SSC Palmberg Schwerin bindet Nachwuchstalent Celina Kleemann

Der SSC Palmberg Schwerin setzt weiter auf den eigenen Nachwuchs: Mittelblockerin Celina Kleemann unterschreibt ihren ersten Vertrag für die Bundesliga-Mannschaft des Deutschen Rekordmeisters. Die 18-Jährige ist damit das nächste erfolgreiche Beispiel für die nachhaltige Nachwuchsarbeit des Schweriner SC und des Bundesstützpunkts Schwerin. Kleemann stammt aus Neubrandenburg und wechselte 2023 an den Bundesstützpunkt nach Schwerin. Dort entwickelte sie sich beim Schweriner SC II in der 2. Bundesliga Nord kontinuierlich weiter. In der Saison 2025/26 sammelte die talentierte Mittelblockerin mit einem Sonderspielrecht beim ETV Hamburg erstmals Erfahrungen in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen. Neben ihrer sportlichen Entwicklung absolviert die Schülerin im kommenden Jahr ihr Abitur am Sportgymnasium Schwerin. SSC-Cheftrainer Felix Koslowski sieht in ihrer Verpflichtung den verdienten Lohn harter Arbeit: „Celina hat sich in den letzten Jahren sehr gut bei uns im Nachwuchs entwickelt! Sie ist neben ihrem großen sportlichen Talent auch sehr ehrgeizig. Es ist schön zu sehen, dass auch diese Saison wieder eine Spielerin aus unserem eigenen Nachwuchs den Sprung in die erste Mannschaft geschafft hat. Es spricht auch für die großartige und unermüdliche Arbeit, die dort geleistet wird!“ Auch Bundesstützpunktleiter Markus Pabst freut sich über den nächsten erfolgreichen Entwicklungsschritt der jungen Mittelblockerin: „Der Wechsel von Celina in die 1. Mannschaft des SSC Palmberg Schwerin ist ein Zeugnis unserer Nachwuchsarbeit, die mit der Sichtung von Talenten im ganzen Land Mecklenburg-Vorpommern beginnt, über den Wechsel an den Bundesstützpunkt weitergeht und sich im besten Fall bei kontinuierlich guter Leistung im Kader eines Bundesligisten fortführt. Wir wünschen Celina alles Gute.“ Celina Kleemann selbst blickt mit großer Vorfreude auf ihre neue Aufgabe: „Diese Vertragsunterschrift bedeutet mir unglaublich viel. Sie ist eine riesige Chance und gleichzeitig eine große Ehre. Für mich zeigt sie, dass sich harte Arbeit, jedes frühe Aufstehen und jedes zusätzliche Training irgendwann auszahlen. Dass ich als junge Nachwuchsspielerin Teil vom SSC Palmberg Schwerin sein darf und von erfahrenen Spielerinnen und Trainern lernen kann, erfüllt mich mit großer Dankbarkeit. Besonders surreal ist für mich, dass ich diesen Schritt noch vor meinem Schulabschluss gehen darf – etwas, das ich mir früher nie hätte vorstellen können. Meine Reise begann beim SC Neubrandenburg, bevor der Wechsel nach Schwerin ein wichtiger Schritt in meiner Entwicklung wurde. Durch die Zeit in Hamburg durfte ich bereits erste Erfahrungen in der ersten Liga sammeln. Nächstes Jahr nun komplett in der Bundesliga spielen zu dürfen, fühlt sich an wie die Erfüllung eines echten Kindheitstraums. Schon als kleines Mädchen habe ich in Freundebücher geschrieben, dass ich einmal für den SSC spielen möchte. Ich freue mich riesig auf die kommende Saison, auf neue Herausforderungen, meine Mitspielerinnen, intensive Trainingseinheiten und darauf, mich jeden Tag weiterzuentwickeln. Gleichzeitig bin ich unglaublich dankbar für meine Familie, Freunde und alle Menschen, die mich auf diesem Weg unterstützen. Ohne sie wäre ich nicht da, wo ich heute bin. Vor allem aber bin ich dankbar für das Privileg, Teil eines der besten Teams Deutschlands zu sein und ein Jahr voller Erfahrungen, Entwicklung und besonderer Momente vor mir zu haben.“ Aktueller Kader für die Saison 2026/27: Finnja Frommann (Libera, GER, Jahrgang 2006), Marije ten Brinke (Mittelblock, NED, Jahrgang 2004), Suus Gerritsen (Mittelblock, NED, Jahrgang 2005), Anne Hölzig (Außenangriff, GER, Jahrgang 1997), Hannah Kohn (Zuspiel, GER, Jahrgang 2003), Mia Kirchhoff (Diagonal, GER, Jahrgang 2004) Jet Kok (Außenangriff, NED, Jahrgang 2004), Devyn Robinson (Diagonal, USA, Jahrgang 2002), Lauren Rumel (Außenangriff, USA, Jahrgang 2003), Celina Kleemann (Mittelblock, GER, Jahrgang 2007)

C-HERMES: Nachhaltige Sportpraxis und Bildung für nachhaltiges Handeln

Das Projekt C-HERMES zielt darauf ab, nachhaltigere und umweltbewusstere Sportpraktiken zu fördern. Sport besitzt ein enormes Potenzial, Bürgerinnen und Bürger, Sportlerinnen und Sportler sowie Gemeinschaften für Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu sensibilisieren. Dennoch fehlt es vielen Sportorganisationen — insbesondere auf lokaler und Amateurebene — noch an Wissen, Werkzeugen und Kompetenzen, um nachhaltige Maßnahmen wirksam in ihre Aktivitäten zu integrieren. C-HERMES wurde ins Leben gerufen, um diese Lücke zu schließen. Das Projekt unterstützt Sportvereine, Bildungsakteure und Organisationen dabei, Fähigkeiten, Instrumente und Strategien zu entwickeln, um den Sport umweltfreundlicher zu gestalten und gleichzeitig nachhaltiges Verhalten bei Sportlerinnen und Sportlern sowie in der Gesellschaft zu fördern. Das Projekt steht im Einklang mit den europäischen Prioritäten im Bereich des grünen Wandels, der Nachhaltigkeit im Sport und dem Kampf gegen den Klimawandel. Es stärkt zudem die Bildungs- und Sozialfunktion sportlicher Aktivitäten. Ziele C-HERMES verfolgt das Ziel, die Fähigkeiten von Sportorganisationen zu stärken, aktiv zur ökologischen Nachhaltigkeit beizutragen. Konkret sollen: das Umweltbewusstsein von Sportorganisationen, Trainerinnen und Trainern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Athletinnen und Athleten erhöht werden nachhaltige Sportpraktiken im Management von Veranstaltungen, Sportstätten und Aktivitäten gefördert werden innovative Werkzeuge und Methoden entwickelt werden, um Umweltbildung in den Sport zu integrieren Vereine und Verbände — insbesondere kleine und mittlere — bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien unterstützt werden Sport als Mittel genutzt werden, um verantwortungsbewusstes Verhalten gegenüber Klima und Umwelt zu fördern Zentrale Aktivitäten Zur Erreichung dieser Ziele umfasst das Projekt eine Reihe koordinierter Maßnahmen auf europäischer Ebene: Forschung und Analyse bestehender nachhaltiger Praktiken im Sport Entwicklung von Leitlinien und praktischen Instrumenten zur nachhaltigen Gestaltung von Sportaktivitäten Konzeption von Schulungen für Sportvereine, Trainerinnen und Trainer sowie Fachkräfte Durchführung von Pilotprojekten und Praxistests zur Erprobung der entwickelten Methoden Organisation von Veranstaltungen und Sensibilisierungsmaßnahmen für Sportgemeinschaften und Bürgerinnen und Bürger Erwartete Ergebnisse Das Projekt trägt dazu bei, einen europäischen Rahmen zur Integration von Umwelt- und Klimaschutz in den Sport zu schaffen. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen: ein stärkeres Bewusstsein für Umweltbelastungen durch Sportaktivitäten die Verbreitung von Best Practices im nachhaltigen Sport die Stärkung der Kompetenzen von Sportorganisationen der Aufbau eines europäischen Netzwerks zur Förderung des Sports als Motor für Klimaschutz Das Projekt wird durch das Programm Erasmus+ Sport kofinanziertFördervereinbarung Nr.: 10124313 Partnerschaft Italienischer Radsportverband (Leitpartner) Alterevo Società Benefit srl (Italien) Sportsroom NGO (Bulgarien) Aventura Marão Clube (Portugal) Towarzystwo Sportowe Iron Man (Polen) Blankcon (Niederlande) Gemeinde Benissa (Spanien) Assoziierte Partner: Gemeinde Colle Umberto (Italien) Silca Ultralite Triathlon (Italien) Nationale Sportakademie „Vassil Levski“ (Bulgarien) Gemeinde Amarante (Portugal) Fußballverband Opole (Polen) Leichtathletikverband Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland) SSC Palmberg Schwerin (Deutschland) Projektlaufzeit: Januar 2026 – Juni 2028Förderprogramm: Erasmus+ Sport Bitte unterstützen Sie uns bei einer kurzen Umfrage zum Thema Nachhaltigkeit im Sport. Ihre Meinung ist uns sehr wichtig! 👉 https://forms.gle/8qBhfbCjvjoQPYYV7 Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten.

Außenangreiferin Lauren Rumel wechselt zum Schweriner Rekordmeister

Der SSC Palmberg Schwerin treibt seine Kaderplanung für die kommende Saison weiter voran und präsentiert den nächsten Neuzugang: Mit Lauren Rumel verstärkt eine talentierte US-Amerikanerin die Außen-Annahme-Position. Die 2003 geborene Angreiferin wechselt direkt vom College nach Schwerin und unterschreibt damit ihren ersten Profivertrag. Lauren Rumel (geb. 25. November 2003, Tucson, Arizona) wechselt mit starken Leistungen aus dem US-College-Volleyball nach Mecklenburg-Vorpommern. In ihrer Senior-Saison 2025 wurde sie ins AVCA First Team All-Region und ins First Team All-WCC gewählt und auch für ihre akademischen Leistungen ausgezeichnet. Sportlich gehörte sie mit 383 Punkten in 28 Spielen zu den Top-Spielerinnen der Liga und überzeugte durch Konstanz sowie Stärke in Angriff und Annahme. International gewann sie 2025 mit der US-U23-Nationalmannschaft Gold bei den NORCECA Championships und sammelte zudem Erfahrung beim Nationalteam-Lehrgang. Cheftrainer Felix Koslowski freut sich auf die Neuverpflichtung: „Lauren ist eine sehr komplette Spielerin, was Angriff und Annahme angeht. Sie wechselt direkt vom College zu uns, hat aber auch schon Erfahrung mit der U23-Nationalmannschaft gesammelt. Sie wird eine wichtige Rolle neben Anne und Jet spielen.“ Mit der Verpflichtung von Lauren Rumel gewinnt der SSC Palmberg Schwerin eine vielseitige Außenangreiferin mit großem Entwicklungspotenzial, die dem Team sowohl Stabilität in der Annahme als auch Durchschlagskraft im Angriff verleihen soll. Rumel selbst freut sich sehr auf den Schritt ins Ausland: „Ich bin sehr begeistert, ein Teil von Schwerin zu werden. Als jemand, dem eine starke und unterstützende Teamkultur sehr wichtig ist, freue ich mich darauf, die Spielerinnen und das Trainerteam kennenzulernen und das Beste aus der kommenden Saison herauszuholen. Ich kann es kaum erwarten, auf professionellem Niveau zu spielen, und fühle mich geehrt, diese Möglichkeit zu bekommen. Ich freue mich außerdem darauf, ein Land zu erleben, in dem ich noch nie zuvor war, und vor einer so enthusiastischen Fangemeinschaft zu spielen.“   Aktueller Kader für die Saison 2026/27: Finnja Frommann (Libera, GER, Jahrgang 2006), Marije ten Brinke (Mittelblock, NED, Jahrgang 2004), Suus Gerritsen (Mittelblock, NED, Jahrgang 2005), Anne Hölzig (Außenangriff, GER, Jahrgang 1997), Hannah Kohn (Zuspiel, GER, Jahrgang 2003), Mia Kirchhoff (Diagonal, GER, Jahrgang 2004) Jet Kok (Außenangriff, NED, Jahrgang 2004), Devyn Robinson (Diagonal, USA, Jahrgang 2002), Lauren Rumel (Außenangriff, USA, Jahrgang 2003)

SSC Palmberg Schwerin verpflichtet US-Diagonalangreiferin Devyn Robinson

Der SSC Palmberg Schwerin konnte bereits am vergangenen Montag einen wichtigen Grundstein für die kommende Saison vermelden: Es ist dem Verein gelungen, den kompletten Stamm-Sechser der vergangenen Spielzeit zusammenzuhalten. Mit Kapitänin Anne Hölzig, Zuspielerin Hannah Kohn, den Mittelblockerinnen Suus Gerritsen und Marije ten Brinke sowie Diagonalspielerin Mia Kirchhoff, Außenangreiferin Jet Kok und Libera Finnja Frommann bleiben 7 Spielerinnen an Bord. Damit setzt der Club auf Kontinuität und Stabilität. Nun gibt der Verein seinen ersten Neuzugang für die kommende Saison bekannt: Mit Devyn Robinson verstärkt eine talentierte Diagonalangreiferin das Team zur neuen Spielzeit. Die US-Amerikanerin wechselt vom ungarischen Erstligisten MBH-Békéscsabai RSE nach Schwerin, mit dem sie in dieser Saison den Pokal gewann. In diesem Pokalfinale wurde die Diagonalangreiferin als wertvollste Spielerin ausgezeichnet und schloss die Saison mit Bronze in der ungarischen Meisterschaft ab. Die am 9. Juli 2002 geborene Robinson stammt aus Ankeny im US-Bundesstaat Iowa und bringt trotz ihres jungen Alters bereits umfangreiche internationale Erfahrung aus Europa und den USA mit. Neben ihrem Engagement in Ungarn spielte sie unter anderem für Nea Salamina Famagusta, Grand Rapids Rise sowie San Diego Mojo. Ihre sportliche Ausbildung erhielt sie an der University of Wisconsin. „Ich bin sehr aufgeregt, nach Schwerin zu kommen, mich als Spielerin weiterzuentwickeln und neue Möglichkeiten zu bekommen, in einem so großartigen Umfeld zu spielen. Ich habe viel Gutes über die Fans gehört und freue mich darauf, vom neuen Trainerteam gecoacht zu werden, über das ich ebenfalls viel Positives gehört habe. Ich freue mich außerdem sehr darauf, in Deutschland zu leben. Abgesehen vom letzten Jahr habe ich bisher kaum außerhalb der USA gelebt und bin gespannt, die Kultur und das neue Umfeld kennenzulernen. Mein Ziel ist es, dem Team zu helfen, Titel zu gewinnen und so weit wie möglich in den Playoffs zu kommen,“ so Devyn Robinson über ihre Pläne mit dem SSC Palmberg Schwerin. Cheftrainer Felix Koslowski sagt über den Neuzugang: „Devyn wird uns auf der Diagonalposition neben Mia Kirchhoff ergänzen. Sie hat uns besonders mit ihrer kämpferischen Einstellung und ihrer Durchschlagskraft im Angriff überzeugt.“ Mit der Verpflichtung von Devyn Robinson setzt der SSC Palmberg Schwerin früh ein klares Zeichen für die kommende Saison und baut weiter an einem ambitionierten, international geprägten Kader.   Aktueller Kader für die Saison 2026/27: Finnja Frommann (Libera, GER, Jahrgang 2006), Marije ten Brinke (Mittelblock, NED, Jahrgang 2004), Suus Gerritsen (Mittelblock, NED, Jahrgang 2005), Anne Hölzig (Außenangriff, GER, Jahrgang 1997), Hannah Kohn (Zuspiel, GER, Jahrgang 2003), Mia Kirchhoff (Diagonal, GER, Jahrgang 2004) Jet Kok (Außenangriff, NED, Jahrgang 2004), Devyn Robinson (Diagonal, USA, Jahrgang 2002)

SSC PALMBERG Schwerin blickt auf intensive Saison 2025/26 zurück

Am Montagabend verabschiedete sich die Mannschaft des SSC Palmberg Schwerin im Rahmen eines Fanfestes in der PALMBERG ARENA von ihren Fans, Partnern und Sponsoren und ließ gemeinsam mit ihnen die Saison in stimmungsvoller Atmosphäre ausklingen. Mit dem Abschluss der Spielzeit 2025/26 endet für die Schweriner Volleyballerinnen eine Saison voller Herausforderungen, Entwicklungen und wertvoller Erfahrungen auf nationalem wie internationalem Parkett. Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Vorjahr durfte sich die junge Schweriner Mannschaft in dieser Saison erneut über Edelmetall freuen und die Spielzeit mit der Bronzemedaille in der Volleyball Bundesliga beenden. Auch wenn der ganz große Wurf in dieser Saison ausblieb, kann der SSC auf viele spannende Momente zurückblicken. Im DVV-Pokal verpasste das Team den Einzug ins Finale in Mannheim, sammelte jedoch ebenso wie im Supercup, in dem man zum Saisonauftakt dem Dresdner SC unterlag, wichtige Erfahrungen auf höchstem nationalen Niveau. International setzte die Mannschaft in der CEV Champions League ein weiteres Ausrufezeichen. Nach dem erfolgreichen Überstehen der Gruppenphase erreichte der SSC PALMBERG Schwerin die nächste Runde des europäischen Spitzenwettbewerbs und musste sich dort dem türkischen Vertreter Zeren Group Ankara geschlagen geben. Auch dieser Wettbewerb unterstrich einmal mehr das Potenzial und die Entwicklungsmöglichkeiten des jungen Schweriner Teams. Geschäftsführer Michael Evers fasst die Saison wiefolgt zusammen: „Das frühe Ausscheiden aus den Play-Offs ist für uns ohne Frage enttäuschend. Der dritte Platz spiegelt jedoch letztlich die gesamte Saison wider – eine Spielzeit mit Höhen und Tiefen, die sich auch in den Play-offs gezeigt haben. Jetzt gilt unser Blick klar der Zukunft. Mit großer Vorfreude schauen wir auf den geplanten Ausbau unserer Halle und auf die kommende Saison. Wie in jedem Jahr wird es Veränderungen im Kader geben: Einige Spielerinnen verlassen uns aus individuellen Gründen – sei es, weil unsere Vorstellungen nicht vollständig übereinstimmten oder weil sie eine neue Herausforderung suchen. Gleichzeitig arbeiten wir intensiv daran, eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen, mit der wir in der nächsten Saison wieder voll angreifen wollen.“ Wie in vielen Jahren zuvor steht auch in diesem Sommer ein personeller Umbruch bevor. Die Veränderungen im Kader ergeben sich sowohl aus individuellen Entscheidungen der Spielerinnen als auch aus der strategischen Weiterentwicklung der Mannschaftsplanung. Zum Saisonende werden Luisa van Clewe, Florien Reesink, Anna Artyshuk, Vedrana Jaksetic, Iris Vos, Britte Stuut und Fanliebling Leana Grozer den SSC PALMBERG Schwerin verlassen. Der Verein bedankt sich bei allen ausdrücklich für ihren Einsatz, ihre Professionalität und ihren Beitrag in der zurückliegenden Saison sowie darüber hinaus für ihre Zeit im SSC-Trikot. Alle sieben Spielerinnen werden auch in der kommenden Saison auf hohem Niveau aktiv sein und künftig in Deutschland, Italien, Polen, der Türkei sowie den USA aufschlagen. Die jeweiligen neuen Vereine werden von den Spielerinnen selbst in Abstimmung mit ihren zukünftigen Arbeitgebern bekanntgegeben. Auch der langjährige Co-Trainer Paul Sens beendet sein Engagement in Schwerin übernimmt zur neuen Saison den Trainerposten beim VC Wiesbaden. Zum Kader der neuen Saison gehören neben Kapitänin Anne Hölzig und Zuspielerin Hannah Kohn auch Mittelblockerinnen Suus Gerritsen und Marije ten Brinke sowie Mia Kirchhoff, Finnja Frommann und Niederländerin Jet Kok. Beim SSC PALMBERG Schwerin richtet sich der Blick bereits auf die kommende Spielzeit. In den nächsten Wochen wird sich der Verein zu ersten Neuverpflichtungen und personellen Entscheidungen äußern. Schon jetzt wächst die Vorfreude auf den Trainingsstart Mitte August sowie auf den Saisonauftakt im Oktober. Neben den sportlichen Planungen stehen in den Sommermonaten auch infrastrukturelle Maßnahmen an: So wird es in der PALMBERG ARENA einen Umbau geben, um die Rahmenbedingungen für Fans und Veranstaltungen weiter zu verbessern. Zum Abschluss der Saison möchte sich der SSC PALMBERG Schwerin herzlich bei allen Fans, Partnern, Sponsoren, Ehrenamtlichen und Unterstützern bedanken. Die große Rückendeckung – in der Halle, auswärts und darüber hinaus – war auch in dieser Saison ein wichtiger Faktor für das Team und den gesamten Verein. Mit Blick auf den Sommer wünscht der SSC zudem allen Nationalspielerinnen sowie Trainerinnen und Trainern, die in den kommenden Monaten international im Einsatz sind, viel Erfolg und verletzungsfreie Wettkämpfe.

Saisonabschluss gemeinsam feiern: Einladung zum Fanfest

Mit dem Ausscheiden im Play-off-Halbfinale ist unsere Saison sportlich zu Ende gegangen. Natürlich hätten wir uns den Verlauf und das Ende dieser Meisterschaft anders gewünscht. Dennoch blicken wir mit großem Stolz auf unsere junge Mannschaft, die in dieser Saison mit viel Herz, Leidenschaft und Einsatz gekämpft hat und sich am Ende mit der Bronzemedaille belohnen konnte. Zum Abschluss dieser besonderen Saison möchten wir noch einmal gemeinsam mit euch zusammenkommen und laden euch herzlich zu unserem Fanfest ein. Alle Infos auf einen Blick 📍 Ort: PALMBERG ARENA📅 Datum: Montag, 13.04.2026🕕 Beginn: 18:00 Uhr Das erwartet euch Freut euch auf einen stimmungsvollen Saisonabschluss mit: der Verabschiedung unserer Spielerinnen einer Autogrammstunde tollen Angeboten im Fanshop-Outlet und der Gelegenheit, die Saison gemeinsam mit Team und Verein ausklingen zu lassen Kommt vorbei, bringt eure Trikots, Schals und gute Laune mit und lasst uns unsere Mannschaft gemeinsam gebührend verabschieden. Schon jetzt möchten wir uns von Herzen für eure großartige Unterstützung in dieser Saison bedanken – ob in der PALMBERG ARENA oder auswärts: Ihr wart immer an der Seite der Mannschaft! Wir freuen uns auf euch!

SSC unterliegt Suhl im Halbfinale und verpasst den Finaleinzug

Der SSC Palmberg Schwerin hat das Halbfinale in der PALMBERG ARENA vor 2.100 Zuschauern gegen Suhl mit 0:3 verloren und damit den Einzug ins Finale verpasst. In einer intensiven und stimmungsvollen Partie hielt Schwerin phasenweise gut mit, ließ jedoch vor allem in den entscheidenden Momenten zu viele Chancen ungenutzt. Suhl überzeugte mit variabler Offensive, starkem Blockspiel und hoher Effizienz im Angriff und sicherte sich damit verdient das Finalticket. Für den SSC endet die Saison nach dem Meistertitel im Vorjahr mit der Bronzemedaille. In einer stimmungsvollen und hitzigen PALMBERG ARENA legten beide Halbfinalisten von Beginn an mit viel Aggressivität und Druck im eigenen Angriff los. In der Anfangsphase punkteten beide Teams auf Augenhöhe. Bei Schwerin funktionierte zunächst vor allem der Angriff über die Pipe mit Jet Kok gut, während Suhl über Brancuska zu Punkten kam. Auch die Gäste sammelten mit dem Einbeiner über Kopf fleißig Zähler, da der Schweriner Block zunächst häufig einen Moment zu spät schloss. Für die Gastgeberinnen punktete Mia Kirchhoff über Diagonal zum 12:11-Zwischenstand, bevor ihre Gegenüber Foley den Ausgleich erzielte. Suhl setzte sich anschließend auf 12:14 ab, was Schwerins Coach Felix Koslowski zur ersten Auszeit bewegte. Anne Hölzig stellte mit ihrem Punkt den 13:14-Anschluss her. Hölzig war es auch, die Suhl mit zwei wirkungsvollen Aufschlägen in Rückstand brachte und auf 16:15 erhöhte. Anschließend ging es im Gleichschritt in Richtung erster Crunchtime in diesem spannenden und ausgeglichenen Duell. Die Gäste aus Suhl erspielten sich mit guten Aufschlägen und Angriffen über Foley eine Drei-Punkte-Führung, die Schwerin beim Stand von 19:22 zur nächsten Auszeit zwang. Als auch der nächste Schweriner Angriff im Block landete, erhielt Anna Artyshuk Einsatzzeit und verschaffte Mia Kirchhoff eine kurze Pause. Schwerin gelang der Sideout, und Marije ten Brinke servierte ein Ass – nur noch 21:23 und Auszeit Suhl. Brancuska punktete jedoch anschließend zum ersten Satzball der Partie. Mit 22:25 ging der erste Durchgang an die Gäste, weil Schwerin zu viele Angriffschancen ungenutzt ließ, während Suhl im Angriff mehr Varianz zeigte und auch im Block überlegen war. Mit dem Satzgewinn im Rücken präsentierten sich die Gäste zu Beginn des zweiten Durchgangs überlegen und gingen schnell mit 0:4 in Führung, bevor Schwerin zunächst der Sideout und anschließend drei Punkte in Folge zum Ausgleich gelangen. Suhls Laura Berger setzte dem Lauf der Gastgeberinnen mit einem Block gegen Jet Kok ein Ende und servierte daraufhin ein Ass zur 4:6-Führung der Pokalsiegerinnen aus Suhl. Das Publikum glaubte zu jeder Zeit an den so wichtigen Sieg der Schwerinerinnen und feuerte das Team lautstark an – auch, als Suhl auf 6:9 erhöhte. Schwerin glich durch die Mittelblockerinnen Stuut und ten Brinke zum 9:9 aus, denn bei guter Annahme konnte Hannah Kohn sie sehenswert in Szene setzen. Doch Suhl punktete über Dotson und Brancuska und stellte die Drei-Punkte-Führung wieder her. Schwerins Block-Abwehr hatte den Suhler Angreiferinnen, die mit über 50 Prozent Angriffsquote agierten, bislang noch zu wenig entgegenzusetzen. Der Suhler Block hingegen pflückte Anna Artyshuk zur 13:17-Führung und hielt diesen Vorsprung trotz überragender Aktionen von Schwerins Libera Florien Reesink in der Verteidigung. Schwerin kämpfte sich jedoch über Artyshuk und Stuut auf 17:19 heran und blieb im Spiel. Als die Gastgeberinnen Suhl mit guten Aufschlägen unter Druck setzen konnten, verkürzten sie auf 20:21 und zwangen die Gäste zur Auszeit. Die Schlussphase war laut und hitzig: Schwerin kam dank Jet Kok auf 22:23 heran, ehe Foley mit ihrem bereits 14. Punkt den nächsten Satzball für Suhl herausholte. Nach einer sehenswerten Rallye sicherte sich Suhl auch den zweiten Durchgang mit 22:25. Die amtierenden Deutschen Meisterinnen aus Schwerin standen nun mit dem Rücken zur Wand. So stark das Team um Kapitänin Anne Hölzig in dieser Saison vor heimischem Publikum auch agierte, nun brauchte es einen wahrlichen Kraftakt für eine echte Aufholjagd. Nach einem ausgeglichenen Satzbeginn setzte sich Suhl erneut früh auf 3:7 ab. Schwerin reagierte zunächst mit einer Auszeit sowie der Einwechslung von Leana Grozer für Jet Kok, die trotz ihrer Rolle als fleißigste Schweriner Punktesammlerin eine kurze Pause benötigte. Der Sideout gelang, und Schwerin verkürzte auf 6:9. Doch eigene Fehler im Angriff und ein starker Suhler Block ließen die Gäste weiter punkten. Beim Stand von 7:13 brachte SSC-Coach Koslowski mit Mia Kirchhoff und Vedrana Jaksetic den Doppelwechsel, der noch einmal die nötige Wende im Momentum bringen sollte. Der Abstand blieb jedoch bestehen, und Schwerin nahm den Doppelwechsel beim Stand von 9:15 wieder zurück. Es war nun vor allem Leana Grozer, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückte und mit einem Block, einem Angriff sowie einem guten Aufschlag auf 11:15 verkürzte. Doch Suhl stellte sich auch auf die junge Deutsche blitzschnell ein und blockte einen Pipe-Angriff zum 12:18-Zwischenstand. Schwerin gelang zwar immer wieder der Sideout, doch Suhl agierte über Dotson und Foley nahezu fehlerfrei im eigenen Angriff. Die Chancen, die Suhl Schwerin eröffnete, wusste das Team aus MV an diesem Abend nicht für sich zu nutzen. So sicherte sich Suhl mit dem 17:25 auch Satz 3 und damit das Finalticket. Schwerin verabschiedet sich nach der Meisterschaft im vergangenen Jahr mit Bronze aus dieser Saison.   Starting Six VfB Suhl Lotto Thüringen: Sambale – Laakkonen – Nagels – Foley – Dotson – Berger – Brancuska Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Reesink – Kohn – Hölzig – Kok – Kirchhoff – Gerritsen – ten Brinke

SSC will in der Palmberg Arena die Serie ausgleichen

Es geht – wie schon im Viertelfinale – um „Alles oder Nichts“, wenn der SSC Palmberg Schwerin am kommenden Mittwoch um 18.00 Uhr in der Palmberg Arena im zweiten Spiel der Halbfinalserie auf Pokalsieger Suhl trifft. Das erste Duell in der stimmungsvollen Suhler Wolfsgrube war ein Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern. In den ersten beiden Sätzen dominierte der Gastgeber nahezu nach Belieben, kam auf über 70 Prozent Angriffsquote und leistete sich dabei pro Satz lediglich einen Angriffsfehler. Vor allem Außenangreiferin Foley war kaum zu stoppen: Sie erzielte allein in den ersten beiden Durchgängen 14 Punkte bei 16 Angriffen. Als Suhl im dritten Satz bereits mit 11:7 in Führung lag, deutete vieles auf eine schnelle Entscheidung hin. Doch Schwerin zeigte Moral, kämpfte sich vor allem über einen nun deutlich wirkungsvolleren Block zurück in die Partie und profitierte zugleich von einigen Fehlern auf Suhler Seite. Der SSC sicherte sich Satz drei in der Schlussphase und erspielte sich im vierten Durchgang beim 24:21 sogar drei Satzbälle. Diese Chancen blieben jedoch ungenutzt, sodass Suhl am Ende den ersten Sieg der Serie feiern konnte. Die Ausgangslage im Kampf um den Einzug in die Finalserie ist damit anspruchsvoll. Dennoch hat der Titelverteidiger gezeigt, dass man spielerisch absolut auf Augenhöhe mit Suhl agieren kann. Nun gilt es, in kurzer Zeit die richtigen Stellschrauben zu justieren und vor allem die Effizienz im Transition-Angriff zu verbessern. Mit der Unterstützung unseres Publikums im Rücken will der SSC am Mittwoch um 18.00 Uhr in der Palmberg Arena noch einmal alles in die Waagschale werfen, um ein entscheidendes drittes Spiel in Suhl zu erzwingen. Hier geht es zu den Tickets! Anreise Informationen: Der bisherige Stadionparkplatz in der Von-Flotow-Straße steht nicht mehr zur Verfügung. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, auf den Parkplatz gegenüber der ARAL-Tankstelle sowie auf weitere öffentliche Parkmöglichkeiten in der Umgebung auszuweichen.

Schwerin kämpft sich zurück – Suhl entscheidet erstes Halbfinale dennoch für sich

Der SSC Palmberg Schwerin ist mit einer 1:3-Niederlage in die Halbfinalserie gegen den VfB Suhl gestartet. Nach zwei deutlich verlorenen Sätzen fanden die Schwerinerinnen im Verlauf der Partie immer besser ins Spiel, verkürzten mit einer starken Reaktion auf 1:2 und waren auch im vierten Durchgang dicht an der Verlängerung des Abends dran. In einer intensiven und stimmungsvollen Halbfinal-Partie in der Suhler Wolfsgrube zeigte der SSC vor allem in der zweiten Hälfte des Spiels Moral und Kampfgeist, konnte sich für die Aufholjagd am Ende jedoch nicht belohnen. Bereits am Mittwoch, den 08.04., bietet sich in der heimischen Palmberg Arena ab 18 Uhr die Chance, in der Serie zurückzuschlagen. Der erste Satz der Halbfinal-Partie zwischen dem VfB Suhl und dem SSC Palmberg Schwerin begann mit einem echten Paukenschlag der Gastgeberinnen. In der heimischen Wolfsgrube erwischte Suhl den deutlich besseren Start und setzte mit druckvollen Angriffen über Foley sowie starken Abwehraktionen sofort ein Ausrufezeichen. Schnell stand es 3:0 für den VfB. Zwar gelang Schwerin anschließend der erste Sideout, doch Suhl ließ sich davon nicht aus dem Rhythmus bringen. Die Gastgeberinnen blieben konzentriert, übernahmen direkt wieder die Kontrolle und zogen gegen sichtlich nervöse Schwerinerinnen auf 8:2 davon. Vor allem Zuspielerin Lara Nagels setzte ihre Angreiferinnen clever in Szene und fand immer wieder Dotson am Netz, die mit wichtigen Punkten für zusätzliche Stabilität im Suhler Offensivspiel sorgte. Schwerins Trainer Felix Koslowski reagierte früh auf den Fehlstart und griff beim Stand von 8:2 zur ersten Auszeit. Doch auch die deutlichen Worte an seine Mannschaft zeigten zunächst kaum Wirkung. Als Suhl wenig später sogar auf 11:3 erhöhte, war die nächste Auszeit fällig. Dennoch blieben die Gastgeberinnen kompromisslos in ihrer Spielweise, agierten mutig im Angriff und bauten ihren Vorsprung insbesondere durch Foley und Brancuska weiter aus. Angetrieben von einer elektrisierenden Atmosphäre in der Wolfsgrube spielte sich Suhl förmlich in einen Rausch. Die Fans peitschten ihr Team lautstark nach vorne und sahen mit großer Begeisterung, wie ihre Mannschaft zwischenzeitlich mit zehn Punkten in Führung lag. Erneut wurde deutlich, warum Suhl in dieser Saison zu Hause zu den stärksten Teams der Liga zählt. Schwerin wirkte von der Intensität des Spiels und der Kulisse sichtlich beeindruckt. Fehler im Aufschlag sowie fehlender Zugriff in Block und Abwehr machten es dem SSC zusätzlich schwer, gegen das variable und selbstbewusste Spiel der Suhlerinnen Lösungen zu finden. Lediglich Kapitänin Anne Hölzig und Britte Stuut konnten phasenweise Akzente setzen und regelmäßig punkten, doch der Rückstand war bereits zu deutlich, um dem Satz noch eine Wende zu geben. So ging der erste Durchgang klar mit 25:13 an die starken Pokalsiegerinnen aus Suhl. Für Schwerin konnte es nun nur noch darum gehen, schnell ins Spiel zu finden und im zweiten Satz von Beginn an deutlich aggressiver und stabiler aufzutreten. Im zweiten Durchgang präsentierte sich der SSC Palmberg Schwerin zunächst stabiler und war bis zum 5:5 auf Augenhöhe. Die Gäste wirkten nun besser im Spiel angekommen und hielten die Partie in der Anfangsphase offen. Doch dann kippte der Satz erneut zugunsten der Gastgeberinnen. Zwei knifflige Entscheidungen fielen auf Suhler Seite aus und gaben dem VfB zusätzlichen Rückenwind. In dieser Phase nutzten vor allem Brancuska und Foley die sich bietenden Chancen konsequent. Besonders Foley stellte die Schwerinerinnen immer wieder vor große Probleme, indem sie den Block clever anschlug und so wichtige Punkte für ihr Team sammelte. So setzte sich Suhl erneut ab und erhöhte auf 10:6. Schwerins Trainer reagierte mit personellen Veränderungen und brachte Grozer für Kok ins Spiel, um neue Impulse zu setzen. Kurz darauf kam auch Suus Gerritsen für Marije ten Brinke aufs Feld, nachdem der Schweriner Block weiterhin kaum Zugriff auf die druckvollen und variablen Angriffe der Gastgeberinnen bekam. Doch Suhl ließ sich davon nicht beeindrucken und hielt den Vorsprung beim 13:9 konstant. Auch mit einem zusätzlichen Doppelwechsel versuchte Schwerin, den Spielverlauf noch einmal zu beeinflussen. Mit Jaksetic und Artyshuk kamen dabei zwei ehemalige Suhlerinnen aufs Feld, doch auch sie konnten den Lauf des VfB zunächst nicht stoppen. Die Gastgeberinnen blieben in der Annahme stabil und nutzten ihre gute Spielanlage konsequent aus. Sowohl über die Mittelblockerinnen als auch über die Außenpositionen punktete Suhl weiterhin mit hoher Effizienz und baute den Vorsprung auf 18:10 aus. Ein kleines Lebenszeichen setzte Schwerin noch einmal, als Britte Stuut an den Aufschlag ging. Mit zwei Assen in Folge verkürzte sie auf 18:13 und brachte ihr Team zumindest kurzzeitig wieder etwas näher heran. Suhl reagierte jedoch abgeklärt, nahm die Auszeit zum richtigen Zeitpunkt und sicherte sich anschließend durch die eingewechselte Svea Naujack direkt den wichtigen Sideout. Schwerin nahm daraufhin auch den Doppelwechsel wieder zurück. Trotz zahlreicher personeller Anpassungen auf beiden Seiten änderte sich am grundsätzlichen Spielbild wenig: Suhl blieb das klar dominierende Team, spielte mutig und mit großer Selbstverständlichkeit. So sicherten sich die Gastgeberinnen auch den zweiten Satz souverän mit 25:16 und stellten auf 2:0 nach Sätzen. Auch im dritten Satz erwischte der VfB Suhl zunächst den besseren Start und setzte die Schwerinerinnen früh unter Druck. Mit druckvollen Aufschlägen und immer wieder erfolgreichen Angriffen über die Blockhände der Gäste brachte Suhl den SSC von Beginn an sichtbar aus dem Konzept. Schnell führten die Gastgeberinnen mit 4:0, woraufhin Schwerin bereits früh zur ersten Auszeit in diesem richtungsweisenden dritten Durchgang greifen musste. Erst nach fünf Suhler Punkten gelang den Gästen der erste eigene Zähler, doch insgesamt boten sich Schwerin zunächst nur wenige Momente, um das dringend benötigte Selbstvertrauen aufzubauen. Suhl agierte weiterhin aggressiv im Block, spielte konzentriert und leistete sich bis dahin nur wenige Eigenfehler. Folgerichtig bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung auf 8:4 aus. Dann jedoch schlichen sich erstmals in dieser Partie kleinere Unsicherheiten in das Suhler Spiel ein. Fehler auf Seiten des VfB eröffneten Schwerin neue Möglichkeiten, doch zunächst verhinderten weitere Aufschlagfehler der Gäste eine echte Aufholjagd. Dennoch kam der SSC nun Schritt für Schritt besser ins Spiel. Anne Hölzig punktete über Außen zum 11:8, ein weiterer Suhler Angriffsfehler ließ den Vorsprung weiter schrumpfen, und als Jet Kok schließlich mit einem Angriff aus dem Hinterfeld zum 11:10 verkürzte, sah sich Suhls Trainer Hollosy zur Auszeit gezwungen. Gerade nach einer 2:0-Satzführung ist es in

SSC PALMBERG Schwerin fordert Suhl im Playoff-Halbfinale

Der SSC PALMBERG Schwerin steht erneut im Halbfinale der Play-Offs und trifft dort wie schon im Vorjahr auf den VfB Suhl LOTTO Thüringen. Nach einer intensiven Hauptrunde und den drei umkämpften Spielen gegen die Ladies in Black aus Aachen wartet auf das Team von Cheftrainer Felix Koslowski nun eine anspruchsvolle Aufgabe gegen einen formstarken Gegner aus Thüringen. Dass Suhl in dieser Saison zu den stärksten Teams der Liga zählt, haben die Wölfinnen in den vergangenen Monaten eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Umso mehr ist dem SSC bewusst, welche Herausforderung in dieser Halbfinalserie wartet. Gleichzeitig haben die Schwerinerinnen in dieser Spielzeit ebenfalls gezeigt, dass sie in entscheidenden Momenten ihre Qualität auf das Feld bringen können. Bereits in der vergangenen Saison begegneten sich beide Mannschaften im Halbfinale. Damals setzte sich der SSC PALMBERG Schwerin durch und zog ins Finale ein. Auch die bisherigen Duelle in der laufenden Spielzeit versprechen nun erneut spannende und intensive Begegnungen: Beide Teams konnten ihr jeweiliges Heimspiel gewinnen – Suhl mit 3:1, der SSC im März mit einem überzeugenden 3:0-Erfolg in eigener Halle. Da Suhl die Hauptrunde knapp vor dem SSC PALMBERG Schwerin abschloss, startet die Halbfinalserie diesmal mit einem Auswärtsspiel für die Mecklenburgerinnen. Das erste Aufeinandertreffen steigt am kommenden Samstag in der Suhler Wolfsgrube. SSC-Außenangreiferin und Kapitänin Anne Hölzig blickt mit Respekt, aber auch Selbstvertrauen auf die bevorstehende Aufgabe: „Suhl ist eine super Mannschaft, aber wir konnten sie zu Hause schon einmal schlagen. Wir werden uns gut vorbereiten.“ Auch Zuspielerin Hannah Kohn sieht ihr Team bereit für den Kampf um den Finaleinzug: „Wir haben nicht wirklich etwas zu verlieren, wir können pushen und befreit aufspielen.“ Für den SSC PALMBERG Schwerin ist klar: Im Halbfinale zählt jede Aktion, jeder Ballwechsel und jede Unterstützung von den Rängen. Nach dem Auftakt in Thüringen soll vor heimischer Kulisse der wichtige Schritt in Richtung Finale folgen.   Ticketinfo Tickets für das Heimspiel des SSC PALMBERG Schwerin gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen gibt es ab Dienstag, den 31.03.2026, ab 12.00 Uhr. Ticketshop » SSC Palmberg Schwerin   Die Halbfinalserie Suhl – Schwerin im Überblick Sa., 04.04.26, 16:45 Uhr  VfB Suhl LOTTO Thüringen vs. SSC Palmberg Schwerin Mi., 08.04.26, 18:00 Uhr  SSC Palmberg Schwerin vs. VfB Suhl LOTTO Thüringen So., 12.04.26, 15:15 Uhr  VfB Suhl LOTTO Thüringen vs. SSC Palmberg Schwerin* (*) Entscheidungsspiel: Das Spiel entfällt, wenn der Gesamtsieger vorzeitig feststeht.