Zurück im Ligageschäft – SSC Palmberg empfängt USC Münster

Nach intensiven und emotionalen Begegnungen im DVV-Pokal und der CEV Champions League richtet der SSC Palmberg Schwerin den Fokus auf die Volleyball Bundesliga. Am Samstagabend gastiert der Tabellensiebte USC Münster in der PALMBERG ARENA – ein junges, ambitioniertes Team, das Schwerin alles abverlangen wird. Für die Fans steht dabei ein Wiedersehen mit einer alten Bekannten an: Zuspielerin Pia Fernau kehrt mit ihrem neuen Team nach Schwerin zurück. Der SSC will nach zwei herben Rückschlägen – dem unglücklichen Pokalaus in Suhl und der Niederlage gegen den Champions-League-Giganten Eczacıbaşı Istanbul – wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Gegen die Münsteranerinnen soll der Heimvorteil genutzt werden, um wichtige Punkte einzufahren und das Publikum erneut zu begeistern. Trotz der hohen Belastung – die Partie gegen Münster ist das 10. Spiel in einem Monat – ist Libera Patrica Llabres voll konzentriert: „Manchmal ist die mentale Belastung sogar größer als die physische. Aber ich habe gelernt, mit diesem Druck umzugehen – tägliche Regeneration ist der Schlüssel, um jedes Mal bei 100 Prozent zu sein. Wir wollen am Samstag gegen Münster unseren besten Volleyball zeigen und unbedingt die drei Punkte holen.“ Münster, das von Matthias Pack gecoacht wird, stellt mit den holländischen Talenten ten Brinke, Nolemaar und Entius das jüngste Team der Liga. Trotz eines wechselhaften Saisonstarts mit Auswärtssiegen in Suhl und Erfurt sowie Heimniederlagen gegen Aachen und Wiesbaden stehen sie mit 7 Punkten auf Rang 7 und haben damit die Erwartungen angesichts ihres jungen Kaders bislang erfüllt. Besonders Diagonalspielerin Mia Kirchhoff zeigt eine aufsteigende Form, unterstützt von den Mitten ten Brinke und van Clewe. Auch SSC-Coach Felix Koslowski nimmt den Bundesligisten ernst: „Die Champions League ist die Kirsche auf der Torte, aber die Bundesliga ist unser Fundament. Gegen Münster müssen wir denselben Aufwand betreiben wie gegen die Top-Teams – jeder Ball, jede Kleinigkeit zählt. Es geht darum, konzentriert und entschlossen zu bleiben, denn diese drei Punkte sind essenziell für uns.“ Für den SSC, der zuletzt eine hohe Spielefrequenz zu bewältigen hatte, wird es entscheidend sein, mit einer konzentrierten und souveränen Leistung aufzutreten. Trotz der Belastungen aus den letzten Spielen ist das Ziel klar: die volle Punktzahl vor heimischem Publikum einzufahren und den zweiten Tabellenplatz abzusichern. Die Fans dürfen sich auf ein spannendes Duell freuen – eine Partie, in der sich Erfahrung und Routine des SSC gegen die Jugend und Unbekümmertheit des USC Münster messen werden. Anpfiff ist am Samstag um 18:00 Uhr in der PALMBERG ARENA und Tickets sind auf der Webseite des SSC zu haben.

SSC kann mit Topteam aus der Türkei lange mithalten

Mit einer bravourösen und mutigen Vorstellung lieferte sich der SSC Palmberg Schwerin am Mittwochabend einen spannenden Kampf gegen eines der besten Teams der Welt. Zwar konnte Eczacıbaşı Istanbul seiner Favoritenrolle gerecht werden und mit 0:3 einen Sieg im zweiten Gruppenspiel der Champions League einfahren, doch dem Team von Felix Koslowski gelang es, dem Starensemble aus der Türkei in den ersten beiden Sätzen Paroli zu bieten. Mutig und mit viel Spielfreude starteten die Underdogs aus Schwerin in diese Partie und hielten im ersten Durchgang durch gute Block-Abwehrarbeit mit dem Topteam aus Istanbul Schritt. Für die Gastgeberinnen punkteten Elles Dambrink und Youngster Leana Grozer, die mit dem 9:10 ihr großes Idol Tijana Boskovic das erste Mal im Block erwischen kann und das gebührend feiert. Beim Stand von 9:12 griff das Schweriner Trainerteam erstmals zur Auszeit und Meg Wolowicz belohnte diese im anschließenden Angriff über die Mitte mit einem Punkt. Schwerin schaffte es, die Gäste aus Istanbul nicht zu weit abreißen zu lassen, weil Karla Antunovic die Bälle gut verteilt und alle Angreiferinnen einen Weg durch den gegnerischen Block fanden. Auch das Publikum, dass Felix Koslowski im Vorfeld der Partie aufforderte über sich hinauszuwachsen, blieb konsequent am Ball und begleitete die Mannschaft mit SSC Rufen. Mit einer 3 Punkte Führung bei 19:22 ging es in die erste Crunchtime des Abends und ein Ass von Superstar Boskovic brachte den Gästen den ersten Satzball, doch Karla Antunovic hatte mit einem Block etwas dagegen. Ein Angriff von Anne Hölzig wehrte den nächsten Satzball ab und zwang Istanbul zum Timeout. Meg Wolowicz hielt den Aufschlag und ein Block gegen Boskovic brachte die Halle beim Stand von 23:24 zum Beben, doch Hande Baladin verwandelte den nächsten Angriff zum 23:25 Satzgewinn für die Türkinnen. Ausgeglichen startete auch der zweite Durchgang, in dem sich beide Teams zu Beginn ein paar Eigenfehler leisteten. Als sich diese auf Schweriner Seite häuften, machten die Gäste aus einem 7:7 eine 7:10 Führung. Schwerin fehlte in dieser Phase des Spiels ein wenig Glück, man war an allen Angriffen der Gäste mit den Fingerspitzen dran, doch im eigenen Angriff fehlte die richtige Lösung und so zogen die Gäste erstmals auf 5 Punkte zum 9:14 davon. Doch von diesem Vorsprung ließen sich die Schwerinerinnen allen voran Leana Grozer nicht abschrecken. Die 17-Jährige bedankte sich für das Vertrauen des Trainerteams heute zu starten mit dem 15:17 Anschlusstreffer. Ein Ass von Hannah Kohn, die im Doppelwechsel mit Marie Hänle ins Spiel kam, brachte das 16:17 und die Halle zum Beben. Doch Istanbul spielte mit guten Angriffen von Alexa Gray all die Erfahrung aus, die dieses Team zu bieten hat und es geht wie schon im ersten Satz mit 19:22 in die entscheidende Phase des Durchgangs. Hande Baladin beschert ihrem Team den zweiten Satzgewinn mit einem guten Angriff über Außen, doch der SSC muss sich mit 21 Punkten in diesem Durchgang nicht verstecken und zeigte weitestgehend eine starke Gegenwehr. Eindeutig zugunsten der Gäste aus der Türkei beginnt der dritte Durchgang mit einer schnellen 1:5 Führung. Schwerin wechselte in der Annahme und Pimpichaya Kokram kam für Anne Hölzig ins Spiel. Ohne Annahme kein Spielaufbau, das mussten die Schweriner Damen schmerzlich feststellen, als Istanbul durch gute Aufschläge von Dana Rettke mit 3:10 in Führung ging. Ein Timeout brachte den gewünschten Effekt und den 4. Zähler für Schwerin, die mit Fleur Savelkoel und Britte Stuut gleich auf zwei Positionen wechselten. Doch Istanbul ließ sich nicht beirren und behielt den Druck im eigenen Aufschlag extrem hoch. Mit 11:25 geht auch der dritte Durchgang an die Gäste in der Favoritenrolle, denn die Schwerinerinnen können nicht mehr an die gute Leistung der ersten beiden Durchgänge anknüpfen und ihr eigenes Spiel kaum durchbringen. Felix Koslowski: „Auch wenn das ein toller Volleyballabend war, bin ich heute etwas enttäuscht – wir hatten Chancen, aber es fehlte an Glaube und Präzision. Gegen solche Gegner muss man mutig sein und Druck machen, da sie Fehler sofort ausnutzen. Dennoch war es eine wertvolle Lernerfahrung: Wir können mit solchen Teams mithalten. Ziel bleibt, die Vorrunde der Champions League zu überstehen. Wenn wir die nächsten zwei Spiele zuhause so auftreten und konzentriert unsere Leistung abrufen, haben wir gute Chancen.“ Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Grozer – Hölzig – Antunovic – Wolowicz – Keene – Dambrink – Llabres (L) Starting Six Eczacıbaşı Istanbul: Rettke – Boskovic – Sahin – Gray – Baladin – Jack-Kisal – Sebnem (L)

SSC Palmberg Schwerin gegen Eczacıbaşı Istanbul – ein Champions-League-Highlight

Am Mittwochabend trifft der SSC Palmberg Schwerin im zweiten Gruppenspiel der CEV-Champions-League auf den türkischen Spitzenclub Eczacıbaşı Dynavit Istanbul. Die Rollenverteilung ist klar: Der deutsche Rekordmeister geht als Außenseiter in die Partie gegen die Star-Truppe aus Istanbul, die als amtierender Club-Weltmeister anreist. Doch gerade diese Herausforderung sorgt für Vorfreude und Motivation im Schweriner Lager. Nach einer turbulenten Woche mit dem Champions-League-Auftaktsieg in Paris und dem bitteren Pokalaus in Suhl, blickt SSC-Kapitänin Anne Hölzig mit gemischten Gefühlen auf die vergangenen Tage zurück: „Paris war ein tolles Erlebnis, unser erstes Champions-League-Spiel. Wir haben es souverän gemeistert und hatten viel Spaß, auch wenn wenige Zuschauer da waren. Doch der Rückschlag in Suhl war hart. Wir konnten unsere Chancen im Pokal leider nicht nutzen.“ Die Vorfreude auf das Duell gegen Istanbul überwiegt jedoch: „Ein Heimspiel in der Champions League ist immer besonders, und dann noch gegen so ein Top-Team. Spielerinnen wie Boskovic sind absolute Weltklasse – das wird eine Herausforderung, aber auch ein Highlight.“ Für Trainer Felix Koslowski liegt der Schlüssel zum Erfolg in der Unterstützung der Zuschauer und einer optimalen Tagesform seiner Mannschaft, die ihr drittes Spiel binnen 7 Tagen absolviert: „Wir spielen zu Hause, und die Fans können eine Atmosphäre schaffen, die auch ein Team wie Istanbul beeindrucken kann. Wir müssen auf dem Feld, auf der Bank und mit den Zuschauern über uns hinauswachsen, um vielleicht eine Überraschung zu schaffen.“ Mit Blick auf die Stärke des Gegners zeigt Koslowski Respekt, bleibt aber kämpferisch: „Istanbul ist gespickt mit Weltklassespielerinnen wie Boskovic oder Hande Baladin. Aber auch wir können Volleyball spielen und haben die Möglichkeit, mit Leidenschaft und einem Moment des Überraschungsmoments Akzente zu setzen.“ Aktuell sind 1600 Tickets für die Partie verkauft, aber es ist noch Platz für weitere Fans. Koslowski hofft, dass die Einzigartigkeit eines Champions-League-Abends noch mehr Menschen in die Halle lockt: „Das ist wie im Fußball, wenn Barcelona oder Real Madrid zu Gast sind. Spielerinnen wie Boskovic sind Stars auf Weltniveau. Es lohnt sich, sie live zu sehen – und uns zu unterstützen.“ Spielbeginn für das Duell gegen das Topteam aus Istanbul ist am Mittwochabend um 18.00 Uhr in der Schweriner Palmberg Arena und Tickets sind noch über folgenden Link zu haben: Ticketshop – Schweriner Sportclub

Aus im Pokal: SSC Palmberg Schwerin verliert 3:2 gegen VfB Suhl Lotto Thüringen

In einem emotionalen Pokalduell unterlag der SSC Palmberg Schwerin am Samstagabend nach hartem Kampf und mehreren Führungswechseln denkbar knapp den Volleyballerinnen des VfB Suhl. Trotz einer starken Aufholjagd und dem erzwungenen Tiebreak konnte Schwerin das Spiel nicht für sich entscheiden. Der knappe 2:3-Endstand und die Niederlage bedeuten für den SSC das Pokalaus, im einzigen Erstligaduell der Achtelfinalrunde. Im ersten Satz konnten die Gäste aus Schwerin früh auf 5:9 davonziehen, was die Suhlerinnen zu einer ersten Auszeit veranlasste. Ein erfolgreicher Videobeweis im Anschluss entfachte jedoch die Aufholjagd der Gastgeberinnen: Suhl übernahm beim Stand von 12:11 erstmals die Führung und gestaltete das Spiel fortan ausgeglichen. Besonders Außenangreiferin de Paula punktete zuverlässig für die Thüringerinnen, doch Schwerins Jaelyn Keene konterte mit einer Aufschlagserie und fünf Punkten in Folge, wodurch der SSC wieder die Oberhand gewann. Beim Stand von 20:19 ging es in die Crunchtime, in der Suhl, unterstützt vom heimischen Publikum, immer stärker aufspielte. Schwerin unterliefen in dieser entscheidenden Phase des Satzes zu viele Eigenfehler, und Suhl sicherte sich mit 25:22 den ersten Durchgang. Beflügelt von diesem Satzgewinn zeigte Suhl im zweiten Satz eine engagierte Leistung, verteidigte Schwerins Angriffe mit Entschlossenheit und agierte im Aufschlag mutiger. Wieder schlichen sich Fehler ins Spiel der Schwerinerinnen, und die flache Halle der Suhler Wolfsgrube stellte das Gästeteam vor zusätzliche Herausforderungen. Schwerins Trainer Felix Koslowski versuchte, mit einer Auszeit beim Stand von 11:7 das Momentum zu brechen und wechselte Leana Grozer für Savelkoel sowie Marie Hänle für Dambrink ein. Beim Stand von 18:12 setzte das Trainerteam erneut auf eine taktische Auszeit, die Schwerin im Anschluss zwei Punkte einbrachte. Doch Suhl verstand es, die Angriffe der Gäste abzuwehren und baute den Vorsprung auf 22:18 aus. Schwerin kämpfte sich nochmals auf 23:23 heran, wehrte einen Satzball ab und erspielte sich durch ein Ass von Marie Hänle einen eigenen Satzball. Ein packender Schlagabtausch folgte, geprägt von Satzbällen auf beiden Seiten und einem ständigen Auf und Ab. Schließlich brachte eine Challenge zugunsten Schwerins und ein Block von Leana Grozer das umkämpfte 31:33 – der Satzausgleich zum 1:1, begleitet von Unmutsbekundungen des Suhler Publikums. Im dritten Satz setzte Schwerin mit einer veränderten Aufstellung – Stuut, Grozer und Hänle – auf Ausgeglichenheit, und bis zur Satzmitte konnte sich kein Team absetzen. Für Schwerin hielt Marie Hänle mit präzisen Angriffen das Spiel offen, während bei Suhl vor allem Diagonalangreiferin Artyshuk punktete. Durch starke Aufschläge von Antunovic zog Schwerin mit 14:17 leicht davon, doch Suhl glich rasch zum 17:17 aus. Der Satz blieb eng und ging beim Stand von 22:19 für Suhl in die entscheidende Phase. Nach einer Auszeit von Schwerins Trainer kamen Dambrink und Savelkoel ins Spiel, doch es war Suhls Ex-Schwerinerin Seva Naujak, die mit einer Aufschlagserie die Vorentscheidung zum 24:20 brachte. Suhl gewann diesen Durchgang schließlich mit 25:22 und ging erneut in Führung. Mit dem Rücken zur Wand startete Schwerin in den vierten Satz deutlich fokussierter und erarbeitete sich eine 7:11-Führung. Weniger Eigenfehler und ein druckvolleres Spiel setzten Suhl zunehmend unter Druck. Beim Stand von 9:14 und nach einem Block von Elles Dambrink mussten die Thüringerinnen bereits die zweite Auszeit nehmen. Doch Schwerin hielt den Vorsprung souverän, und das Team um Kapitänin Anne Hölzig glich den Spielstand mit einem 21:25-Satzgewinn aus, wodurch der Tiebreak in diesem mitreißenden Duell unvermeidlich wurde. Im einzigen Erstliga-Duell dieser Pokalrunde musste nun also der Tiebreak die Entscheidung bringen. Beide Teams zeigten beeindruckenden Kampfgeist: Schwerin legte mit 4:6 vor, doch Suhl glich schnell aus und ging durch zwei Asse von Zuspielerin Nagels mit 8:6 in den letzten Seitenwechsel des Abends. Suhl zeigte Nervenstärke und profitierte von der lautstarken Unterstützung in der Wolfsgrube, was dem Team aus Thüringen am Ende einen 15:9-Tiebreak-Sieg und den Einzug ins Viertelfinale sicherte. Felix Koslowski: „Wir sind natürlich am Boden zerstört, denn wir wollten unbedingt im DVV-Pokal weiterkommen. Die Mannschaft hat gekämpft, aber Suhl hat ein überragendes Spiel abgeliefert, besonders im Bereich Aufschlag Annahme. Wir wussten, dass Suhl über viel Qualität verfügt und es ist ihnen gelungen, besonders in den Endphasen der Sätze alles oder nichts zu spielen und immer volles Risiko zu nehmen. Damit haben sie uns extrem unter Druck gesetzt und wir müssen ihnen zu dieser Leistung gratulieren. Für uns ist es extrem bitter. Jetzt gilt es sich auf die Bundesliga und die Champions League zu konzentrieren, hier haben wir einen guten Start hingelegt, aber noch viele Spiele zu bestreiten.“ Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Wolowicz – Hölzig – Keene – Antunovic – Savelkoel – Dambrink – Llabres (L) Starting Six VfB Suhl Lotto Thüringen: Nagels – Kuipers – Berger – De Paula – Artyshuk – Laakkonen – Yoshioka (L)

DVV-Achtelfinale in der Suhler Wolfsgrube

Am Samstagabend steht in der Wolfsgrube in Suhl das einzige Erstliga-Duell im Achtelfinale des DVV-Pokals an: Der VfB Suhl Lotto Thüringen empfängt den SSC Palmberg Schwerin. Mit Spannung erwarten beide Teams das Kräftemessen in einem traditionsreichen Pokalwettbewerb, der für beide Mannschaften als Sprungbrett Richtung Finaltraum dient. Schwerin, ein Dauergast auf dem Weg ins Pokalfinale, will auch in dieser Saison dem „Gesetz der Serie“ folgen und in einem ungeraden Jahr nach Mannheim zurückkehren. Für den Gastgeber VfB Suhl verlief die Saison bislang schwierig. Verletzungsbedingt musste das Team von Trainer Laszlo Hollosy zunächst auf Zuspielerin Charlotte Nagels verzichten. Dies und Schwierigkeiten in der Findung eines Annahmeriegels führten zu einem holprigen Saisonstart, der unter anderem eine deutliche Niederlage gegen Münster mit sich brachte. Doch mit der Rückkehr von Nagels stabilisierte sich die Mannschaft und konnte zuletzt sogar einen überzeugenden ersten Saisonsieg gegen Aachen feiern. Felix Koslowski erkennt daher eine klare Verbesserung in Suhl: „Wir müssen uns auf ein deutlich stärkeres Team einstellen als das, welches wir in der Liga zu Hause klar besiegen konnten.“ Auch für die Gäste aus Schwerin ist die Aufgabe in Suhl kein Selbstläufer. Die heiße Atmosphäre in der Wolfsgrube gilt als ein echter Heimvorteil für den VfB. Vedrana Jaksetic, ehemalige Spielerin des VfB Suhl, bestätigt: „Es ist nie leicht, in Suhl zu spielen. Die Fans sind immer da, unterstützen unermüdlich ihr Team, egal ob sie zurückliegen oder führen. Diese Atmosphäre ist einzigartig und macht es für die Gäste besonders schwer.“ Der SSC Palmberg Schwerin hat sich daher besonders akribisch auf das Pokalduell vorbereitet und ist bereits am Donnerstag in Suhl eingetroffen. Neben intensiven Trainings- und Videoeinheiten hat das Team auch ein Challenge-System für Videoüberprüfungen beantragt, um den hitzigen Rahmenbedingungen der Wolfsgrube gerecht zu werden. Koslowski erklärt dazu: „In so einer emotionalen Atmosphäre kann die Video-Challenge heikle Situationen deeskalieren und für faire Entscheidungen sorgen. Damit wollen wir sicherstellen, dass das Spiel nicht beeinflusst wird.“ Trotz der Herausforderungen blickt der SSC selbstbewusst auf das Duell. Der Champions-League-Sieg in Paris hat dem Team zusätzliches Selbstvertrauen gegeben, und alle Spielerinnen sind fit und hochmotiviert. „Natürlich wird es ein hartes Spiel, aber wir wissen, worauf wir uns einlassen und sind hier, um zu gewinnen“, betont Koslowski. Der erfahrene Coach weiß um die physische Stärke des VfB Suhl, der mit einer hochgewachsenen und athletischen Mannschaft aufwartet. Besonders in den letzten Spielen zeigten die Südthüringerinnen ihre Qualitäten gegen Spitzenclubs wie Stuttgart, Dresden und Potsdam, auch wenn es letztlich nicht zum Sieg reichte. Am Samstagabend werden beide Mannschaften auf den Punkt topfit sein müssen, um das Achtelfinalspiel erfolgreich zu meistern. Für den SSC Palmberg Schwerin geht es darum, den Traum vom Pokalsieg zu wahren und den Weg nach Mannheim zu ebnen, während Suhl mit dem Heimvorteil und einer wiedererstarkten Mannschaft für eine Überraschung sorgen möchte. Ein spannender Pokalfight ist garantiert, wenn um 19 Uhr der Anpfiff in der Wolfsgrube ertönt.

SSC Palmberg Schwerin gewinnt erstes Duell in der Champions-League

Was für ein Auftakt in die diesjährige Champions-League Spielzeit: mit einem Sieg in 3 Sätzen sichert sich das Team von Felix Koslowski beim Auswärtsspiel in Paris am Mittwochabend die ersten 3 Punkte in der Liga der Besten. Gegen den amtierenden französischen Meister Levallois Paris St. Cloud präsentieren sich die Mecklenburgerinnen konzentriert und mit starken Aufschlägen und ebneten so den Weg zum ersten Spielgewinn der Gruppenphase. Der erste Durchgang in der Volleyball-Königsklasse verlief zunächst ausgeglichen, denn beide Teams waren zu Beginn der Partie etwas nervös. Als sich die Gastgeberinnen aus Paris mit 12:9 absetzen konnten, nahm Felix Koslowski ein Timeout doch der Abstand blieb zunächst. Erst eine Aufschlagserie von Jaelyn Keene brachte den 14:14 Ausgleich und ein Angriff von Fleur Savelkoel die Führung durch den nächsten Punkt. Mit einem 3-Punkte Vorsprung kämpfte sich das Team um Kapitänin Anne Hölzig in die Crunchtime und nutzte die Schwächephase der Französinnen zum 19:23. Mit einem Angriff im ersten Tempo bediente Karla Antunovic den Schweriner Mittelblock zum Satzball, den sie im Anschluss selbst durch ein Ass verwandelte. Mit dem Schwung des ersten Satzgewinns startete der SSC konzentriert und motiviert in Durchgang zwei und ging schnell mit 1:5 in Führung. Die fleißigen Punktesammlerinnen Elles Dambrink und Fleur Savelkoel konnten die Führung zum 9:15 ausbauen, was den italienischen Coach der Pariser zur nächsten Auszeit bewegte. Doch diese konnte den Schweriner Lauf nicht unterbrechen, denn die Gäste spielten clever und konnten Paris zum Satzende mit dem eigenen Aufschlag immer besser unter Druck setzen. Die „Mariannes de Paris“ kamen nicht mehr zum Spielaufbau und die Angreiferinnen um Ex-Schwerinerin Jazmine White hatten kaum Angriffsmöglichkeiten bei fehlender Annahme. Mit einem Tipp aus dem Hinterfeld beendete Anne Hölzig den zweiten Satz deutlich zum 13:25. Mit dem Rücken zur Wand ging das Gastgeberteam mit viel Engagement in den dritten Durchgang, bekam Zugriff im Block auf das Schweriner Angriffsspiel und brachte sich mit 13:7 in Führung. Besonders Diagonalspielerin Bianca Cugno punktete aus allen Positionen, doch Schwerin konnte den Punktestand aus eigenen Kräften in ein 15:16 drehen, bis eine Aufschlagserie von Murek die Pariserinnen wieder auf 18:16 enteilen ließ. Die Gäste des SSC Palmberg Schwerin holten den Rückstand erneut auf und erspielten sich zwei Matchbälle. Mit einem Tipp auf die Mitte des Pariser Feldes verwandelte Elles Dambrink das 23:25. Die junge kroatische Zuspielerin Karla Antunovic sicherte sich durch ihr variables Zuspiel am heutigen Abend die goldene MVP-Medaille und ihr SSC die ersten 3 Punkte in der Königsklasse. SSC-Kapitänin Anne Hölzig: „Es war ein gutes Spiel von uns und haben unseren Plan für Block-Abwehr gut umgesetzt. Durch unseren aggressiven Aufschlag, konnten wir die Oberhand gewinnen. Karlas Passverteilung war heute sehr gut und somit für den Gegner schwer ausrechenbar. Durch eigene Fehler im dritten Satz lagen wir dann zunächst hinten aber haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht und freuen uns über den ersten Sieg.“ Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Wolowicz – Hölzig – Keene – Antunovic – Savelkoel – Dambrink – Llabres (L) Starting Six Levallois Paris St. Cloud: White – Cugno – Kazala – Verger – Garcia – Tkachenko – Biemel (L)

SSC greift in der Volleyball Königsklasse an

Am Mittwochabend beginnt für den SSC Palmberg Schwerin die neue Champions League-Saison mit einem Auswärtsspiel gegen Levallois Paris Saint-Cloud. Für das Team von Cheftrainer Felix Koslowski ist es der Auftakt einer anspruchsvollen Gruppenphase, in der neben Paris auch die Favoriten von Eczacıbaşı Istanbul sowie Tent Obrenovac aus Serbien warten. Koslowski betont die Bedeutung dieses Auftaktspiels: „Natürlich ist dieses Spiel noch nicht das entscheidende, aber es gibt uns die Möglichkeit, eine gute Ausgangsposition zu schaffen.“ Mittelblockerin Jaelyn Keene, die bereits in der französischen Liga aktiv war, freut sich auf das Wiedersehen mit der Arena und kennt einige der Pariser Spielerinnen noch aus der letzten Saison. Dennoch merkt sie an, dass das Team von Paris sich seitdem stark verändert hat und dass Schwerin auf einige Spielerinnen besonders achten muss. „Paris ist physisch stark und spielt mit einer sehr präsenten Diagonalspielerin. Aber wenn wir unser Spiel durchsetzen und die wichtigen Spielerinnen verteidigen, haben wir gute Chancen, dort zu gewinnen oder zumindest ein enges Spiel zu gestalten,“ so Keene. Trainer Koslowski bereitet seine Mannschaft auf ein starkes Pariser Team vor, das sich als französischer Meister und Viertplatzierter der aktuellen Saison präsentiert. „Die Pariser Mannschaft ist physisch sehr stark, besonders auf den Außenpositionen. Sie haben einen guten Mix aus erfahrenen und jungen Spielerinnen und wissen, wie man Volleyball spielt,“ erklärt Koslowski. Wichtig wird es sein, die argentinische Diagonalangreiferin Bianca Cugno mit ihrer Größe von 1,94m und Angriffskraft im Griff zu behalten, um sich auf Augenhöhe mit dem französischen Meister behaupten zu können. Für Koslowski und sein Team steht mit der Champions League ein echter Höhepunkt auf dem Programm: „Die Vorfreude ist riesengroß, nach einigen Jahren wieder dabei zu sein. Auch wenn die Champions League für uns das ‚Sahnehäubchen‘ ist, möchten wir uns hier beweisen und natürlich möglichst über die Gruppenphase hinauskommen.“ Das Spiel am Mittwoch wird im Livestream von www.sportdeutschland.tv übertragen, und Fans können die Partie auch per Ticker mitverfolgen.

Schwerin siegt gegen Aufsteiger Erfurt mit 3:0

In einem spannenden Spiel konnte sich der SSC Palmberg am Samstagabend gegen Aufsteiger Erfurt mit 3:0 durchsetzen und zeigte auch mit personeller Rotation eine souveräne Leistung vor heimischer Kulisse. Die Erfurterinnen spielten mutig auf und gaben in jedem Angriff 100 Prozent, doch am Ende sicherte sich Schwerin mit Erfahrung und Ruhe in den entscheidenden Situationen die nächsten 3 Zähler. Schwerin startete mit neuer Formation gut in den ersten Durchgang und konnte mit 6:1 in Führung gehen, bis Erfurt zum ersten Mal ein Timeout zog und im Anschluss auf 9:8 verkürzen konnte. Kurz darauf konnten sich die Gastgeberinnen durch Leana Grozer und Marie Hänle wieder ein kleines Polster verschaffen. Beim Stand von 15:10 nahmen die Gäste die zweite Auszeit und zeigten anschließend Reaktion, indem sie sich 3 Blockpunkte in Folge holten und den Satz bis zur Crunchtime (19:19) offen gestalten konnten. Besonders Lara Darowski machte den Gastgeberinnen das Leben schwer. Schwerin hatte bereits mit dem Doppelwechsel Dambrink und Antunovic reagiert und sicherte sich den ersten Durchgang mit 25:21. Ausgeglichen startete der zweite Satz mit einigen Aufschlagfehlern auf beiden Seiten, bis sich Erfurt vor allem durch Kira Thomsens Pipeangriffe einen 8:10 Vorsprung verschaffte. Die eingewechselte Elles Dambrink erzielte kurz darauf den 16:16 Ausgleichstreffer gegen Erfurterinnen, die sich bisher als mutige Aufsteigerinnen präsentierten und vor allem im variablen Zuspiel für gute Kombinationen sorgen. Doch eine Aufschlagserie von Schwerins Neuverpflichtung Beem Kokram bringt die Führung zur Crunchtime und auch die eingewechselte Kapitänin Anne Hölzig punktet mit cleveren Angriffen. Trotz zwischenzeitlichem Rückstand können die Gastgeberinnen den Satz mit 25:23 für sich entscheiden. In Durchgang drei rotierte SSC-Coach Felix Koslowski erneut, ließ Meg Wolowicz für Jaelyn Keene auflaufen und behielt Anne Hölzig im Spiel. Schwerin konnte schnell mit 7:2 in Führung gehen, bis Erfurts Zuspielerin Noble mit einer Aufschlagserie den 7:6 Anschlusstreffer erzielte. Erfurt wehrte die Schweriner Angriffe in Folge gut ab und hielt die Partie so lange Zeit offen, doch auch die Gastgeberinnen aus Schwerin zeigten in neuer Formation gute Kombinationen. Gen Satzende schlichen sich allerdings zu viele Fehler ein und der Underdog aus Erfurt spielte – erneut mit Nolde am Aufschlag – immer freier auf, sodass Felix Koslowski beim Stand von 16:18 zur Auszeit und dem Doppelwechsel auf Antunovic und Dambrink griff. Eine spannende Crunchtime and ihren Sieger im Heimteam aus Schwerin, auch wenn Erfurt es den Gastgeberinnen nicht leicht machte und durch gute Abwehrarbeit lange Ballwechsel ermöglichte. Mit 25:22 sicherte sich Schwerin den Heimsieg. Felix Koslowski: „Erfurt hat heute extrem couragiert gespielt und uns gut mit dem Aufschlag beschäftigt, sodass ich froh bin, dass wir dieses Spiel am Ende 3:0 gewinnen. Erfurts Angreiferinnen sind extrem auf alle Bälle gegangen und haben uns vor einige Aufgaben gestellt. Wir haben die Crunchtime am Ende dennoch gut gemanaged, werden aber auch Hausaufgaben aus dem Spiel mitnehmen.“ Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Kohn – Stuut – Keene – Hänle – Grozer – Kokram – Llabres (L) Starting Six Erfurt: Noble – Darowski – Sandbothe – Krulj – Thomsen – Oscarson – Stauß (L)

Heimspiel gegen Aufsteiger Erfurt

Mit Schwarz-Weiss Erfurt gastiert am kommenden Samstag der Aufsteiger aus der 2. Bundesliga Pro in der PALMBERG ARENA. Das Team von Coach Zarczynski konnte in der ersten Saison der Pro-Liga im Vorjahr alle Spiele gewinnen, steht aber aktuell noch mit leeren Händen da, was den gravierenden Qualitätsunterschied zwischen den Ligen manifestiert. Im Kader der Thüringerinnen stehen noch 7 Spielerinnen aus der Vorsaison, hinzu kamen drei junge US-Amerikanerinnen sowie die Diagonalspielerin Krulj aus Serbien. Zuletzt gelangen immerhin Satzgewinne gegen Aachen und Münster, und auch im letzten Spiel in Wiesbaden war man in den ersten beiden Sätzen ebenbürtig. „Erfurt hat in den letzten Spielen gezeigt, dass man sie nicht unterschätzen darf. Wenn das Team in seinen Flow kommt, kämpfen sie stark und machen das Beste aus den Möglichkeiten. Wir werden versuchen, von Anfang an so viel Druck auszuüben, dass wir Erfurt unser Spiel aufzwingen können und ihnen keinen Raum lassen. Es ist eine Frage der Zeit, bis Erfurt den ersten Punkt und das erste Spiel gewinnen kann, denn die Mannschaft hat sich zunehmend gesteigert und wir werden guten Volleyball spielen müssen, um sie in Schacht zu halten,“ analysiert Felix Koslowski vor der Partie.  Für unser Team wird es gelten, gegen einen vermeintlichen Underdog mit einem konzentrierten Auftritt nach dem klaren Erfolg in Aachen einen weiteren Dreier einzufahren und sich damit weiteres Selbstvertrauen für das erste Champions League Spiel in Paris zu holen. Spielbeginn ist am Samstagabend in der PALMBERG ARENA um 18.00 Uhr und noch gibt es Tickets für die Partie.

SSC entführt 3 Punkte aus Aachen

Im Aachener Hexenkessel konnte sich der SSC Palmberg Schwerin am Mittwochabend klar mit 0:3 durchsetzen und sicherte sich 3 Punkte für die Bundesliga Hauptrunde. Nach gutem Start ließen die Schwerinerinnen Aachen im zweiten Durchgang zunächst punkten, kämpften sich dann jedoch stark zurück und blicken nun auf das nächste Heimspiel am kommenden Samstagabend in der PALMBERG ARENA. Der erste Durchgang startete vor gewohnt stimmungsvoller Kulisse ausgeglichen und sowohl Aachens Susan Schut als auch Schwerins Elles Dambrink punkteten im Gleichschritt. Mit einer guten Aufschlagserie von Jaelyn Keene konnten sich die Gäste aus Schwerin auf 4:8 absetzen. Aachens Trainerin Mareike Hindriksen reagierte mit zwei frühen Auszeiten auf den Druck der Schwerinerinnen, die mit Meg Wolowicz im Block und Angriff auf 5:12 erhöhen konnten. Aachen kam zunächst durch viele Fehler im eigenen Aufschlag nicht ins Spiel doch konnte den Schalter dann umlegen und ein 8:17 nach Einwechslung von Luisa Keller in ein 12:17 verwandeln. Als Aachen sogar auf 19:21 verkürzte, nahm das Schweriner Trainerteam ein Timeout mit Wirkung, denn in Folge gelang den Gastgeberinnen nur noch ein Zähler und Schwerin brachte den ersten Durchgang mit 20:25 ins Ziel. Aachen nahm den Schwung aus dem Satzende mit in Durchgang zwei und ging mit 4:1 in Führung. Als die Gäste bis zum 7:2 keine Mittel fanden, wechselte Felix Koslowski im Anschluss an einer Auszeit auf der Außenposition Grozer für Savelkoel. Der Rhythmus der Ladies in Black wurde unterbrochen und Schwerin holte zum 12:12 auf. Das Momentum umgekehrt, verlor Aachen den Faden und die Gäste aus Mecklenburg konnten auf 14:18 erhöhen. Mit 17:25 sicherte sich das Schweriner Team um Kapitänin Anne Hölzig den zweiten Durchgang, weil sich die Damen nach schwierigem Start gut fangen konnten, ihre Chancen nutzten und mutig ans Werk gingen. Im dritten Satz musste Aachen verletzungsbedingt umstellen und die Außenangreiferin Luisa Keller wechselte auf die Liberaposition. Nachdem die Gastgeberinnen bereits mit nur einer Diagonalspielerin – van der Vosse – ins Spiel gegangen waren, boten sich Coach Mareike Hindriksen nun noch weniger Wechselmöglichkeiten. Die Gäste aus Schwerin gingen mit 4:12 in Führung, es punkteten Meg Wolowicz und Leana Grozer. Auch die eingewechselte Mittelblockerin Britte Stuut, Außenangreiferin Beem Kokram und Diagonalspielerin Marie Hänle reihten sich zur Satzmitte in die Punktesammlerinnen ein. Mit 15:25 ging auch der dritte Durchgang ungefährdet an die Gäste, die damit den 4. Saisonsieg feiern. Die goldene MVP-Medaille sicherte sich Leana Grozer, die mit mutigen Aufschlägen und Angriffen in Satz 3 wesentlich zum Satzgewinn beitrug. Auf Aachener Seite holte sich Van der Vosse die silberne Medialle, sie punktete mit 10 Zählern. Schwerin machte sich nach knapp 1 ½ Stunden Spielzeit wieder auf die weite Heimreise, um am Samstagabend in der PALMBERG ARENA Schwarz Weiß Erfurt zu empfangen. Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Antunovic – Savelkoel – Keene – Dambrink – Hölzig– Wolowicz – Llabres (L) Starting Six SC Aachen: Schut – Lyklema – McKenzie – Rivest – Bruin – Van der Vosse – Jost (L)