Keine Halloween-Überraschung: SSC bleibt gegen Münster souverän

Keine Halloween-Überraschung für den SSC Palmberg Schwerin: Im 123. Bundesliga-Duell mit dem USC Münster setzten sich die Gastgeberinnen souverän mit 3:0 (25:12, 25:19, 25:20) durch und bleiben damit in der Liga weiter ungeschlagen. Nach einem dominanten Auftaktsatz musste Schwerin im zweiten und dritten Durchgang mehr Gegenwehr überwinden, behielt jedoch in den entscheidenden Phasen die Nerven. Vor knapp 1.900 Zuschauern machte der SSC den nächsten Heimsieg perfekt. Der SSC Palmberg Schwerin erwischte im Klassiker gegen den USC Münster einen guten Start und ging zunächst mit 3:1 in Führung. Beide Mannschaften zeigten sich von Beginn an aufmerksam in der Abwehr und lieferten sich intensive Ballwechsel. Auch die Video-Challenge kam auf beiden Seiten früh zum Einsatz und sorgte mehrfach für richtige Entscheidungen. Nach einem zunächst ausgeglichenen Beginn gelang es den Gastgeberinnen, sich mit druckvollen Aufschlägen und cleveren Angriffslösungen abzusetzen. Eine erfolgreiche Schweriner Challenge brachte beim 12:7 einen weiteren Punkt, kurz darauf erhöhte Devyn Robinson auf 13:7 und zwang Münsters Trainer Mathias Pack zur Auszeit. Vor allem der Schweriner Block durch Gerritsen und ten Brinke bereitete den Gästen zunehmend Probleme und unterband zahlreiche Angriffsversuche. Münster hielt zunächst an seiner Startformation fest, ehe Pack beim 19:10 erneut zur Auszeit griff. Erst beim 21:11 folgten mit Heil und Tischer die ersten Wechsel auf Münsteraner Seite. Schwerin blieb unterdessen dominant und entschied auch die bis dahin längste Rallye durch Jet Kok für sich. Beim 22:11 nahm Felix Koslowski einen Dreifachwechsel vor: Finnja Frommann, Breanna Kelley und Ariadna Priante kamen für Kok, Hannah Kohn und Robinson. Den Schlusspunkt setzte schließlich ein weiterer Schweriner Block zum deutlichen 25:12. Nach dem deutlichen Auftaktsatz entwickelte sich der zweite Durchgang zunächst deutlich ausgeglichener. Zuspielerin Hannah Kohn setzte ihre Angreiferinnen variabel in Szene und fand dabei immer wieder erfolgreiche Lösungen. Besonders Devyn Robinson punktete mit Angriffen aus dem Hinterfeld, mit denen die Münsteraner Abwehr sichtlich Schwierigkeiten hatte. Auch die Schweriner Mittelblockerinnen kamen regelmäßig zum Zug, da die stabile Annahme einen guten Spielaufbau ermöglichte. Münster hielt dagegen und blieb vor allem über Diagonalangreiferin Isabel Zimmerman und Außenangreiferin Elena Kömmling bis zum 11:10 in Schlagdistanz. Für Diskussionen sorgte anschließend eine strittige Situation am Netz: Nachdem Münsteraner Spielerinnen einem Overpass der Schwerinerinnen im Weg gestanden hatten, beriet sich das Schiedsgericht ausführlich mit beiden Trainern und Kapitänen und entschied schließlich auf Punkt für den SSC. Die Gastgeberinnen nutzten den Moment und setzten sich auf 15:11 ab. Doch Münster bewies, warum es zu den Spitzenteams der Liga gehört: Zuspielerin Emilia Jordan punktete selbst am Netz und brachte ihr Team mit zwei Assen auf 15:14 heran. Felix Koslowski reagierte mit einer Auszeit. Die Gäste fanden zunehmend bessere Lösungen im Angriff und gingen beim 16:18 mit 2 Zählern in Führung. Schwerin ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Zwei Asse von Kapitänin Anne Hölzig leiteten die Wende ein, anschließend legte der SSC eine Serie von fünf Punkten nach und zog auf 21:18 davon. Hölzig blieb am Aufschlag und brachte ihr Team bis auf 24:19 an den Satzgewinn heran. Nach einem abgepfiffenen Tip von Robinson beendete schließlich ein Aufschlagfehler Münsters den Durchgang zum 25:19. Damit ging auch der zweite Satz an Schwerin. Nach dem starken Endspurt im zweiten Satz und einer gruseligen Halloween-Pausenshow ging es in den dritten Durchgang, in dem zunächst der USC Münster besser ins Spiel fand und mit 6:4 in Führung ging. Schwerin kämpfte sich jedoch zurück: Zwei starke Rettungsaktionen von Libera Britt Rampelberg ermöglichten den Gastgeberinnen den Ausgleich zum 7:7. Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der beide Teams mit viel Risiko im Aufschlag agierten und dadurch immer wieder Punkte, aber auch vermeidbare Fehler produzierten. Als sich auf Schweriner Seite einige Unstimmigkeiten einschlichen und Münster mit einem Ass auf 14:11 davonzog, nahm Felix Koslowski eine Auszeit. Die Gastgeberinnen ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen und kämpften sich mit starken Reflexen von Britt Rampelberg und Hannah Kohn sowie großem Einsatz in der Abwehr zurück. Angefeuert von knapp 1.900 Zuschauern gelang beim 17:17 der Ausgleich. In dieser Phase fand Schwerin auch zu seiner Blockstärke aus dem ersten Satz zurück und übernahm wieder die Kontrolle. Spektakuläre Abwehraktionen und lange Ballwechsel sorgten für beste Derby-Atmosphäre, während das Publikum seine Mannschaft spürbar nach vorn trug. Mit drei Punkten in Serie setzte sich der SSC auf 19:17 ab und baute den Vorsprung weiter aus. Ein gemeinsamer Block von Marije ten Brinke und Helena Kok zum 23:19 zwang Münster zur letzten Auszeit. Schwerin ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen, erspielte sich mehrere Matchbälle und verwandelte schließlich den entscheidenden Punkt zum 25:20. Damit machte der SSC den 3:0-Heimsieg im 123. Bundesliga-Duell gegen Münster perfekt. Zitat Britt Rampelberg: „Das Spiel war nicht so deutlich, wie es das Ergebnis am Ende vermuten lässt. Es war ein hartes Stück Arbeit, Münster ist immer besser ins Spiel gekommen, aber ich bin überglücklich, dass wir es am Ende für uns entscheiden konnten.“ Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Devyn Robinson, Suus Gerritsen, Anne Hölzig, Jet Kok, Marije ten Brinke, Hannah Kohn. Libera: Britt Rampelberg Starting Six USC Münster: Leana Zuvic, Diane Seybering, Isabel Zimmerman, Elena Kömmling, Esther Spöler, Emilia Jordan. Libera: Pippa Molenaar
Schwerin will Siegesserie fortsetzen

Am kommenden Samstag steht ein echter Klassiker auf dem Programm: Das traditionsreichste Duell der Volleyball-Bundesliga zwischen dem SSC Palmberg Schwerin und dem USC Münster geht in seine 123. Auflage. Während der SSC mit einer überzeugenden Vorstellung beim amtierenden Meister in Suhl seine weiße Weste bewahren konnte, musste der USC am Mittwoch gegen Titelaspirant Stuttgart die erste Saisonniederlage hinnehmen. Nach zuvor vier Siegen können die Münsteranerinnen mit ihrem bisherigen Saisonverlauf dennoch mehr als zufrieden sein. Auch in dieser Spielzeit setzt der USC auf seine bewährte Mischung aus Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs und gezielten Verstärkungen aus dem Ausland. Insbesondere für den Außenangriff konnten interessante Neuzugänge gewonnen werden. Mit Scheer und Zimmerman wechselten zwei Spielerinnen vom US-College nach Münster. Besonders die Schweizerin Zuvic wusste zu Saisonbeginn mit starken Angriffsaktionen auf sich aufmerksam zu machen. Gemeinsam mit den etablierten Kräften aus der Vorsaison – Jordan, Kömmling, Spöler, Seybering und Molenaar – bildet sie das Gerüst einer schlagkräftigen Mannschaft, die aktuell auf Platz 3 der Tabelle rangiert. Mit ihrem teilweise unkonventionellen Spielstil können die Münsteranerinnen auch den Spitzenteams der Liga gefährlich werden und sich als unangenehmer Gegner erweisen. Für den SSC Palmberg gilt es, mit viel Selbstvertrauen und der nötigen Konzentration in die Partie zu gehen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und der gewohnten Durchschlagskraft soll der nächste Sieg gelingen, um die bislang makellose Saisonbilanz weiter auszubauen. Gegen einen kampfstarken USC wird es dabei darauf ankommen, von Beginn an das eigene Spiel durchzusetzen und die Erfolgsserie fortzuführen. Spielbeginn ist am Samstagabend um 18.30 Uhr und die Partie wird auf Dyn übertragen.
SSC Palmberg Schwerin siegt souverän in Suhl

Der SSC Palmberg Schwerin setzt seinen perfekten Saisonstart fort und gewinnt beim amtierenden Deutschen Meister VfB Suhl LOTTO Thüringen souverän mit 3:0 (25:18, 25:17, 25:15). Mit druckvollen Aufschlägen, einer starken Block-Abwehr und variablen Angriffen kontrollierten die Schwerinerinnen die Top-Partie des Spieltags konsequent und ließen den Gastgeberinnen nur wenig Raum zur Entfaltung. Nach nur 80 Minuten waren drei wichtige Auswärtspunkte gesichert. Marije ten Brinke nahm zudem die goldene MVP Medaille für ihre starke Leistung mit nachhause. Der SSC Palmberg Schwerin erwischte im Spiel beim amtierenden Meister in Suhl einen guten Start, musste nach einer ersten Führung jedoch zunächst den Ausgleich hinnehmen. In sehenswerten Ballwechseln überzeugten die Gäste mit variablem Angriffsspiel und setzten sich beim 6:9 erstmals etwas ab, woraufhin Suhls Trainer Laszlo Hollosy zur Auszeit griff. Vor allem Marije ten Brinke setzte mit druckvollen Angriffen an die Hände des Suhler Blocks Akzente. Als die Gastgeberinnen zunehmend Fehler in Annahme und Block machten, nutzte Schwerin die Gelegenheit und baute den Vorsprung auf 8:13 aus. Eine weitere Suhler Auszeit beim 8:14 brachte ebenfalls keine unmittelbare Wende: Anne Hölzig blockte Hannah Hartmann zum 8:15. Auch vor der stimmungsvollen Kulisse der Wolfsgrube ließ sich der SSC nicht aus dem Rhythmus bringen und hielt den Vorsprung über weite Strecken souverän. Kapitänin Anne Hölzig und Devyn Robinson punkteten in der Schlussphase, während Suhl beim Stand von 18:23 mit drei Punkten in Folge noch einmal verkürzte. Felix Koslowski reagierte mit seiner ersten Auszeit, danach erspielte sich Schwerin sechs Satzbälle. Jet Kok setzte schließlich den Schlusspunkt zum 25:18 und sicherte dem SSC den ersten Durchgang. Auch nach dem Seitenwechsel hielt der SSC Palmberg Schwerin den Aufschlagdruck hoch und setzte Suhl in der Annahme weiter unter Druck. Dank guter Aufschläge von Kapitänin Anne Hölzig gingen die Gäste schnell mit 4:1 in Führung, ehe Suus Gerritsen mit dem bis dato dritten Ass des Abends zum 6:2 nachlegte. Die Gastgeberinnen fanden kaum Lösungen gegen die Schweriner Block-Abwehr: Immer wieder blieben ihre Angriffe am Schweriner Block hängen oder wurden von Libera Britt Rampelberg entschärft. Ein Missverständnis auf Suhler Seite zum 4:10 sorgte zusätzlich für Trainerunmut an der Seitenlinie. Schwerin gelang es durchgängig, den Gastgeberinnen das eigene Spiel aufzuzwingen. Auch in allen statistischen Bereichen lagen die Gäste vorn und überzeugten mit druckvollen Angriffen sowie cleveren Lösungen gegen den Suhler Block. Trainer Laszlo Hollosy reagierte beim 5:13 mit Wechseln auf der Diagonal- und Außenposition, doch der SSC baute den Vorsprung weiter aus und lag kurz darauf bereits zehn Punkte vorn. Zum Satzende steigerten sich die Gastgeberinnen noch einmal und profitierten von einigen Schweriner Aufschlagfehlern. Mit drei Punkten in Folge verkürzte Suhl auf 15:22, worauf Felix Koslowski eine Auszeit nahm. Schwerin fing sich jedoch rechtzeitig und erspielte sich sieben Satzbälle. Mit 25:17 sicherten sich die Gäste den zweiten Durchgang und gingen mit einer 2:0-Satzführung in die nächste Pause. Nach zwei deutlich gewonnenen Sätzen blieb der SSC Palmberg Schwerin auch im dritten Durchgang konzentriert. Statt einen möglichen Einbruch zuzulassen, starteten die Gäste mit einer 3:1-Führung, ehe Suhl ausgleichen konnte und beide Teams zunächst ihren Sideout hielten. Mit einer Aufschlagserie von Jet Kok setzte sich Schwerin erneut auf 7:4 ab. Devyn Robinson erhöhte auf 10:5, kurz darauf legte Marije ten Brinke mit einem starken Ass nach. Der Schweriner Matchplan, den Suhler Spielaufbau durch druckvolle Aufschläge früh zu stören, ging damit weiterhin voll auf. Die Gastgeberinnen stemmten sich noch einmal gegen die drohende Niederlage und verkürzten durch gute Aufschläge und Blockaktionen auf 10:12. Doch Schwerin fand die passende Antwort: Kapitänin Anne Hölzig setzte Suhl mit ihren Aufschlägen massiv unter Druck und half damit, den Vorsprung auf 18:10 auszubauen. Die Suhler Annahme fand weiterhin kaum Stabilität, sodass die Gastgeberinnen nur selten einen geordneten Angriff aufziehen konnten. Ein weiteres Ass von Jet Kok brachte den SSC mit 23:13 in Schlagdistanz zum Satzgewinn. Auch Marije ten Brinke überzeugte mit starken Aktionen im Block und Angriff und servierte beim 24:14 den ersten Matchball. Schwerin ließ sich die Gelegenheit nicht mehr nehmen und machte mit dem 25:15 den 3:0-Auswärtssieg nach nur 80 Minuten perfekt. Damit bleibt der SSC nach fünf Spielen ungeschlagen und nimmt drei wichtige Punkte aus der Wolfsgrube mit. Neben dem gelungenen Saisonstart unterstreicht der Erfolg auch die Wettbewerbsfähigkeit gegen direkte Titelkonkurrenten: Bereits zuvor hatte Schwerin Dresden besiegt, nun gelang auch gegen den amtierenden Meister aus Suhl ein klarer Erfolg. Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Devyn Robinson, Suus Gerritsen, Anne Hölzig, Jet Kok, Marije ten Brinke, Hannah Kohn. Libera: Britt Rampelberg Starting Six Suhl: Emma Boyd, Hannah Hartmann, Svea Naujack, Roosa Laakkonen, Lara Nagels, Lucia Herdova. Libera: Emma Sambale
SSC Palmberg vor Topspiel beim amtierenden Meister in Suhl

Nach einem spielfreien Wochenende macht sich der SSC Palmberg am Dienstag auf den Weg nach Südthüringen. Dort wartet am Mittwochabend mit dem VfB Suhl Lotto Thüringen der amtierende Deutsche Meister, Pokalsieger und Supercup-Gewinner 2026 auf die Schwerinerinnen. Anpfiff des Topspiels ist um 18:30 Uhr. Die Partie wird live auf Dyn übertragen. Das Team von Trainer Laszlo Hollosy ist mit dem Gewinn des Supercups gegen Dresden erfolgreich und mit einem weiteren Titel in die neue Saison gestartet. Auch an den ersten Spieltagen präsentierten sich die Suhlerinnen souverän und ließen zunächst nichts anbrennen. Besonders bemerkenswert ist dabei die Entwicklung von Ex-Schwerinerin Svea Naujack und Hannah Hartmann. Beide setzten in dieser Saison bereits wichtige Akzente, nachdem sie im Vorjahr noch vergleichsweise wenig Einsatzzeit erhalten hatten. Inzwischen haben sie sich zu festen Größen im Team entwickelt. Im jüngsten Spiel beim Allianz MTV Stuttgart musste Suhl allerdings einen Rückschlag hinnehmen. Nach wechselhaftem Spielverlauf unterlag der Meister mit 1:3 und kassierte damit die erste Niederlage seit März 2026 – damals gegen den SSC Palmberg. Vor allem die jungen Diagonalangreiferinnen Hartmann und Dreisigova fanden nur schwer ins Spiel und konnten über weite Strecken keine entscheidenden Impulse setzen. Darüber hinaus bereitete der druckvolle Aufschlag der Stuttgarterinnen dem VfB erhebliche Probleme. Genau hier kann der SSC ansetzen: Mit dem zuletzt starken Aufschlagspiel gilt es, den Spielaufbau der Gastgeberinnen frühzeitig unter Druck zu setzen und ihnen möglichst wenig Raum für ihr gewohnt variables Angriffsspiel zu lassen. Gleichzeitig werden eine aufmerksame Block- und eine stabile Feldabwehr gefragt sein, um die Suhler Angriffe wirkungsvoll zu entschärfen. Vor einer sicherlich stimmungsvollen Kulisse wartet auf die Schwerinerinnen damit eine anspruchsvolle Aufgabe – aber auch die Chance, beim amtierenden Meister wichtige Punkte mitzunehmen. Felix Koslowski zur Partie am Mittwochabend: „Suhl hat es erneut geschafft, sich sehr gut aufzustellen, und verfügt über eine Mannschaft, die um alle nationalen Titel mitspielen kann. Gerade in der Wolfsgrube erwartet uns mit der besonderen Atmosphäre eine große Herausforderung. Trotzdem müssen wir uns nicht verstecken: Wir haben bereits gute Ansätze gezeigt und wissen, dass wir nicht chancenlos sind. Entscheidend wird unter anderem die Aufschlagannahme sein. Nach der knappen Niederlage gegen Stuttgart wird Suhl sicherlich besonders motiviert sein. Wir erwarten ein hochklassiges Spiel und freuen uns auf die Herausforderung.“
SSC überzeugt mit starker Block-Abwehr und feiert nächsten Heimsieg

Der SSC Palmberg Schwerin bleibt in der Bundesliga weiter ungeschlagen und feiert gegen Schwarz-Weiß Erfurt einen souveränen 3:0-Heimsieg (25:18, 25:11, 25:15). Nach einem überzeugenden Auftakt steigerten sich die Gastgeberinnen nochmal im Block und in der Abwehr und ließen den Gästen zunehmend wenig Raum für erfolgreiche Angriffe. Mit konsequentem Aufschlagspiel, variablen Angriffen und mehreren gelungenen Wechseln hielt Schwerin die Partie über weite Strecken unter Kontrolle und machte den Erfolg in nur drei Sätzen perfekt. Der SSC Palmberg Schwerin fand im ersten Satz schnell ins Spiel und setzte Erfurt mit druckvollen Aufschlägen früh unter Druck. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase erspielten sich die Gastgeberinnen beim 8:5 einen ersten Vorsprung und zwangen Erfurts Trainer Pablo Sánchez zur Auszeit. Anschließend punktete Schwerin jedoch weiter und zog auf 10:5 davon. Vor allem im Angriff zeigte sich der SSC effizient: Marije ten Brinke und Suus Gerritsen verwandelten jeweils drei ihrer vier Angriffe, Devyn Robinson kam ebenfalls auf fünf Angriffspunkte im ersten Durchgang. Erfurt fand nur schwer Lösungen gegen die Schweriner Abwehr und leistete sich im Angriff mehrere Fehler. Der SSC nutzte das konsequent, baute die Führung über 16:9 auf 18:9 aus und kontrollierte den Satzverlauf auch mit mehreren Wechseln. Zwar verkürzten die Gäste zwischenzeitlich noch einmal, doch Schwerin ließ sich den deutlichen Vorsprung nicht mehr nehmen und verwandelte den Satzball zum 25:18. Mit einer Angriffsquote von 55,6 Prozent und vier Blockpunkten waren die Schwerinerinnen auch statistisch überlegen. Der SSC Palmberg Schwerin knüpfte im zweiten Satz nahtlos an die starke Schlussphase des ersten Durchgangs an. Nach einem zunächst ausgeglichenen Beginn setzte Schwerin vor allem mit einem wirkungsvollen Block Akzente und zwang die Erfurter Angreiferinnen immer wieder zu Fehlern. Beim Stand von 9:4 reagierte Gästetrainer Pablo Sánchez mit einem Doppelwechsel, da Erfurt nur schwer Lösungen gegen den Schweriner Block und die gut organisierte Abwehr fand. Die anschließende Auszeit brachte ebenfalls nicht die erhoffte Wende. Zwar gelang Elizabeth Sandbothe beim 11:5 der Sideout, doch Erfurt konnte daraus kein neues Momentum entwickeln. Die Gastgeberinnen blieben aufmerksam in der Abwehr und konsequent im Angriff. Auch bei guter Erfurter Annahme fanden die Angreiferinnen kaum Lücken und scheiterten wiederholt am Schweriner Block. So wuchs der Vorsprung über 16:7 auf 20:8 an. In der Schlussphase erhöhte Schwerin den Aufschlagdruck noch einmal, als Anne Hölzig mit einem Ass zum 20:8 ein weiteres Ausrufezeichen setzte. Trainer Felix Koslowski nutzte den komfortablen Vorsprung für die Einwechslung von Neuzugang Garcia. Schwerin entschied den Durchgang ungefährdet mit 25:11 für sich und besonders Devyn Robinson überzeugte wie in den vergangenen Partien mit Punkten im Angriff und Blocks am Netz. Mit einer Aufschlagserie von Zuspielerin Hannah Kohn startete der SSC Palmberg Schwerin furios in den dritten Satz und setzte sich schnell mit 5:0 ab. Vor allem der Schweriner Block stellte Erfurt weiterhin vor große Probleme, sodass die Gastgeberinnen ihren Vorsprung über 9:2 auf 13:3 ausbauten. Die gut abgestimmte Block-Abwehr nahm den Erfurter Angreiferinnen immer wieder die Möglichkeiten, ihr Spiel aufzuziehen. Nach einer Auszeit der Gäste und einem Wechsel auf Erfurter Seite blieb Schwerin zunächst dominant. Beim Zehn-Punkte-Vorsprung nahm Trainer Felix Koslowski einen Doppelwechsel vor: Ariadna Priante und Breanna Kelley kamen aufs Feld. Die gelernte Mittelblockerin Kelley durfte sich dabei auf der Diagonalposition ausprobieren. Erfurt verkürzte zwischenzeitlich mit drei Punkten in Serie auf 15:8, doch Marije ten Brinke antwortete mit einer eigenen Aufschlagserie. Drei weitere Schweriner Punkte stellten beim 18:8 den deutlichen Abstand wieder her. Die längste Rallye des Abends entschied Schwerins Libera Britt Rampelberg mit einer starken Abwehraktion zugunsten des SSC zum 19:9. Auch im weiteren Satzverlauf nutzte Koslowski den komfortablen Vorsprung, um verschiedene Aufstellungsoptionen zu testen. Livia König und Nataly García kamen für Jet Kok und Annegret Hölzig, Celina Kleemann ersetzte ten Brinke. Die Wechsel änderten nichts an der Überlegenheit der Gastgeberinnen, die den Heimsieg mit 25:15 perfekt machten. Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Devyn Robinson, Suus Gerritsen, Anne Hölzig, Jet Kok, Marije ten Brinke, Hannah Kohn. Libera: Britt Rampelberg Starting Six Schwarz-Weiß Erfurt: Larissa Winter, Lina-Marie Lieb, Alix de Micheli, Isabel Kovacic, Teresa Ziegenbalg, Elizabeth Sandbothe. Libera: Lotte Goertz
Premiere für den Schweriner Weihnachtszauber

Ein gemeinsamer Wunsch wird Wirklichkeit: Der SSC Palmberg Schwerin und das Mecklenburgische Staatstheater laden erstmals zum Schweriner Weihnachtszauber in die PALMBERG ARENA ein. Aus der Idee, ein besonderes Familienerlebnis mit einem sozialen Zweck zu verbinden, ist ein neues Veranstaltungsformat entstanden, das Sport, Theater, Musik und gesellschaftliches Engagement zusammenbringt. Die Premiere verspricht einen stimmungsvollen Weihnachtsabend für die ganze Familie – mit gemeinsamem Singen, Ballett, deutschen und internationalen Weihnachtsklassikern und persönlichen Einblicken in die Welt der SSC-Volleyballerinnen. Dabei steht nicht nur das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt: Alle Erlöse der Veranstaltung kommen einer sozialen Einrichtung beziehungsweise sozialen Projekten in Schwerin zugute. Der Vorverkauf beginnt am 20. Oktober 2026 um 12 Uhr. Tickets sind im Online-Shop des SSC Palmberg Schwerin, an allen Spieltagen an der Abendkasse sowie in der Tourist-Information am Markt erhältlich. Sport und Kultur gehören zu den prägenden Säulen des gesellschaftlichen Lebens in Schwerin. Mit dem ersten Schweriner Weihnachtszauber möchten der SSC Palmberg Schwerin und das Mecklenburgische Staatstheater diese Welten auf besondere Weise miteinander verbinden. Die gemeinsame Idee: einen Abend schaffen, an dem Familien zusammenkommen, Kinder und Erwachsene die Vorweihnachtszeit genießen und gleichzeitig Menschen in der Region unterstützt werden, die Hilfe benötigen. „Wir wollten gemeinsam mit dem Mecklenburgischen Staatstheater etwas Neues für Schwerin schaffen – ein Erlebnis, das Familien in der Weihnachtszeit zusammenbringt und gleichzeitig einen konkreten Beitrag für unsere Stadt leistet“, erklärt Michael Evers, Geschäftsführer des SSC Palmberg Schwerin. „Wenn Sportlerinnen, Künstlerinnen und Künstler und das Publikum gemeinsam einen festlichen Abend gestalten und wir dabei soziale Projekte unterstützen können, ist das genau die Verbindung, die wir uns für dieses Format wünschen.“ Hans-Georg Wegner, Intendant des Mecklenburgischen Staatstheaters ergänzt: „Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht – aber uns verbindet so vieles: die Internationalität der Künstler:innen und Sportlerinnen, das Live-Erlebnis und die Spannung, die aus dem Zauber des Moments hervorgeht.“ Durch den Abend führt NDR-Moderator Nils Söhrens, bekannt aus dem Frühstücksclub bei NDR 1 Radio MV. Der NDR MV begleitet den Schweriner Weihnachtszauber als Medienpartner und unterstreicht damit die Bedeutung dieses besonderen Zusammenspiels von Sport, Kultur und sozialem Engagement für die Region. Künstlerinnen und Künstler des Mecklenburgischen Staatstheaters präsentieren musikalische Höhepunkte und festliche Ballettdarbietungen. Die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin bringen ihre ganz eigene Perspektive auf Weihnachten ein und geben in Interviews persönliche Einblicke. Deutsche und internationale Weihnachtsklassiker laden zum Mitsingen ein. Ob „Alle Jahre wieder“, „O Tannenbaum“ oder „In der Weihnachtsbäckerei“ – das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, Teil des musikalischen Erlebnisses zu werden. Eine weihnachtlich geschmückte PALMBERG ARENA und kleine Überraschungen für die jüngsten Gäste runden das Programm ab. Der Benefizgedanke ist ein zentraler Bestandteil der Premiere. Die gesamten Erlöse sollen einer sozialen Einrichtung beziehungsweise sozialen Projekten in Schwerin zugutekommen. Damit soll der Schweriner Weihnachtszauber nicht nur für einen unvergesslichen Abend sorgen, sondern auch dort Wirkung entfalten, wo Unterstützung gebraucht wird. Der Schweriner Weihnachtszauber soll ein festliches Erlebnis für die ganze Familie sein. Dies spiegelt sich auch in den familienfreundlichen Eintrittspreisen wider: Kinder bis einschließlich 6 Jahre haben freien Eintritt, Kinder von 7 bis einschließlich 14 Jahren zahlen 5 Euro. Für Besucherinnen und Besucher ab 15 Jahren kostet das Ticket 10 Euro. Vorverkaufsstart: 20. Oktober 2026, 12 Uhr Verkaufsstellen: Online-Shop des SSC Palmberg Schwerin Abendkasse des SSC Palmberg Schwerin an allen Spieltagen Tourist-Information am Markt in Schwerin Eintrittspreise: Kinder bis einschließlich 6 Jahre: frei Kinder von 7 bis einschließlich 14 Jahren: 5 Euro Jugendliche und Erwachsene ab 15 Jahren: 10 Euro Mit der Premiere des Schweriner Weihnachtszaubers setzen der SSC Palmberg Schwerin und das Mecklenburgische Staatstheater ein gemeinsames Zeichen für Zusammenhalt, Familienfreundlichkeit und soziales Engagement. Aus einer gemeinsamen Idee soll ein besonderer Abend entstehen, der Menschen verbindet und die Weihnachtszeit in Schwerin um ein neues Erlebnis bereichert.
SSC empfängt formstarke Erfurterinnen zum zweiten Heimspiel der Saison

Am kommenden Mittwoch empfängt der SSC Palmberg Schwerin das Team von Schwarz-Weiß Erfurt zum zweiten Heimspiel der Saison in der PALMBERG ARENA. Mit ihrem bisherigen Saisonstart können beide Mannschaften mehr als zufrieden sein: Während der SSC weiterhin eine weiße Weste trägt, hat das Team von Cheftrainer Pablo Sánchez mit zwei Siegen gegen Vilsbiburg und Hamburg bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass es auch in dieser Spielzeit wieder zu den Play-off-Kandidaten zählt. Selbst bei der jüngsten Niederlage gegen Stuttgart deutete Erfurt sein im Vergleich zur Vorsaison deutlich gestiegenes spielerisches Potenzial an. Einen entscheidenden Anteil an dieser Entwicklung hat die Kooperation mit dem Dresdner SC. Mehrere ehemalige DSC-Spielerinnen bilden inzwischen das Grundgerüst der Erfurter Mannschaft. Neben Libera Lotte Goertz wechselten auch Zuspielerin Larissa Winter, die Außenangreiferinnen Teresa Ziegenbalg und Lina-Marie Lieb sowie Lydia Stemmler aus dem Dresdner Nachwuchs nach Thüringen. Mit Diagonalangreiferin Kovacic und Elizabeth Sandbothe konnten zudem zwei wichtige Leistungsträgerinnen gehalten werden. Besonders Mittelblockerin Di Micheli machte in den ersten Saisonspielen auf sich aufmerksam und gehört aktuell zu den besten Blockerinnen der Liga. Für den SSC ist die hohe Belastung von vier Spielen innerhalb von nur elf Tagen ein nicht zu unterschätzender Faktor. Mit der Unterstützung des heimischen Publikums im Rücken wollen die Schwerinerinnen jedoch noch einmal alle Kräfte mobilisieren und ihre Siegesserie fortsetzen. Spielbeginn ist am Mittwochabend um 18.00 Uhr in der PALMBERG ARENA, hier gibt es noch Tickets für die Partie.
SSC kämpft sich zurück und nimmt drei Punkte aus Flacht mit

Der SSC Palmberg Schwerin hat sich am dritten Bundesliga-Spieltag mit 3:1 (20:25, 25:13, 25:22, 25:16) bei den Binder Blaubären TSV Flacht durchgesetzt. Nach einem fehleranfälligen ersten Satz steigerte sich Schwerin deutlich, fand mehr Stabilität im eigenen Spiel und entschied die folgenden drei Durchgänge für sich. Zwar kämpften sich die Gastgeberinnen im dritten Satz noch einmal heran, doch der SSC behielt die Nerven und machte im vierten Durchgang den Auswärtssieg perfekt. Als MVPs wurden Devyn Robinson auf Schweriner und Frauke Skrabak auf Flachter Seite ausgezeichnet. Am dritten Bundesliga-Spieltag gastierte der SSC Palmberg Schwerin im Rahmen der englischen Wochen in der stimmungsvollen Blaubärenhöhle. Trainer Felix Koslowski rotierte auf drei Positionen und setzte Ariadna Priante im Zuspiel, Bre Kelley im Mittelblock sowie Libera Finnja Frommann von Beginn an ein. Die Gastgeberinnen erwischten mit druckvollen Aufschlägen von Anni Tändler den besseren Start und gingen mit 4:1 in Führung. Schwerin fand über den Sideout zurück ins Spiel, Anne Hölzig punktete zudem mit starken Aufschlägen von der Grundlinie. Da dem SSC jedoch einige Aufschlagfehler unterliefen, blieb die Partie bis zum 13:13 ausgeglichen. Dann erhöhte Flacht den Druck: Zwei gute Aufschläge von Britta Schammer brachten die Gastgeberinnen mit 16:14 nach vorn und zwangen Felix Koslowski zur ersten Auszeit. Ein Abstimmungsfehler zwischen Priante und Breanna Kelley vergrößerte den Rückstand. Auch der erste Einsatz von Neuzugang Nataly García Meléndez, die für Helena Kok in der hinteren Reihe ins Spiel kam, brachte zunächst keine Wende. Flacht setzte Schwerins Annahme weiter unter Druck und zog auf 21:16 davon. Kurz darauf sorgte ein Ass von Hanne Binkau für das 22:16. Nach einer Verletzung von Devyn Robinson am Knöchel kam Nachwuchsspielerin Livia König ins Spiel. Schwerin verkürzte anschließend noch auf 22:19, doch die Blaubären ließen sich den Satzgewinn nicht mehr nehmen. Mit druckvollem Aufschlagspiel samt 5 Assen, zwei Blocks und erfolgreichen Angriffen über alle Positionen sicherten sie sich den ersten Durchgang mit 25:20. Die Umstellungen auf drei Positionen brachten zunächst noch nicht die gewünschte Abstimmung ins Schweriner Spiel, sodass sich der SSC im ersten Satz phasenweise schwer tat, seinen Rhythmus zu finden. Im zweiten Satz reagierte der SSC mit personellen Veränderungen: Britt Rampelberg übernahm für Finnja Frommann, zudem war Devyn Robinson wieder fit und zurück auf dem Feld. Schwerin startete furios in den Durchgang und setzte sich mit fünf Punkten in Serie schnell auf 5:0 ab. Mit mehr Ordnung im eigenen Spiel, einer stabileren Annahme und druckvollen Angriffen kontrollierten die Gäste nun das Geschehen und bauten ihren Vorsprung auf 9:4 aus. Flacht unterliefen zunehmend Fehler im Angriff, während Schwerin mit konsequentem Aufschlagspiel den Druck hochhielt. Beim 12:5 nahm Trainer Manuel Hartmann die nächste Auszeit, doch auch danach bereitete insbesondere Breanna Kelley mit ihren Aufschlägen der Flachter Annahme große Probleme. Die Gastgeberinnen fanden zwischenzeitlich über die ehemalige Schwerinerin Frauke Skrabak zurück ins Spiel, die im Zusammenspiel mit der neuen Zuspielerin Gesa Brandstrup für Flacht punktete und den Rückstand auf 15:9 verkürzte. Der SSC ließ sich davon allerdings nicht aus dem Rhythmus bringen, blieb im Aufschlag mutig und fand im Angriff immer wieder gute Lösungen, sodass der Vorsprung weiter anwuchs. Beim Stand von 21:10 bediente sich Trainer Felix Koslowski des Doppelwechsels: Hannah Kohn und Livia König kamen für Robinson, die zuvor ein Ass zum 21:10 servierte, und Zuspielerin Ariadna Priante ins Spiel. Auch in der Schlussphase blieb Schwerin konzentriert, setzte Flacht weiter unter Druck und erspielte sich 13 Satzbälle. Schwerin entschied den Durchgang schließlich mit 25:13 durch einen Aufschlagfehler von Flacht für sich und konnte nach Sätzen ausgleichen. Der dritte Satz begann ausgeglichen, wobei beide Teams immer wieder mit Deckenberührungen zu kämpfen hatten und die neue Regel oft ein Glücksfall für beide Mannschaften war. Unnötige Fehler des SSC aus eigentlich ungefährlichen Dankeballsituationen brachten Flacht zunächst mit 7:5 in Führung. Anne Hölzig und Devyn Robinson sorgten anschließend dafür, dass Schwerin wieder besser ins Spiel fand. Da sich die Gastgeberinnen zunehmend Fehler im Angriff leisteten und auch in der Annahme ins Wackeln gerieten, konnte sich der SSC Schritt für Schritt absetzen und lag zwischenzeitlich mit 18:13 vorn. Flacht reagierte mit einem Doppelwechsel, der Wirkung zeigte und den Schweriner Spielfluss unterbrach. Die Gastgeberinnen kämpften sich Punkt für Punkt zurück und verkürzten auf 18:16, woraufhin Felix Koslowski eine Auszeit nahm und sich mit Zuspielerin Ariadna Priante abstimmte. Hanna Kögler brachte Flacht mit ihrem Punkt zum 18:17 weiter heran. Schwerin fand jedoch eine passende Antwort: Mit schnellen Angriffen über die Mitte, insbesondere über Breanna Kelley, stellte der SSC wieder auf 20:17. In der Schlussphase sorgten Auszeiten und Wechsel auf beiden Seiten für Unterbrechungen. Der SSC erspielte sich 5 Satzbälle, doch Flacht gab sich nicht geschlagen und wehrte zunächst zwei davon ab. Nach einer weiteren Auszeit der Schwerinerinnen kam Flacht durch eine unsaubere Annahme des SSC noch einmal näher heran. Am Ende behielt Schwerin dennoch die Nerven: Devyn Robinson verwandelte den entscheidenden Angriff zum 25:22 und brachte den SSC 2:1 nach Sätzen in Front. Im vierten Satz erwischte der SSC den besseren Start und setzte Flacht mit druckvollen Aufschlägen früh unter Druck. Am Netz nutzte Breanna Kelley die entstehenden Chancen im Overpass konsequent, sodass sich Schwerin schnell absetzen konnte. Nach einer Serie von fünf Punkten lag der SSC mit 7:2 vorn und baute den Vorsprung auf 8:3 aus. Neuzugang Nataly García kam erneut für Jet Kok in der hinteren Reihe aufs Feld und punktete kurz darauf auch erstmals am Netz. SSC-Trainer Felix Koslowski nutzte den deutlichen Vorsprung, um verschiedene Aufstellungsoptionen zu testen. Nach einem Doppelwechsel beim 14:8 kamen Hannah Kohn und Livia König für Devyn Robinson und Ariadna Priante ins Spiel; später kehrten Robinson und Priante zurück. In längeren Ballwechseln blieb Schwerin meist erfolgreich, auch wenn sich auf beiden Seiten immer wieder Abstimmungsfehler einschlichen. Flacht gab sich nicht auf und verkürzte mit einem Block gegen Schwerins Topscorerin Robinson auf 18:14. Koslowski reagierte mit einer Auszeit und forderte sein Team auf, konzentriert weiterzuspielen. Nach einem Zusammenprall auf Flachter Seite musste Zuspielerin Gesa Brandstrup beim Stand von 19:14 ausgewechselt werden. Beim 20:14 erhielt auf Schweriner Seite zudem Mittelblockerin Celina Kleemann Einsatzzeit für Gerritsen. Trotz einer längeren Video-Challenge, die den Spielfluss unterbrach, ließ
SSC Palmberg Schwerin gastiert bei den Binder Blaubären Flacht

Nach dem gelungenen Saisonauftakt steht für den SSC Palmberg Schwerin am Sonntag, 18. Oktober 2026 um 15.00 Uhr, das zweite Auswärtsspiel der Saison an. Die Reise führt die Schwerinerinnen zu den Binder Blaubären TSV Flacht, die sich nach ihrem Aufstieg in der vergangenen Saison in ihrer zweiten Spielzeit in der Volleyball-Bundesliga behaupten wollen. Auf dem Papier scheint die Favoritenrolle klar verteilt. Doch der SSC ist gewarnt: Die Gastgeberinnen haben bereits zum Saisonstart gezeigt, dass sie sich auch gegen starke Gegner mit viel Einsatz und Kampfgeist zur Wehr setzen können. Flacht startete mit einem hart umkämpften Erfolg gegen Hamburg in die neue Spielzeit und musste sich zuletzt erwartungsgemäß dem Lokalrivalen Allianz MTV Stuttgart geschlagen geben. Beim Auftritt in der Stuttgarter SCHARRena präsentierten sich die Blaubären trotz der Niederlage mutig und hielten phasenweise gut mit dem favorisierten Gegner mit. Besonders im dritten Satz stemmte sich das Team von Trainer Manuel Hartmann gegen die drohende Niederlage und blieb lange in Schlagdistanz. Mit 19:25 fiel der letzte Durchgang knapper aus als die vorherigen Sätze. Insgesamt erzielte Flacht 47 Punkte – ein Fortschritt gegenüber den bisherigen Ligaduellen mit Stuttgart, in denen die Mannschaft in der vergangenen Saison 38 beziehungsweise 42 Zähler gesammelt hatte. Personell haben sich die Flachterinnen für ihre zweite Bundesliga-Saison gezielt verstärkt. Zuspielerin Brandstrup wechselte aus Stralsund in den Süden und soll gemeinsam mit Roxana Vogel die Spielgestaltung übernehmen. Lara Schäfer, die in der vergangenen Saison noch für Münster auflief, soll für mehr Stabilität in der Annahme sorgen. Auf der Diagonalposition bleibt Frauke Skrabak, ehemals Neuhaus, eine wichtige Angriffsoption. Im Mittelblock setzte zuletzt Britta Schammer ein Ausrufezeichen: Die routinierte Spielerin wurde gegen Stuttgart zur wertvollsten Flachterin gekürt und verbuchte vier Blockpunkte, davon allein drei im Schlussdurchgang. Für den SSC Palmberg Schwerin gilt es nun, die positiven Eindrücke aus den ersten Saisonspielen zu bestätigen und die nächste Auswärtsaufgabe mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung anzugehen. Entscheidend wird sein, mit druckvollen Aufschlägen die Flachter Annahme unter Druck zu setzen, im eigenen Spielaufbau stabil zu bleiben und die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen. Gerade gegen einen Gegner, der mit viel Leidenschaft verteidigt und von seinen Fans getragen wird, darf Schwerin keine längeren Schwächephasen zulassen. Darüber hinaus hat die Partie bereits eine besondere Bedeutung mit Blick auf die kommenden Wochen: Im November treffen beide Mannschaften an gleicher Stelle im Achtelfinale des DVV-Pokals erneut aufeinander. Ein überzeugender Auftritt am Sonntag wäre deshalb nicht nur der nächste Schritt in der Liga, sondern auch ein wichtiges Signal für das Wiedersehen im Pokal. Die Bundesligapartie am Sonntag um 15.00 Uhr wird live bei Dyn übertragen.
Volleyballerinnen setzen im Pink Oktober ein Zeichen gegen Brustkrebs

Der SSC Palmberg Schwerin beteiligt sich in diesem Jahr an der Initiative „Pink October“, um auf das Thema Brustkrebs aufmerksam zu machen, das Bewusstsein für die Erkrankung zu stärken und ein Zeichen der Solidarität mit Betroffenen zu setzen. Mit einer besonderen Aktion verbindet der Volleyball-Bundesligist sportliches Engagement mit sozialer Verantwortung und unterstützt dabei den Verein Wittenfördener Herzkissen e. V. Der Oktober steht weltweit im Zeichen der Brustkrebsaufklärung. Unter dem Namen „Pink October“ beziehungsweise Brustkrebsmonat Oktober machen zahlreiche Organisationen, Unternehmen und Vereine mit Aktionen und der Farbe Pink auf die Erkrankung aufmerksam. Ziel ist es, über Brustkrebs zu informieren, die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung hervorzuheben und Betroffenen sowie ihren Angehörigen Unterstützung und Solidarität zu zeigen. Denn Aufklärung kann helfen, Risiken besser einzuschätzen und Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Auch der SSC Palmberg Schwerin möchte diese wichtige Botschaft in die Öffentlichkeit tragen. Die Spielerinnen setzten am ersten Heimspieltag in der PALMBERG ARENA mit speziell für die Aktion gestalteten Shirts ein sichtbares Zeichen gegen Brustkrebs. Doch das Engagement geht über die symbolische Unterstützung hinaus: Im November werden die von den Spielerinnen getragenen Aktionsshirts versteigert. Weitere Shirts sind im Fanshop des SSC Palmberg Schwerin erhältlich. Die Erlöse aus den Aktionen werden für den guten Zweck gespendet und kommen dem Wittenfördener Herzkissen e. V. zugute. Der Verein engagiert sich ehrenamtlich für Menschen, die an Brustkrebs erkrankt sind. Mit viel Liebe und Sorgfalt nähen die Mitglieder Herzkissen, die Betroffenen nach einer Operation als Lagerungshilfe dienen und Schmerzen lindern können. Gleichzeitig spenden die bunten Kissen Trost und vermitteln ein Gefühl von Nähe und Unterstützung in einer herausfordernden Lebensphase. Darüber hinaus versorgt der Verein unter anderem weitere Stationen und soziale Einrichtungen in der Region mit seinen handgefertigten Kissen. Mit der Beteiligung am Pink Oktober möchte der SSC Palmberg Schwerin nicht nur Aufmerksamkeit für das Thema Brustkrebs schaffen, sondern auch ganz konkret helfen. Die Aktion zeigt, wie Sport Menschen verbinden und gesellschaftliche Themen sichtbar machen kann. Gemeinsam mit den Fans soll so ein Beitrag geleistet werden, um die wertvolle Arbeit der Wittenfördener Herzkissen zu unterstützen und Betroffenen ein Stück Zuversicht zu schenken. Wittenfördener Herzkissen – Wittenfördener Herzkissen e.V. Brustkrebsmonat Oktober | Deutsche Krebshilfe