Saisonabschluss gemeinsam feiern: Einladung zum Fanfest

Mit dem Ausscheiden im Play-off-Halbfinale ist unsere Saison sportlich zu Ende gegangen. Natürlich hätten wir uns den Verlauf und das Ende dieser Meisterschaft anders gewünscht. Dennoch blicken wir mit großem Stolz auf unsere junge Mannschaft, die in dieser Saison mit viel Herz, Leidenschaft und Einsatz gekämpft hat und sich am Ende mit der Bronzemedaille belohnen konnte. Zum Abschluss dieser besonderen Saison möchten wir noch einmal gemeinsam mit euch zusammenkommen und laden euch herzlich zu unserem Fanfest ein. Alle Infos auf einen Blick 📍 Ort: PALMBERG ARENA📅 Datum: Montag, 13.04.2026🕕 Beginn: 18:00 Uhr Das erwartet euch Freut euch auf einen stimmungsvollen Saisonabschluss mit: der Verabschiedung unserer Spielerinnen einer Autogrammstunde tollen Angeboten im Fanshop-Outlet und der Gelegenheit, die Saison gemeinsam mit Team und Verein ausklingen zu lassen Kommt vorbei, bringt eure Trikots, Schals und gute Laune mit und lasst uns unsere Mannschaft gemeinsam gebührend verabschieden. Schon jetzt möchten wir uns von Herzen für eure großartige Unterstützung in dieser Saison bedanken – ob in der PALMBERG ARENA oder auswärts: Ihr wart immer an der Seite der Mannschaft! Wir freuen uns auf euch!
SSC unterliegt Suhl im Halbfinale und verpasst den Finaleinzug

Der SSC Palmberg Schwerin hat das Halbfinale in der PALMBERG ARENA vor 2.100 Zuschauern gegen Suhl mit 0:3 verloren und damit den Einzug ins Finale verpasst. In einer intensiven und stimmungsvollen Partie hielt Schwerin phasenweise gut mit, ließ jedoch vor allem in den entscheidenden Momenten zu viele Chancen ungenutzt. Suhl überzeugte mit variabler Offensive, starkem Blockspiel und hoher Effizienz im Angriff und sicherte sich damit verdient das Finalticket. Für den SSC endet die Saison nach dem Meistertitel im Vorjahr mit der Bronzemedaille. In einer stimmungsvollen und hitzigen PALMBERG ARENA legten beide Halbfinalisten von Beginn an mit viel Aggressivität und Druck im eigenen Angriff los. In der Anfangsphase punkteten beide Teams auf Augenhöhe. Bei Schwerin funktionierte zunächst vor allem der Angriff über die Pipe mit Jet Kok gut, während Suhl über Brancuska zu Punkten kam. Auch die Gäste sammelten mit dem Einbeiner über Kopf fleißig Zähler, da der Schweriner Block zunächst häufig einen Moment zu spät schloss. Für die Gastgeberinnen punktete Mia Kirchhoff über Diagonal zum 12:11-Zwischenstand, bevor ihre Gegenüber Foley den Ausgleich erzielte. Suhl setzte sich anschließend auf 12:14 ab, was Schwerins Coach Felix Koslowski zur ersten Auszeit bewegte. Anne Hölzig stellte mit ihrem Punkt den 13:14-Anschluss her. Hölzig war es auch, die Suhl mit zwei wirkungsvollen Aufschlägen in Rückstand brachte und auf 16:15 erhöhte. Anschließend ging es im Gleichschritt in Richtung erster Crunchtime in diesem spannenden und ausgeglichenen Duell. Die Gäste aus Suhl erspielten sich mit guten Aufschlägen und Angriffen über Foley eine Drei-Punkte-Führung, die Schwerin beim Stand von 19:22 zur nächsten Auszeit zwang. Als auch der nächste Schweriner Angriff im Block landete, erhielt Anna Artyshuk Einsatzzeit und verschaffte Mia Kirchhoff eine kurze Pause. Schwerin gelang der Sideout, und Marije ten Brinke servierte ein Ass – nur noch 21:23 und Auszeit Suhl. Brancuska punktete jedoch anschließend zum ersten Satzball der Partie. Mit 22:25 ging der erste Durchgang an die Gäste, weil Schwerin zu viele Angriffschancen ungenutzt ließ, während Suhl im Angriff mehr Varianz zeigte und auch im Block überlegen war. Mit dem Satzgewinn im Rücken präsentierten sich die Gäste zu Beginn des zweiten Durchgangs überlegen und gingen schnell mit 0:4 in Führung, bevor Schwerin zunächst der Sideout und anschließend drei Punkte in Folge zum Ausgleich gelangen. Suhls Laura Berger setzte dem Lauf der Gastgeberinnen mit einem Block gegen Jet Kok ein Ende und servierte daraufhin ein Ass zur 4:6-Führung der Pokalsiegerinnen aus Suhl. Das Publikum glaubte zu jeder Zeit an den so wichtigen Sieg der Schwerinerinnen und feuerte das Team lautstark an – auch, als Suhl auf 6:9 erhöhte. Schwerin glich durch die Mittelblockerinnen Stuut und ten Brinke zum 9:9 aus, denn bei guter Annahme konnte Hannah Kohn sie sehenswert in Szene setzen. Doch Suhl punktete über Dotson und Brancuska und stellte die Drei-Punkte-Führung wieder her. Schwerins Block-Abwehr hatte den Suhler Angreiferinnen, die mit über 50 Prozent Angriffsquote agierten, bislang noch zu wenig entgegenzusetzen. Der Suhler Block hingegen pflückte Anna Artyshuk zur 13:17-Führung und hielt diesen Vorsprung trotz überragender Aktionen von Schwerins Libera Florien Reesink in der Verteidigung. Schwerin kämpfte sich jedoch über Artyshuk und Stuut auf 17:19 heran und blieb im Spiel. Als die Gastgeberinnen Suhl mit guten Aufschlägen unter Druck setzen konnten, verkürzten sie auf 20:21 und zwangen die Gäste zur Auszeit. Die Schlussphase war laut und hitzig: Schwerin kam dank Jet Kok auf 22:23 heran, ehe Foley mit ihrem bereits 14. Punkt den nächsten Satzball für Suhl herausholte. Nach einer sehenswerten Rallye sicherte sich Suhl auch den zweiten Durchgang mit 22:25. Die amtierenden Deutschen Meisterinnen aus Schwerin standen nun mit dem Rücken zur Wand. So stark das Team um Kapitänin Anne Hölzig in dieser Saison vor heimischem Publikum auch agierte, nun brauchte es einen wahrlichen Kraftakt für eine echte Aufholjagd. Nach einem ausgeglichenen Satzbeginn setzte sich Suhl erneut früh auf 3:7 ab. Schwerin reagierte zunächst mit einer Auszeit sowie der Einwechslung von Leana Grozer für Jet Kok, die trotz ihrer Rolle als fleißigste Schweriner Punktesammlerin eine kurze Pause benötigte. Der Sideout gelang, und Schwerin verkürzte auf 6:9. Doch eigene Fehler im Angriff und ein starker Suhler Block ließen die Gäste weiter punkten. Beim Stand von 7:13 brachte SSC-Coach Koslowski mit Mia Kirchhoff und Vedrana Jaksetic den Doppelwechsel, der noch einmal die nötige Wende im Momentum bringen sollte. Der Abstand blieb jedoch bestehen, und Schwerin nahm den Doppelwechsel beim Stand von 9:15 wieder zurück. Es war nun vor allem Leana Grozer, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückte und mit einem Block, einem Angriff sowie einem guten Aufschlag auf 11:15 verkürzte. Doch Suhl stellte sich auch auf die junge Deutsche blitzschnell ein und blockte einen Pipe-Angriff zum 12:18-Zwischenstand. Schwerin gelang zwar immer wieder der Sideout, doch Suhl agierte über Dotson und Foley nahezu fehlerfrei im eigenen Angriff. Die Chancen, die Suhl Schwerin eröffnete, wusste das Team aus MV an diesem Abend nicht für sich zu nutzen. So sicherte sich Suhl mit dem 17:25 auch Satz 3 und damit das Finalticket. Schwerin verabschiedet sich nach der Meisterschaft im vergangenen Jahr mit Bronze aus dieser Saison. Starting Six VfB Suhl Lotto Thüringen: Sambale – Laakkonen – Nagels – Foley – Dotson – Berger – Brancuska Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Reesink – Kohn – Hölzig – Kok – Kirchhoff – Gerritsen – ten Brinke
SSC will in der Palmberg Arena die Serie ausgleichen

Es geht – wie schon im Viertelfinale – um „Alles oder Nichts“, wenn der SSC Palmberg Schwerin am kommenden Mittwoch um 18.00 Uhr in der Palmberg Arena im zweiten Spiel der Halbfinalserie auf Pokalsieger Suhl trifft. Das erste Duell in der stimmungsvollen Suhler Wolfsgrube war ein Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern. In den ersten beiden Sätzen dominierte der Gastgeber nahezu nach Belieben, kam auf über 70 Prozent Angriffsquote und leistete sich dabei pro Satz lediglich einen Angriffsfehler. Vor allem Außenangreiferin Foley war kaum zu stoppen: Sie erzielte allein in den ersten beiden Durchgängen 14 Punkte bei 16 Angriffen. Als Suhl im dritten Satz bereits mit 11:7 in Führung lag, deutete vieles auf eine schnelle Entscheidung hin. Doch Schwerin zeigte Moral, kämpfte sich vor allem über einen nun deutlich wirkungsvolleren Block zurück in die Partie und profitierte zugleich von einigen Fehlern auf Suhler Seite. Der SSC sicherte sich Satz drei in der Schlussphase und erspielte sich im vierten Durchgang beim 24:21 sogar drei Satzbälle. Diese Chancen blieben jedoch ungenutzt, sodass Suhl am Ende den ersten Sieg der Serie feiern konnte. Die Ausgangslage im Kampf um den Einzug in die Finalserie ist damit anspruchsvoll. Dennoch hat der Titelverteidiger gezeigt, dass man spielerisch absolut auf Augenhöhe mit Suhl agieren kann. Nun gilt es, in kurzer Zeit die richtigen Stellschrauben zu justieren und vor allem die Effizienz im Transition-Angriff zu verbessern. Mit der Unterstützung unseres Publikums im Rücken will der SSC am Mittwoch um 18.00 Uhr in der Palmberg Arena noch einmal alles in die Waagschale werfen, um ein entscheidendes drittes Spiel in Suhl zu erzwingen. Hier geht es zu den Tickets! Anreise Informationen: Der bisherige Stadionparkplatz in der Von-Flotow-Straße steht nicht mehr zur Verfügung. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, auf den Parkplatz gegenüber der ARAL-Tankstelle sowie auf weitere öffentliche Parkmöglichkeiten in der Umgebung auszuweichen.
Schwerin kämpft sich zurück – Suhl entscheidet erstes Halbfinale dennoch für sich

Der SSC Palmberg Schwerin ist mit einer 1:3-Niederlage in die Halbfinalserie gegen den VfB Suhl gestartet. Nach zwei deutlich verlorenen Sätzen fanden die Schwerinerinnen im Verlauf der Partie immer besser ins Spiel, verkürzten mit einer starken Reaktion auf 1:2 und waren auch im vierten Durchgang dicht an der Verlängerung des Abends dran. In einer intensiven und stimmungsvollen Halbfinal-Partie in der Suhler Wolfsgrube zeigte der SSC vor allem in der zweiten Hälfte des Spiels Moral und Kampfgeist, konnte sich für die Aufholjagd am Ende jedoch nicht belohnen. Bereits am Mittwoch, den 08.04., bietet sich in der heimischen Palmberg Arena ab 18 Uhr die Chance, in der Serie zurückzuschlagen. Der erste Satz der Halbfinal-Partie zwischen dem VfB Suhl und dem SSC Palmberg Schwerin begann mit einem echten Paukenschlag der Gastgeberinnen. In der heimischen Wolfsgrube erwischte Suhl den deutlich besseren Start und setzte mit druckvollen Angriffen über Foley sowie starken Abwehraktionen sofort ein Ausrufezeichen. Schnell stand es 3:0 für den VfB. Zwar gelang Schwerin anschließend der erste Sideout, doch Suhl ließ sich davon nicht aus dem Rhythmus bringen. Die Gastgeberinnen blieben konzentriert, übernahmen direkt wieder die Kontrolle und zogen gegen sichtlich nervöse Schwerinerinnen auf 8:2 davon. Vor allem Zuspielerin Lara Nagels setzte ihre Angreiferinnen clever in Szene und fand immer wieder Dotson am Netz, die mit wichtigen Punkten für zusätzliche Stabilität im Suhler Offensivspiel sorgte. Schwerins Trainer Felix Koslowski reagierte früh auf den Fehlstart und griff beim Stand von 8:2 zur ersten Auszeit. Doch auch die deutlichen Worte an seine Mannschaft zeigten zunächst kaum Wirkung. Als Suhl wenig später sogar auf 11:3 erhöhte, war die nächste Auszeit fällig. Dennoch blieben die Gastgeberinnen kompromisslos in ihrer Spielweise, agierten mutig im Angriff und bauten ihren Vorsprung insbesondere durch Foley und Brancuska weiter aus. Angetrieben von einer elektrisierenden Atmosphäre in der Wolfsgrube spielte sich Suhl förmlich in einen Rausch. Die Fans peitschten ihr Team lautstark nach vorne und sahen mit großer Begeisterung, wie ihre Mannschaft zwischenzeitlich mit zehn Punkten in Führung lag. Erneut wurde deutlich, warum Suhl in dieser Saison zu Hause zu den stärksten Teams der Liga zählt. Schwerin wirkte von der Intensität des Spiels und der Kulisse sichtlich beeindruckt. Fehler im Aufschlag sowie fehlender Zugriff in Block und Abwehr machten es dem SSC zusätzlich schwer, gegen das variable und selbstbewusste Spiel der Suhlerinnen Lösungen zu finden. Lediglich Kapitänin Anne Hölzig und Britte Stuut konnten phasenweise Akzente setzen und regelmäßig punkten, doch der Rückstand war bereits zu deutlich, um dem Satz noch eine Wende zu geben. So ging der erste Durchgang klar mit 25:13 an die starken Pokalsiegerinnen aus Suhl. Für Schwerin konnte es nun nur noch darum gehen, schnell ins Spiel zu finden und im zweiten Satz von Beginn an deutlich aggressiver und stabiler aufzutreten. Im zweiten Durchgang präsentierte sich der SSC Palmberg Schwerin zunächst stabiler und war bis zum 5:5 auf Augenhöhe. Die Gäste wirkten nun besser im Spiel angekommen und hielten die Partie in der Anfangsphase offen. Doch dann kippte der Satz erneut zugunsten der Gastgeberinnen. Zwei knifflige Entscheidungen fielen auf Suhler Seite aus und gaben dem VfB zusätzlichen Rückenwind. In dieser Phase nutzten vor allem Brancuska und Foley die sich bietenden Chancen konsequent. Besonders Foley stellte die Schwerinerinnen immer wieder vor große Probleme, indem sie den Block clever anschlug und so wichtige Punkte für ihr Team sammelte. So setzte sich Suhl erneut ab und erhöhte auf 10:6. Schwerins Trainer reagierte mit personellen Veränderungen und brachte Grozer für Kok ins Spiel, um neue Impulse zu setzen. Kurz darauf kam auch Suus Gerritsen für Marije ten Brinke aufs Feld, nachdem der Schweriner Block weiterhin kaum Zugriff auf die druckvollen und variablen Angriffe der Gastgeberinnen bekam. Doch Suhl ließ sich davon nicht beeindrucken und hielt den Vorsprung beim 13:9 konstant. Auch mit einem zusätzlichen Doppelwechsel versuchte Schwerin, den Spielverlauf noch einmal zu beeinflussen. Mit Jaksetic und Artyshuk kamen dabei zwei ehemalige Suhlerinnen aufs Feld, doch auch sie konnten den Lauf des VfB zunächst nicht stoppen. Die Gastgeberinnen blieben in der Annahme stabil und nutzten ihre gute Spielanlage konsequent aus. Sowohl über die Mittelblockerinnen als auch über die Außenpositionen punktete Suhl weiterhin mit hoher Effizienz und baute den Vorsprung auf 18:10 aus. Ein kleines Lebenszeichen setzte Schwerin noch einmal, als Britte Stuut an den Aufschlag ging. Mit zwei Assen in Folge verkürzte sie auf 18:13 und brachte ihr Team zumindest kurzzeitig wieder etwas näher heran. Suhl reagierte jedoch abgeklärt, nahm die Auszeit zum richtigen Zeitpunkt und sicherte sich anschließend durch die eingewechselte Svea Naujack direkt den wichtigen Sideout. Schwerin nahm daraufhin auch den Doppelwechsel wieder zurück. Trotz zahlreicher personeller Anpassungen auf beiden Seiten änderte sich am grundsätzlichen Spielbild wenig: Suhl blieb das klar dominierende Team, spielte mutig und mit großer Selbstverständlichkeit. So sicherten sich die Gastgeberinnen auch den zweiten Satz souverän mit 25:16 und stellten auf 2:0 nach Sätzen. Auch im dritten Satz erwischte der VfB Suhl zunächst den besseren Start und setzte die Schwerinerinnen früh unter Druck. Mit druckvollen Aufschlägen und immer wieder erfolgreichen Angriffen über die Blockhände der Gäste brachte Suhl den SSC von Beginn an sichtbar aus dem Konzept. Schnell führten die Gastgeberinnen mit 4:0, woraufhin Schwerin bereits früh zur ersten Auszeit in diesem richtungsweisenden dritten Durchgang greifen musste. Erst nach fünf Suhler Punkten gelang den Gästen der erste eigene Zähler, doch insgesamt boten sich Schwerin zunächst nur wenige Momente, um das dringend benötigte Selbstvertrauen aufzubauen. Suhl agierte weiterhin aggressiv im Block, spielte konzentriert und leistete sich bis dahin nur wenige Eigenfehler. Folgerichtig bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung auf 8:4 aus. Dann jedoch schlichen sich erstmals in dieser Partie kleinere Unsicherheiten in das Suhler Spiel ein. Fehler auf Seiten des VfB eröffneten Schwerin neue Möglichkeiten, doch zunächst verhinderten weitere Aufschlagfehler der Gäste eine echte Aufholjagd. Dennoch kam der SSC nun Schritt für Schritt besser ins Spiel. Anne Hölzig punktete über Außen zum 11:8, ein weiterer Suhler Angriffsfehler ließ den Vorsprung weiter schrumpfen, und als Jet Kok schließlich mit einem Angriff aus dem Hinterfeld zum 11:10 verkürzte, sah sich Suhls Trainer Hollosy zur Auszeit gezwungen. Gerade nach einer 2:0-Satzführung ist es in
SSC PALMBERG Schwerin fordert Suhl im Playoff-Halbfinale

Der SSC PALMBERG Schwerin steht erneut im Halbfinale der Play-Offs und trifft dort wie schon im Vorjahr auf den VfB Suhl LOTTO Thüringen. Nach einer intensiven Hauptrunde und den drei umkämpften Spielen gegen die Ladies in Black aus Aachen wartet auf das Team von Cheftrainer Felix Koslowski nun eine anspruchsvolle Aufgabe gegen einen formstarken Gegner aus Thüringen. Dass Suhl in dieser Saison zu den stärksten Teams der Liga zählt, haben die Wölfinnen in den vergangenen Monaten eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Umso mehr ist dem SSC bewusst, welche Herausforderung in dieser Halbfinalserie wartet. Gleichzeitig haben die Schwerinerinnen in dieser Spielzeit ebenfalls gezeigt, dass sie in entscheidenden Momenten ihre Qualität auf das Feld bringen können. Bereits in der vergangenen Saison begegneten sich beide Mannschaften im Halbfinale. Damals setzte sich der SSC PALMBERG Schwerin durch und zog ins Finale ein. Auch die bisherigen Duelle in der laufenden Spielzeit versprechen nun erneut spannende und intensive Begegnungen: Beide Teams konnten ihr jeweiliges Heimspiel gewinnen – Suhl mit 3:1, der SSC im März mit einem überzeugenden 3:0-Erfolg in eigener Halle. Da Suhl die Hauptrunde knapp vor dem SSC PALMBERG Schwerin abschloss, startet die Halbfinalserie diesmal mit einem Auswärtsspiel für die Mecklenburgerinnen. Das erste Aufeinandertreffen steigt am kommenden Samstag in der Suhler Wolfsgrube. SSC-Außenangreiferin und Kapitänin Anne Hölzig blickt mit Respekt, aber auch Selbstvertrauen auf die bevorstehende Aufgabe: „Suhl ist eine super Mannschaft, aber wir konnten sie zu Hause schon einmal schlagen. Wir werden uns gut vorbereiten.“ Auch Zuspielerin Hannah Kohn sieht ihr Team bereit für den Kampf um den Finaleinzug: „Wir haben nicht wirklich etwas zu verlieren, wir können pushen und befreit aufspielen.“ Für den SSC PALMBERG Schwerin ist klar: Im Halbfinale zählt jede Aktion, jeder Ballwechsel und jede Unterstützung von den Rängen. Nach dem Auftakt in Thüringen soll vor heimischer Kulisse der wichtige Schritt in Richtung Finale folgen. Ticketinfo Tickets für das Heimspiel des SSC PALMBERG Schwerin gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen gibt es ab Dienstag, den 31.03.2026, ab 12.00 Uhr. Ticketshop » SSC Palmberg Schwerin Die Halbfinalserie Suhl – Schwerin im Überblick Sa., 04.04.26, 16:45 Uhr VfB Suhl LOTTO Thüringen vs. SSC Palmberg Schwerin Mi., 08.04.26, 18:00 Uhr SSC Palmberg Schwerin vs. VfB Suhl LOTTO Thüringen So., 12.04.26, 15:15 Uhr VfB Suhl LOTTO Thüringen vs. SSC Palmberg Schwerin* (*) Entscheidungsspiel: Das Spiel entfällt, wenn der Gesamtsieger vorzeitig feststeht.
SSC zieht ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft ein

Der SSC Palmberg Schwerin bleibt in der Palmberg Arena eine Macht und hat mit einem souveränen 3:0-Erfolg gegen die Ladies in Black Aachen das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft erreicht. Vor 1.600 Zuschauern zeigte das Team von Felix Koslowski über weite Strecken eine konzentrierte, kämpferische und druckvolle Leistung. Nachdem die Damen des SSC Palmberg Schwerin im Auswärtsspiel in Aachen einen fehlerbehafteten Start erwischt hatten, der sich im weiteren Verlauf durch die gesamte Partie zog, startete das Team um Kapitänin Anne Hölzig im alles entscheidenden dritten Play-off-Viertelfinale aggressiv und erfolgreich in die Begegnung. Eine Aufschlagserie von Marije den Brinke, gepaart mit starken Blockaktionen am Netz von Britte Stuut, sorgte früh für eine 7:2-Führung. Die Gäste aus Aachen konnten zu Beginn nicht an ihre Leistung aus dem Spiel am Mittwoch anknüpfen. Zwar lieferten sich beide Teams sehenswerte Ballwechsel und spektakuläre Rettungstaten in der Abwehr, doch meist hatten die Gastgeberinnen das bessere Ende für sich, da sie sowohl mit dem Aufschlag als auch im Angriff großen Druck entwickelten. Über die Zwischenstände von 12:4 und 14:7 ging es in die Satzmitte, ehe Aachen dank guter Aufschläge von Jebens und erfolgreicher Angriffe von Mavrommatis auf 14:11 verkürzte. Felix Koslowski reagierte mit einer Auszeit, bevor Jet Kok mit einem starken Angriff den wichtigen Sideout sicherte. Wie bereits im Spiel am Mittwoch konzentrierte sich Aachen im Aufschlag auf die junge Niederländerin, die dem Druck jedoch meist standhielt und vor allem im Angriff sowie mit dem eigenen Service ihre Stärken zeigte. Dennoch verkürzte Aachen durch einen Außenangriff von Ilieva auf 16:14 und hielt den Satz damit offen. Als sich auf Schweriner Seite einige Fehler einschlichen, zog das Team zum Satzende noch einmal das Tempo deutlich an und setzte sich auf 24:18 ab. Schwerins erfolgreichste Punktesammlerin des ersten Durchgangs, Britte Stuut, ging anschließend zum Aufschlag, ehe ein Angriffsfehler der Aachenerinnen dem SSC den Satzgewinn zum 25:18 bescherte. Ausgeglichen begann der zweite Satz vor rund 1.650 Zuschauern in der Palmberg Arena. Die etwa 20 mitgereisten Fans aus Aachen sahen zunächst eine Zwei-Punkte-Führung ihrer Mannschaft, nachdem sich die Schwerinerinnen bei zwei Aktionen selbst im Weg standen und Aachen auf 7:9 davonziehen konnte. Wie schon im zweiten Play-off-Spiel am vergangenen Mittwoch waren es vor allem die Aachener Außenangreiferinnen, die gegen die Schweriner Block-Abwehr punkteten und sich dank starker Defensivaktionen immer wieder neue Angriffsmöglichkeiten erarbeiteten. Schwerin fand jedoch über Jet Kok zurück ins Spiel und übernahm beim 11:10 erstmals wieder die Führung. Die Gäste aus Aachen belohnten sich immer wieder für ihre starke Abwehrarbeit, doch auch auf Schweriner Seite wurde um jeden Ball gekämpft, sodass der SSC zunächst die Nase vorn behielt. Mit einem Drei-Punkte-Vorsprung von 19:16 ging es in die Crunchtime des zweiten Durchgangs, in der Marije ten Brinke mit zwei Assen in Folge den Weg in Richtung Satzgewinn ebnete. Aachen antwortete jedoch mit zwei eigenen Punkten in Serie zum 21:18, was Schwerin zur Auszeit zwang. Im Anschluss gelang der wichtige Sideout, ehe Mia Kirchhoff mit dem nächsten Ass nachlegte und dem SSC nur noch zwei Punkte zum Satzgewinn fehlten. Britte Stuut machte schließlich mit einem Angriff und einem Block alles klar und sicherte Schwerin mit 25:19 auch den zweiten Satz. Der dritte Durchgang begann hektisch: Unterbrechungen durch Challenges und vermeidbare Fehler auf beiden Seiten prägten die Anfangsphase des Satzes. Schwerin erspielte sich zunächst eine 8:4-Führung, doch Aachen reagierte mit einem Doppelwechsel und glich prompt zum 8:8 aus. Ausgerechnet ein Ass von Hanna Freiynfeldova, die im Jahr zuvor noch für den Schweriner SC auflief, brachte Aachen beim 11:12 erstmals in Führung. Dank weiterer starker Aufschläge der jungen Deutschen bauten die Gäste ihren Vorsprung anschließend auf 11:15 aus. SSC-Kapitänin Anne Hölzig sorgte daraufhin mit mehreren platzierten und cleveren Angriffen für den Anschluss zum 15:17. Schwerin startete nun die Aufholjagd und übernahm dank starker Blockaktionen, guter Aufschläge von Zuspielerin Hannah Kohn sowie eines platzierten Angriffs von Mia Kirchhoff wieder die Führung. Mit einem 21:19-Vorsprung ging der SSC in die Crunchtime des dritten Satzes. Starke Rettungsaktionen von Florien Reesink ebneten schließlich den Weg zum Satzgewinn. Schwerin erspielte sich 4 Matchbälle, von denen Aachen jedoch 2 abzuwehren wusste. Mit 25:22 sicherte sich der SSC den dritten Durchgang in diesem entscheidenden Duell. Mit diesem Erfolg zog der SSC Palmberg Schwerin in das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft ein. Dort trifft das Team am Samstag, dem 04.04.2026, zunächst auswärts in der Suhler Wolfsgrube auf den VfB Suhl LOTTO Thüringen, ehe am Mittwoch, dem 08.04.2026, um 18:00 Uhr das wichtige Heimspiel in Schwerin ansteht. Ein mögliches Entscheidungsspiel würde am 12.04.2026 erneut in Suhl stattfinden. Starting Six Aachen: Glaab – Jebens – Ambrosius – Mavrommatis – Struka – Ilieva – Jost Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Reesink – Kohn – Kok – Hölzig – Kirchhoff – Stuut – ten Brinke
Entscheidung in der Palmberg Arena: SSC kämpft um Halbfinaleinzug

Das hatte man sich in Schwerin sicherlich anders vorgestellt: Während drei der vier Halbfinalisten ihren Einzug bereits in Spiel zwei perfekt machten, muss der SSC Palmberg Schwerin nach der Niederlage in Aachen in ein entscheidendes drittes Spiel. Damit kommt es bereits am kommenden Samstag in der Palmberg Arena zu einem alles entscheidenden Duell um den Einzug ins Halbfinale. Die Partie verspricht Hochspannung, denn beide Teams haben in der Serie bereits gezeigt, wie eng das Kräfteverhältnis ist. Im zweiten Viertelfinalspiel in Aachen konnte der SSC phasenweise an seine starke Leistung aus dem ersten Spiel anknüpfen. Vor allem im dritten Satz präsentierte sich das Team sehr stabil und entschlossen und glich die Partie zwischenzeitlich aus. Auch im weiteren Verlauf war das Spiel von umkämpften Ballwechseln und knappen Situationen geprägt. In den entscheidenden Momenten gelang es jedoch den Gastgeberinnen, sich leichte Vorteile zu erarbeiten und diese zu nutzen. Nun gilt der volle Fokus dem entscheidenden Heimspiel. Der SSC Palmberg Schwerin wird alles daransetzen, vor heimischer Kulisse an die eigenen Stärken anzuknüpfen und sich das Ticket für das Halbfinale zu sichern. Tickets für dieses spannungsversprechende Spiel am Samstag in der Palmberg Arena sind ab sofort erhältlich. Die Mannschaft hofft dabei auf die Unterstützung von den Rängen und setzt im entscheidenden Duell auf die besondere Atmosphäre in der Halle. Spielbeginn der TV-Partie ist am Samstag um 17:15 Uhr und die Partie wird live im Free-TV bei Sport1 und im Stream bei Dyn übertragen.
Aachen zwingt Schwerin ins entscheidende Play-Off-Duell

Aachen zeigte im zweiten Play-Off-Viertelfinale vor heimischer Kulisse eine starke Leistung und erzwang mit viel Energie und kämpferischer Abwehr ein entscheidendes drittes Duell gegen Schwerin. Nach vier spannenden Sätzen setzen sich die Gastgeberinnen mit 3:1 durch. Jetzt kommt es zum Entscheidungsspiel am Samstag, den 28.03.2026 in Schwerin. Die Gastgeberinnen aus Aachen erwischten in der zweiten Viertelfinal-Partie der Play-Offs den deutlich besseren Start und setzten sich früh mit 5:1 ab. Schwerin fand zunächst überhaupt nicht ins Spiel, leistete sich in allen Elementen zu viele Eigenfehler und hatte Mühe, den mutigen und variablen Angriffen der Aachenerinnen etwas entgegenzusetzen. Getragen von der lautstarken Kulisse agierte Aachen von Beginn an selbstbewusst. Beim SSC stand im Vergleich zum ersten Duell diesmal Anna Artyshuk auf der Diagonalposition in der Startformation, während Mia Kirchhoff zunächst auf der Bank Platz nahm. Aachen begann dagegen in derselben Aufstellung wie bereits am Samstag in Schwerin. Der frühe Vorsprung der Gastgeberinnen hatte bis zum 13:8 Bestand, ehe Felix Koslowski mit einer Auszeit erstmals eingriff. Diese zeigte Wirkung: Ein gelungener Angriff von Anne Hölzig brachte den SSC zum Sideout, und mit Unterstützung durch einige Aachener Fehler verkürzten die Schwerinerinnen den Rückstand auf zwei Punkte. Spätestens beim 16:14, als Aachen nach erfolgreichen Angriffen von Anna Artyshuk und Britte Stuut zur ersten Auszeit gezwungen wurde, war Schwerin endgültig im Satz angekommen. Doch auch diese Unterbrechung zeigte Wirkung – diesmal zugunsten der Gastgeberinnen, die sich mit zwei schnellen Punkten wieder auf 18:14 absetzen konnten. Schwerin blieb jedoch dran: Mit einer Aufschlagserie von Britte Stuut kämpften sich die Gäste auf 18:17 heran. Auch die bis dahin längste Rallye des Spiels entschied der SSC für sich und verkürzte auf 20:19. Damit war der Satz pünktlich zur Crunchtime wieder völlig offen. Nach langem Rückstand hatte Schwerin den Anschluss geschafft, doch in der Schlussphase verteidigte Aachen stark und setzte den SSC mit druckvollen Aufschlägen weiter unter Druck. So sicherten sich die Gastgeberinnen den umkämpften ersten Durchgang schließlich mit 25:21. Diesmal erwischte Schwerin den besseren Start und hielt den Gastgeberinnen aus Aachen direkt zu Beginn des zweiten Durchgangs den Spiegel vor. Der SSC setzte sich schnell mit 4:1 ab und schien die Lehren aus dem ersten Satz gezogen zu haben. Aachens Trainerin Mareike Hindriksen reagierte früh mit einer Auszeit, doch Anna Artyshuk legte zunächst noch einen weiteren Punkt für Schwerin nach. Anschließend fanden die Gastgeberinnen jedoch besser in ihren Rhythmus. Nach einem erfolgreichen Sideout brachte eine Aufschlagserie von Celine Jebens Aachen wieder auf 4:5 heran. Auch Ex-Schwerinerin Lea Ambrosius setzte den SSC mit guten Aufschlägen zunehmend unter Druck und stellte wenig später den 7:7-Ausgleich her. Der zuvor komfortable Vorsprung der Gäste war damit schnell aufgebraucht. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichener Satz, in dem die Führung mehrfach wechselte. Beim Stand von 13:11 griff Felix Koslowski mit einer deutlichen Ansage an seine Mannschaft ein, weil Schwerin zu viele eigene Möglichkeiten ungenutzt ließ, während Aachen weiterhin mutig und entschlossen auftrat. Beim 14:11 reagierte der SSC zudem personell mit einem Wechsel im Zuspiel und auf der Mittelblockposition – und dieser zeigte Wirkung. Der neue Impuls brachte Schwerin zurück ins Spiel: Erst gelang der 14:14-Ausgleich, kurz darauf erarbeiteten sich die Gäste sogar wieder eine Zwei-Punkte-Führung zum 18:16. Doch die Freude darüber währte nur kurz. Aachen blieb stabil, kämpfte sich erneut heran und glich beim 19:19 wieder aus. Vor allem Ilieva stellte die Schweriner Abwehr in dieser Phase immer wieder vor Probleme und brachte die Gastgeberinnen mit 21:19 in Front. Während der SSC am vergangenen Samstag in eigener Halle in der Crunchtime noch die besseren Nerven bewiesen hatte, zog der amtierende Deutsche Meister diesmal in den entscheidenden Momenten erneut den Kürzeren. Aachen blieb in der Schlussphase konsequent und sicherte sich auch den zweiten Satz mit 25:22. Um ein entscheidendes drittes Spiel in Schwerin noch zu verhindern, musste der SSC nun drei Sätze in Folge gewinnen. Felix Koslowski setzte dabei zunächst auf das Personal, das bereits zum Ende des zweiten Durchgangs auf dem Feld gestanden hatte, und vertraute weiterhin auf Jaksetic und Gerritsen. Schwerin startete mit viel Energie in den dritten Satz und zeigte sich vor allem am Netz deutlich präsenter. Besonders im Block agierten die Gäste nun bissig und konsequent. Zudem setzte Anne Hölzig Aachen mit cleveren und platzierten Aufschlägen früh unter Druck, sodass sich der SSC schnell auf 7:2 absetzen konnte. Die Gastgeberinnen reagierten zwar mit einem Wechsel auf der Zuspielposition, fanden jedoch zunächst kein Mittel gegen das nun deutlich stabilere und druckvollere Schweriner Spiel. Der SSC hielt den Vorsprung souverän, punktete zuverlässig über Kok und Artyshuk und baute die Führung bis auf 13:7 aus. Mit einer besseren Angriffsquote, hohem Aufschlagsdruck und deutlich mehr Stabilität in Annahme und Abwehr kontrollierten die Schwerinerinnen die Partie nun klar. Dadurch konnten die Gäste ihr eigenes Spiel immer wieder sauber aufbauen und Aachen über weite Strecken dominieren. In der Schlussphase drückte vor allem Jet Kok dem Satz ihren Stempel auf. Mit variablen Angriffen, mal druckvoll, mal mit viel Gefühl, fand sie immer wieder die richtigen Lösungen und ließ die Aachener Defensive kaum zur Ruhe kommen. Schwerin erspielte sich so ein komfortables Polster und hatte beim Stand von 24:11 gleich 13 Satzbälle. Wenig später setzte der SSC mit dem deutlichen 25:13 ein klares Ausrufezeichen und meldete sich eindrucksvoll zurück, denn nach den beiden zuvor gewonnenen Sätzen fand Aachen in diesem Durchgang keine Antwort auf das druckvolle und deutlich entschlossenere Auftreten der Gäste. Der vierte Durchgang begann auf beiden Seiten nervös, was sich zunächst vor allem in einer Reihe von Aufschlagfehlern zeigte. In dieser Phase war es schließlich Mavrommatis, die mit einer starken Aufschlagserie aus einem 3:3 ein 6:3 für Aachen machte und damit die erste Schweriner Auszeit erzwang. Da die Gastgeberinnen ihren Lauf anschließend fortsetzten und auf 9:4 erhöhten, sah sich Felix Koslowski früh zu einer weiteren Unterbrechung gezwungen. Aachen präsentierte sich in dieser Phase äußerst aufmerksam in der Abwehr und verteidigte viele Schweriner Angriffe stark. Der SSC blieb zwar geduldig und kämpfte sich zwischenzeitlich noch einmal auf drei Punkte heran, fand insgesamt aber zu selten den nötigen Zugriff auf das Spiel. Iris Vos kam für eine
Schwerin will in Aachen das Play-Off Halbfinale klarmachen

Es war – zumindest in den ersten beiden Sätzen – ein zähes Ringen im ersten Viertelfinalduell gegen die Ladies in Black aus Aachen. Wie auch in den übrigen Play-off-Partien hatten die Favoriten phasenweise erhebliche Probleme mit ihren Gegnern. Der Außenseiter aus der Kaiserstadt trat mutig auf und erwies sich insbesondere mit einer starken Abwehrleistung sowie präzisen Aufschlägen als absolut ebenbürtiger Kontrahent. Doch der SSC Palmberg stellte einmal mehr seine Qualitäten in der Crunchtime unter Beweis: In den entscheidenden Momenten übernahm eine gut aufgelegte Anne Hölzig Verantwortung und sicherte ihrem Team die Satzgewinne. Im dritten Durchgang war der Widerstand der Aachenerinnen schließlich gebrochen, die Kräfte ließen sichtbar nach, sodass dieser Satz klar an den Favoriten ging. Nun richtet sich der Fokus auf das zweite Play-off-Viertelfinale: Dieses findet am Mittwochabend in Aachen statt und wird ab 20.00 Uhr live auf Dyn übertragen. In der besonderen Atmosphäre an der Neuköllner Straße hat der SSC Palmberg die Chance, bereits mit einem weiteren Erfolg den Einzug ins Halbfinale perfekt zu machen. Positiv für den SSC ist dabei, dass Britte Stuut nach ihrer langwierigen Daumenverletzung wieder zur Verfügung steht. Gleichzeitig ist höchste Konzentration gefordert, denn die Ladies in Black werden alles daransetzen, mit Unterstützung ihres Publikums ein Entscheidungsspiel zu erzwingen. Sollte Aachen die Partie für sich entscheiden, käme es am kommenden Samstag in Schwerin zu einem dritten und entscheidenden Duell.
Schwerin startet mit souveränem 3:0-Sieg ins Viertelfinale

Der SSC Palmberg Schwerin ist mit einem souveränen 3:0-Erfolg gegen die Ladies in Black Aachen in das Play-off-Viertelfinale gestartet. Nach einem starken Beginn und einem knappen ersten Satz (25:23) behaupteten sich die Gastgeberinnen auch im zweiten Durchgang in einer umkämpften Schlussphase (28:26). Im dritten Satz dominierte Schwerin dann klar (25:13) und ließ den Gästen keine Chance mehr. Damit sicherte sich der SSC eine optimale Ausgangsposition für die weitere Serie. Im ersten Viertelfinalspiel der Play-Offs zwischen den SSC Palmberg Schwerin und den Ladies in Black Aachen erwischten die Gastgeberinnen einen Auftakt nach Maß. Vor heimischer Kulisse setzte sich Schwerin früh mit 6:2 ab und sorgte damit direkt für gute Stimmung auf den Rängen. Besonders erfreulich für die Fans: Britte Stuut stand nach sechswöchiger Verletzungspause wieder in der Starting Six. Die Niederländerin, eine von insgesamt vier Spielerinnen aus ihrem Land im Schweriner Aufgebot, fügte sich nahtlos ein und setzte mit einer starken Aufschlagserie ein erstes Ausrufezeichen. Beim Stand von 11:6 zwang sie Aachen zur ersten Auszeit, wenig später – beim 13:6 ohne Sideout der Gäste – sogar direkt zur zweiten. Doch der souveräne Vorsprung hielt nicht lange. Vier Schweriner Eigenfehler in Folge brachten die Ladies in Black zurück ins Spiel, die plötzlich auf 14:12 verkürzten. Felix Koslowski reagierte prompt und nahm eine Auszeit, um sein Team wieder zu stabilisieren. Während Schwerin bis dahin vor allem über die Außen- und Mittelblockpositionen erfolgreich war, kam Aachen insbesondere über die Diagonalangreiferin Celine Jebens zu Punkten. Sie war es auch, die mit dem Treffer zum 21:20 den Anschluss herstellte und die Partie in eine spannende Schlussphase führte. Beim Stand von 24:23 erspielte sich Schwerin schließlich hauchdünn den ersten Satzball. Iris Vos übernahm für Jet Kok den Aufschlag, und Anne Hölzig behielt im Angriff die Nerven: Mit ihrem Punkt zum 25:23 sicherte sie den Gastgeberinnen den umkämpften ersten Durchgang. Im zweiten Satz entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Duell auf Augenhöhe. Nach einem offenen Beginn übernahmen diesmal jedoch die Gäste aus Aachen beim Stand von 3:4 erstmals die Führung. Mit druckvollen Angriffen aus dem Hinterfeld und einer stabilen Abwehr stellten die Ladies in Black den Schweriner Angriff vor große Probleme. Aachen punktete variabel über Ilieva und Mavromattis, während auf Seiten des SSC vor allem Anne Hölzig Verantwortung übernahm und ihr Team zwischenzeitlich nahezu im Alleingang im Spiel hielt. Jet Kok und Mia Kirchhoff fanden hingegen kaum Lösungen gegen die gut eingestellte Aachener Defensive. So setzten sich die Gäste zwischenzeitlich auf 8:10 ab und blieben insbesondere bei guter Annahme über das Hinterfeld brandgefährlich. Beim Stand von 10:12 reagierte Schwerin und brachte Anna Artyshuk für Mia Kirchhoff ins Spiel. Die Umstellung zeigte Wirkung: Der SSC kämpfte sich zurück und glich zum 13:13 aus. In der Folge lieferten sich der Tabellendritte aus Schwerin und der Tabellensechste aus der Kaiserstadt Aachen einen intensiven Schlagabtausch ohne klare Vorteile. Erst nach einer Auszeit beim Stand von 15:17 gelang den Gastgeberinnen durch Jet Kok der entscheidende Impuls. Schwerin drehte auf, setzte sich mit einer starken Serie von fünf Punkten in Folge ab und übernahm die Kontrolle. Vor allem der Block der Gastgeberinnen stellte Aachen nun zunehmend vor große Herausforderungen. Trotz Doppelwechsel und Auszeit auf Seiten der Gäste ließ sich Schwerin nicht mehr stoppen und erspielte sich beim 24:19 mehrere Satzbälle. Doch Aachen zeigte Moral, wehrte vier Satzbälle ab und machte es noch einmal spannend. Erst beim Stand von 28:26 gelang es Schwerin schließlich, den hart umkämpften zweiten Durchgang für sich zu entscheiden und die Satzführung auszubauen. Mit zwei gewonnenen Sätzen im Rücken startete der SSC Palmberg Schwerin voller Selbstvertrauen in den dritten Durchgang – und ließ von Beginn an keinen Zweifel daran, wer das Spiel dominieren würde. Mit einer starken Aufschlagserie und konsequentem Auftreten setzte sich Schwerin schnell auf 8:1 ab. Der enorme Druck im Aufschlagspiel erschwerte den Gästen aus Aachen einen geordneten Spielaufbau erheblich. Vor allem Jet Kok präsentierte sich effektiv im Angriff und trug maßgeblich zur klaren Führung bei. Zwar gelang es Aachen zwischenzeitlich, sich durch eine Aufschlagserie der ehemaligen Schwerinerin Hanna Freiynfeldova auf 14:7 heranzukämpfen, doch eine Auszeit von Trainer Felix Koslowski zeigte sofort Wirkung – Freiynfeldova setzte ihren nächsten Aufschlag ins Aus. Im Anschluss übernahm Marije ten Brinke Verantwortung an der Grundlinie und setzte mit zwei direkten Assen das nächste Ausrufezeichen für die Gastgeberinnen. Schwerin spielte nun befreit auf, während Aachen trotz mehrerer Wechsel keine Mittel mehr fand, um den Spielfluss der Gastgeberinnen zu stoppen. Mit einer komfortablen 20:10-Führung im Rücken und lautstarker Unterstützung der rund 1.700 Zuschauer steuerte Schwerin souverän dem Satzgewinn entgegen. Nach zwei zuvor hart umkämpften Durchgängen entschied der SSC den dritten Satz schließlich deutlich mit 25:13 für sich. Damit sicherte sich der SSC Palmberg Schwerin einen überzeugenden 3:0-Erfolg im ersten Viertelfinalspiel der diesjährigen Play-offs und setzte ein klares Ausrufezeichen im Kampf um den Halbfinaleinzug. Starting Six Aachen: Glaab – Jebens – Ambrosius – Mavrommatis – Struka – Ilieva – Jost Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Reesink – Kohn – Kok – Hölzig – Kirchhoff – Stuut – ten Brinke