Der SSC Palmberg Schwerin hat seine Pflichtaufgabe im DVV-Pokal souverän gemeistert und ist nach nur 66 Minuten ins Viertelfinale eingezogen. Gegen die Binder Blaubären TSV Flacht benötigten die Schwerinerinnen nach einem holprigen Start im ersten Satz etwas Zeit, um ihren Rhythmus zu finden, übernahmen anschließend aber immer deutlicher die Kontrolle. Nach dem 25:21 zum Auftakt ließ der SSC den Gastgeberinnen beim 25:7 im zweiten und 25:11 im dritten Satz kaum noch Chancen und setzte sich am Ende verdient mit 3:0 durch. Nun wartet Schwerin gespannt auf die Auslosung des Viertelfinalgegners am Sonntagabend.
Im Do-or-Die-Spiel des DVV-Pokals erwischten die Binder Blaubären TSV Flacht zunächst den besseren Start. Angeführt von Ex-Schwerinerin Frauke Skrabak setzten sich die Gastgeberinnen früh auf 7:3 und 10:5 ab. Vier Aufschlagfehler des SSC zu Beginn spielten Flacht dabei zusätzlich in die Karten, während die Blaubären mit druckvollen Aufschlägen den Schweriner Spielaufbau unter Druck setzten. Doch die Gäste behielten die Nerven und kämpften sich zurück. Mit Marije ten Brinke am Aufschlag und Anne Hölzig im Angriff verkürzte der SSC Punkt für Punkt und stellte beim 13:13 den Ausgleich her. Anschließend entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem Schwerin zunehmend bessere Lösungen fand. Devyn Robinson punktete im Angriff, während Bre Kelley und ten Brinke wichtige Blocks setzten. Mit einer weiteren Serie zog der SSC von 14:17 auf 17:14 davon und zwang Flacht zur Auszeit. Die Gastgeberinnen blieben zwar im Satz, doch Schwerin verteidigte den Vorsprung bis in die Schlussphase. Nach einem Wechsel von Jet Kok und Finnja Frommann zum Aufschlag erspielten sich die Gäste beim 24:21 drei Satzbälle und machten wenig später den ersten Durchgang mit 25:21 zu.
Nach dem knappen ersten Durchgang erwischte der SSC Palmberg den deutlich besseren Start in Satz zwei und übernahm mit druckvollen Aufschlägen früh die Kontrolle. Die Schwerinerinnen setzten Flacht unter Druck und zogen über 4:7 und 6:15 immer weiter davon. Libera Britt Rampelberg überzeugte dabei mit starken Aktionen in Annahme und Abwehr, während Bre Kelley und Anne Hölzig am Netz erneut zuverlässig punkteten. Flachts Trainer Manuel Hartmann versuchte mit beiden Auszeiten, Wechseln und einem Doppelwechsel gegenzusteuern, doch der SSC blieb konzentriert und ließ den Gastgeberinnen kaum noch Chancen. Mit mehreren Punkteserien baute Schwerin den Vorsprung weiter aus, ehe zwei Asse von Hannah Kohn nach nur 18 Minuten den deutlichen 25:7-Satzerfolg besiegelten.
Nach einer längeren Pause ging es in den dritten Satz, der beim Stand von 2:2 zunächst erneut unterbrochen werden musste: Flachts Hanne Binkau knickte bei der Landung um und musste verletzt vom Spielfeld getragen werden. Für sie kam Dörschug in die Partie, doch Schwerin blieb konzentriert und übernahm schnell die Kontrolle. Begünstigt durch einige Fehler der Gastgeberinnen zogen die Gäste auf 11:7 davon. Bei guter Annahme setzte Hannah Kohn ihre Angreiferinnen erneut variabel in Szene, zum Beispiel durch Jet Kok, die aus dem Hinterfeld zum 13:7 punktete. Eine starke Aufschlagserie von Marije ten Brinke sorgte anschließend für die Vorentscheidung: Acht Punkte in Folge ohne Flachter Sideout brachten den SSC bis auf 20:7 davon. Den komfortablen Vorsprung nutzte Trainer Felix Koslowski für weitere Wechsel. Garcia, Kleemann und Frommann kamen ins Spiel, und die Puerto-Ricanerin setzte mit ihrem Punkt zum 25:11 den Schlusspunkt der Partie. Damit zieht Schwerin souverän ins Viertelfinale des DVV-Pokals ein und wartet nun auf die Auslosung des nächsten Gegners am Sonntagabend. Zu den wertvollsten Spielerinnen der Partie wurden Annegret Hölzig für den SSC Palmberg Schwerin und Gesa Brandstrup für die Binder Blaubären TSV Flacht gewählt.
Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Devyn Robinson, Bre Kelley, Anne Hölzig, Jet Kok, Marije ten Brinke, Hannah Kohn. Libera: Britt Rampelberg
Starting Six Binder Blaubären TSV Flacht: Hanne Binkau, Anni Tändler, Gesa Brandstrup, Hanna Kögler, Britta Schammer, Frauke Skrabak. Libera: Lara-Marie Schaefer





