SSC Palmberg Schwerin gastiert bei den Binder Blaubären Flacht

Nach dem gelungenen Saisonauftakt steht für den SSC Palmberg Schwerin am Sonntag, 18. Oktober 2026 um 15.00 Uhr, das zweite Auswärtsspiel der Saison an. Die Reise führt die Schwerinerinnen zu den Binder Blaubären TSV Flacht, die sich nach ihrem Aufstieg in der vergangenen Saison in ihrer zweiten Spielzeit in der Volleyball-Bundesliga behaupten wollen. Auf dem Papier scheint die Favoritenrolle klar verteilt. Doch der SSC ist gewarnt: Die Gastgeberinnen haben bereits zum Saisonstart gezeigt, dass sie sich auch gegen starke Gegner mit viel Einsatz und Kampfgeist zur Wehr setzen können. Flacht startete mit einem hart umkämpften Erfolg gegen Hamburg in die neue Spielzeit und musste sich zuletzt erwartungsgemäß dem Lokalrivalen Allianz MTV Stuttgart geschlagen geben. Beim Auftritt in der Stuttgarter SCHARRena präsentierten sich die Blaubären trotz der Niederlage mutig und hielten phasenweise gut mit dem favorisierten Gegner mit. Besonders im dritten Satz stemmte sich das Team von Trainer Manuel Hartmann gegen die drohende Niederlage und blieb lange in Schlagdistanz. Mit 19:25 fiel der letzte Durchgang knapper aus als die vorherigen Sätze. Insgesamt erzielte Flacht 47 Punkte – ein Fortschritt gegenüber den bisherigen Ligaduellen mit Stuttgart, in denen die Mannschaft in der vergangenen Saison 38 beziehungsweise 42 Zähler gesammelt hatte. Personell haben sich die Flachterinnen für ihre zweite Bundesliga-Saison gezielt verstärkt. Zuspielerin Brandstrup wechselte aus Stralsund in den Süden und soll gemeinsam mit Roxana Vogel die Spielgestaltung übernehmen. Lara Schäfer, die in der vergangenen Saison noch für Münster auflief, soll für mehr Stabilität in der Annahme sorgen. Auf der Diagonalposition bleibt Frauke Skrabak, ehemals Neuhaus, eine wichtige Angriffsoption. Im Mittelblock setzte zuletzt Britta Schammer ein Ausrufezeichen: Die routinierte Spielerin wurde gegen Stuttgart zur wertvollsten Flachterin gekürt und verbuchte vier Blockpunkte, davon allein drei im Schlussdurchgang. Für den SSC Palmberg Schwerin gilt es nun, die positiven Eindrücke aus den ersten Saisonspielen zu bestätigen und die nächste Auswärtsaufgabe mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung anzugehen. Entscheidend wird sein, mit druckvollen Aufschlägen die Flachter Annahme unter Druck zu setzen, im eigenen Spielaufbau stabil zu bleiben und die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen. Gerade gegen einen Gegner, der mit viel Leidenschaft verteidigt und von seinen Fans getragen wird, darf Schwerin keine längeren Schwächephasen zulassen. Darüber hinaus hat die Partie bereits eine besondere Bedeutung mit Blick auf die kommenden Wochen: Im November treffen beide Mannschaften an gleicher Stelle im Achtelfinale des DVV-Pokals erneut aufeinander. Ein überzeugender Auftritt am Sonntag wäre deshalb nicht nur der nächste Schritt in der Liga, sondern auch ein wichtiges Signal für das Wiedersehen im Pokal. Die Bundesligapartie am Sonntag um 15.00 Uhr wird live bei Dyn übertragen.

Volleyballerinnen setzen im Pink Oktober ein Zeichen gegen Brustkrebs

Der SSC Palmberg Schwerin beteiligt sich in diesem Jahr an der Initiative „Pink October“, um auf das Thema Brustkrebs aufmerksam zu machen, das Bewusstsein für die Erkrankung zu stärken und ein Zeichen der Solidarität mit Betroffenen zu setzen. Mit einer besonderen Aktion verbindet der Volleyball-Bundesligist sportliches Engagement mit sozialer Verantwortung und unterstützt dabei den Verein Wittenfördener Herzkissen e. V. Der Oktober steht weltweit im Zeichen der Brustkrebsaufklärung. Unter dem Namen „Pink October“ beziehungsweise Brustkrebsmonat Oktober machen zahlreiche Organisationen, Unternehmen und Vereine mit Aktionen und der Farbe Pink auf die Erkrankung aufmerksam. Ziel ist es, über Brustkrebs zu informieren, die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung hervorzuheben und Betroffenen sowie ihren Angehörigen Unterstützung und Solidarität zu zeigen. Denn Aufklärung kann helfen, Risiken besser einzuschätzen und Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Auch der SSC Palmberg Schwerin möchte diese wichtige Botschaft in die Öffentlichkeit tragen. Die Spielerinnen setzten am ersten Heimspieltag in der PALMBERG ARENA mit speziell für die Aktion gestalteten Shirts ein sichtbares Zeichen gegen Brustkrebs. Doch das Engagement geht über die symbolische Unterstützung hinaus: Im November werden die von den Spielerinnen getragenen Aktionsshirts versteigert. Weitere Shirts sind im Fanshop des SSC Palmberg Schwerin erhältlich. Die Erlöse aus den Aktionen werden für den guten Zweck gespendet und kommen dem Wittenfördener Herzkissen e. V. zugute. Der Verein engagiert sich ehrenamtlich für Menschen, die an Brustkrebs erkrankt sind. Mit viel Liebe und Sorgfalt nähen die Mitglieder Herzkissen, die Betroffenen nach einer Operation als Lagerungshilfe dienen und Schmerzen lindern können. Gleichzeitig spenden die bunten Kissen Trost und vermitteln ein Gefühl von Nähe und Unterstützung in einer herausfordernden Lebensphase. Darüber hinaus versorgt der Verein unter anderem weitere Stationen und soziale Einrichtungen in der Region mit seinen handgefertigten Kissen. Mit der Beteiligung am Pink Oktober möchte der SSC Palmberg Schwerin nicht nur Aufmerksamkeit für das Thema Brustkrebs schaffen, sondern auch ganz konkret helfen. Die Aktion zeigt, wie Sport Menschen verbinden und gesellschaftliche Themen sichtbar machen kann. Gemeinsam mit den Fans soll so ein Beitrag geleistet werden, um die wertvolle Arbeit der Wittenfördener Herzkissen zu unterstützen und Betroffenen ein Stück Zuversicht zu schenken.   Wittenfördener Herzkissen – Wittenfördener Herzkissen e.V. Brustkrebsmonat Oktober | Deutsche Krebshilfe

Heimauftakt nach Maß

Der SSC Palmberg Schwerin hat sich am zweiten Spieltag der DEKRA 1. Volleyball Bundesliga Frauen mit 3:1 gegen den Dresdner SC durchgesetzt. Nach einem souveränen Auftaktsatz entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der Dresden den zweiten Durchgang knapp mit 31:29 für sich entschied. Die Schwerinerinnen antworteten mit einer starken Reaktion im dritten Satz und bewiesen im engen Schlussdurchgang Nervenstärke. Vor mehr als 2.000 Fans in der PALMBERG ARENA machte ein gemeinsamer Block von Hannah Kohn und Suus Gerritsen den Heimsieg perfekt. Vor lautstarker Kulisse startete der SSC Palmberg Schwerin gut in die Partie und setzte den Dresdner SC vor allem durch Devyn Robinson im Angriff früh unter Druck. Beim Stand von 8:4 nahm DSC-Trainer Alexander Waibl die erste Auszeit. Zwar verkürzten die Gäste durch Schweriner Angriffsfehler auf 11:8, doch eigene Aufschlagfehler verhinderten, dass Dresden weiter aufschließen konnte. Schwerins Diagonalangreiferin Robinson erhöhte auf 14:9 – vor den Augen ihrer Mutter und Großmutter, die eigens aus den USA angereist waren. Während Dresden nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Kapitänin Patricia Nestler vor allem in Block und Abwehr zulegen musste, übernahm Neuzugang Britt Rampelberg in der Schweriner Annahme und Abwehr viel Verantwortung und auch der Schweriner Block packte im ersten Durchgang 4-mal zu. Die rund 20 mitgereisten Dresdner Fans sahen, wie Anne Hölzig mit sehenswerten Angriffen auf 20:14 erhöhte. Auch ein Wechsel auf der Diagonalposition brachte den Gästen nicht die erhoffte Wende. Den ersten Satzball verwandelte Robinson schließlich mit einem Ass zum 25:16. Im zweiten Durchgang nahm der SSC Palmberg Schwerin den Schwung aus dem Auftaktsatz mit und ging schnell mit 4:1 in Führung. Dresdens Trainer Alexander Waibl reagierte früh mit einer Auszeit. Zwar verkürzten die Gäste zunächst auf 4:3, doch Devyn Robinson setzte Dresden mit druckvollen Aufschlägen unter Druck und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass Schwerin den Vorsprung auf 9:3 ausbaute. Eine Aufschlagserie von Monique Strubbe brachte den Dresdner SC jedoch zurück ins Spiel. Mit guten Angriffslösungen von Lena Kindermann und Mackenzie Foley kämpften sich die Gäste heran und gingen beim 10:11 erstmals in diesem Durchgang in Führung. Es entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch, in dem Schwerin den Aufschlagdruck erhöhte und am Netz präsenter wurde. So setzte sich der SSC zwischenzeitlich auf 19:14 ab. Beim Stand von 21:17 ging es in die entscheidende Phase. Mit mutigen Angriffen, unter anderem von Jet Kok, erspielten sich die Schwerinerinnen eine 23:19-Führung. Doch die eingewechselte Rylen Reid brachte Dresden mit scharfen Aufschlägen zurück und sorgte für den 23:23-Ausgleich. Das Momentum wechselte auf die Seite der Gäste, die sich in der umkämpften Schlussphase Satzbälle erarbeiteten. Schwerin hielt dagegen und hatte beim 26:25 erstmals selbst die Chance, den Satz zu beenden. Doch auch diese Möglichkeit blieb ungenutzt. Es folgte ein nervenaufreibendes Hin und Her mit weiteren Satzbällen auf beiden Seiten, ehe Mette Pfeffer den Durchgang mit einem Ass zum 31:29 für Dresden entschied. Schwerin begann den Durchgang mit Breanna Kelley, die bereits im zweiten Satz für Marije ten Brinke eingewechselt worden war. Nach dem knapp verlorenen zweiten Satz zeigten die SSC-Damen direkt eine starke Reaktion. Mit Hannah Kohn am Aufschlag setzte sich Schwerin durch druckvolle Aufschläge, starke Angriffe von Kapitänin Anne Hölzig und Dresdner Eigenfehler früh auf 6:0 ab. Dresden gelang zwar der Sideout, doch die Gastgeberinnen behielten zunächst die Kontrolle. Der Dresdner SC kämpfte sich anschließend Schritt für Schritt zurück und verkürzte den Rückstand auf 13:8. Nach einer Schweriner Auszeit kamen die Gäste weiter heran und machten es beim 17:15 spannend. Lange Ballwechsel prägten diese Phase, in der beide Teams um jeden Punkt kämpften. Mit starken Aktionen von Libera Britt Rampelberg und Kapitänin Hölzig hielt Schwerin dem Druck stand und entschied die entscheidenden Ballwechsel für sich. Zur Freude der mehr als 2.000 Fans in der PALMBERG ARENA blieb ein Déjà-Vu nach dem dramatischen Satzverlust aus. Der SSC fand zum Ende des Durchgangs zurück zu seiner Stärke, setzte sich mit drei Punkten in Serie ab und verwandelte den Satzball zum 25:19. Damit ging Schwerin in der Partie wieder mit 2:1 nach Sätzen in Führung. Der vierte Satz begann ausgeglichen, ehe sich Dresden erstmals etwas absetzen konnte. Über 3:3 und 6:6 brachten Angriffe der eingewechselten Rylen Reid die Gäste mit 10:8 in Führung. Die Dresdner Außenangreiferin legte mit einem Ass zum 12:9 nach und zwang den SSC zur ersten Auszeit in diesem Durchgang. Schwerin leistete sich anschließend einige Fehler im eigenen Angriff, sodass Dresden zur Satzmitte beim 15:11 die Oberhand behielt. Um den Tiebreak im ersten Heimspiel der Saison zu verhindern, waren nun sowohl die Spielerinnen auf dem Feld als auch die mehr als 2.000 Fans auf den Rängen gefordert. Der SSC kämpfte sich auf 17:15 heran und zwang Dresdens Trainer Alexander Waibl zur Auszeit. Kapitänin Anne Hölzig wurde in dieser Phase von Hannah Kohn vermehrt gesucht und verkürzte auf 18:17. Suus Gerritsen packte am Netz zu und stellte den 19:19-Ausgleich her. Schwerin hatte den Rückstand aufgeholt und setzte Dresden zunehmend unter Druck. Punkt für Punkt ging es in eine spannende Schlussphase. Finnja Frommann kam für Jet Kok und unterstützte die Mannschaft in Annahme und Abwehr. Nach einem Dresdner Angriffsfehler erspielte sich Schwerin den ersten Matchball beim 24:22. Doch die Gäste wehrten sich und glichen zum 24:24 aus. Der SSC ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen: Ein Block von Hannah Kohn und Suus Gerritsen besiegelte schließlich den 26:24-Satzgewinn und damit den 3:1-Erfolg vor heimischem Publikum. Anne Hölzig krönte diesen Abend mit der goldenen MVP Medaille, die silberne Variante ging an Mackenzie Foley aus Dresden.   Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Devyn Robinson, Suus Gerritsen, Anne Hölzig, Jet Kok, Marije ten Brinke, Hannah Kohn. Libera: Britt Rampelberg Starting Six Dresdner SC: Sarah Straube, Mackenzie Foley, Mette Marleen Pfeffer, Lena Kindermann, Jette Kuipers, Monique Strubbe. Libera: Emilia Schaarschmidt   Zitat Felix Koslowski: „Wir haben den ersten Satz gut gespielt und waren auch im zweiten Satz gut drin. Dann kam die starke Aufschlagserie von Reid, in der wir in einer ungünstigen Rotation standen. Da fehlt uns aktuell noch die Möglichkeit, mit einem Wechsel flexibel zu reagieren. Ab dem dritten Satz haben wir uns das Spiel aber wieder zurückgeholt. Ich hatte

SSC Palmberg Schwerin verpflichtet Nataly Garcia in Rekordzeit

Nach der schweren Verletzung der US-Amerikanerin Lauren Rumel, die sich bei einem Testspiel in Erfurt einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen hat, musste der SSC Palmberg Schwerin kurzfristig auf die veränderte Personalsituation reagieren. Die Verletzung bedeutet für Rumel das vorzeitige Saisonende – sie wird in dieser Spielzeit leider kein Punktspiel für den SSC absolvieren können.   Nach intensiven Gesprächen mit Spieleragenten und der Suche nach einer passenden Verstärkung kann der SSC nun Vollzug melden: Nataly Garcia aus Puerto Rico hat ihren Vertrag beim Rekordmeister unterschrieben und wird die Mannschaft ab sofort unterstützen. Für die neue Außenangreiferin ging anschließend alles ganz schnell: Innerhalb von nur zwei Tagen packte Garcia ihre Koffer für das Abenteuer am anderen Ende der Welt und machte sich auf den Weg nach Deutschland. Am Montagabend traf sie in Schwerin ein. Parallel wurden die notwendigen Behördengänge vorbereitet und die erforderliche Spiellizenz beantragt, damit die Voraussetzungen für ihren Einsatz möglichst zeitnah geschaffen werden können. Felix Koslowski über die Verpflichtung: „Wir haben den Transfermarkt sondiert und nach einer Spielerin gesucht, die sowohl spielerisch als auch menschlich zu uns passt. Nataly hat uns mit ihrem Profil überzeugt. Sie hat in der vergangenen Saison in der puerto-ricanischen Liga in der Finalrunde als Außenangreiferin gespielt und war in der Nationalmannschaft auf der Diagonalposition im Einsatz. Da sie uns auf beiden Positionen helfen kann, passt sie sehr gut zu unserem Bedarf. Ehrlicherweise hatte sie das beste Gesamtprofil aller Spielerinnen, die für uns infrage kamen. Wir freuen uns sehr, dass der Transfer so schnell über die Bühne gegangen ist und Nathalie kurzfristig zu uns stoßen konnte. Natürlich wird sie etwas Eingewöhnungszeit benötigen, das ist ganz normal. Sie wird bereits für die anstehenden Spiele im Kader stehen. Unser Ziel ist es, sie so früh wie möglich auch auf dem Feld einzusetzen.“   Mit Nataly Garcia gewinnt der SSC Palmberg Schwerin eine Angreiferin mit internationaler Erfahrung. In den vergangenen Jahren spielte sie unter anderem für die Southern Illinois Salukis im US-amerikanischen College-Volleyball sowie für die puerto-ricanischen Vereine Mets de Guaynabo und Leonas de Ponce. Auch Erfahrungen im Umfeld der puerto-ricanischen Nationalmannschaft bringt sie mit. Nun soll sie sich möglichst schnell in Schwerin einleben und in die Mannschaft integrieren. Die 25-Jährige selbst beschreibt ihren Start in Deutschland als positiv: „Bisher läuft alles wirklich großartig. Ich wurde von allen herzlich aufgenommen und habe mich von Anfang an willkommen gefühlt. Besonders gut gefallen mir die Energie innerhalb der Mannschaft und die Unterstützung, die ich im Training bekomme. Ich merke, dass ich noch ein wenig Zeit brauche, um meinen Rhythmus zu finden und mich einzuspielen. Aber bisher waren die Erfahrungen durchweg positiv, und ich freue mich sehr, hier zu sein.“   Während der SSC sportlich nach vorn blickt, steht für Lauren Rumel die Genesung im Mittelpunkt. Die Amerikanerin wurde am 8. Oktober erfolgreich operiert. Der Verein begleitete sie für den Eingriff ins rund 700 Kilometer entfernte Heidelberg. Wie sehr sie die Unterstützung in dieser schwierigen Situation schätzt, machte Rumel in einer persönlichen Nachricht deutlich: „Ich bin sehr traurig, dass ich in dieser Saison nicht für einen so großartigen Verein und vor so wunderbaren Fans spielen kann. Gleichzeitig möchte ich mich von ganzem Herzen bei allen beim SSC bedanken. Ich habe von der gesamten Organisation nichts als Freundlichkeit und Unterstützung erfahren. Meine Mitspielerinnen, die Trainerin und Trainer, die Physiotherapeutin sowie die Geschäftsstelle des SSC haben mich in dieser schwierigen Zeit unglaublich unterstützt. Ich werde zurückkommen – und ich werde stärker zurückkommen als je zuvor.“ Der SSC Palmberg Schwerin wünscht Lauren für ihre Rehabilitation viel Kraft, Geduld und eine vollständige Genesung.  

SSC Palmberg Schwerin empfängt den Dresdner SC zum ersten Heimspiel

Besser hätte der Saisonstart aus Schweriner Sicht kaum laufen können: Zum Auftakt der Volleyball-Bundesliga präsentierte sich der SSC Palmberg Schwerin in Aachen in beeindruckender Form. Im Hexenkessel der Gastgeberinnen überzeugte das Team vor allem mit einer starken Blockleistung, viel Spielfreude und konsequenter Durchschlagskraft. Der Lohn war ein souveräner Sieg, der Lust auf mehr macht. Nun soll diese Leistung auch vor heimischer Kulisse bestätigt werden: Am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, empfängt der SSC Palmberg Schwerin um 18:30 Uhr den Dresdner SC in der PALMBERG ARENA. Für die Gäste aus Sachsen verlief der Saisonauftakt bislang weniger erfreulich. Nach der Niederlage im Supercup gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Suhl warteten mit dem Allianz MTV Stuttgart und nun dem SSC Palmberg Schwerin gleich zwei weitere Top-Mannschaften auf das Team von Alexander Waibl. Gegen Suhl hielt Dresden beim 0:3 noch gut dagegen, beim Heimauftakt gegen Stuttgart blieb dem DSC dagegen nur wenig Spielraum. Besonders bitter: Libera Patricia Nestler verletzte sich bereits zu Beginn der Partie. Trotz des schwierigen Auftaktprogramms ist Dresden keinesfalls zu unterschätzen. Der Kader ist hochkarätig besetzt und bringt reichlich Qualität mit. Neuzugang Foley, die Rückkehr von Zuspielerin Straube sowie die Diagonalangreiferinnen Dvoracek und Kindermann unterstreichen die Ambitionen des DSC. Entsprechend groß dürfte die Motivation sein, in Schwerin ein Zeichen zu setzen und die ersten Punkte der Saison einzufahren. Der SSC ist also gewarnt. Mit der Energie aus dem Auftaktsieg, einer konzentrierten Mannschaftsleistung und der Unterstützung der eigenen Fans will das Team den nächsten Schritt machen. Die PALMBERG ARENA soll dabei einmal mehr zum stimmungsvollen Rückhalt werden – gemeinsam mit den Fans soll der erste Heimsieg der Saison gelingen. Volleyballfans dürfen sich auf ein spannendes Duell zweier ambitionierter Mannschaften freuen. Für die Partie am Mittwoch, 14. Oktober, um 18:30 Uhr sind noch Tickets erhältlich. Wer nicht live in der PALMBERG ARENA dabei sein kann, hat die Möglichkeit, das Spiel bei DYN zu verfolgen. Wichtiger Hinweis zur Anreise: Aufgrund weiterhin nicht abgeschlossener Baumaßnahmen ist die Parkplatzsituation rund um die PALMBERG ARENA angespannt. Zuschauerinnen und Zuschauer werden daher gebeten, nach Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs ist im Ticket enthalten.

SSC startet mit souveränem Auswärtssieg in die Bundesliga

Der SSC Palmberg Schwerin ist mit einem überzeugenden Auswärtssieg in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Beim 3:0 (25:17, 25:11, 25:15) gegen die Ladies in Black Aachen präsentierten sich die Schwerinerinnen trotz der angespannten Personalsituation von Beginn an konzentriert und durchsetzungsstark. Angesichts der Verletzungsproblematik im Kader ist dieser Erfolg zum Saisonauftakt besonders wertvoll. Mit druckvollen Aufschlägen, einer starken Blockarbeit und einer variablen Offensive kontrollierte der SSC über weite Strecken das Spiel. Der SSC Palmberg Schwerin erwischte einen gelungenen Start in die neue Bundesliga-Saison. Der erste Saisonpunkt ging auf das Konto von Kapitänin Anne Hölzig, anschließend legten die Gäste drei Punkte in Folge nach. Aachen antwortete mit einer eigenen Serie und kämpfte sich zum 3:3 zurück. In der Anfangsphase schlichen sich auf beiden Seiten einige nervöse Fehler am Netz ein. Schwerin fand jedoch zunehmend besser in die Partie: Jet Kok und Devyn Robinson halfen dabei, den Vorsprung auf 7:10 auszubauen. Aachen nahm beim Stand von 9:13 die erste Auszeit. Doch auch danach blieb der SSC am Drücker: Drei Punkte in Folge brachten die Gäste mit 10:16 weiter in Führung und veranlassten Aachen zur zweiten Auszeit. Anschließend legte Schwerin eine weitere Serie nach und zog auf 10:18 davon. Bei stabiler Annahme konnte der SSC seine Angreiferinnen variabel einsetzen und die Duelle am Netz für sich entscheiden. Nach einer erfolglosen Schweriner Video-Challenge beim Stand von 12:20 reagierte Aachens Trainerteam mit einem Wechsel: Mavrommatis kam für Darowski. In der Schlussphase nutzte auch SSC-Trainer Felix Koslowski die Möglichkeit, neue Spielerinnen zu bringen und Kräfte zu verteilen. Bei 14:22 kamen Frommann für Kok und Priante für Robinson. Beim Stand von 17:24 wurde Kelley für Kohn eingewechselt, ehe Kohn wieder aufs Feld zurückkehrte. Unmittelbar vor dem Satzende kam Robinson für Priante zurück. Trotz der Wechsel ließ sich Schwerin den Vorsprung nicht mehr nehmen und verwandelte den Satzball zum souveränen 25:17. Auch im zweiten Durchgang knüpfte der SSC Palmberg Schwerin an die starke Leistung des ersten Satzes an und erhöhte den Druck im Aufschlag nochmals. Damit setzte Schwerin Aachens Zuspielerin Zander zunehmend unter Druck und zwang die Gastgeberinnen zu einer vorhersehbareren Angriffsverteilung. Der Schweriner Block konnte sich dadurch gut auf die Angriffe einstellen und immer wieder erfolgreich zupacken. Mit drei Punkten in Folge setzte sich der SSC zunächst auf 3:7 ab. Aachen nahm beim Stand von 3:7 und erneut bei 3:11 eine Auszeit. Auch personell reagierte das Aachener Trainerteam: Enning kam für Entius, Freiynfeldova für Zander und Darowski für Ilieva. Bei 3:12 wurde Demirer für Mavrommatis eingewechselt. Schwerin ließ sich davon jedoch nicht aus dem Rhythmus bringen. Die längste Rallye der bisherigen Partie entschied der SSC mit einem Block von Hannah Kohn zum 6:15 für sich. Kohn setzte mit einem Ass zum 8:17 ein weiteres Ausrufezeichen. Mit druckvollen Aufschlägen und starken Blockaktionen nahm Schwerin den Gastgeberinnen zunehmend die Angriffsmöglichkeiten und baute den Vorsprung weiter aus. Nach einer erfolglosen Aachener Video-Challenge beim Stand von 11:23 legte Schwerin nach und erspielte sich beim 11:24 elf Satzbälle. Den ersten verwandelten die Schwerinerinnen zum deutlichen 25:11. Der dritte Satz begann zunächst ausgeglichen. Doch sobald Schwerin seine Blockstärke erneut ausspielte, kippte der Durchgang zugunsten der Gäste. Ausgehend vom 3:5 baute der SSC seinen Vorsprung über 6:11 bis auf 7:14 aus. Aachen nahm beim Stand von 5:8 eine Auszeit, fand aber weiterhin nur wenige Lösungen gegen den Schweriner Block. Viele Punkte gelangen den Gastgeberinnen in dieser Phase auch durch Fehler der Schwerinerinnen. Beim Stand von 7:11 wechselte Aachen Darowski für Mavrommatis ein, später kamen Sarkissian für Struka und Freiynfeldova für Entius. Mit einer komfortablen Neun-Punkte-Führung beim 10:19 nutzte Felix Koslowski die Gelegenheit, gleich vier Wechsel vorzunehmen: Frommann kam für Kok, Nachwuchstalent Livia König für Kapitänin Anne Hölzig, Kelley für Hannah Kohn und Priante für Devyn Robinson. König setzte direkt ein Ausrufezeichen und punktete zum 11:20. Auch Libera Britt Rampelberg überzeugte mit starken Abwehraktionen. Im weiteren Verlauf kehrten Kohn für Kelley und Robinson für Priante aufs Feld zurück. Bei 13:24 wurde zudem Celina Kleemann für Gerritsen eingewechselt, während Jet Kok für Frommann zurückkehrte. Schwerin erspielte sich beim Stand von 13:24 elf Matchbälle und brachte den Auswärtssieg schließlich mit 25:15 souverän ins Ziel. Mit dem klaren Erfolg setzt der SSC Palmberg Schwerin ein erstes Ausrufezeichen in der neuen Bundesliga-Saison. Gerade angesichts der personellen Herausforderungen gibt der gelungene Auftakt Rückenwind für die kommenden Aufgaben. Bereits am Mittwoch wartet mit dem Dresdner SC das erste Heimspiel der Saison.   Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Devyn Robinson, Suus Gerritsen, Anne Hölzig, Jet Kok, Marije ten Brinke, Hannah Kohn. Libera: Britt Rampelberg. Starting Six Ladies in Black Aachen: Karmena Struka, Tsvetelina Ilieva, Marit Zander, Rosa Entius, Lara Darowski, Veronika Djokic. Libera: Florien Reesink.

Saisonauftakt im Aachener Hexenkessel: SSC vor anspruchsvoller Auswärtsaufgabe

Gleich zum Auftakt der Saison 2026/27 wartet auf den SSC Palmberg Schwerin eine anspruchsvolle Aufgabe. Am Samstag gastiert das Team von Cheftrainer Felix Koslowski bei den Ladies in Black Aachen. Die besondere Atmosphäre im stimmungsvollen Aachener Hexenkessel macht das Auswärtsspiel traditionell zu einer Herausforderung. Dass dort auch gegen Schwerin etwas möglich ist, bewies Aachen bereits im vergangenen Play-off-Viertelfinale: Vor heimischem Publikum setzten sich die Gastgeberinnen mit 3:1 durch und erzwangen damit den Ausgleich in der Best-of-three-Serie. Im entscheidenden dritten Spiel behielt der SSC anschließend mit einem 3:0 die Oberhand und zog in die nächste Runde ein. Für zusätzliche Spannung sorgt zum Saisonstart eine neue Regelung, die sich unmittelbar auf das Spielgeschehen auswirken könnte. Im Rahmen der Regeltests der Volleyball Bundesliga darf ein Ball nach einer Deckenberührung weitergespielt werden, sofern er nach dem ersten oder zweiten Ballkontakt eines Teams auf der eigenen Spielfeldseite spielbar bleibt. Gerade in der vergleichsweise flachen Aachener Halle könnte diese Neuerung für ungewöhnliche Ballwechsel und spektakuläre Rettungsaktionen sorgen. SSC-Zuspielerin Hanna Kohn erwartet deshalb ein abwechslungsreiches und auch für die Zuschauer unterhaltsames Spiel. Bei den Ladies in Black wurden die Karten im Sommer personell neu gemischt. Trainerin Mareike Hindriksen musste mehrere Leistungsträgerinnen verabschieden, darunter Corina Glaab, Kacey Jost und Lea Ambrosius. Auch auf weiteren Positionen hat sich der Kader verändert. Mit Neuzugängen wie der niederländischen Diagonalangreiferin Rosa Entius, die vom Dresdner SC nach Aachen wechselte, und der Mittelblockerin Veronika Djokic haben die Gastgeberinnen neue Qualität hinzugewonnen. Zuspielerin Marit Zander soll das Spiel lenken, während die ehemalige Schweriner Libera Florien Reesink für Stabilität in der Annahme und Abwehr sorgen soll. Auf der Außenposition gehören Tsvetelina Ilieva und Zoi Mavrommatis Lopez weiterhin zum Aachener Aufgebot. Die Generalprobe vor heimischem Publikum verlief vielversprechend: Beim NetAachen Net’s Open überzeugten die Ladies in Black mit einem 4:0 gegen Draisma Dynamo Apeldoorn. Entsprechend selbstbewusst dürfte das Aachener Team in den Saisonauftakt gehen. Der SSC wird sich auf eine kämpferische Mannschaft einstellen müssen, die vor den eigenen Fans mit viel Energie auftreten und den Favoriten unter Druck setzen möchte. Auch beim SSC Palmberg Schwerin gab es im Sommer Veränderungen. Mit Blick auf den Saisonstart wird die personelle Situation allerdings zusätzlich durch Verletzungen erschwert. Außenangreiferin Lauren Rumel fällt nach einer schweren Knieverletzung für die gesamte Saison aus. Diagonalangreiferin Mia Kirchhoff ist aufgrund von Schulterproblemen voraussichtlich ebenfalls noch nicht voll einsatzfähig. Deshalb kommt der neu verpflichteten US-Amerikanerin Devyn Robinson auf der Diagonalposition früh eine wichtige Rolle zu. Mit ihrer Durchschlagskraft im Angriff konnte sie in der Vorbereitung bereits auf sich aufmerksam machen. Ebenfalls aus den USA verstärkt Mittelblockerin Breanna Kelley den Schweriner Kader. Die Nationalspielerinnen Ariadna Priante (Spanien) und Britt Rampelberg (Belgien) haben den SSC im Zuspiel und auf der Liberaposition verstärkt. Mit Livia König rückt zudem eine Spielerin aus der zweiten Liga in den Erstliga-Kader und erhält die Chance, sich auf höchstem Niveau zu zeigen. Auch Celina Kleemann aus dem eigenen Nachwuchs gehört zu den neuen Gesichtern im Bundesliga-Aufgebot. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft stimmt unterdessen zuversichtlich. Kapitänin Anne Hölzig beschreibt das Teamklima als positiv und motivierend. Die Neuzugänge hätten sich gut integriert und seien bereits ein wichtiger Teil der Mannschaft geworden. Nach einer intensiven Vorbereitung mit neun Testspielen möchte der SSC nun auch im ersten Pflichtspiel überzeugen. Trotz der anspruchsvollen Auswärtsaufgabe ist das Ziel für den SSC klar: Mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung, druckvollen Aufschlägen und konsequentem Angriffsspiel wollen die Schwerinerinnen erfolgreich in die neue Saison starten. Dafür wird es wichtig sein, sich von der Atmosphäre in Aachen nicht aus dem Konzept bringen zu lassen und auch in längeren, unorthodoxen Ballwechseln die Ruhe zu bewahren. Ein gelungener Auftakt wäre nicht nur ein wichtiger Schritt in der noch jungen Saison, sondern würde auch Selbstvertrauen für die nächste Aufgabe geben: Im ersten Heimspiel wartet mit dem Dresdner SC am kommenden Mittwoch direkt der nächste anspruchsvolle Gegner.

Volleyball Bundesliga übernimmt zusätzliche Regeltests der CEV

Die Volleyball Bundesliga (VBL) folgt der Entscheidung des Europäischen Volleyball Verbands (CEV) und übernimmt weitere Regeltests. Die zusätzlichen Regelungen gelten ab dem 09. Oktober in allen Wettbewerben der VBL. Die weitreichendste der international getesteten Änderungen betrifft die Deckenberührung. Berührt der Ball nach der ersten oder zweiten Ballberührung eines Teams die Decke oder einen anderen festen Gegenstand oberhalb der Spielfläche und bleibt anschließend auf der eigenen Seite spielbar, darf der Ballwechsel fortgesetzt werden. Prallt er hingegen in die gegnerische Spielfläche zurück, ist er „aus“. Diese Änderung folgt der vom Weltverband FIVB verfolgten Spielphilosophie „Let the ball fly“: Der Ball soll länger im Spiel bleiben und spektakuläre Rettungsaktionen sollen möglich sein. Die VBL hat sich entschieden, die Regelung einzuführen und ihre Auswirkungen im Spielbetrieb aufmerksam zu beobachten. Besonderes Augenmerk gilt dabei den unterschiedlichen Deckenhöhen und Deckenkonstruktionen der Hallen, die beeinflussen können, wie häufig und in welchen Situationen die Regel zum Tragen kommt. Die bisherigen internationalen Erfahrungen sind nur bedingt übertragbar: Während in offiziellen FIVB-Wettbewerben ein freier Spielraum von mindestens 12,5 Metern vorgeschrieben ist, sind es in der 2. Bundesliga nur mindestens 7 Meter. Zu den weiteren Regeltests gehört die Erhöhung der Anzahl der Spieler:innenwechsel. Statt sechs sind nun acht Spieler:innenwechsel pro Satz möglich. Alle anderen Festlegungen zu Wechseln bleiben unberührt. Die Zusammensetzung der Mannschaften wird weiter liberalisiert. Innerhalb der 14er-Mannschaftsliste sind die Mannschaften am Spieltag frei darin, zwei, einen oder keinen Libero zu benennen. Schiedsrichter:innen beenden zukünftig klare (Fehler-)Situationen nicht mehr mit einem Pfiff, sondern zeigen nur das entsprechende Handzeichen. Dies betrifft folgende Situationen: Der Ball landet eindeutig im Feld oder außerhalb des Feldes, überquert nicht die Netzebene nach einem Aufschlag oder nach einer eindeutigen Blockberührung landet der Ball zweifelsfrei außerhalb des Spielfeldes. Um Verletzungsrisiken zu reduzieren, werden separate Aufschlagzeiten für die Teams angewandt. Die letzten drei Minuten des offiziellen Erwärmens am Netz sind für Aufschläge vorgesehen – jeweils 90 Sekunden lang steht jedem Team das gesamte Spielfeld dabei zur Verfügung. Trainer:innen in der 1. Bundesliga dürfen zur Erläuterung von Challenge-Anträgen zukünftig mit dem Schiedsgericht sprechen. „Mit der Entscheidung der CEV gibt es nun eine Grundlage für die weitere Umsetzung der internationalen Regeltests. Wir haben uns mit den Clubs ausgetauscht, ob und inwieweit kurz vor Saisonstart der 1. Bundesligen und im bereits laufenden Spielbetrieb der 2. Bundesligen solche Änderungen vertretbar sind. Unter der Maßgabe der Wettbewerbsneutralität haben wir entschieden, die Anpassungen zeitnah, einheitlich und in allen Wettbewerben der VBL umzusetzen“, erklärt Daniel Sattler, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga. Die bereits zum Saisonstart eingeführten Regeltests zur Technikbeurteilung von Angriffsbällen, Positionsfehlern zum Zeitpunkt des Aufschlags sowie zur Challenge in den 1. Bundesligen bleiben bestehen. Bei sämtlichen Anpassungen handelt es sich ausdrücklich um Regeltests und nicht um allgemeingültige Änderungen der offiziellen Volleyballregeln. Die Regeltests finden ab dem 09. Oktober im gesamten Spielbetrieb der Volleyball Bundesliga sowie im Zoi DVV-Pokal ab der Qualifikationsrunde Anwendung. Mit Ausnahme der Deckenberührung werden die Testungen bereits am 03. Oktober im Thüringer Wald Supercup 2026 angewendet. Die Dritten Ligen und tieferen Spielklassen sowie die Jugendwettbewerbe von DVV und Landesverbänden bleiben davon unberührt.

SSC Palmberg Schwerin startet Vorverkauf

Ab Mittwoch, 2. September, um 12 Uhr sind Tickets für die ersten fünf Heimspiele bis Ende November erhältlich. Die Vorfreude steigt: Der SSC Palmberg Schwerin startet am Mittwoch, den 2. September 2026, um 12 Uhr, den Ticketvorverkauf für die ersten Heimspiele der neuen Saison. Volleyballfans dürfen sich dabei gleich zum Auftakt auf einen echten Klassiker freuen: Am 14. Oktober empfängt der SSC den Dresdner SC in der Palmberg Arena. Das Duell Schwerin gegen Dresden gehört zu den traditionsreichsten und spannendsten Begegnungen im deutschen Frauenvolleyball. Wenn die beiden Teams am 14. Oktober um 18:30 Uhr erstmals in der neuen Spielzeit in Schwerin aufeinandertreffen, ist Gänsehaut vorprogrammiert. Die Mannschaft des SSC Palmberg Schwerin will mit ihren Fans im Rücken erfolgreich in die neue Saison starten – und dafür braucht es von Beginn an die Unterstützung von den Rängen. Doch nicht nur der Saisonauftakt verspricht Volleyball auf höchstem Niveau. Mit Schwarz-Weiss Erfurt, dem USC Münster und den Skurios Volleys Borken warten weitere attraktive Gegner in den ersten Wochen der Saison auf den SSC. Ein besonderes Highlight erwartet die Schweriner Volleyballfans zudem am 25. November: Dann gastiert mit CD Heidelberg Las Palmas ein spanischer Vertreter aus Gran Canaria in Schwerin. Das internationale Duell verspricht eine ganz besondere Atmosphäre und bringt europäisches Volleyballflair in die Palmberg Arena. Diese Heimspiele gehen am 2. September in den Vorverkauf: 14.10.2026 | 18:30 Uhr – SSC Palmberg Schwerin vs. Dresdner SC 21.10.2026 | 18:00 Uhr – SSC Palmberg Schwerin vs. Schwarz-Weiss Erfurt 31.10.2026 | 18:30 Uhr – SSC Palmberg Schwerin vs. USC Münster 25.11.2026 | 18:00 Uhr – SSC Palmberg Schwerin vs. CD Heidelberg Las Palmas 27.11.2026 | 18:00 Uhr – SSC Palmberg Schwerin vs. Skurios Volleys Borken (Achtung geänderter Termin) Der Ticketvorverkauf startet am Mittwoch, 2. September 2026, um 12 Uhr. Ob Klassiker, Ligaduell oder internationales Highlight: Die ersten Heimspiele der neuen Saison bieten zahlreiche Gründe, die Mannschaft des SSC Palmberg Schwerin live in der Palmberg Arena zu unterstützen. Jetzt Tickets sichern und gemeinsam mit dem SSC in die neue Saison starten!

Hannah Kohn glaubt an Sieg gegen Ungarn bei Volleyball EM in Istanbul

Bei der Volleyball-Europameisterschaft steht am heutigen Mittwoch das Vorrunden-Duell zwischen Deutschland und Ungarn an. Für das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli ist die Partie der Gruppe A extrem wichtig – eine Niederlage könnte nämlich das frühzeitige Aus bedeuten. Gestern sprach der Journalist Patrick Kiefer mit Zuspielerin Hannah Kohn (23) vom SSC Palmberg Schwerin über ein Spiel, in dem verlieren angeblich „keine Option“ ist.   Hannah, die EM beschert dem Team fünf Vorrunden-Spiele in sechs Tagen. Wie sah ihr freier Montag in Istanbul aus? Da wir am Sonntagabend noch unser Krafttraining absolvieren konnten, durften wir ausschlafen. Nach dem Frühstück haben wir uns einige Szenen des Spiels gegen Lettland genauer angesehen. Nach der Nachbereitung ging es zum Mittagessen und dann richtete sich der Blick nach vorne. Wir sahen uns die Analyse des Spiels der Ungarinnen an und fuhren anschließend in die Trainingshalle. Nach eineinhalb Stunden ging es mit dem Bus zurück ins Hotel, in dem übrigens auch die anderen Mannschaften untergebracht sind.   Gehört zur Vorbereitung auf das Duell gegen Ungarn auch, dass ihr gemeinsam deren Spiel gegen die Türkei verfolgt? Nein. Die ein oder andere wird es sicherlich auf dem Tablet gucken, aber an oberster Stelle steht für uns alle das Thema Regeneration. Die Trainer werden auch dieses Spiel genau analysieren – wir müssen es uns nicht komplett anschauen.   Lassen Sie uns bitte über die beiden bisherigen Gruppenspiele sprechen. Zum Auftakt setzte es eine 0:3-Niederlage gegen Slowenien. Waren die Sloweninnen so überlegen, wie es das Ergebnis suggeriert? Wir sind schlecht ins Spiel gekommen und lagen schnell 1:7 zurück. Wir waren ohnehin ziemlich nervös und dann einem Rückstand hinterherzuhinken – das macht die Sache nicht besser. Man sollte allerdings auch bedenken, dass Slowenien gerade in die Nations League aufgestiegen ist. Sie haben ein gutes Team und in den entscheidenden Momenten konnten sie ihre Stärken ausspielen.   Gegen Lettland lief es für euch deutlich besser. Trotzdem gab es auch beim 3:1-Sieg eine Schwächephase im deutschen Spiel… Das sollte nicht passieren, aber so etwas kann passieren. Nach den beiden ersten, recht deutlich gewonnenen Sätzen, kam es leider zu einem Spannungsabfall. Wir konnten das Niveau nicht halten, haben uns aber dann wieder gesteigert. Wir haben im vierten Satz gut gekämpft und uns zu recht mit dem Sieg belohnt. Leichte Gegner gibt es hier nicht.   Im letzten Test vor der EM habt ihr ausgerechnet gegen Ungarn gespielt. Ihr konntet alle vier Sätze gewinnen. Ist das ein Vorteil? Dieses Ergebnis sollten wir nicht überbewerten. Es ist gut zu wissen, was Ungarn kann, aber in einem Turnier ist immer alles möglich. Ich denke, Ungarn ist ein Gegner, den wir schlagen können, ja, den wir sogar schlagen müssen. Dazu müssen wir unser Ding durchziehen – genug Qualität bringen wir mit.   Werden Sie bitte mal konkret. Welche Waffen bringt Ungarn ein? Die gefährlichste Spielerin ist sicher Anett Németh. Volleyball-Fans werden sie kennen, auch weil sie zwei Saisons für Potsdam in der Bundesliga gespielt hat. Gegen ihre Angriffe muss unser Block stehen – das ist aus meiner Sicht der wichtigste Aspekt.   Und wenn Sie auf das deutsche Team blicken – welche Stärken bringen die Schmetterlinge auf die Platte? Wir haben sehr starke Aufschläge. Mit unseren Angaben können wir jeden Gegner ärgern. Eine andere Qualität ist sicher die Blockarbeit. An unserem Block muss man erstmal vorbeikommen. Auch unsere Annahme gehört zu unseren Stärken. Daraus können wir ein schnelles Spiel entwickeln.   Sarah Straube vom Dresdner SC ist aktuell die Nummer 1 als Zuspielerin. Haben Sie bei aller Rivalität ein gutes Verhältnis zueinander? Wir haben sowohl auf als auch abseits des Spielfeldes einen guten Draht. Wir sind in einem ständigen Austausch und versuchen uns gegenseitig zu helfen. Da wir beide maximalen Erfolg haben wollen, stärken wir uns den Rücken. Klar ist aber auch: Ich wäre keine Leistungssportlerin, wenn ich nicht möglichst viel Spielzeit haben wollte. Ich arbeite an mir und hoffe, dass ich eines Tages die erste Wahl bin.   Darf ich zum Schluss noch etwas spekulieren? Was wäre denn, wenn es gegen Ungarn nicht so rund läuft wie erhofft? Eine Niederlage ist keine Option. Sollte es trotzdem dazu kommen, müssten wir diesen Rückschlag so schnell wie möglich abhaken. Es kämen dann ja noch die Begegnungen gegen die Türkei und gegen Polen. Natürlich sind das sehr starke Gegner, aber in der Nations League haben wir bewiesen, dass wir auch gegen die Türkei bestehen können. Aber unter uns – soweit denken wir noch gar nicht. Auf dem Programm steht ein Sieg gegen Ungarn – nicht mehr und nicht weniger.