aufholjagd ausblieb. Mit dem fünften Schweriner Ass im ersten Satz baute Anne Hölzig den Vorsprung weiter aus. Auch ein Doppelwechsel auf Flachter Seite konnte den Lauf der Schwerinerinnen nicht stoppen. Souverän und ungefährdet sicherte sich Schwerin schließlich mit 25:12 den ersten Satz. Den größten Anteil am deutlichen Satzerfolg hatten Grozer, Hölzig und Kirchhoff. Zu Beginn des zweiten Durchgangs brachte Schwerin Luisa van Clewe für Marije ten Brinke – am Spielverlauf änderte sich jedoch wenig. Wie schon im ersten Satz erwischte der SSC Palmberg Schwerin einen Blitzstart und zog schnell auf 9:3 davon. Die Binder Blaubären Flacht sahen sich früh zur ersten Auszeit gezwungen, fanden jedoch weiterhin nicht in ihren Rhythmus. Schwerin überzeugte vor allem in der Annahme und mit hoher Angriffseffizienz. Dank aufmerksamer und stabiler Abwehrarbeit – unter anderem von Finnja Frommann – konnten zahlreiche Flachter Angriffe entschärft werden. Beim komfortablen Zwischenstand von 16:4 nutzte das Trainerteam die Gelegenheit, mit Blick auf die anstehenden Aufgaben in der CEV Champions League das Stammpersonal zu schonen. Jaksetic und Artyshuk kamen ebenso ins Spiel wie Außenangreiferin Iris Vos für Kapitänin Hölzig. Vor knapp 1.700 Zuschauern in der PALMBERG ARENA spielte Schwerin auch mit veränderter Formation konsequent und konzentriert weiter. Besonders im Aufschlag setzte das Team Akzente – Ass Nummer sieben durch Suus Gerritsen zum 22:8 unterstrich die Dominanz. Ein Aufschlagfehler von Frauke Neuhaus besiegelte schließlich den deutlichen 25:12-Satzgewinn. Auch der dritte Durchgang entwickelte sich zur Blaupause der ersten beiden Sätze. Mit druckvollen Aufschlägen und stabiler Annahme diktierte der SSC Palmberg Schwerin erneut das Geschehen und zwang den Binder Blaubären Flacht sein eigenes Spiel auf. Im Angriff setzten vor allem Grozer und Artyshuk Akzente, während Schwerin das Tempo konsequent hochhielt, um den Gegner gar nicht erst zur Entfaltung kommen zu lassen. Zur Satzmitte schlichen sich jedoch einige Unaufmerksamkeiten ein, sodass Flacht auf 13:9 verkürzen konnte. Eine Aufschlagserie von Anna Artyshuk brachte die Gastgeberinnen jedoch schnell wieder in den Rhythmus – Schwerin stellte auf 17:12. In der Schlussphase erhöhten die Gäste noch einmal den Druck, punkteten mit wirkungsvollen Aufschlägen und cleveren Angriffen über die Schweriner Blockhände zum 22:17. Leana Grozers 13. Punkt des Spiels sicherte nach 70 Minuten schließlich den ersten Matchball. Mit 25:19 entschied Schwerin auch den dritten Satz für sich und sammelte damit wichtige Punkte im Kampf um die oberen Tabellenplätze.Formularbeginn Formularende Starting Six Binder Blaubären Flacht: Schammer – Kögler – Neuhaus – Lobzhanidze – Binkau – Vogel – Büdenbender Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Frommann – Kohn – Hölzig – Grozer – Kirchhoff – Gerritsen – ten Brinke
Binder Blaubären TSV Flacht zu Gast in der Palmberg Arena

Nach dem souveränen 3:0-Auswärtssieg in Erfurt richtet sich der Fokus des SSC Palmberg Schwerin nun wieder voll auf die Bundesliga. Am kommenden Freitag empfängt das Team in der PALMBERG ARENA mit den Binder Blaubären TSV Flacht den dritten Neuling der laufenden Saison zum Heimspiel. Die Gäste aus Flacht, trainiert von unserem ehemaligen Co-Trainer Manuel Hartmann, finden nach anfänglichen Schwierigkeiten zunehmend besser in der 1. Bundesliga Fuß. Besonders der jüngste 3:1-Erfolg gegen den VC Wiesbaden sorgte ligaweit für Aufmerksamkeit und unterstrich die positive Entwicklung des Aufsteigers. Mit aktuell 6 Punkten rangieren die Blaubären auf dem zehnten Tabellenplatz und reisen mit wachsendem Selbstvertrauen nach Schwerin. Ein besonderes Wiedersehen gibt es zudem mit Frauke Neuhaus, die in dieser Saison als Hauptangreiferin auf der Diagonalposition Verantwortung übernimmt und von 2021 bis 2023 das Trikot des SSC Palmberg Schwerin trug. Für den SSC gilt es, den Schwung aus dem klaren Sieg in Erfurt mitzunehmen. Nach einigen krankheitsbedingten Ausfällen in den vergangenen Wochen soll nun vor heimischem Publikum wieder eine stabile und konzentrierte Leistung gezeigt werden, um die nächsten wichtigen Punkte in der Bundesliga einzufahren. Gerade mit Blick auf das anspruchsvolle Restprogramm ist es entscheidend, gegen Aufsteiger keine Zähler liegen zu lassen. Gleichzeitig wirft bereits das nächste europäische Highlight seine Schatten voraus: Am 17.02. steht in der CEV Champions League das Playoff-Heimspiel gegen Ankara Zeren Spor Kulübü an – ein weiterer Höhepunkt in einer intensiven Phase der Saison. Umso wichtiger ist es, jetzt national die Basis zu legen und mit Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben zu gehen. Spielbeginn ist am Freitagabend um 18.00 Uhr und die Partie wird bei Dyn übertragen.
Souveräner Auswärtssieg: SSC Palmberg Schwerin lässt Erfurt keine Chance

Trotz dezimierten Kaders zeigte der SSC Palmberg Schwerin eine konzentrierte und dominante Leistung und setzte sich auswärts in drei Sätzen gegen Schwarz Weiß Erfurt durch. Mit druckvollen Aufschlägen, stabilem Blockspiel und hoher Effizienz in den entscheidenden Phasen kontrollierten die Schwerinerinnen das Geschehen über weite Strecken und sicherten sich verdient mit einem 3:0 drei wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenspitze. Der ersatzgeschwächte Tross des SSC Palmberg Schwerin gastierte am Samstagabend in der thüringischen Landeshauptstadt zum Bundesligaduell. Gleich drei Spielerinnen fehlten dem amtierenden Deutschen Meister im Aufgebot und mussten dem intensiven Programm der vergangenen Wochen Tribut zollen. Dennoch fand Schwerin gut in die Partie und setzte Erfurt von Beginn an unter Druck. Vor allem Jet Kok überzeugte im Angriff, dazu sorgten druckvolle Aufschläge für frühzeitige Probleme in der Annahme der Gastgeberinnen. Erfurt kam kaum ins eigene Spiel, sodass Cheftrainer Pablo Sánchez bereits zu Beginn des Satzes gleich zweimal zur Auszeit greifen musste. Auch danach ließ Schwerin nicht nach, agierte hochkonzentriert und kontrollierte das Geschehen nach Belieben – aus 2:6 wurde ein 4:13 Zwischenstand. Mit einem aggressiven Blockspiel baute der SSC den Vorsprung weiter aus und zog souverän auf 5:19 davon. Ein Wechsel im Erfurter Zuspiel brachte keine Wende mehr – der Rückstand war bereits zu groß. Einige Schweriner Angriffsfehler ermöglichten den Gastgeberinnen zwar gegen Satzende noch etwas Ergebniskosmetik, doch über ein klares 12:25 kam Erfurt nicht hinaus. Auch im zweiten Durchgang riss der SSC früh das Spielgeschehen an sich und ging mit 1:4 in Führung. Doch ein starkes Erfurter Abwehrspiel sowie einige Schweriner Angriffsfehler brachten die Gastgeberinnen zurück in den Satz. Mit dem ersten eigenen Führungstreffer zum 5:4 und einem erfolgreichen Block zum 6:4 übernahm Erfurt kurzzeitig die Kontrolle. In der Folge punkteten beide Teams im Gleichschritt. Auf Erfurter Seite setzte vor allem Alianza Darley Akzente, während bei Schwerin erneut Jet Kok mit variablen Angriffslösungen überzeugte. Folgerichtig ging es beim Stand von 19:19 in die Crunchtime. In dieser Phase zeigte sich, dass die Schweriner Tipp-Varianten an Wirkung verloren hatten, während Erfurt den Druck im eigenen Angriff noch einmal erhöhte. Beim Stand von 21:19 reagierte Schwerins Cheftrainer Felix Koslowski mit einer Auszeit, da der Angriff an Durchschlagskraft eingebüßt hatte. Anne Hölzig antwortete darauf eindrucksvoll mit einem Angriffspunkt und einem Ass und stellte den Ausgleich her. Schwerin erhöhte nun genau im richtigen Moment das Tempo und vor allem den Druck im Blockspiel, während Erfurt zunehmend mit Schiedsrichterentscheidungen haderte. So sicherten sich die Gäste mit 21:25 auch den zweiten Satz. Der dritte Durchgang begann mit einer roten Karte gegen Erfurts Trainer Pablo Sánchez, die sich bereits im zweiten Satz angedeutet hatte. Der erste Punkt ging damit kampflos an die Schwerinerinnen – und es sollten noch viele weitere folgen. Schwerin erwischte einen starken Start und setzte sich früh mit 1:5 ab. Der Block entschärfte immer wieder den Erfurter Angriff, zudem zeigten die mutigen Aufschläge von Marije ten Brinke und Jet Kok früh ihre Wirkung. Mit einem Vorsprung von neun Punkten wechselte Schwerin auf der Mittelblockposition und brachte die Niederländerin Suus Gerritsen für ihre Landsfrau Britte Stuut. Gerritsen fügte sich nahtlos ein und punktete direkt zum 6:14. Auch Erfurt reagierte mit Wechseln im Zuspiel und auf der Diagonalposition, lief jedoch – wie bereits im ersten Satz – einem deutlichen Rückstand hinterher. Beim Stand von 9:19 erhielt Leana Grozer Einsatzzeit, während Kapitänin Anne Hölzig eine verdiente Pause bekam. Die junge Deutsche setzte umgehend ein Ausrufezeichen und verwandelte mit einem Ass den ersten Matchball zum 12:24. Zwar bäumte sich Erfurt noch einmal auf und verkürzte auf 17:24, doch ein anschließender Aufschlagfehler besiegelte den Satzgewinn und sicherte Schwerin drei wichtige Punkte für die Tabelle. Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Frommann – Kohn – Hölzig – Kok – Kirchhoff – ten Brinke – Stuut Starting Six Erfurt: Respaut – Darley – Linke – Kovacic – Szücs – Sandbothe – Stauß
Kurze Regeneration bis zur nächsten Aufgabe

Nur rund 20 Stunden nach der Rückkehr vom Champions-League-Auswärtsspiel im polnischen Rzeszów steht für den SSC Palmberg Schwerin bereits die nächste Reise an. In der Volleyball Bundesliga gastiert das Team von Trainer Felix Koslowski im vorletzten Auswärtsspiel der Hauptrunde in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Der Terminstress bleibt damit hoch für den SSC, der zuletzt national ein Ausrufezeichen setzte: Der überzeugende 3:1-Heimsieg gegen den Dresdner SC unterstrich einmal mehr die Ambitionen im Kampf um die Spitzenplätze. International folgte anschließend eine Niederlage in Rzeszów, aus der es nun schnell die richtigen Lehren zu ziehen gilt, um den Fokus wieder voll auf die Bundesliga zu richten. Die Gastgeberinnen aus Erfurt kämpfen ihrerseits um wichtige Punkte im Tabellenmittelfeld. Das Team von Pablo Sánchez liefert sich einen engen Schlagabtausch mit dem VC Wiesbaden um Rang sieben und kann dabei auf ein vermeintlich leichteres Restprogramm hoffen. Schlüsselspielerinnen sind Diagonalangreiferin Kovacic aus Kroatien sowie die US-Amerikanerin Darley auf der Außenposition. Der überraschend klare 3:0-Erfolg gegen Wiesbaden zeigte zuletzt das vorhandene Potenzial der Thüringerinnen. Für den SSC Palmberg Schwerin gilt es daher, von Beginn an wach und konsequent aufzutreten. Die phasenweise enttäuschenden Auftritte in Hamburg und Borken dienen als mahnende Beispiele: Weitere Punktverluste gegen vermeintliche Underdogs könnten im engen Rennen um den angestrebten zweiten Tabellenplatz teuer werden. Trotz müder Beine ist Konzentration gefragt – und die klare Zielsetzung, auch in Erfurt drei wichtige Punkte mitzunehmen. Spielbeginn ist am Samstagabend um 18.30 Uhr und die Partie wird bei Dyn übertragen.
SSC Palmberg Schwerin fordert Rzeszów – unterliegt aber 0:3

Der SSC Palmberg Schwerin stand im ersten Satz des entscheidenden CEV Champions League Duells am Mittwochabend überraschend dicht vor einem Satzgewinn und verlangte dem Favoriten Developres Rzeszów in Polen deutlich mehr ab, als im Vorfeld zu erwarten gewesen war. Trotz einer über weite Strecken starken Leistung ließ Schwerin den Durchgang in der Schlussphase aus der Hand – ein Wendepunkt, von dem sich die Gäste nicht mehr erholten. Am Ende setzte sich das erfahrene Topteam aus Rzeszów souverän mit 3:0 durch. Schwerin beendet die Gruppenphase als Tabellenzweiter der Gruppe E und muss nun den Umweg über die Play-off-Runde auf dem Weg ins Viertelfinale der CEV Champions League nehmen. Im Kampf um den ersten Tabellenplatz der Gruppe E der CEV Champions League traf der SSC Palmberg Schwerin auswärts in Polen auf Developres Rzeszów. Schwerin startete gut in die Partie: Kirchhoff punktete früh, dazu kam ein Fehlangriff der Polinnen zur schnellen 0:2-Führung. Zwar zeigte sich der SSC zunächst genauso wie die Gastgeberinnen nervös im Aufschlag, überzeugte jedoch mit konsequenten Angriffen und setzte sich auf 3:6 ab. Mit schnellem Spiel über die Mitte, Grozer aus dem Hinterfeld und Jet Kok über Außen baute Schwerin den Vorsprung weiter auf 4:8 aus. Auch im Block hatte der SSC den polnischen Angriff gut im Griff, sodass Rzeszów früh zur Auszeit gezwungen wurde. Die Gastgeberinnen kämpften sich anschließend bis auf zwei Punkte heran, doch zwei starke Aufschläge von Grozer stellten die 8:13-Führung wieder her und zwangen Rzeszów zur zweiten frühen Auszeit im ersten Satz. Zudem reagierten die Polinnen mit der Einwechslung von Bannister auf der Diagonalposition. Der Wechsel zeigte Wirkung: Das Spiel der Gastgeberinnen lief nun vermehrt über die eingewechselte Diagonale, und Rzeszów kam auf 17:19 heran. Schwerin blieb jedoch stabil und ließ sich von der stimmungsvollen Halle nicht beeindrucken. Beide Teams punkteten ab der Satzmitte häufiger über die Außenpositionen, Piasecka auf polnischer und Grozer auf Schweriner Seite. Der SSC profitierte in dieser Phase von mehreren Aufschlagfehlern der Gastgeberinnen und erhöhte auf 19:22. Schwerin brachte den Doppelwechsel, doch Artyshuk gelang weder im Angriff noch im Block ein erfolgreicher Akzent. Ein anschließender starker Aufschlag brachte Rzeszów den Ausgleich zum 22:22. Nachdem auch Kok ihren Angriff nicht unterbringen konnte und Jansen für Polen punktete, übernahm Rzeszów erstmals mit 23:22 die Führung. Mit 25:23 ging der erste Durchgang überraschend an die Gastgeberinnen, obwohl Schwerin über weite Strecken tonangebend gewesen war und sich erst in der Schlussphase entscheidende Fehler geleistet hatte. Im zweiten Durchgang erwischte Developres Rzeszów den besseren Start. Nach einer Aufschlagserie von Piasecka ging der Favorit früh mit 4:1 in Führung. Kurz darauf zeigte jedoch auch Mia Kirchhoff ihre Qualitäten von der Grundlinie: Dank ihrer druckvollen Aufschläge glich Schwerin zum 4:4 aus. Vor allem Kok und Stuut punkteten in dieser Phase für den SSC, während Rzeszów den Schweriner Block immer wieder clever anschlug. Zunächst konnte sich kein Team absetzen, beim Stand von 8:8 blieb die Partie zunächst offen. Die Gastgeberinnen legten anschließend mit drei Punkten in Folge vor, doch Schwerin blieb in Schlagdistanz. Abstimmungsfehler auf Seiten der Gäste brachten den polnischen Meister dann wieder auf 14:11 nach vorn, ehe sich Rzeszów selbst fehleranfällig zeigte und Schwerin wiederum zum 14:14 ausglich. Beim Stand von 16:16 vollzog Rzeszów den Doppelwechsel und brachte erneut die US-Amerikanerin Bannister ins Spiel. Das spannende Duell auf Augenhöhe näherte sich nun der Crunchtime. Beim Stand von 19:19 hielt Schwerin beeindruckend gut mit dem Tabellenführer der Gruppe E aus Polen mit. Piasecka, die bereits im Hinspiel in Schwerin als MVP ausgezeichnet worden war, erhöhte jedoch auf 22:20. Rzeszów erspielte sich anschließend beim Stand von 24:21 drei Satzbälle, und ein Angriffsfehler der Schwerinerinnen besiegelte den Satzgewinn. Mit dem Erfolg im zweiten Durchgang sicherte sich der amtierende polnische Meister die Tabellenführung in der Gruppe E, es ging jedoch für Schwerin noch um wichtige Punkte als feststehender Tabellenzweiter. Im Gleichschritt begann der dritte Satz des Abends, in dem zunächst die Diagonalangreiferinnen beider Teams Akzente setzten. Rzeszów punktete mit Bannister, die von Beginn an in diesem Durchgang auf dem Feld stand, ebenso wie Jasper. Schwerin startete zunächst in unveränderter Aufstellung, wechselte dann jedoch Iris Vos für Grozer ein und hielt die Anfangsphase des Satzes offen. Erst durch Schweriner Angriffsfehler und ein Ass von Piasecka setzte sich Rzeszów auf 10:7 ab und erhöhte wenig später auf 12:8. Felix Koslowski reagierte mit einer Auszeit und schwor sein Team darauf ein, die Geschenke, die Rzeszów phasenweise über das Netz brachte, konsequenter anzunehmen. Schwerin kam anschließend dank Stuut auf 13:10 heran, doch die Gastgeberinnen ließen keine echte Spannung aufkommen. Bannister erhöhte auf 17:12, auch weil der Schweriner Block nicht mehr so zwingend agierte wie noch im ersten Durchgang. Zu häufig nutzten die polnischen Angreiferinnen den Block, um den Ball im Schweriner Feld unterzubringen. Mit sechs Punkten Vorsprung näherte sich Rzeszów dem Satzende beim Stand von 20:14, und Schwerin fand kein Mittel mehr, um das Blatt noch einmal zu wenden. Zwar kam der SSC beim Stand von 23:19 dank guter Angriffe von Iris Vos noch einmal heran, doch Landsfrau Jasper servierte mit einem Netzroller-Ass zum 25:19 und beendete den Durchgang nach eineinhalb Stunden Spielzeit. Starting Six Developres Rzeszow: Jansen – Heyrman – PIERZCHAŁA – PIASECKA – WENERSKA – Jansen – Sieradska Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Reesink – Kohn – Kok – Grozer – Kirchhoff – ten Brinke – Stuut
Schwerin vor entscheidendem Champions-League-Spiel in Rzeszów

Am kommenden Mittwochabend um 18 Uhr steht für den SSC Palmberg Schwerin das letzte Spiel der Pool-Phase in der CEV Champions League an. Auswärts trifft das Team live auf sporteurope.tv auf Developres Rzeszów. Die Ausgangslage ist klar: Mit einem Drei-Punkte-Sieg qualifiziert sich der SSC Palmberg direkt als Gruppenerster für das Viertelfinale der Königsklasse. Andernfalls geht Schwerin als Gruppenzweiter in die Playoff-Runde der besten Gruppenzweiten – dort würde wie im Vorjahr ein Hochkaräter aus Italien oder der Türkei warten. Dass man mit dem Favoriten mithalten kann, hat das Team bereits im Hinspiel bewiesen. Auch der jüngste Sieg im Spitzenspiel gegen Dresden dürfte zusätzliches Selbstvertrauen geben. „Rzeszow ist und bleibt der absolute Topfavorit in unserer Champions-League-Gruppe. Uns ist bewusst, dass es eine riesige Aufgabe wird, aber wir haben im Heimspiel gesehen, dass wir auch gegen dieses erfahrene Team unsere Chancen haben. Wir wollen alles auf dem Feld lassen, um unsere kleine Möglichkeit zu wahren, und wenn sich eine Tür öffnet, werden wir versuchen, hindurchzugehen,“ so Felix Koslowski vor der Partie. Developres Rzeszów konnte am vergangenen Wochenende einige Stammspielerinnen schonen, bleibt mit nur einer Niederlage aus 16 Spielen jedoch souveräner Tabellenführer der polnischen Liga. Neben der athletischen Diagonalen Taylor Bannister setzte im Hinspiel vor allem das polnische Supertalent Julita Piasecka mit starken Aufschlägen und variablen Angriffsaktionen die Akzente. Hier wird es darauf ankommen, im taktischen Bereich die richtigen Lösungen zu finden, um sie nicht ins Spiel kommen zu lassen.
Schwerin setzt sich im Topspiel gegen Dresden durch

Der SSC Schwerin hat im Bundesliga-Topspiel gegen den DSC Dresden einen wichtigen 3:1-Sieg eingefahren. Nach einem klaren Satzverlust zu Beginn kämpften sich die Gastgeberinnen zurück, zeigten besonders im Block und Aufschlag Druck und dominierten die folgenden Durchgänge (16:25; 25:22; 25:20; 25:19). Mit diesem Sieg behauptet Schwerin seine Spitzenposition in der Tabelle und sichert sich wertvolle Punkte im Kampf um die beste Ausgangslage. Das Topspiel dieses Bundesligaspieltags begann zunächst ausgeglichen, ehe sich der DSC Dresden mit einem starken Blockspiel sowie druckvollen Aufschlägen von Lorber Fijok einen ersten Vorsprung erarbeitete und auf 3:7 davonzog. Nach dem zwischenzeitlichen 4:9 reagierte SSC-Coach Felix Koslowski mit der ersten Auszeit der Partie. Während der Dresdner Block weiterhin effektiv den Schweriner Außenangriff entschärfte, punktete Mia Kirchhoff mehrfach aus dem Hinterfeld. Auf Seiten der Gäste sorgte zudem Diagonalangreiferin Marta Levinska wie gewohnt zuverlässig für Zählbares. Der SSC, der weniger als 72 Stunden zuvor noch in der Champions League in Paris gefordert war, kämpfte sich anschließend mit einer starken Aufschlagserie von Kirchhoff zurück ins Spiel und verkürzte zur Satzmitte auf 13:15. Diese Phase des ersten Durchgangs war geprägt von mehreren langen Challenge-Pausen sowie ebenso langen und sehenswerten Ballwechseln. Als Dresden den Vorsprung erneut ausbauen konnte, reagierte Schwerin mit personellen Veränderungen: Leana Grozer kam für Anne Hölzig ins Spiel, zudem setzte der SSC auf den Doppelwechsel mit Jaksetic und Artyshuk. Dennoch behielt Dresden die Kontrolle über den Satz. Schwerin stand sich in dieser Phase mehrfach selbst im Weg, geriet in einer ungünstigen Rotation fest und ließ die Gäste weiter davonziehen, auch wenn vor allem Florien Reesink mit tollen Abwehraktionen glänzte. So erspielte sich der DSC acht Satzbälle und entschied den ersten Durchgang deutlich mit 25:16 für sich – nicht zuletzt, weil Marta Levinska diese Rotation am Aufschlag konsequent ausnutzte. Für Schwerin hieß es nun: abschütteln – und genau das setzten die sechs Akteurinnen auf dem Feld konsequent um. Mit einer frühen 3:0-Führung und intensiven, gut herausgespielten Ballwechseln setzte der SSC die Gäste aus Dresden von Beginn an unter Druck. Vor allem Jet Kok fand nun im Angriff zunehmend zu ihrer Durchschlagskraft und sorgte für wichtige Punkte. Der Vorsprung der Gastgeberinnen währte jedoch nur kurz. Auf Dresdner Seite fanden sowohl Marta Levinska als auch Jette Kuipers mit cleveren Angriffslösungen immer wieder Antworten, sodass der DSC beim 5:5 ausgleichen konnte. Ein Block von Marije ten Brinke brachte Schwerin anschließend erneut in Front (11:8) und zwang Dresdens Coach Alex Waibl zur zweiten Auszeit. Dieser reagierte im Anschluss mit einem Doppelwechsel, doch Schwerin behauptete den Vorsprung und führte weiterhin mit 16:12. In der Crunchtime dieses richtungsweisenden Durchgangs waren es noch drei Punkte Differenz, als beim Stand von 20:17 die entscheidende Phase begann. Mit stabilen Aufschlägen und hohem Druck im Block erspielte sich Schwerin schließlich fünf Satzbälle zum 24:19. Ein Aufschlagfehler eröffnete Dresden zwar noch einmal die Chance zur Aufholjagd, und Zuspielerin Groome brachte die Gäste mit zwei druckvollen Services auf 24:22 heran. Den Schlusspunkt setzte jedoch Jet Kok, die dieses Mal von der Diagonalposition zum 25:22 verwandelte und den Satzausgleich für den SSC perfekt machte. Auch im dritten Durchgang erwischte Schwerin den besseren Start und nahm Dresdens Top-Scorerin Marta Levinska gleich mehrfach erfolgreich aus dem Spiel. Beim Stand von 7:4 reagierten die Gäste mit einem Wechsel im Zuspiel und brachten Larissa Winter aufs Feld. Der Schweriner Vorsprung schmolz in Folge jedoch weniger aufgrund dieser Umstellung, sondern vielmehr durch zunehmende Eigenfehler der Gastgeberinnen, die Dresden beim 9:9 den Ausgleich ermöglichten. Nun war auch die stimmungsvoll gefüllte Palmberg Arena mit ihren 2.200 Zuschauern gefordert und unterstützte das Team lautstark in den entscheidenden Momenten. Gelang es Schwerin, die Fehlerquote zu minimieren, fand die Mannschaft von Felix Koslowski immer wieder gute Lösungen gegen den Tabellennachbarn aus Dresden. Zur Satzmitte entwickelte sich ein echtes Duell auf Augenhöhe mit zahlreichen langen und sehenswerten Ballwechseln. Dank einer starken Aufschlagserie von Britte Stuut setzte sich Schwerin anschließend erneut ab und erspielte sich beim 20:17 einen wichtigen Vorsprung. Dresden wechselte im Zuspiel noch einmal zurück, doch der SSC behielt die Kontrolle über den Satz. Mit einem erfolgreichen Angriff von Anne Hölzig erspielten sich die Gastgeberinnen den ersten Satzball zum 24:20. Beim Satzball setzte Zuspielerin Hannah Kohn erneut auf Jet Kok, die das Vertrauen mit einem wuchtigen Hinterfeldangriff zwischen die Dresdner Abwehrspielerinnen zum 25:20 und zur 2:1-Satzführung verwertete. Mit einem aggressiven Block der Gastgeberinnen gegen Jette Kuipers startete der vierte Durchgang, dem umgehend zwei Schweriner Angriffspunkte sowie zwei Asse von Britte Stuut folgten. Beim Stand von 5:1 griff Dresdens Coach Alex Waibl früh zur Auszeit, doch auch im Anschluss leisteten sich die Gäste ungewohnt viele Abstimmungsprobleme. Schwerin blieb konsequent aggressiv und nutzte diese Schwächephase, um den Vorsprung auf 8:3 auszubauen. Vor allem Mia Kirchhoff im Angriff sowie Florien Reesink mit starken Abwehraktionen prägten die Anfangsphase des Satzes und waren maßgeblich an der Führung beteiligt. Während der SSC mit druckvollen Aufschlägen immer wieder Unruhe in die Dresdner Annahme brachte, häuften sich auf Gästeseite die Fehler von der Grundlinie und im eigenen Angriff. Beim Stand von 13:7 schien Schwerin klar auf Kurs, ehe sich das Blatt noch einmal zu wenden drohte. Marta Levinska sorgte mit einer starken Aufschlagserie für neue Spannung, brachte Unruhe in die Schweriner Annahme und verkürzte mit Punkten aus dem Hinterfeld auf 14:12. Dresden war wieder in Schlagdistanz, beim 17:15 betrug der Vorsprung nur noch zwei Zähler. Doch erneut übernahm Mia Kirchhoff Verantwortung und stellte mit wichtigen Angriffspunkten auf 19:15. Dank stabiler Annahme und starker Abwehrarbeit – insbesondere von Anne Hölzig – blieb Schwerin tonangebend und zog auf 22:16 davon. Mit 25:19 machten die Gastgeberinnen rund zwei Stunden nach Anpfiff den Deckel auf die Partie und sicherten sich drei wichtige Punkte im Kampf um eine möglichst gute Ausgangslage in der Tabelle. Zur wertvollsten Spielerin des Abends wurde Zuspielerin Hannah Kohn gewählt. Starting Six Dresdner SC: Nestler – Levinska – Kuipers – Siksna – Lorber Fijok – Pfeffer – Grome Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Reesink – Kohn – Hölzig – Kok – Kirchhoff – Stuut – ten Brinke
SSC Heimspiel-Kracher gegen Dresden

Hochspannung verspricht wie jedes Jahr der Ost-Klassiker zwischen Schwerin und Dresden am kommenden Samstag. Das TV-Duell beginnt um 17:15 Uhr und ist live bei Dyn sowie auf SPORT1 zu sehen. Nach bislang zwei Saisonniederlagen gegen den DSC – dem 1:3 im Supercup sowie dem 2:3 im Ligaduell in Dresden – will der SSC Palmberg nun erstmals mit Heimrecht das Team aus Sachsen bezwingen. In der Champions League waren sowohl der SSC als auch Dresden am vergangenen Mittwoch im Einsatz. Während es für den SSC in der kommenden Woche im abschließenden Gruppenspiel in Rzeszów um Platz eins und damit die direkte Qualifikation für das Viertelfinale geht, wofür ein 3-Punkte-Erfolg notwendig ist, empfängt der DSC das Team aus Ankara. Dresden benötigt im Fernduell mit Piräus ebenfalls drei Punkte, um sich als bester Gruppendritter noch den Playoff-Einzug zu sichern. Andernfalls geht es für den DSC im Viertelfinale des CEV-Cups weiter. In der laufenden Bundesliga Saison spielt Dresden wie erwartet im oberen Tabellenbereich mit. Nach der Rückkehr der zuvor verletzten Lorber Fijok auf Außen zählt der DSC wieder zum Kreis der Titelkandidaten. Am vergangenen Wochenende zeigte das Team zudem, dass es auch mit Stuttgart mithalten kann, unterlag dort jedoch in engen Sätzen mit 1:3. Interessante Personalien sind die beiden jungen Mittelblockerinnen Pfeffer und Rosemann, die dem Team insbesondere im Block zusätzliche Stabilität verleihen. Wie auch der VfB Suhl kämpfen sowohl Schwerin als auch Dresden aktuell darum, die Hauptrunde auf Platz zwei oder drei abzuschließen, um in einem möglichen Halbfinale dem aktuell ligadominierenden Team aus Stuttgart aus dem Weg zu gehen. Für Schwerin gilt es nun, nach dem enttäuschenden Auftritt in Borken eine klare Reaktion zu zeigen und unter Beweis zu stellen, dass die Mannschaft gegen die Topteams konkurrenzfähig ist. Schließlich gastieren mit Dresden, Suhl und Stuttgart alle drei Spitzenteams noch in dieser Saison in der Palmberg Arena.