Entscheidung in der Palmberg Arena: SSC kämpft um Halbfinaleinzug

Das hatte man sich in Schwerin sicherlich anders vorgestellt: Während drei der vier Halbfinalisten ihren Einzug bereits in Spiel zwei perfekt machten, muss der SSC Palmberg Schwerin nach der Niederlage in Aachen in ein entscheidendes drittes Spiel. Damit kommt es bereits am kommenden Samstag in der Palmberg Arena zu einem alles entscheidenden Duell um den Einzug ins Halbfinale. Die Partie verspricht Hochspannung, denn beide Teams haben in der Serie bereits gezeigt, wie eng das Kräfteverhältnis ist. Im zweiten Viertelfinalspiel in Aachen konnte der SSC phasenweise an seine starke Leistung aus dem ersten Spiel anknüpfen. Vor allem im dritten Satz präsentierte sich das Team sehr stabil und entschlossen und glich die Partie zwischenzeitlich aus. Auch im weiteren Verlauf war das Spiel von umkämpften Ballwechseln und knappen Situationen geprägt. In den entscheidenden Momenten gelang es jedoch den Gastgeberinnen, sich leichte Vorteile zu erarbeiten und diese zu nutzen. Nun gilt der volle Fokus dem entscheidenden Heimspiel. Der SSC Palmberg Schwerin wird alles daransetzen, vor heimischer Kulisse an die eigenen Stärken anzuknüpfen und sich das Ticket für das Halbfinale zu sichern. Tickets für dieses spannungsversprechende Spiel am Samstag in der Palmberg Arena sind ab sofort erhältlich. Die Mannschaft hofft dabei auf die Unterstützung von den Rängen und setzt im entscheidenden Duell auf die besondere Atmosphäre in der Halle. Spielbeginn der TV-Partie ist am Samstag um 17:15 Uhr und die Partie wird live im Free-TV bei Sport1 und im Stream bei Dyn übertragen.
Aachen zwingt Schwerin ins entscheidende Play-Off-Duell

Aachen zeigte im zweiten Play-Off-Viertelfinale vor heimischer Kulisse eine starke Leistung und erzwang mit viel Energie und kämpferischer Abwehr ein entscheidendes drittes Duell gegen Schwerin. Nach vier spannenden Sätzen setzen sich die Gastgeberinnen mit 3:1 durch. Jetzt kommt es zum Entscheidungsspiel am Samstag, den 28.03.2026 in Schwerin. Die Gastgeberinnen aus Aachen erwischten in der zweiten Viertelfinal-Partie der Play-Offs den deutlich besseren Start und setzten sich früh mit 5:1 ab. Schwerin fand zunächst überhaupt nicht ins Spiel, leistete sich in allen Elementen zu viele Eigenfehler und hatte Mühe, den mutigen und variablen Angriffen der Aachenerinnen etwas entgegenzusetzen. Getragen von der lautstarken Kulisse agierte Aachen von Beginn an selbstbewusst. Beim SSC stand im Vergleich zum ersten Duell diesmal Anna Artyshuk auf der Diagonalposition in der Startformation, während Mia Kirchhoff zunächst auf der Bank Platz nahm. Aachen begann dagegen in derselben Aufstellung wie bereits am Samstag in Schwerin. Der frühe Vorsprung der Gastgeberinnen hatte bis zum 13:8 Bestand, ehe Felix Koslowski mit einer Auszeit erstmals eingriff. Diese zeigte Wirkung: Ein gelungener Angriff von Anne Hölzig brachte den SSC zum Sideout, und mit Unterstützung durch einige Aachener Fehler verkürzten die Schwerinerinnen den Rückstand auf zwei Punkte. Spätestens beim 16:14, als Aachen nach erfolgreichen Angriffen von Anna Artyshuk und Britte Stuut zur ersten Auszeit gezwungen wurde, war Schwerin endgültig im Satz angekommen. Doch auch diese Unterbrechung zeigte Wirkung – diesmal zugunsten der Gastgeberinnen, die sich mit zwei schnellen Punkten wieder auf 18:14 absetzen konnten. Schwerin blieb jedoch dran: Mit einer Aufschlagserie von Britte Stuut kämpften sich die Gäste auf 18:17 heran. Auch die bis dahin längste Rallye des Spiels entschied der SSC für sich und verkürzte auf 20:19. Damit war der Satz pünktlich zur Crunchtime wieder völlig offen. Nach langem Rückstand hatte Schwerin den Anschluss geschafft, doch in der Schlussphase verteidigte Aachen stark und setzte den SSC mit druckvollen Aufschlägen weiter unter Druck. So sicherten sich die Gastgeberinnen den umkämpften ersten Durchgang schließlich mit 25:21. Diesmal erwischte Schwerin den besseren Start und hielt den Gastgeberinnen aus Aachen direkt zu Beginn des zweiten Durchgangs den Spiegel vor. Der SSC setzte sich schnell mit 4:1 ab und schien die Lehren aus dem ersten Satz gezogen zu haben. Aachens Trainerin Mareike Hindriksen reagierte früh mit einer Auszeit, doch Anna Artyshuk legte zunächst noch einen weiteren Punkt für Schwerin nach. Anschließend fanden die Gastgeberinnen jedoch besser in ihren Rhythmus. Nach einem erfolgreichen Sideout brachte eine Aufschlagserie von Celine Jebens Aachen wieder auf 4:5 heran. Auch Ex-Schwerinerin Lea Ambrosius setzte den SSC mit guten Aufschlägen zunehmend unter Druck und stellte wenig später den 7:7-Ausgleich her. Der zuvor komfortable Vorsprung der Gäste war damit schnell aufgebraucht. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichener Satz, in dem die Führung mehrfach wechselte. Beim Stand von 13:11 griff Felix Koslowski mit einer deutlichen Ansage an seine Mannschaft ein, weil Schwerin zu viele eigene Möglichkeiten ungenutzt ließ, während Aachen weiterhin mutig und entschlossen auftrat. Beim 14:11 reagierte der SSC zudem personell mit einem Wechsel im Zuspiel und auf der Mittelblockposition – und dieser zeigte Wirkung. Der neue Impuls brachte Schwerin zurück ins Spiel: Erst gelang der 14:14-Ausgleich, kurz darauf erarbeiteten sich die Gäste sogar wieder eine Zwei-Punkte-Führung zum 18:16. Doch die Freude darüber währte nur kurz. Aachen blieb stabil, kämpfte sich erneut heran und glich beim 19:19 wieder aus. Vor allem Ilieva stellte die Schweriner Abwehr in dieser Phase immer wieder vor Probleme und brachte die Gastgeberinnen mit 21:19 in Front. Während der SSC am vergangenen Samstag in eigener Halle in der Crunchtime noch die besseren Nerven bewiesen hatte, zog der amtierende Deutsche Meister diesmal in den entscheidenden Momenten erneut den Kürzeren. Aachen blieb in der Schlussphase konsequent und sicherte sich auch den zweiten Satz mit 25:22. Um ein entscheidendes drittes Spiel in Schwerin noch zu verhindern, musste der SSC nun drei Sätze in Folge gewinnen. Felix Koslowski setzte dabei zunächst auf das Personal, das bereits zum Ende des zweiten Durchgangs auf dem Feld gestanden hatte, und vertraute weiterhin auf Jaksetic und Gerritsen. Schwerin startete mit viel Energie in den dritten Satz und zeigte sich vor allem am Netz deutlich präsenter. Besonders im Block agierten die Gäste nun bissig und konsequent. Zudem setzte Anne Hölzig Aachen mit cleveren und platzierten Aufschlägen früh unter Druck, sodass sich der SSC schnell auf 7:2 absetzen konnte. Die Gastgeberinnen reagierten zwar mit einem Wechsel auf der Zuspielposition, fanden jedoch zunächst kein Mittel gegen das nun deutlich stabilere und druckvollere Schweriner Spiel. Der SSC hielt den Vorsprung souverän, punktete zuverlässig über Kok und Artyshuk und baute die Führung bis auf 13:7 aus. Mit einer besseren Angriffsquote, hohem Aufschlagsdruck und deutlich mehr Stabilität in Annahme und Abwehr kontrollierten die Schwerinerinnen die Partie nun klar. Dadurch konnten die Gäste ihr eigenes Spiel immer wieder sauber aufbauen und Aachen über weite Strecken dominieren. In der Schlussphase drückte vor allem Jet Kok dem Satz ihren Stempel auf. Mit variablen Angriffen, mal druckvoll, mal mit viel Gefühl, fand sie immer wieder die richtigen Lösungen und ließ die Aachener Defensive kaum zur Ruhe kommen. Schwerin erspielte sich so ein komfortables Polster und hatte beim Stand von 24:11 gleich 13 Satzbälle. Wenig später setzte der SSC mit dem deutlichen 25:13 ein klares Ausrufezeichen und meldete sich eindrucksvoll zurück, denn nach den beiden zuvor gewonnenen Sätzen fand Aachen in diesem Durchgang keine Antwort auf das druckvolle und deutlich entschlossenere Auftreten der Gäste. Der vierte Durchgang begann auf beiden Seiten nervös, was sich zunächst vor allem in einer Reihe von Aufschlagfehlern zeigte. In dieser Phase war es schließlich Mavrommatis, die mit einer starken Aufschlagserie aus einem 3:3 ein 6:3 für Aachen machte und damit die erste Schweriner Auszeit erzwang. Da die Gastgeberinnen ihren Lauf anschließend fortsetzten und auf 9:4 erhöhten, sah sich Felix Koslowski früh zu einer weiteren Unterbrechung gezwungen. Aachen präsentierte sich in dieser Phase äußerst aufmerksam in der Abwehr und verteidigte viele Schweriner Angriffe stark. Der SSC blieb zwar geduldig und kämpfte sich zwischenzeitlich noch einmal auf drei Punkte heran, fand insgesamt aber zu selten den nötigen Zugriff auf das Spiel. Iris Vos kam für eine
Schwerin will in Aachen das Play-Off Halbfinale klarmachen

Es war – zumindest in den ersten beiden Sätzen – ein zähes Ringen im ersten Viertelfinalduell gegen die Ladies in Black aus Aachen. Wie auch in den übrigen Play-off-Partien hatten die Favoriten phasenweise erhebliche Probleme mit ihren Gegnern. Der Außenseiter aus der Kaiserstadt trat mutig auf und erwies sich insbesondere mit einer starken Abwehrleistung sowie präzisen Aufschlägen als absolut ebenbürtiger Kontrahent. Doch der SSC Palmberg stellte einmal mehr seine Qualitäten in der Crunchtime unter Beweis: In den entscheidenden Momenten übernahm eine gut aufgelegte Anne Hölzig Verantwortung und sicherte ihrem Team die Satzgewinne. Im dritten Durchgang war der Widerstand der Aachenerinnen schließlich gebrochen, die Kräfte ließen sichtbar nach, sodass dieser Satz klar an den Favoriten ging. Nun richtet sich der Fokus auf das zweite Play-off-Viertelfinale: Dieses findet am Mittwochabend in Aachen statt und wird ab 20.00 Uhr live auf Dyn übertragen. In der besonderen Atmosphäre an der Neuköllner Straße hat der SSC Palmberg die Chance, bereits mit einem weiteren Erfolg den Einzug ins Halbfinale perfekt zu machen. Positiv für den SSC ist dabei, dass Britte Stuut nach ihrer langwierigen Daumenverletzung wieder zur Verfügung steht. Gleichzeitig ist höchste Konzentration gefordert, denn die Ladies in Black werden alles daransetzen, mit Unterstützung ihres Publikums ein Entscheidungsspiel zu erzwingen. Sollte Aachen die Partie für sich entscheiden, käme es am kommenden Samstag in Schwerin zu einem dritten und entscheidenden Duell.
Schwerin startet mit souveränem 3:0-Sieg ins Viertelfinale

Der SSC Palmberg Schwerin ist mit einem souveränen 3:0-Erfolg gegen die Ladies in Black Aachen in das Play-off-Viertelfinale gestartet. Nach einem starken Beginn und einem knappen ersten Satz (25:23) behaupteten sich die Gastgeberinnen auch im zweiten Durchgang in einer umkämpften Schlussphase (28:26). Im dritten Satz dominierte Schwerin dann klar (25:13) und ließ den Gästen keine Chance mehr. Damit sicherte sich der SSC eine optimale Ausgangsposition für die weitere Serie. Im ersten Viertelfinalspiel der Play-Offs zwischen den SSC Palmberg Schwerin und den Ladies in Black Aachen erwischten die Gastgeberinnen einen Auftakt nach Maß. Vor heimischer Kulisse setzte sich Schwerin früh mit 6:2 ab und sorgte damit direkt für gute Stimmung auf den Rängen. Besonders erfreulich für die Fans: Britte Stuut stand nach sechswöchiger Verletzungspause wieder in der Starting Six. Die Niederländerin, eine von insgesamt vier Spielerinnen aus ihrem Land im Schweriner Aufgebot, fügte sich nahtlos ein und setzte mit einer starken Aufschlagserie ein erstes Ausrufezeichen. Beim Stand von 11:6 zwang sie Aachen zur ersten Auszeit, wenig später – beim 13:6 ohne Sideout der Gäste – sogar direkt zur zweiten. Doch der souveräne Vorsprung hielt nicht lange. Vier Schweriner Eigenfehler in Folge brachten die Ladies in Black zurück ins Spiel, die plötzlich auf 14:12 verkürzten. Felix Koslowski reagierte prompt und nahm eine Auszeit, um sein Team wieder zu stabilisieren. Während Schwerin bis dahin vor allem über die Außen- und Mittelblockpositionen erfolgreich war, kam Aachen insbesondere über die Diagonalangreiferin Celine Jebens zu Punkten. Sie war es auch, die mit dem Treffer zum 21:20 den Anschluss herstellte und die Partie in eine spannende Schlussphase führte. Beim Stand von 24:23 erspielte sich Schwerin schließlich hauchdünn den ersten Satzball. Iris Vos übernahm für Jet Kok den Aufschlag, und Anne Hölzig behielt im Angriff die Nerven: Mit ihrem Punkt zum 25:23 sicherte sie den Gastgeberinnen den umkämpften ersten Durchgang. Im zweiten Satz entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Duell auf Augenhöhe. Nach einem offenen Beginn übernahmen diesmal jedoch die Gäste aus Aachen beim Stand von 3:4 erstmals die Führung. Mit druckvollen Angriffen aus dem Hinterfeld und einer stabilen Abwehr stellten die Ladies in Black den Schweriner Angriff vor große Probleme. Aachen punktete variabel über Ilieva und Mavromattis, während auf Seiten des SSC vor allem Anne Hölzig Verantwortung übernahm und ihr Team zwischenzeitlich nahezu im Alleingang im Spiel hielt. Jet Kok und Mia Kirchhoff fanden hingegen kaum Lösungen gegen die gut eingestellte Aachener Defensive. So setzten sich die Gäste zwischenzeitlich auf 8:10 ab und blieben insbesondere bei guter Annahme über das Hinterfeld brandgefährlich. Beim Stand von 10:12 reagierte Schwerin und brachte Anna Artyshuk für Mia Kirchhoff ins Spiel. Die Umstellung zeigte Wirkung: Der SSC kämpfte sich zurück und glich zum 13:13 aus. In der Folge lieferten sich der Tabellendritte aus Schwerin und der Tabellensechste aus der Kaiserstadt Aachen einen intensiven Schlagabtausch ohne klare Vorteile. Erst nach einer Auszeit beim Stand von 15:17 gelang den Gastgeberinnen durch Jet Kok der entscheidende Impuls. Schwerin drehte auf, setzte sich mit einer starken Serie von fünf Punkten in Folge ab und übernahm die Kontrolle. Vor allem der Block der Gastgeberinnen stellte Aachen nun zunehmend vor große Herausforderungen. Trotz Doppelwechsel und Auszeit auf Seiten der Gäste ließ sich Schwerin nicht mehr stoppen und erspielte sich beim 24:19 mehrere Satzbälle. Doch Aachen zeigte Moral, wehrte vier Satzbälle ab und machte es noch einmal spannend. Erst beim Stand von 28:26 gelang es Schwerin schließlich, den hart umkämpften zweiten Durchgang für sich zu entscheiden und die Satzführung auszubauen. Mit zwei gewonnenen Sätzen im Rücken startete der SSC Palmberg Schwerin voller Selbstvertrauen in den dritten Durchgang – und ließ von Beginn an keinen Zweifel daran, wer das Spiel dominieren würde. Mit einer starken Aufschlagserie und konsequentem Auftreten setzte sich Schwerin schnell auf 8:1 ab. Der enorme Druck im Aufschlagspiel erschwerte den Gästen aus Aachen einen geordneten Spielaufbau erheblich. Vor allem Jet Kok präsentierte sich effektiv im Angriff und trug maßgeblich zur klaren Führung bei. Zwar gelang es Aachen zwischenzeitlich, sich durch eine Aufschlagserie der ehemaligen Schwerinerin Hanna Freiynfeldova auf 14:7 heranzukämpfen, doch eine Auszeit von Trainer Felix Koslowski zeigte sofort Wirkung – Freiynfeldova setzte ihren nächsten Aufschlag ins Aus. Im Anschluss übernahm Marije ten Brinke Verantwortung an der Grundlinie und setzte mit zwei direkten Assen das nächste Ausrufezeichen für die Gastgeberinnen. Schwerin spielte nun befreit auf, während Aachen trotz mehrerer Wechsel keine Mittel mehr fand, um den Spielfluss der Gastgeberinnen zu stoppen. Mit einer komfortablen 20:10-Führung im Rücken und lautstarker Unterstützung der rund 1.700 Zuschauer steuerte Schwerin souverän dem Satzgewinn entgegen. Nach zwei zuvor hart umkämpften Durchgängen entschied der SSC den dritten Satz schließlich deutlich mit 25:13 für sich. Damit sicherte sich der SSC Palmberg Schwerin einen überzeugenden 3:0-Erfolg im ersten Viertelfinalspiel der diesjährigen Play-offs und setzte ein klares Ausrufezeichen im Kampf um den Halbfinaleinzug. Starting Six Aachen: Glaab – Jebens – Ambrosius – Mavrommatis – Struka – Ilieva – Jost Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Reesink – Kohn – Kok – Hölzig – Kirchhoff – Stuut – ten Brinke
Playoff-Auftakt gegen Aachen

Der Frühling ist da – und mit den Playoffs beginnt die entscheidende Phase der Meisterschaft. Mit dem dritten Platz hat sich der SSC Palmberg eine gute, wenn auch nicht perfekte Ausgangsposition erarbeitet. Zunächst richtet sich der Fokus voll auf das Viertelfinale. Mit dem Duell gegen Aachen wartet eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe. Das Team von Mareike Hindriksen hat nach eher enttäuschenden Jahren in dieser Saison mit Platz sechs seine Ziele erreicht, auch wenn man im Rennen um Rang fünf dem USC Münster nur aufgrund des schlechteren Satzquotienten den Vortritt lassen musste und damit die Chance auf den Challenge Cup verpasste. Zwar konnte der SSC beide Saisonduelle klar für sich entscheiden (3:1; 3:0), doch als Außenseiter hat Aachen nichts zu verlieren und wird mit viel Risiko im Aufschlag und Angriff versuchen, den Favoriten unter Druck zu setzen. Dem Heimspiel am Samstagabend folgt die Auswärtspartie in Aachen am kommenden Mittwoch und ein eventuelles Entscheidungsspiel im Modus Best-Of-Three am Samstag, den 28.03.2026 sollte bis dahin kein Team zwei Siege für sich verbucht haben. Sollte der SSC diese Hürde meistern, könnte es im Halbfinale zum Duell mit Suhl kommen. Diese Konstellation bietet Chancen, ist aber auch mit Risiken verbunden: Zwar würde man dem vermeintlich stärksten Team aus Stuttgart aus dem Weg gehen, gleichzeitig müsste man in einem möglichen entscheidenden Spiel in der gefürchteten „Wolfsgrube“ bestehen. Doch das ist Zukunftsmusik und aktuell für Cheftrainer Felix Koslowski noch gar kein Thema: „Wir freuen uns riesig auf den Start der Play-Offs, die nochmal ihre ganz eigene Dynamik haben. Aachen hat in dieser Saison bereits sehr starke Leistungen gezeigt und ist als Gegner im Viertelfinale auf gar keinen Fall zu unterschätzen.“ Das erste Viertelfinalspiel gegen die Ladies in Black aus Aachen startet am Samstag, den 21.03.2026 um 18.00 Uhr und wird live auf Dyn übertragen.
Spitzenduell in Schwerin: Stuttgart setzt sich im Fünfsatzkrimi durch

In einem hochklassigen Spitzenspiel der Frauen-Bundesliga lieferten sich SSC Palmberg Schwerin und Allianz MTV Stuttgart ein packendes Duell über fünf Sätze. Nach hart umkämpften Durchgängen setzte sich Stuttgart im entscheidenden Tiebreak durch. Damit rutschte Schwerin auf den dritten Tabellenplatz nach Abschluss der Hauptrunde und spielt nun im Play-Off Viertelfinale am kommenden Samstag, den 21.03.2026 gegen die Ladies in Black aus Aachen. Das Topspiel des letzten Spieltags der Volleyball Bundesliga der Frauen begann in einer ausverkauften Palmberg Arena mit hochklassigen Aktionen auf beiden Seiten. Weder der SSC Palmberg Schwerin noch Allianz MTV Stuttgart ließ Nervosität erkennen – beide Teams starteten mit druckvollen Aufschlägen und konsequent ausgespielten Angriffen. Entsprechend ausgeglichen gestaltete sich die Anfangsphase des Satzes. Mit starken Blockaktionen verschaffte sich der SSC jedoch eine erste kleine Führung zum 8:6. Besonders Suus Gerritsen setzte mehrfach energisch am Netz nach und steuerte zudem wirkungsvolle Angriffe zum 11:8-Zwischenstand bei. Angetrieben vom lautstarken Publikum blieb Schwerin geduldig im Spielaufbau und zwang Stuttgart immer wieder zu spektakulären Abwehraktionen, die jedoch keinen kontrollierten Gegenangriff ermöglichten. Beim Stand von 12:8 reagierte Stuttgarts Trainer Konstantin Bitter mit einer Auszeit und brachte kurz darauf per Doppelwechsel Shaffmaster und Grote aufs Feld. Als der amerikanischen Zuspielerin anschließend ein Zuspiel auf Kapitänin Toni Stautz misslang, griff Bitter sofort zur nächsten Auszeit. Schwerin blieb derweil variabel und punktete aus nahezu allen Angriffspositionen. Mit einer zwischenzeitlichen Angriffsquote von 50 Prozent setzten sich die Gastgeberinnen deutlich ab und zogen auf 17:11 davon. Stuttgart reagierte mit einem weiteren Wechsel – Mogensen kam für Holthaus – und nahm auch den Doppelwechsel wieder zurück, doch eine echte Aufholjagd blieb aus. Mit einem Vorsprung von sechs Punkten ging Schwerin in die erste Crunchtime des Abends. Das Team um Zuspielerin Hannah Kohn blieb trotz der euphorischen Stimmung in der Halle konzentriert, spielte die Angriffe geduldig aus und erarbeitete sich beim Stand von 24:18 den ersten Satzball. Wenig später verwandelten die Gastgeberinnen diesen zum 25:19 und sicherten sich damit den ersten Durchgang gegen die Tabellenführerinnen aus Stuttgart. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich zunächst ein ähnlich ausgeglichener Beginn wie im ersten Durchgang. Erst ein Aufschlag-Ass von Mia Kirchhoff verschaffte dem SSC Palmberg Schwerin erstmals eine Zwei-Punkte-Führung. Der Druck der Gastgeberinnen nahm spürbar zu: Einen Stuttgarter Overpass verwandelte Marije ten Brinke am Netz konsequent, kurz darauf legte Kapitänin Anne Hölzig mit einem weiteren Ass zum 10:7 nach. Die Trainerbank von Allianz MTV Stuttgart reagierte umgehend mit einer Auszeit. Auch jetzt griff Stuttgart erneut zum Doppelwechsel, doch zunächst ließ sich Schwerin davon nicht aus dem Konzept bringen. Erst eine Aufschlagserie von Mogensen brachte die Gäste wieder näher heran. Dabei konnte insbesondere Varela mehrfach erfolgreich im Block zupacken, sodass der Vorsprung der Schwerinerinnen auf zwei Punkte zusammenschmolz. Doch Schwerin fand schnell wieder Antworten: Gute Aktionen von Anne Hölzig und Mia Kirchhoff am Netz sorgten dafür, dass die Gastgeberinnen Stuttgart beim Stand von 16:13 zunächst weiter auf Distanz halten konnten. Die starke Phase der Gäste war jedoch ein deutliches Warnsignal – schließlich ist Stuttgart nicht ohne Grund Tabellenführer und Pokalfinalist. Um auch den zweiten Satz für sich zu entscheiden, mussten die Schwerinerinnen weiterhin mit hoher Konstanz und Aggressivität agieren. Tatsächlich schlichen sich wenig später Angriffsfehler ins Schweriner Spiel ein, was Stuttgart zunächst den Ausgleich zum 16:16 und wenig später auch zum 19:19 ermöglichte. In der Folge entwickelte sich eine packende Schlussphase auf Augenhöhe. Zunächst prägten Punkte von Varela und Jet Kok die Crunchtime. Kok machte anschließend Platz für Iris Vos beim Aufschlag, doch an ihr lag es nicht, dass sich Stuttgart kurz darauf zwei Satzbälle erspielen konnte. Schwerin wehrte den ersten noch ab, doch als ein Block der Gastgeberinnen schließlich im Seitenaus auf Stuttgarter Seite landete, war der 23:25-Satzgewinn für die Schwäbinnen perfekt. Im dritten Satz begann der SSC Palmberg Schwerin unverändert, während Allianz MTV Stuttgart mit Mogensen, Shaffmaster und Grote umstellte. Nach dem Stuttgarter Satzausgleich fand Schwerin – auch begünstigt durch einige unübersichtliche Spielsituationen – schnell in den Rhythmus und setzte sich mit einer starken Phase auf 7:4 ab. Da sich Stuttgart zudem einige Fehler leistete, bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung weiter aus: Ein Ass von Suus Gerritsen sowie ein erfolgreicher Angriff von Mia Kirchhoff sorgten sogar für das 9:4. Stuttgart reagierte erneut früh im Satz mit beiden Auszeiten, doch Schwerin blieb konsequent und erhöhte zunächst auf 10:4. Vor allem Lydia Grote brachte die Gäste mit einigen gelungenen Aktionen wieder etwas heran. Dennoch agierten die Gastgeberinnen weiterhin mutig im Angriff und hielten ihren Vorsprung stabil. Stuttgart wechselte daraufhin erneut auf der Außenposition und brachte Julia de Paula für Mogensen. Die Stuttgarterinnen, die in dieser Saison bislang nur eine Bundesliga-Niederlage gegen VfB Suhl Lotto Thüringen hinnehmen mussten, wirkten vom variablen Schweriner Spiel zunehmend unter Druck gesetzt. Ein Ass von Zuspielerin Hannah Kohn stellte auf 17:9. Zudem erarbeitete sich Schwerin dank einer aufmerksamen Abwehr immer wieder Chancen für eigene Angriffe, die an diesem Abend besonders von Jet Kok effizient genutzt wurden. Gelangen Stuttgart in dieser Phase einmal Sideouts, verhinderten eigene Aufschlagfehler häufig einen möglichen Stimmungsumschwung – Schwerin behauptete so die 19:11-Führung. Mit druckvollen Aufschlägen setzten die Gäste den Schweriner Annahmeriegel jedoch noch einmal unter Druck und verkürzten zunächst auf 22:17, später sogar auf 23:20, wodurch das Satzende noch einmal spannend wurde. Schwerin reagierte mit einer Auszeit, steckte jedoch zunächst in einer schwierigen Rotation fest. Neben dem erneuten Doppelwechsel brachte der SSC auch Leana Grozer für Kapitänin Anne Hölzig, die unter dem Jubel der Fans direkt punktete. Beim Stand von 24:21 erspielten sich die Gastgeberinnen schließlich den Satzball – und ein Block von Marije ten Brinke beendete nach der Stuttgarter Aufholjagd den dritten Durchgang mit 25:21 zugunsten des SSC. Der vierte Durchgang begann aus Sicht des SSC Palmberg Schwerin zunächst ungewohnt unkonzentriert. Vor allem im Angriff fehlten Präzision und Konsequenz, sodass die Gastgeberinnen den Gästen aus Allianz MTV Stuttgart zu viele einfache Punkte ermöglichten. Stuttgart nutzte diese Phase konsequent aus und setzte sich früh mit 9:6 ab. Auch nach der Schweriner Auszeit blieb Toni Stautz am Aufschlag und brachte die Annahme der Gastgeberinnen mit einer starken Service-Serie weiter unter Druck. Selbst der frühe Doppelwechsel auf Schweriner Seite
Entscheidung um Play-Off Ausgangsposition

Am kommenden Samstag findet die Hauptrunde der Saison 2025/26 mit dem Heimspiel gegen Tabellenführer Stuttgart ihren Abschluss. Spielbeginn in der Palmberg Arena ist um 17.15 Uhr, da die Partie als Topspiel der Woche live im TV auf Sport1 übertragen wird. Und in diesem Jahr ist der Kampf um die besten Ausgangspositionen für die Playoffs besonders spannend. Das Team des SSC Palmberg kann sich den zweiten Tabellenplatz sichern, wenn ein 3:0- oder 3:1-Erfolg gegen Stuttgart gelingt. Auch ein 3:2-Sieg könnte dafür reichen – allerdings nur, wenn Suhl im Parallelspiel in Aachen mindestens einen Satz abgibt. Bei einer Tiebreak-Niederlage gegen Stuttgart würde der SSC die Hauptrunde auf Platz drei beenden. Eine 0:3- oder 1:3-Niederlage hingegen würde Rang vier bedeuten, da das punktgleiche Dresden dann aufgrund eines mehr gewonnenen Spiels noch am SSC vorbeiziehen könnte. Doch genug der Rechenexempel: Zunächst einmal steht das Duell mit Dauerrivale Stuttgart an – wie so oft ein echtes Saison-Highlight in der ausverkauften heimischen Palmberg Arena. Die Gäste aus Stuttgart haben in den vergangenen Wochen mit zwei Niederlagen gegen starke Suhlerinnen – in der Meisterschaft sowie im Pokalfinale – zwar ihren Nimbus der Unbesiegbarkeit verloren, gelten aber weiterhin als Top-Favorit auf die Meisterschaft. Unser Team wird mit der Unterstützung unserer Fans im Rücken alles daransetzen, Stuttgart einen heißen Kampf zu liefern und sich die bestmögliche Ausgangsposition für die Playoffs zu sichern. Auch Cheftrainer Felix Koslowski zeigt sich voller Vorfreude auf das Duell: „Wir freuen uns natürlich sehr auf dieses letzte Hauptrundenspiel. Es ist Tabellenführer gegen Tabellenzweiten, dazu das TV-Topspiel in einer hoffentlich vollen Palmberg Arena – mehr Spitzenspiel geht eigentlich kaum. Für Stuttgart ist Platz eins bereits sicher, für uns geht es dagegen noch um eine sehr wichtige Ausgangsposition für die Playoffs. Deshalb hat dieses Spiel für uns schon ein Stück weit den Charakter eines Finals. Stuttgart spielt eine überragende Saison und verfügt über einen extrem breiten und qualitativ sehr starken Kader. Auf fast jeder Position haben sie mehrere Optionen auf Topniveau, was sie sehr schwer auszurechnen macht. Trotzdem spielen wir zuhause und glauben daran, dass wir mit unserer Leistung dagegenhalten können. Unser Ziel ist es, ein Spiel auf Playoff-Niveau zu zeigen und mit unseren Fans im Rücken alles zu versuchen, um Stuttgart maximal zu fordern.“
Schwerin entführt 3 Punkte aus Wiesbaden

Der SSC Palmberg Schwerin hat sich im Auswärtsspiel beim VC Wiesbaden auf die erwartet schwere Aufgabe einstellen müssen. Gegen kämpferisch auftretende Gastgeberinnen entwickelte sich über weite Strecken eine intensive und umkämpfte Partie, in der der VCW immer wieder mit großem Einsatz dagegenhielt und besonders in den engen Satzphasen Druck ausübte. Schwerin brauchte Geduld und Nervenstärke, um sich in dieser energiegeladenen Atmosphäre schlussendlich mit 3:1 durchzusetzen. Der SSC Palmberg Schwerin erwischte im Auswärtsspiel beim VC Wiesbaden den besseren Start und setzte sich früh auf 5:2 ab. Doch eigene Fehler im Angriff und ein gut arbeitender Wiesbadener Block brachten die Gastgeberinnen schnell zurück ins Spiel – beim 7:7 war der Ausgleich hergestellt. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichener Durchgang, in dem beide Teams vor allem über die Mitte erfolgreich waren: Auf Wiesbadener Seite punktete Ex-Schwerinerin Laura Broekstra, beim SSC setzte Marije ten Brinke Akzente. Schwerin lag zwar mehrfach knapp vorn, konnte sich gegen den Tabellensiebten aber nicht absetzen. Mit druckvollen Aufschlägen und starkem Blockspiel glich Wiesbaden zum 16:16 aus und übernahm beim 18:17 erstmals die Führung. Als anschließend ein Schweriner Aufschlag im Netz landete und die bis dato treffsichere Jet Kok im Block hängen blieb, wuchs der Rückstand auf 18:20 an – ein Moment, in dem SSC-Trainer Felix Koslowski sein Team zur Auszeit bat. Auch der anschließende Doppelwechsel mit Jaksetic und Artyshuk brachte zunächst nicht den gewünschten Effekt, denn die Wiesbadener Abwehr blieb aufmerksam und erhöhte auf 22:18. Doch Schwerin kämpfte sich zurück: Artyshuk und Kok verkürzten auf 20:23, ehe die Gäste mit zwei weiteren Punkten den Anschluss zum 22:23 schafften. Nach einer Auszeit der Gastgeberinnen glich Jet Kok mit einem platzierten Angriff zum 23:23 aus und in der Crunchtime behielt der SSC die Nerven: Erst erspielten sich die Schwerinerinnen den ersten Satzball, den Wiesbaden noch abwehrte, doch ein weiterer Angriff von Kok brachte die nächste Chance. Ein Blockpunkt besiegelte schließlich den knappen 27:25-Satzerfolg für den SSC, der damit einen hart umkämpften ersten Durchgang für sich entschied. Im zweiten Satz erwischte zunächst der VC Wiesbaden den besseren Start und setzte sich schnell mit 4:1 ab, ehe Schwerin ausgleichen konnte. Beim SSC übernahm nun Anna Artyshuk die Diagonalposition, doch die Gastgeberinnen hielten den Druck hoch und lagen immer wieder mit zwei Punkten in Führung. Nach dem engen Verlauf des ersten Satzes blieb die Partie intensiv, denn Wiesbaden präsentierte sich kämpferisch und aggressiv. Mit zunehmender Spieldauer kippte das Momentum jedoch zugunsten der Gäste. Unforced Errors auf Seiten der Hessinnen ermöglichten es Schwerin, sich auf 12:9 abzusetzen und Interimscoach Bene Frank zur Auszeit zu zwingen. Der Vorsprung hatte zunächst Bestand, ehe die eingewechselte Pleun van der Pijl mit einer Aufschlagserie die Schweriner Annahme unter Druck setzte und auf 13:14 verkürzte. Der SSC ließ sich davon jedoch nicht nachhaltig beeindrucken. Mit stabiler Blockarbeit und cleveren Angriffen von Anne Hölzig setzte sich Schwerin wieder auf 18:15 ab. In der Schlussphase sorgte schließlich eine Aufschlagserie von Zuspielerin Hannah Kohn für klare Verhältnisse. Der SSC brachte den Vorsprung souverän ins Ziel und sicherte sich den zweiten Satz mit 25:19. Wie schon mehrfach in dieser Saison hatten sich die Gastgeberinnen aus Wiesbaden zuvor in engen Satzphasen nicht für ihre phasenweise starken Leistungen belohnt – im dritten Durchgang sollte sich das aus Sicht des VCW ändern. Beide Teams starteten ausgeglichen in den Satz. Wie bereits über weite Strecken des Spiels setzte Zuspielerin Hannah Kohn bei stabiler Annahme immer wieder auf das schnelle Spiel über die Mitte. Über die Zwischenstände von 6:6 und 9:9 entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften gingen hohes Risiko im Aufschlag, was sich auch in mehreren Fehlern auf beiden Seiten widerspiegelte. Laura Broekstra brachte Wiesbaden mit einem Angriff über die Mitte erstmals mit zwei Punkten in Führung, doch Schwerin fand dank Kapitänin Hölzig schnell eine Antwort und glich erneut aus. Dennoch behielten die Gastgeberinnen zunächst die leicht bessere Position: Mit erfolgreichen Aktionen von Boom und López Rey setzte sich der VCW beim 17:14 etwas ab. Die anschließende Auszeit von SSC-Trainer Felix Koslowski zeigte Wirkung, denn Schwerin kämpfte sich zurück. Begünstigt durch einige vermeidbare Wiesbadener Fehler und einen starken Block – mit Kok, Artyshuk und Gerritsen bildete die Schweriner Netzreihe zeitweise eine kaum zu überwindende Wand – gelang der Ausgleich zum 18:18. Beim Stand von 20:20 ging es in die dritte Crunchtime des Abends. Nach dem 21:21 setzten die Gastgeberinnen die entscheidenden Akzente: Ein druckvoller Angriff und ein anschließendes Ass brachten Wiesbaden mit 23:21 in Front. In der lautstarken Halle legte Fernández mit einem Punkt aus dem Hinterfeld nach und erspielte dem VCW den ersten Satzball (24:22). Wenig später war der Satzgewinn perfekt – unter dem Jubel der Fans in Blau sicherte sich Wiesbaden den dritten Durchgang mit 25:22. Im vierten Satz durfte Mia Kirchhoff wieder von Beginn an ran und markierte früh den 3:3-Ausgleich. Kurz darauf sorgten zwei umstrittene Schiedsrichterentscheidungen für Diskussionen: Zwei Tipbälle von Jet Kok wurden als gehobene Bälle abgepfiffen, was Wiesbaden eine 6:4-Führung einbrachte – sehr zum Unmut der Schwerinerinnen. Den Ärger wandelten die Gäste jedoch schnell in Energie um. Mit Marije ten Brinke am Aufschlag drehte der SSC den Spielstand und ging mit 8:6 in Führung. Auch den bis dahin spektakulärsten Ballwechsel des Abends entschieden die Schwerinerinnen mit einem starken Block zum 10:8 für sich, ehe sie den Vorsprung auf 12:8 ausbauten und Wiesbadens Interimscoach Bene Frank zur Auszeit zwangen. Frank appellierte an sein Team, nun unbedingt gegenzuhalten, bevor sich Schwerin entscheidend absetzen konnte. Doch genau das gelang den Gästen. Mit druckvollen Angriffen und einem stabilen Blockspiel dominierten die Schwerinerinnen die folgende Phase. Wiesbaden fand kaum Mittel gegen die Angriffswucht des SSC, der seinen Vorsprung von 15:10 auf 20:11 ausbaute und dabei acht Punkte in Serie verbuchte. In der Schlussphase brachte Schwerin den Satz souverän nach Hause. Während bei den Gastgeberinnen die Kräfte zu schwinden schienen, spielten die Gäste konsequent zu Ende. Mit 25:13 fiel der vierte Durchgang deutlich aus – auch dank der Topscorerinnen des Abends, Anne Hölzig und Jet Kok – und besiegelte schließlich den Auswärtserfolg des SSC Palmberg Schwerin. Das Spiel gegen Wiesbaden war das letzte Auswärtsspiel
Letztes Auswärtsspiel der Hauptrunde: SSC Palmberg zu Gast in Wiesbaden

Zum letzten Auswärtsspiel der Hauptrunde reist unser Team am kommenden Wochenende nach Wiesbaden. Den Saisonverlauf hatte man sich in der hessischen Landeshauptstadt sicherlich ganz anders vorgestellt: Statt mit Münster und Aachen um den fünften Platz zu kämpfen, steht der VCW aktuell mit 19 Punkten aus sieben Siegen auf Rang acht der Tabelle und benötigt jeden Punkt, um in der Endabrechnung noch vor Erfurt zu landen. Nur so könnte man im Viertelfinale der Playoffs dem Spitzenreiter Stuttgart aus dem Weg gehen. Dabei gehört der VCW mit seinen Angriffswerten weiterhin zu den Topteams der Liga. Allerdings sind insbesondere Block und Abwehr derzeit das größte Manko im Wiesbadener Spiel. Nach den Niederlagen gegen Erfurt und Flacht beurlaubte der Verein seinen Cheftrainer und Sportvorstand Benedikt Frank übernahm die Mannschaft bis zum Saisonende. Ab der kommenden Spielzeit wird dann unser langjähriger Co-Trainer Paul Sens die vakante Position übernehmen und versuchen, den VCW wieder in die Erfolgsspur zu führen. Für unser Team geht es nach dem Sieg gegen Suhl weiterhin um Platz zwei in der Tabelle. Dieser würde in einem möglichen Halbfinale das Heimrecht im entscheidenden Spiel bedeuten. Dafür gilt es, mit einer konzentrierten Leistung die notwendigen drei Punkte einzufahren. Das Spiel in Wiesbaden beginnt am Samstagabend um 18.30 Uhr und wird live auf Dyn übertragen.
Schwerin feiert umkämpften Heimsieg gegen Pokalsieger Suhl

In einer intensiven und phasenweise hochdramatischen Begegnung setzte sich Schwerin vor heimischer Kulisse mit 3:0 gegen den Pokalsieger aus Suhl durch. Nach einem nervenaufreibenden ersten Satz, der erst in der Verlängerung entschieden wurde, dominierten die Gastgeberinnen die folgenden Durchgänge zunehmend. Mit druckvollem Aufschlagspiel, starker Blockarbeit und großer Variabilität im Angriff sicherte sich Schwerin drei wichtige Punkte für die Abschlusstabelle der Hauptrunde. Vor einer gut gefüllten PALMBERG ARENA erwischten die Gäste aus Suhl den besseren Start in die Partie und setzten sich mit viel Druck im eigenen Angriff früh auf 3:6 ab. Doch Schwerin steigerte sich schnell, punktete vor allem über die Mittelblockerinnen, überzeugte mit starken Blockaktionen und druckvollen Aufschlägen und drehte den Spielstand zur 11:9-Führung. Der Coach der frisch gebackenen Pokalsiegerinnen sah sich aufgrund von Abstimmungsproblemen in der Annahme bereits früh zu zwei Auszeiten gezwungen. Diese zeigten Wirkung: Suhl glich zum 12:12 aus und übernahm nach guten Aufschlägen von Dotson wieder die Führung. Beide Teams gingen im Aufschlag ein hohes Risiko, was jedoch zu zahlreichen Fehlern auf beiden Seiten führte. Entwickelten sich die Ballwechsel hingegen etwas länger, lieferten sich die Mannschaften sehenswerte Abwehraktionen und intensive Rallyes. Die Crunchtime begann auf Augenhöhe beim Stand von 20:20 und setzte sich über 23:23 fort, ehe sich Schwerin dank eines Blocks von ten Brinke und Kirchhoff den ersten Satzball erspielte. Suhl wehrte diesen ab und so sollte es weitergehen. In der Folge erspielten sich die Suhlerinnen weitere Satzbälle, die Schwerin immer wieder parieren konnte, während die PALMBERG ARENA Kopf stand und gespannt auf die Entscheidung wartete. Die unglaublich spannende Schlussphase des ersten Durchgangs gipfelte schließlich im 37:35-Satzgewinn der Gastgeberinnen – ein Krimi, als ginge es bereits um die Deutsche Meisterschaft. Auch im zweiten Satz blieb die Anfangsformation unverändert, und erneut begegneten sich beide Teams zunächst auf Augenhöhe. In der Anfangsphase punkteten vor allem die Diagonalangreiferinnen beider Mannschaften. Schweriner Aufschlagfehler hielten Suhl immer wieder im Spiel, doch eine starke Aufschlagserie von Anne Hölzig leitete den entscheidenden Zwischenspurt zum 12:6 ein. Im Angriff überzeugten insbesondere Jet Kok und Mia Kirchhoff mit hoher Durchschlagskraft, doch auch die Schweriner Mittelblockerinnen setzten immer wieder wirkungsvolle Akzente. Dank einer stabilen Abwehrleistung und großem Zugriff im Block baute das Team aus Schwerin seinen Vorsprung kontinuierlich aus und zog auf 18:9 davon. In der Folge dominierte Schwerin den Durchgang nahezu nach Belieben. Mit einem klaren 25:13 sicherten sich die Gastgeberinnen auch Satz zwei. Nach dem spielfreien Wochenende präsentierten sich die Schwerinerinnen kraftvoll und konzentriert, während Suhl in diesem Abschnitt kaum etwas entgegenzusetzen hatte. Mit dem Rücken zur Wand startete Suhl aggressiv in den dritten Satz, setzte Schwerin mit platzierten Aufschlägen unter Druck und ging mit 1:3 in Führung. Doch auch Hannah Kohn stellte kurz darauf mit einem Ass ihre Qualitäten von der Grundlinie unter Beweis, sodass Schwerin beim 6:6 den Ausgleich herstellte. Strittige Entscheidungen des Schiedsgerichts fielen zugunsten der Gäste aus und ließen die Stimmung in der PALMBERG ARENA zunehmend hitziger werden. Mit viel Präsenz am Netz erarbeitete sich Schwerin anschließend Vorteile: Blocks von Kok und ten Brinke sowie wuchtige Angriffe von Gerritsen sorgten für eine 14:12-Führung. Hannah Kohn setzte an diesem Abend ihre Mittelblockerinnen mit präzisen Zuspielen immer wieder wirkungsvoll in Szene – bereits nach zweieinhalb Sätzen standen diese bei beeindruckenden 15 Angriffspunkten. Doch Suhl hielt dagegen und punktete zuverlässig über Brancuska und Foley. Eine starke Aufschlagserie von Marije ten Brinke brachte Schwerin schließlich mit 22:19 in eine aussichtsreiche Position. Nach einem Übertritt von Brancuska stand knapp eineinhalb Stunden nach Spielbeginn der erste Matchball für die Gastgeberinnen auf der Anzeigetafel. Mit einem entschlossenen Angriff zum 25:21 besiegelte Jet Kok, die spätere MVP des Abends, den dritten Durchgang. Schwerin sicherte sich damit drei wichtige Punkte für die Abschlusstabelle der Hauptrunde gegen den Pokalsieger aus Mannheim. Starting Six VfB Suhl Lotto Thüringen: Sambale – Laakkonen – Nagels – Foley – Dotson – Berger – Brancuska Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Reesink – Kohn – Hölzig – Kok – Kirchhoff – Gerritsen – ten Brinke