SSC startet mit souveränem Auswärtssieg in die Bundesliga

Der SSC Palmberg Schwerin ist mit einem überzeugenden Auswärtssieg in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Beim 3:0 (25:17, 25:11, 25:15) gegen die Ladies in Black Aachen präsentierten sich die Schwerinerinnen trotz der angespannten Personalsituation von Beginn an konzentriert und durchsetzungsstark. Angesichts der Verletzungsproblematik im Kader ist dieser Erfolg zum Saisonauftakt besonders wertvoll. Mit druckvollen Aufschlägen, einer starken Blockarbeit und einer variablen Offensive kontrollierte der SSC über weite Strecken das Spiel.

Der SSC Palmberg Schwerin erwischte einen gelungenen Start in die neue Bundesliga-Saison. Der erste Saisonpunkt ging auf das Konto von Kapitänin Anne Hölzig, anschließend legten die Gäste drei Punkte in Folge nach. Aachen antwortete mit einer eigenen Serie und kämpfte sich zum 3:3 zurück. In der Anfangsphase schlichen sich auf beiden Seiten einige nervöse Fehler am Netz ein. Schwerin fand jedoch zunehmend besser in die Partie: Jet Kok und Devyn Robinson halfen dabei, den Vorsprung auf 7:10 auszubauen. Aachen nahm beim Stand von 9:13 die erste Auszeit. Doch auch danach blieb der SSC am Drücker: Drei Punkte in Folge brachten die Gäste mit 10:16 weiter in Führung und veranlassten Aachen zur zweiten Auszeit. Anschließend legte Schwerin eine weitere Serie nach und zog auf 10:18 davon. Bei stabiler Annahme konnte der SSC seine Angreiferinnen variabel einsetzen und die Duelle am Netz für sich entscheiden. Nach einer erfolglosen Schweriner Video-Challenge beim Stand von 12:20 reagierte Aachens Trainerteam mit einem Wechsel: Mavrommatis kam für Darowski. In der Schlussphase nutzte auch SSC-Trainer Felix Koslowski die Möglichkeit, neue Spielerinnen zu bringen und Kräfte zu verteilen. Bei 14:22 kamen Frommann für Kok und Priante für Robinson. Beim Stand von 17:24 wurde Kelley für Kohn eingewechselt, ehe Kohn wieder aufs Feld zurückkehrte. Unmittelbar vor dem Satzende kam Robinson für Priante zurück. Trotz der Wechsel ließ sich Schwerin den Vorsprung nicht mehr nehmen und verwandelte den Satzball zum souveränen 25:17.

Auch im zweiten Durchgang knüpfte der SSC Palmberg Schwerin an die starke Leistung des ersten Satzes an und erhöhte den Druck im Aufschlag nochmals. Damit setzte Schwerin Aachens Zuspielerin Zander zunehmend unter Druck und zwang die Gastgeberinnen zu einer vorhersehbareren Angriffsverteilung. Der Schweriner Block konnte sich dadurch gut auf die Angriffe einstellen und immer wieder erfolgreich zupacken. Mit drei Punkten in Folge setzte sich der SSC zunächst auf 3:7 ab. Aachen nahm beim Stand von 3:7 und erneut bei 3:11 eine Auszeit. Auch personell reagierte das Aachener Trainerteam: Enning kam für Entius, Freiynfeldova für Zander und Darowski für Ilieva. Bei 3:12 wurde Demirer für Mavrommatis eingewechselt. Schwerin ließ sich davon jedoch nicht aus dem Rhythmus bringen. Die längste Rallye der bisherigen Partie entschied der SSC mit einem Block von Hannah Kohn zum 6:15 für sich. Kohn setzte mit einem Ass zum 8:17 ein weiteres Ausrufezeichen. Mit druckvollen Aufschlägen und starken Blockaktionen nahm Schwerin den Gastgeberinnen zunehmend die Angriffsmöglichkeiten und baute den Vorsprung weiter aus. Nach einer erfolglosen Aachener Video-Challenge beim Stand von 11:23 legte Schwerin nach und erspielte sich beim 11:24 elf Satzbälle. Den ersten verwandelten die Schwerinerinnen zum deutlichen 25:11.

Der dritte Satz begann zunächst ausgeglichen. Doch sobald Schwerin seine Blockstärke erneut ausspielte, kippte der Durchgang zugunsten der Gäste. Ausgehend vom 3:5 baute der SSC seinen Vorsprung über 6:11 bis auf 7:14 aus. Aachen nahm beim Stand von 5:8 eine Auszeit, fand aber weiterhin nur wenige Lösungen gegen den Schweriner Block. Viele Punkte gelangen den Gastgeberinnen in dieser Phase auch durch Fehler der Schwerinerinnen. Beim Stand von 7:11 wechselte Aachen Darowski für Mavrommatis ein, später kamen Sarkissian für Struka und Freiynfeldova für Entius. Mit einer komfortablen Neun-Punkte-Führung beim 10:19 nutzte Felix Koslowski die Gelegenheit, gleich vier Wechsel vorzunehmen: Frommann kam für Kok, Nachwuchstalent Livia König für Kapitänin Anne Hölzig, Kelley für Hannah Kohn und Priante für Devyn Robinson. König setzte direkt ein Ausrufezeichen und punktete zum 11:20. Auch Libera Britt Rampelberg überzeugte mit starken Abwehraktionen. Im weiteren Verlauf kehrten Kohn für Kelley und Robinson für Priante aufs Feld zurück. Bei 13:24 wurde zudem Celina Kleemann für Gerritsen eingewechselt, während Jet Kok für Frommann zurückkehrte. Schwerin erspielte sich beim Stand von 13:24 elf Matchbälle und brachte den Auswärtssieg schließlich mit 25:15 souverän ins Ziel.

Mit dem klaren Erfolg setzt der SSC Palmberg Schwerin ein erstes Ausrufezeichen in der neuen Bundesliga-Saison. Gerade angesichts der personellen Herausforderungen gibt der gelungene Auftakt Rückenwind für die kommenden Aufgaben. Bereits am Mittwoch wartet mit dem Dresdner SC das erste Heimspiel der Saison.

 

Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Devyn Robinson, Suus Gerritsen, Anne Hölzig, Jet Kok, Marije ten Brinke, Hannah Kohn. Libera: Britt Rampelberg.

Starting Six Ladies in Black Aachen: Karmena Struka, Tsvetelina Ilieva, Marit Zander, Rosa Entius, Lara Darowski, Veronika Djokic. Libera: Florien Reesink.

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