SSC Heimspiel-Kracher gegen Dresden

Hochspannung verspricht wie jedes Jahr der Ost-Klassiker zwischen Schwerin und Dresden am kommenden Samstag. Das TV-Duell beginnt um 17:15 Uhr und ist live bei Dyn sowie auf SPORT1 zu sehen. Nach bislang zwei Saison­niederlagen gegen den DSC – dem 1:3 im Supercup sowie dem 2:3 im Ligaduell in Dresden – will der SSC Palmberg nun erstmals mit Heimrecht das Team aus Sachsen bezwingen.  In der Champions League waren sowohl der SSC als auch Dresden am vergangenen Mittwoch im Einsatz. Während es für den SSC in der kommenden Woche im abschließenden Gruppenspiel in Rzeszów um Platz eins und damit die direkte Qualifikation für das Viertelfinale geht, wofür ein 3-Punkte-Erfolg notwendig ist, empfängt der DSC das Team aus Ankara. Dresden benötigt im Fernduell mit Piräus ebenfalls drei Punkte, um sich als bester Gruppendritter noch den Playoff-Einzug zu sichern. Andernfalls geht es für den DSC im Viertelfinale des CEV-Cups weiter. In der laufenden Bundesliga Saison spielt Dresden wie erwartet im oberen Tabellenbereich mit. Nach der Rückkehr der zuvor verletzten Lorber Fijok auf Außen zählt der DSC wieder zum Kreis der Titelkandidaten. Am vergangenen Wochenende zeigte das Team zudem, dass es auch mit Stuttgart mithalten kann, unterlag dort jedoch in engen Sätzen mit 1:3. Interessante Personalien sind die beiden jungen Mittelblockerinnen Pfeffer und Rosemann, die dem Team insbesondere im Block zusätzliche Stabilität verleihen. Wie auch der VfB Suhl kämpfen sowohl Schwerin als auch Dresden aktuell darum, die Hauptrunde auf Platz zwei oder drei abzuschließen, um in einem möglichen Halbfinale dem aktuell ligadominierenden Team aus Stuttgart aus dem Weg zu gehen. Für Schwerin gilt es nun, nach dem enttäuschenden Auftritt in Borken eine klare Reaktion zu zeigen und unter Beweis zu stellen, dass die Mannschaft gegen die Topteams konkurrenzfähig ist. Schließlich gastieren mit Dresden, Suhl und Stuttgart alle drei Spitzenteams noch in dieser Saison in der Palmberg Arena.

CEV Champions League: Krimi in Paris mit Punkteteilung

Im Pool-E-Duell der CEV Champions League trennten sich Levallois Paris Saint Cloud und der SSC Palmberg Schwerin nach über zweieinhalb Stunden Spielzeit mit 3:2. Nach einem starken Start und zwei Satzgewinnen der Gäste aus Deutschland kämpfte sich Paris zurück, gewann auch Satz vier und setzte sich im Tiebreak durch. Beide Teams zeigten spannenden Volleyball und lieferten sich vor knapp 300 Zuschauern einen packenden Schlagabtausch. Im wegweisenden Duell des Pool E der CEV Champions League ist dem SSC Palmberg Schwerin ein starker Auftakt bei Levallois Paris Saint Cloud gelungen. Vor knapp 300 Zuschauern erwischten die Gäste den deutlich besseren Start in die Partie und setzten die Gastgeberinnen früh unter Druck. Mit druckvollen Aufschlägen von Zuspielerin Hannah Kohn und einer sehr aufmerksamen Blockarbeit durch Hölzig und ten Brinke verschaffte sich Schwerin schnell die Kontrolle. Ten Brinke setzte zudem im schnellen Angriff über die Mitte ein erstes Ausrufezeichen und erzielte die frühe 1:4-Führung für den SSC. Auch in der Folge präsentierte sich das Team von Felix Koslowski variabel und entschlossen: Kohn verteilte die Bälle klug, Schwerin agierte stabil in Annahme und effektiv im Abschluss. Paris hielt bei guter Annahme dagegen und suchte vor allem über die ehemalige Schwerinerin Tessa Polder in der Mitte seine Chancen. Dennoch gelang es den Gastgeberinnen zunächst nicht, den Rückstand zu verkürzen, da Schwerin am Netz wach agierte, wichtige Blocks setzte und im Angriff clevere Lösungen fand. Beim Stand von 9:13 sah sich Paris-Coach daher zu seiner ersten Auszeit gezwungen. Diese zeigte Wirkung: Nach einer umstrittenen Netzentscheidung und einem anschließenden Ass der Gastgeberinnen kam Paris heran, sodass nun auch Felix Koslowski beim Stand von 12:14 seine Mannschaft an die Seitenlinie bat. Schwerin fing sich jedoch schnell wieder, erhöhte konsequent auf 13:17 und zwang Paris zu personellen Veränderungen. Unter anderem wurde die erst am Vortag spielfähig gemeldete Ukrainerin Kraiduba eingewechselt, wenig später kam auch Neuzugang Bertolino ins Spiel. Die Wechsel brachten neuen Schwung: Paris kämpfte sich auf 18:19 heran und machte den Satz noch einmal spannend. Doch Schwerin behielt die Nerven, setzte sich erneut auf 19:22 ab und brachte den Durchgang dank einer bestens aufgelegten Jet Kok souverän ins Ziel. Mit 21:25 sicherten sich die Gäste verdient den ersten Satz. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein ausgeglichener zweiter Durchgang, in dem der SSC Palmberg Schwerin den Gastgeberinnen erneut weitgehend sein Spiel aufzwang. Mit variablen Angriffen aus allen Positionen blieb Schwerin offensiv schwer ausrechenbar und setzte Paris früh unter Druck. Eine starke Aufschlagserie von Mia Kirchhoff brachte den Gästen zunächst eine 3:6-Führung. Levallois Paris Saint Cloud ließ sich jedoch nicht beeindrucken und konterte wenig später mit druckvollen Angriffen von Bukovska, die den schnellen Ausgleich besorgte. In der Folge entwickelte sich ein taktisch geprägter Schlagabtausch: Beide Teams spielten immer wieder Katz und Maus mit der gegnerischen Abwehr und setzten vermehrt auf clevere Tipps statt voller Angriffshärte. Zur Satzmitte erspielten sich die Gastgeberinnen einen kleinen Vorteil und bauten diesen bis auf 19:15 aus. Schwerin reagierte folgerichtig mit einer Auszeit, um den Satz nicht aus der Hand zu geben. Der anschließende Wechsel zeigte Wirkung: Anna Artyshuk kam für Mia Kirchhoff ins Spiel und setzte mit einem direkten Blockpunkt ein Ausrufezeichen. Ein Ass von Anne Hölzig sowie ein erfolgreicher Angriff von Artyshuk brachten den SSC wieder auf 20:18 heran. Nun war Schwerin wieder voll da. Jet Kok erzielte den nächsten Punkt, der Rückstand schmolz auf einen Zähler, und vor allem im eigenen Angriff fand das Team von Felix Koslowski wieder die nötige Durchschlagskraft. Einziger Wermutstropfen: Eigene Aufschlagfehler schenkten den Gastgeberinnen immer wieder wichtige Punkte. Nach einer guten Stunde Spielzeit stand es 25:25 – die Spannung in der Halle war nun kaum noch zu überbieten. Mit spektakulären Abwehraktionen auf beiden Seiten lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, bis schließlich erneut Jet Kok Verantwortung übernahm. Mit einem platzierten Angriff aus dem Hinterfeld verwandelte die junge Niederländerin den Satzball zum 25:27 und sicherte Schwerin auch Durchgang zwei. Unter dem frenetischen Jubel der 25 mitgereisten Schweriner Fans gingen die Gäste damit mit einer 2:0-Satzführung in diesem Champions-League-Duell in Führung. Mit der 2:0-Satzführung im Rücken zeigte der SSC Palmberg Schwerin auch im dritten Durchgang, dass man sich damit nicht zufriedengeben wollte und fest entschlossen war, die vollen drei Punkte aus Paris zu entführen. Entsprechend konzentriert begann der Satz, zunächst verlief das Spiel ausgeglichen (5:5). Dann setzte sich Levallois Paris Saint Cloud mit Angriffen über Tessa Polder und Bukovska leicht ab und ging mit 9:6 in Führung. Schwerin ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und blieb in Schlagdistanz. Kapitänin Anne Hölzig verkürzte über die Außenposition auf 9:8 und hielt ihr Team im Spiel. Paris agierte in diesem Durchgang mit Neuzugang Kraiduba, die dem Spiel der Gastgeberinnen zusätzliche Stabilität verlieh. Die erfahrene Ukrainerin wurde nun konsequent im Angriff gesucht, schlug den Schweriner Block clever an und half ihrem Team zu einer 14:12-Führung. In der Folge präsentierten sich die Gastgeberinnen im Angriff zwingender und bauten ihren Vorsprung auf 18:14 aus. Doch Schwerin kämpfte sich erneut zurück. Als Paris plötzlich vermehrt Eigenfehler im Angriff unterliefen, nutzten die Gäste ihre Chance: Ein Block von Marije ten Brinke brachte den SSC zum 20:20-Ausgleich zurück und erhöhte den Druck auf die Gastgeberinnen spürbar. In der entscheidenden Phase behielt Paris jedoch die Nerven. Zwei gute Aufschläge von Bukovska sorgten erneut für die Führung der ranzösinnen, wenig später erspielten sich die Gastgeberinnen den ersten Satzball. Schwerin wehrte diesen ab, Paris reagierte beim Stand von 24:22 mit einer Auszeit. Felix Koslowski setzte auf den Doppelwechsel und brachte Jaksetic und Kirchhoff für Artyshuk und Kohn. Auch Satzball Nummer zwei konnte Schwerin noch abwehren, doch kurz darauf entschied eine Challenge zugunsten der Gastgeberinnen. Paris sicherte sich den dritten Durchgang mit 25:23. In unveränderter Formation starteten beide Teams in den vierten Durchgang, in dem Levallois Paris Saint Cloud von Beginn an den Ton angab. Mit starken Aufschlägen und viel Druck im Angriff setzten die Gastgeberinnen Schwerin früh unter Druck und erspielten sich eine 9:5-Führung. Dem SSC gelang es nun nicht mehr, wie in den ersten beiden Sätzen den nötigen Zugriff im Block zu finden, sodass der amtierende Deutsche Meister zunehmend ins

Weichenstellung in der Champions League: SSC Palmberg Schwerin zu Gast in Paris

Ein richtungsweisendes Spiel erwartet den SSC Palmberg Schwerin am Mittwoch, den 28. Januar 2026, in der CEV Champions League. Um 20.00 Uhr tritt der deutsche Meister auswärts in der französischen Hauptstadt bei Levallois Paris St. Cloud an. Die Partie wird live auf sporteurope.tv übertragen. Nach dem überzeugenden Erfolg gegen Plovdiv haben sich die Schwerinerinnen eine sehr gute Ausgangsposition in Pool E erarbeitet. Die Chancen stehen hoch, auch nach der Poolphase weiterhin im Europapokal vertreten zu sein. Im direkten Fernduell mit dem polnischen Meister aus Rzeszów geht es zudem um den Gruppensieg, der sich voraussichtlich erst im letzten Gruppenspiel in Polen entscheiden wird. Die Ausgangslage ist dabei klar: Als Gruppenerster zieht man direkt ins Viertelfinale Mitte März ein, während der Gruppenzweite den Umweg über die Playoff-Runde gegen einen weiteren Gruppenzweiten oder den besten Gruppendritten nehmen muss. Auch wenn Levallois Paris St. Cloud aktuell das Tabellenende der Gruppe belegt, ist das Team keinesfalls zu unterschätzen. Vor heimischem Publikum gelang den Französinnen ein 3:2-Erfolg gegen Topfavorit Rzeszów, zudem standen sie auswärts nur wenige Punkte vom Tiebreak entfernt. In der französischen Liga konnte sich Paris zuletzt mit sechs Siegen in Folge in der Spitzengruppe etablieren. Trotz des Abgangs von Diagonalangreiferin Lena Kindermann nach Italien präsentierte sich das Team stabil und verstärkte sich zusätzlich mit der argentinischen Außenangreiferin Bertolino. Die Bedeutung der Partie ist allen Beteiligten bewusst. Mit dem Rückenwind aus den bisherigen Champions-League-Auftritten will der SSC Palmberg Schwerin auch in Paris bestehen und wichtige Punkte sammeln. Libera Florien Reesink unterstreicht die Herangehensweise des Teams: „Das Spiel gegen Paris wird für uns sehr wichtig. Es ist ein starkes Team, deshalb müssen wir von der ersten Sekunde an mit hoher Intensität spielen. Wir werden alles geben und um jeden Punkt kämpfen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen, unsere Position in der Gruppe zu behaupten und in der Champions League weiterzukommen.“

Schwerin spielt in Borken 3:2

Im Duell des SSC Palmberg Schwerin gegen Aufsteiger Borken setzte sich Schwerin nach einem hart umkämpften Fünfsatzspiel mit 3:2 durch. Borken zeigte vor heimischem Publikum mutig und kämpferisch auf, konnte vor allem in den ersten beiden Sätzen überzeugen, musste sich am Ende aber in den entscheidenden Momenten geschlagen geben. Im Duell des amtierenden Deutschen Meisters der 1. Liga mit dem Meister der 2. Liga Pro erwischten die Gastgeberinnen aus Borken den deutlich besseren Start. Nur drei Tage nach dem 3:0-Heimerfolg gegen die Ladies in Black Aachen rotierte SSC-Trainer Felix Koslowski erneut kräftig in der Startformation – und musste zunächst zusehen, wie Borken das Spielgeschehen bestimmte. Mit druckvollen Aufschlägen und erfolgreichen Aktionen von Kastrup und Coenders setzten die Gastgeberinnen früh Akzente und gingen schnell mit 3:0 in Führung. Auch im weiteren Verlauf des Satzes hielt Borken das Tempo hoch und zwang den SSC immer wieder zu schwierigen Annahmen. Beim Stand von 11:5 reagierte Koslowski mit einer Auszeit und forderte mehr Aggressivität am Netz. Der anschließende Doppelwechsel mit Kohn und Kirchhoff brachte zwar neue Impulse, doch zunächst blieb Borken tonangebend. Schwerin fand vor allem über Iris Vos besser ins Spiel, die sowohl über Außen als auch aus dem Hinterfeld punktete. Zur Satzmitte kam zudem Kapitänin Anne Hölzig für Jet Kok ins Spiel und übernahm Verantwortung. Der SSC kämpfte sich Punkt für Punkt heran, verkürzte auf 16:13 und kam zum Satzende noch einmal gefährlich nahe. Beim Stand von 22:20 schien der Ausgleich möglich, doch Borken behielt die Nerven, rettete den Vorsprung über die Ziellinie und entschied den ersten Durchgang mit 25:22 für sich. Der Tabellenletzte präsentierte sich dabei vor heimischem Publikum mutig und unbekümmert und belohnte sich. Zum zweiten Durchgang nahm Felix Koslowski gleich vier Wechsel in seiner Starting Six vor und schickte ten Brinke, Kohn, Kirchhoff und Hölzig von Beginn an aufs Feld. Doch auch diese Umstellungen beeindruckten die Gastgeberinnen aus Borken kaum. Weiterhin präsentierten sie sich aggressiv im Block und mit viel Druck im Aufschlag. Weder Jet Kok noch Mia Kirchhoff fanden zunächst Lösungen im Angriff, sodass das Schweriner Trainerteam beim Stand von 6:3 früh reagierte und Leana Grozer einwechselte. Am Spielverlauf änderte sich jedoch wenig: Borken blieb blockstark, während der SSC sich mit eigenen Aufschlagfehlern das Leben zusätzlich schwer machte. Folgerichtig wuchs der Rückstand auf 12:7 an. Nach der nächsten Auszeit und der Einwechslung von Florien Reesink hoffte Schwerin auf Stabilität, stand sich jedoch weiterhin oft selbst im Weg. Auch in der umgestellten Formation fand der SSC keinen Rhythmus, während Borkens Liza Kastrup auf 15:11 erhöhte. Eine weitere Schweriner Auszeit brachte ebenfalls keine Wende. Zu viele Eigenfehler prägten das Spiel des Favoriten, während Borken bei guter Annahme variabel agierte und über Pia Mohr bis auf 21:14 davonzog. Selbst vermeintlich leichte Bälle gelangen dem SSC nicht, was die Gastgeberinnen zusätzlich stärkte und ihnen acht Satzbälle einbrachte. Doch Schwerin gab sich noch nicht geschlagen: Marijen ten Brinke behielt trotz mehrerer Borkener Auszeiten und Wechsel am Aufschlag die Nerven, brachte Schwerin mit starken Services zurück ins Spiel und plötzlich funktionierten auch Block und Angriff besser – oder Borken wurde nervös. Der SSC kämpfte sich beeindruckend bis auf 24:23 heran. Im entscheidenden Moment jedoch unterlief Schwerin ein Angriffsfehler, den Borken konsequent nutzte und sich auch den zweiten Satz sicherte. Mit Jaksetic, Hölzig, Kok, ten Brinke, Reesink, Kirchhoff und Gerritsen ging der SSC Schwerin in den dritten Durchgang – nun mit dem Rücken zur Wand. Von Beginn an war spürbar, dass der Favorit das Spiel noch nicht aus der Hand geben wollte. Zwar blieb der Satz zunächst ausgeglichen, doch beim Stand von 5:6 gelang Schwerin erstmals in dieser Partie eine Führung, die sichtbar Selbstvertrauen freisetzte. Eine starke Aufschlagserie von Jet Kok stellte anschließend die Weichen: Mit viel Druck im Service baute der SSC den Vorsprung auf 6:13 aus. Borken ließ sich jedoch nicht abschütteln. Zuspielerin Konjer übernahm ebenfalls Verantwortung am Aufschlag und verkürzte den Rückstand auf 10:13. In der Folge entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften mit großem Einsatz in der Abwehr agierten. Richtung Satzende konnte sich Schwerin, auch begünstigt durch einige Fehler der Gastgeberinnen, erneut absetzen und zog auf 15:19 davon. Borken kämpfte sich noch einmal auf 18:19 heran, doch diesmal blieb der SSC ruhig, erhöhte das Tempo und überzeugte mit variablen Angriffsaktionen sowie viel Energie und Kampfgeist. Am Ende belohnte sich Schwerin für die Leistungssteigerung und entschied den dritten Satz mit 20:25 für sich. Der vierte Durchgang begann ausgeglichen, bis zum 6:6 zeigten beide Teams ein offenes Duell. Dann übernahm Schwerin die Initiative: Vedrana Jaksetic verteilte variabel die Pässe über Pipe mit Jet Kok sowie den Einbeiner über Kopf, wodurch sich der SSC auf 6:9 absetzte. Eine starke Aufschlagserie von Jaksetic erhöhte die Führung weiter auf 8:14, ehe Borken kurzzeitig den Sideout gelangen ließ. Doch Schwerin behielt die Kontrolle: Präzise Angriffe über die Mitte von Gerritsen und außen durch Hölzig ermöglichten es dem Favoriten, den Vorsprung kontinuierlich auszubauen und bis zum Satzende auf 12:19 zu erhöhen. Borken gab sich jedoch nicht geschlagen und kämpfte in der Abwehr sowie mit variablen Angriffslösungen zurück, kam noch einmal auf 19:24 heran. Letztlich war es Kapitänin Anne Hölzig, die den Satzball verwandelte und damit für den 2:2-Ausgleich in Sätzen sorgte. Im entscheidenden fünften Satz erwischte Schwerin den besseren Start und ging mit 1:3 in Führung. Ein Ass von Mia Kirchhoff zum 2:5 zwang die Gastgeberinnen früh zur ersten Auszeit. Borken kämpfte sich zurück und verkürzte auf 6:7 – unter anderem durch eine strittige Netzaktion. Beim Stand von 6:8 wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt, doch Schwerin ließ sich die knappe Führung nicht mehr nehmen und kontrollierte fortan das Spiel. Mit 9:15 sicherten sich die Gäste aus Schwerin den fünften Satz, nahmen zwei wichtige Punkte für die Tabelle mit aber auch gleichzeitig noch ein paar Hausaufgaben für die kommenden Spiele. Starting Six Skurius Volleys Borken: Luther – Kastrup – Mohr – Kretschmer – Konjer – Coenders – Hansen Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Frommann – Kok – Jaksetic – Vos – Artyshuk – Gerritsen – van Clewe

SSC gastiert in englischer Woche in Borken

Erstmals in der Vereinsgeschichte gastiert der SSC Palmberg Schwerin am kommenden Wochenende in der Volleyball-Bundesliga in Borken. Der Aufsteiger aus dem Münsterland erlebt in seiner Premieren-Saison erwartungsgemäß eine steile Lernkurve und musste bislang einiges an Lehrgeld bezahlen. Nach zwölf absolvierten Spielen steht lediglich ein Sieg zu Buche – im Heimspiel gegen Mitaufsteiger Flacht konnte das Team aus Borken bislang die einzigen Punkte einfahren. Die Mannschaft von Trainerin Danuta Brinkmann setzt dabei überwiegend auf Spielerinnen ohne Erstliga-Erfahrung. Lediglich Diagonalangreiferin Liza Kastrup, die bereits in Münster und Wiesbaden Bundesliga-Luft schnupperte, sowie Außenangreiferin Pia Mohr (zuletzt Erfurt) bringen Erfahrung aus dem deutschen Oberhaus mit. Dennoch verkauft sich der Aufsteiger vor allem in eigener Halle immer wieder teuer und zeigt phasenweise mutige und unbekümmerte Auftritte. Nach dem überzeugenden Heimauftritt gegen Aachen wird SSC-Coach Felix Koslowski aufgrund der englischen Woche vermutlich erneut rotieren müssen. Die Schwerinerinnen reisen am Freitagmittag – eingebettet zwischen dem Heimspiel gegen Aachen und dem Champions-League-Duell in Paris – ins Münsterland, um am Samstagabend in Borken anzutreten. Trotz der Belastung ist die Marschroute klar: Mit einem konzentrierten und seriösen Auftritt sollen drei Punkte eingefahren werden. Gerade das Auswärtsspiel in Hamburg hat jedoch gezeigt, dass vermeintliche Underdogs vor heimischer Kulisse gefährlich sein können, wenn man ihnen Räume und Selbstvertrauen lässt. Borken mag aktuell das Tabellenschlusslicht sein, doch unterschätzen darf man den Aufsteiger keinesfalls. Für den SSC Palmberg Schwerin gilt es daher, von Beginn an fokussiert zu agieren und die eigene Qualität konsequent auf das Feld zu bringen, um die Pflichtaufgabe erfolgreich zu lösen. Spielbeginn ist am Samstagabend um 19.30 Uhr und die Partie wird live bei Dyn zu sehen sein.

Schwerin schlägt Ladies in Black aus Aachen mit 3:0

Im direkten Verfolgerduell um wichtige Tabellenpunkte ließ der SSC Palmberg Schwerin den Ladies in Black Aachen keine Chance und machte mit dem 3:0-Heimsieg einen wichtigen Schritt in Richtung obere Tabellenregion. Die Gäste aus Aachen erwischten am Mittwochabend den deutlich besseren Start in die Partie und setzten sich früh ab. Ausgerechnet eine Aufschlagserie von Ex-Schwerinerin Lea Ambrosius brachte die Ladies in Black mit vier Punkten in Führung. Beim Stand von 2:7 sah sich SSC-Cheftrainer Felix Koslowski vor heimischem Publikum früh zur ersten Auszeit gezwungen. Diese zeigte Wirkung: Angeführt von druckvollen Angriffen von Anne Hölzig fand der SSC Palmberg Schwerin zunehmend besser ins Spiel. Auch die starke Abwehrarbeit von Florien Reesink war ein wichtiger Baustein der Aufholjagd, mit der sich die Gastgeberinnen bis zur Satzmitte Punkt für Punkt herankämpften. Beim Ausgleich zum 11:11 reagierte nun auch Aachens Trainerin Mareike Hindriksen mit einer Auszeit, da ihre Angreiferinnen gegen die kompakte Schweriner Defensive kaum noch Durchschlagskraft entwickelten. Am Netz übernahm nun vor allem Mia Kirchhoff Verantwortung und erzielte unter anderem die 18:16-Führung für den SSC. Aachen hielt dagegen und blieb vor allem über die Mittelblockerinnen sowie Angriffe über die Pipe gefährlich, sodass der Ausgleich erneut gelang. Doch erneut war es Kirchhoff, die mit wichtigen Punkten den SSC auf 21:19 in Front brachte. Aachen reagierte mit einer weiteren Auszeit und einem Doppelwechsel, doch Schwerin blieb stabil. Hannah Kohn zeigte sich am Aufschlag nervenstark, servierte zwei Asse in Serie und setzte mit einem weiteren Aufschlag zum 25:19 den Schlusspunkt unter einen nach schwierigem Beginn überzeugend gedrehten ersten Satz. Der zweite Durchgang begann ausgeglichen, beide Teams punkteten zunächst im Gleichschritt. Erst zur Satzmitte konnte sich der SSC Palmberg Schwerin erstmals deutlicher absetzen: Eine Vier-Punkte-Serie brachte die Gastgeberinnen auf 15:11 in Führung. Zu diesem Zeitpunkt war Schwerin sowohl im Angriffsdruck als auch in der eigenen Annahme klar überlegen und zwang den Aachenerinnen zunehmend das eigene Spiel auf. Beim Stand von 18:12 reagierte Aachen  wie schon im Durchgang zuvor mit einem Doppelwechsel und brachte Zuspielerin Zander sowie die ehemalige Schweriner Nachwuchsspielerin Freiynfeldova aufs Feld. Zwar gelang den Gästen der anschließende Sideout, doch die Dominanz blieb klar auf Schweriner Seite. Vor 1.627 Zuschauern nutzte Felix Koslowski beim Stand von 21:15 die Führung, um auch Iris Vos und Jet Kok für Anne Hölzig und Leana Grozer einzuwechseln und die Spielzeit aufzuteilen. Beide fügten sich sofort gut ein, ehe Suus Gerritsen mit einem Ass den 24:16-Satzball markierte. Nach guter Annahme setzte Hannah Kohn Marije ten Brinke mit einem schnellen Zuspiel über die Mitte in Szene, die den zweiten Durchgang mit 25:17 souverän abschloss. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich erneut ein ausgeglichener Beginn, in dem Aachens Mico, die in diesem Satz von Beginn an auf dem Feld stand, dem Spiel ihren Stempel aufdrückte. Mit drei Blocks in Folge nahm sie dem Schweriner Angriff kurzzeitig den Wind aus den Segeln und brachte die Gäste mit 6:4 in Führung. Der SSC Palmberg Schwerin ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und antwortete mit mutigen Aufschlägen sowie konsequenten Angriffen von Grozer. Die Gastgeberinnen drehten den Spielstand und setzten sich auf 10:7 ab. Aachen reagierte mit einem Wechsel auf der Mittelblockposition und brachte Fallah für Struka. Der Wechsel zeigte Wirkung, die Gäste glichen zum 11:11 aus. Felix Koslowski stellte daraufhin um und brachte Jet Kok ins Spiel, da sich Aachen zunehmend gut auf Leana Grozer in Block und Feldabwehr eingestellt hatte. Schwerin fand nun verstärkt über die Mitte Lösungen: Marije ten Brinke und Suus Gerritsen sorgten mit erfolgreichen Aktionen für die erneute 16:13-Führung. Doch Aachen blieb dran und kam vor allem über Außenangreiferin Mavrommatis sowie Angriffe über die Pipe zum 16:16-Ausgleich. Beim Stand von 17:16 zog Schwerin den taktischen Doppelwechsel, brachte Jaksetic und Artyshuk und erhöhte damit den Druck am Netz. Gemeinsam mit ten Brinke punktete das Trio im Block und verschaffte dem SSC einen komfortablen Vorsprung. Mit vier Punkten Vorsprung ging Schwerin in die Crunchtime des dritten Satzes, in der auch Luisa van Clewe noch einen Kurzeinsatz erhielt. Am Ende machte der SSC Palmberg Schwerin mit 25:21 den Sack zu und entschied auch den dritten Durchgang souverän für sich. Starting Six Ladies in Black Aachen: Glaab – Ilieva – Struka – Jebens – Mavrommatis – Ambrosius – Jost Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Reesink – Kohn – Hölzig – Grozer – Kirchhoff – Gerritsen – ten Brinke

SSC empfängt Ladies in Black in der PALMBERG ARENA

Zum Jahres-Heimspielauftakt in der Bundesliga empfängt der SSC Palmberg Schwerin am kommenden Mittwoch die Ladies in Black aus Aachen. Die Gäste aus der Kaiserstadt reisen dabei als eine der positiven Überraschungen der laufenden Saison an und stellen unser Team vor eine echte Bewährungsprobe. Ein Blick auf die Tabelle unterstreicht die Brisanz der Partie: Mit 26 Punkten rangiert der SSC Palmberg aktuell auf Platz drei, dicht gefolgt vom Dresdner SC (25 Punkte). An der Spitze stehen Stuttgart (36 Punkte) und Suhl (31 Punkte). Die Ladies in Black haben sich mit sieben Siegen und 21 Punkten auf Rang fünf festgesetzt und sind dem Spitzenfeld damit näher als je zuvor. Jeder Punkt zählt im engen Rennen um die oberen Tabellenplätze. Das Team von Trainerin Mareike Hindriksen hat nach einigen enttäuschenden Jahren eindrucksvoll zurückgefunden. Besonders herausragend im neu zusammengestellten Kader ist Diagonalangreiferin Celine Jebens, die aus Wiesbaden nach Aachen wechselte und sich aktuell als zweitbeste Angreiferin der Liga präsentiert. Mit National-Zuspielerin Glaab konnte Aachen zudem endlich Stabilität im Zuspiel gewinnen. Für zusätzliche Gefahr sorgt die erfahrene Bulgarin Ilieva mit ihrem variablen und technisch starken Angriffsspiel. Ein Wiedersehen gibt es außerdem mit Lea Ambrosius, die sich in dieser Saison einen Stammplatz im Mittelblock erkämpft hat. In der Hinrunde konnte der SSC Palmberg nach einem intensiven und engen Spiel dank starker Blockarbeit einen 3:1-Erfolg feiern. Drei Punkte sind auch diesmal enorm wichtig, um den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten und den Druck auf die Konkurrenz aufrechtzuerhalten. Spielbeginn ist am Mittwochabend um 18.00 Uhr, noch gibt es Tickets für die Partie! Lasst uns gemeinsam für eine gelbe Halle sorgen und dem Team den entscheidenden Heimvorteil verschaffen. Kommt in Gelb, macht Lärm und unterstützt den SSC Palmberg lautstark – zusammen Richtung Heimsieg! Wer die Partie nicht live in der Halle verfolgen kann, schaut am besten bei Dyn rein.

Schwerin siegt 3:1 gegen Aufsteiger Hamburg

Vor stimmungsvoller Kulisse in der CU Arena lieferten die ETV Hamburger Volksbank Volleys dem favorisierten SSC Palmberg Schwerin im TV-Spiel der Woche einen intensiven und phasenweise offenen Schlagabtausch. Während die Aufsteigerinnen mutig auftraten und sich mit einem starken dritten Satz belohnten, setzte sich Schwerin dank variabler Aufstellung, druckvoller Aufschläge und konsequenter Blockarbeit letztlich mit 3:1 durch. Besonders Jet Kok prägte die Partie und führte den SSC zum Auswärtssieg. In stimmungsvoller Atmosphäre in der CU Arena erwischten die ETV Hamburger Volksbank Volleys vor 1.500 Zuschauern den besseren Start. Die Gastgeberinnen agierten von Beginn an mutig und aggressiv und profitierten dabei auch von einigen Ungenauigkeiten auf Schweriner Seite, sodass die ersten Punkte an die Aufsteigerinnen aus Hamburg gingen. Der SSC Palmberg Schwerin, der nach dem Champions-League-Auftritt gegen Plovdiv auf allen Positionen rotierte, benötigte zunächst etwas Zeit, um in die Partie zu finden. Bis zur 7:4-Führung für Hamburg bestimmten die Gastgeberinnen das Geschehen, ehe Schwerins Zuspielerin Jet Kok mit einer starken Aufschlagserie das Spiel kippte und den Ausgleich zum 7:7 herstellte. Zwar reagierte Hamburg mit einer Auszeit, doch ein direkt folgendes Ass von Kok brachte dem SSC erstmals die Führung. In der Folge stabilisierten sich die Gäste vor allem im Block und im eigenen Angriff, wo Vos und van Clewe immer wieder Akzente setzten. Dennoch blieb Hamburg dran, nutzte die Blockhände der Schwerinerinnen geschickt und ließ die Favoritinnen nicht entscheidend davonziehen. Erst zu Beginn der Crunchtime sorgte erneut eine druckvolle Aufschlagserie von Jet Kok für die Vorentscheidung. Hamburgs Annahme geriet ins Wanken, Schwerin setzte sich auf 15:21 ab und ließ sich den Satzgewinn nicht mehr nehmen. Mit 16:25 entschied der SSC Palmberg Schwerin den ersten Durchgang souverän für sich. Der zweite Satz begann ausgeglichen und war zunächst von längeren, intensiven Rallys geprägt. Anders als im ersten Durchgang entwickelte sich früh ein offener Schlagabtausch, ehe die Hamburgerinnen den Aufschlagdruck erhöhten und sich erstmals auf 7:4 absetzen konnten. Der SSC Palmberg Schwerin ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken, glich beim 8:8 aus und überraschte die Gastgeberinnen in der Folge immer wieder mit erfolgreich gespielten zweiten Bällen. Während bei den Gästen vor allem die Außenangreiferinnen Jet Kok und Anne Vos für die Punkte sorgten, war es auf Hamburger Seite Svea Fröbel, die bis dahin die meisten Zähler für ihr Team verbuchte. Zur Satzmitte gelang es Schwerin, sich auf 11:15 abzusetzen, doch ETV konterte noch einmal: Mit druckvollen Aufschlägen brachte Lina Köster die Aufsteigerinnen auf 14:15 heran. Schwerin reagierte mit dem Doppelwechsel und brachte Kohn und Kirchhoff ins Spiel. Auch Hamburg wechselte zur Satzmitte im Zuspiel und ließ mit Kathleen Weiß eine ehemalige Schwerinerin auflaufen. Ungeachtet dessen schalteten die Gäste anschließend erneut einen Gang höher. Über Gerritsen im ersten Tempo sowie Vos über die schnellen Bälle auf Außen baute der SSC den Vorsprung auf 17:22 aus. Hamburg zeigte Moral und verkürzte noch einmal auf 21:24, bevor Felix Koslowski sein Team in einer Auszeit au den letzten Ball der Partie vorbereitete. Den Schlusspunkt setzte Jet Kok, die den Satzball zum 21:25 verwandelte und dem SSC Palmberg Schwerin nach knapp einer Stunde Spielzeit auch den zweiten Durchgang sicherte. Aus einem ausgeglichenen 2:2 zu Beginn des dritten Durchgangs erspielten sich die ETV Hamburger Volksbank Volleys eine 5:2-Führung. Der SSC Palmberg Schwerin tat sich in dieser Phase schwer, den eigenen Angriff konstant durchzubringen, und leistete sich zudem Fehler im Aufschlag sowie in der Annahme. Hamburg nutzte diese Schwächephase konsequent, wurde von der lautstarken Unterstützung in der CU Arena getragen und setzte sich weiter ab. Beim Stand von 11:6 reagierte Schwerins Cheftrainer Felix Koslowski mit einer Auszeit und justierte die Annahmepositionen seiner Mannschaft neu. Dennoch fanden die Gäste nur schwer in ihren Rhythmus. Zum Leidwesen der mitgereisten Schweriner Fans scheiterte Anna Artyshuk mehrfach am gut organisierten Hamburger Block, sodass Koslowski beim Stand von 16:12 erneut auf den Doppelwechsel zurückgriff. Die Gastgeberinnen ließen sich davon jedoch nicht beirren, hielten ihre Vier-Punkte-Führung auch über die Satzmitte hinaus und entschieden mit dem Punkt zum 18:13 zudem den bis dahin längsten Ballwechsel des Abends für sich. Schwerin reagierte nochmals mit einer Auszeit und brachte Kapitänin Anna Hölzig für Iris Vos, um in dieser intensiven Phase der englischen Wochen einen vierten Satz zu vermeiden. Doch Hamburg präsentierte sich nun vor allem am Netz äußerst präsent. Mit starken Blocks stoppten die Volleys sowohl Hölzig als auch Gerritsen in der entscheidenden Phase und erspielten sich fünf Satzbälle. Ein Block an der Antenne besiegelte schließlich den Satzgewinn – mit 25:20 entschieden die ETV Hamburger Volksbank Volleys den dritten Durchgang für sich. Nach dem Satzverlust entschied sich der SSC Palmberg Schwerin, mit Anne Hölzig, Hannah Kohn und Mia Kirchhoff weiterzuspielen, und ging damit in veränderter Formation in den vierten Satz des TV-Spiels der Woche. Vor allem die Aufschläge von Hannah Kohn setzten früh Akzente und sorgten für die erste 1:3-Führung der Gäste. Auch Kapitänin Anne Hölzig unterstrich ihre Präsenz direkt im Anschluss mit einem Ass zum 2:6. Das neu formierte Schweriner Team agierte nun deutlich stabiler, behielt dank konsequenter Angriffe von Jet Kok und Hölzig sowie viel Geduld im Spielaufbau die Kontrolle über den Satz. Zwar gelangen den Hamburgerinnen mit der Erfahrung von Kathleen Weiß im Zuspiel immer wieder sehenswerte Aktionen, doch Schwerin behauptete konsequent den Vorsprung. Mit hoher Aggressivität im Block ließen die Gäste keine Hoffnung mehr aufkommen und setzten sich deutlich auf 11:20 ab. In der Schlussphase drückte schließlich Mia Kirchhoff dem Durchgang mit einer starken Aufschlagserie ihren Stempel auf, während Hamburg im eigenen Angriff kaum noch Lösungen fand. Jet Kok verwandelte den Matchball zum 11:25 und setzte damit den Schlusspunkt unter eine intensive Partie. Als wertvollste Spielerin des Abends wurde Finnja Frommann mit der goldenen MVP-Medaille ausgezeichnet. Die Aufsteigerinnen aus Hamburg lieferten dem SSC Palmberg Schwerin über weite Strecken einen sehenswerten Kampf, während die stimmungsvolle CU Arena für starke TV-Bilder und eine besondere Atmosphäre sorgte – auch für die zahlreich mitgereisten Fans. Starting Six ETV Hamburger Volksbank Volleys: Konjer – Frobel – Thaden – Köster – Krams – Dittmann – Stiritz Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Frommann – Jaksetic – Vos – Kok – Artyshuk – van

Schwerin reist zum TV-Spiel der Woche nach Hamburg

Das Bundesliga-Jahr 2026 beginnt für den SSC Palmberg Schwerin mit einem besonderen Auswärtsspiel: Am Samstag gastiert der amtierende deutsche Meister in der Hamburger CU Arena beim Aufsteiger ETV Volksbank Voleys Hamburg. Für den SSC ist es die erste Partie in der Hansestadt seit rund zehn Jahren – damals endete das Kapitel Hamburg mit dem Rückzug des Hauptsponsors Aurubis. Nun ist Hamburg mit dem Eimsbüttler TV zurück auf der großen Volleyball-Bühne und empfängt Schwerin zu einem historisch aufgeladenen Duell. Sportlich reist der SSC mit Rückenwind an. Erst am Donnerstag feierte das Team von Felix Koslowski einen souveränen 3:0-Erfolg in der Champions League gegen Plovdiv und unterstrich damit seine internationale Form. In einem spielintensiven Januar wird es dennoch wichtig sein, die Belastung klug zu steuern – auch Akteurinnen aus der zweiten Reihe könnten ihre Chance bekommen. Am klaren Ziel ändert das nichts: In der Bundesliga zählen für den SSC nur drei Punkte. Der Aufsteiger aus Hamburg hat in den ersten Wochen gezeigt, dass er zum Teil bereits in der Liga angekommen ist. Ein Sieg in Borken steht ebenso zu Buche wie eine Heimniederlage gegen Flacht, dennoch machten Satzgewinne gegen Dresden und Aachen deutlich, dass auch personell stärker besetzte Teams höchste Konzentration benötigen. Für den SSC dürfte es zudem ein spezielles Wiedersehen geben: Die ehemalige Schweriner Zuspielerin Kathleen Weiß unterstützt aktuell den ETV und wird gegen ihr früheres Team besonders motiviert sein. Für die ETV Hamburger Volksbank Volleys ist das Wochenende ein Meilenstein: Erstmals in der über 130-jährigen Vereinsgeschichte wird ein komplettes Spiel im frei empfangbaren Fernsehen übertragen. Die Kulisse verspricht ebenfalls Großes – bereits über 1.200 Tickets wurden für die bis zu 2.300 Zuschauer fassende CU Arena verkauft, ein neuer Vereinsrekord. Personell müssen die Gastgeberinnen allerdings Abstriche machen. Neben der langzeitverletzten Zuspielerin Luise Klein fehlt auch die Amerikanerin Hannah Ammerman, die sich am vergangenen Sonntag gegen Allianz MTV Stuttgart an der Schulter verletzte. Anpfiff der Begegnung zwischen dem ETV Hamburg und dem SSC Palmberg Schwerin ist am Samstag um 17:15 Uhr und die Partie wird live bei Sport1 im Free TV und bei Dyn im Stream übertragen.

SSC siegt souverän zuhause gegen Plovdiv

Der SSC Palmberg Schwerin feierte in der CEV Champions League einen souveränen Heimsieg gegen den bulgarischen Rekordmeister Maritza Plovdiv. Vor stimmungsvoller Kulisse in der Palmberg Arena zeigte der deutsche Meister starke Aufschlag- und Blockleistungen, drehte besonders im dritten Satz einen frühen Rückstand und sicherte sich mit 3:0 die nächsten wichtigen Punkte in der Königsklasse. Leana Grozer glänzte dabei als wertvollste Spielerin des Abends. In erneut stimmungsvoller Kulisse begann das Match gegen den bulgarischen Rekordmeister Maritza Plovdiv zunächst ausgeglichen. Beide Teams wirkten zu Beginn noch etwas nervös: Plovdiv leistete sich einige Aufschlagfehler, während beim SSC Palmberg Schwerin kleinere Abstimmungsprobleme zu erkennen waren. Dank eines starken Blocks von Britte Stuut ging Schwerin mit 6:4 in Führung. Ein Ass von Kapitänin Anne Hölzig erhöhte wenig später, ehe Plovdiv beim Stand von 8:4 die erste Auszeit des Abends nahm. Doch Hölzig blieb anschließend weiter am Aufschlag und setzte die Annahme der Bulgarinnen massiv unter Druck. Erst beim 12:4 gelang Plovdiv wieder ein Sideout. Die frühe Führung galt es nun für Schwerin zu verteidigen. Der SSC präsentierte sich aggressiv am Netz, überzeugte mit einem starken Blockspiel und profitierte von einer treffsicheren Leana Grozer, die aus nahezu allen Positionen punktete. Auch Mia Kirchhoff steuerte wichtige Zähler bei. Auf Seiten der Gäste lief das Spiel zunehmend über Diagonalangreiferin Dudova. Nachdem Plovdiv selbst vermehrt im Block erfolgreich war und die Schweriner Angriffe nicht mehr sofort zum Punkt führten, schrumpfte der Vorsprung auf drei Zähler. Trotz der Aufholjagd der Bulgarinnen auf 19:16 behielt Schwerin die Ruhe. Erneut war es Grozer, die aufmerksam am Netz agierte und mit wichtigen Punkten auf 22:16 stellte. Plovdiv gab sich jedoch noch nicht geschlagen und verkürzte durch Schweriner Eigenfehler auf 23:20. Am Ende ließ der SSC Palmberg Schwerin nichts mehr anbrennen und sicherte sich mit 25:20 verdient den ersten Durchgang. Der zweite Durchgang begann mit starken Block- und Angriffsaktionen über die Mitte der Gäste aus Plovdiv, die sich früh einen Drei-Punkte-Vorsprung erspielten. Leana Grozer, im ersten Satz noch äußerst treffsicher, hatte zunächst mit dem gut stehenden bulgarischen Block zu kämpfen, fand jedoch schnell wieder zu ihrem Spiel und verkürzte auf 8:10. Den Ausgleich erkämpfte sich der SSC Palmberg Schwerin nach einer langen, intensiven Rallye durch einen Block von Marije ten Brinke. Mit viel Druck im Aufschlag – insbesondere durch Grozer und Mia Kirchhoff – setzte Schwerin die Gäste nun zunehmend unter Druck und drehte den Satz zum 15:13. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem der SSC zwar häufig mit den Händen am Block war, die Bälle in der Abwehr jedoch nicht immer entschärfen konnte.Beim Stand von 21:21 ging es in die Crunchtime des zweiten Durchgangs. Erneut übernahm Marije ten Brinke Verantwortung und sorgte mit zwei starken Aufschlägen für die 23:21-Führung. Plovdiv reagierte mit einer Auszeit, doch diese zeigte keine Wirkung: Die Niederländerin legte ein weiteres Ass nach und bescherte Schwerin den Satzball. Mit 25:21 entschied der SSC Palmberg Schwerin auch den zweiten Durchgang für sich – getragen von der lautstarken Unterstützung der Palmberg Arena. Der dritte Durchgang begann mit einer starken Serie der Gäste aus Plovdiv, die schnell mit 0:4 in Führung gingen. Beim SSC Palmberg Schwerin kam nun Mittelblockerin Suus Gerritsen für Marije ten Brinke ins Spiel. An ihr lag es jedoch nicht, dass die Bulgarinnen ihren Vorsprung zunächst auf 2:7 ausbauen konnten. Doch bereits im zweiten Satz hatte Schwerin seine Aufholqualitäten unter Beweis gestellt. Beim Stand von 3:7 ging Leana Grozer an die Grundlinie und sorgte mit einer spektakulären Aufschlagserie unter dem erstaunten Raunen der Zuschauer für den 5:7-Anschluss. In der Folge punktete Mia Kirchhoff erfolgreich über die Diagonalposition, während Britte Stuut bei guter Annahme mit einem Einbeiner über Kopf erfolgreich war. Zuspielerin Hannah Kohn verteilte die Bälle gewohnt variabel, sodass sich der SSC Punkt für Punkt auf 9:10 heranrobben konnte. Schwerin zog wenig später vorbei, worauf Plovdivs Trainer Ersimsek sichtlich verärgert über den verspielten Vorsprung zur Auszeit griff. Doch der SSC blieb am Drücker: Ein weiterer Angriff von Grozer stellte auf 17:13, was die zweite Auszeit der Gäste zur Folge hatte. Die 18-Jährige ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und legte am Aufschlag zwei weitere Asse nach. Beim Stand von 19:13 hatte Schwerin den Satz endgültig gedreht und befand sich auf der Zielgeraden zum zweiten Heimsieg in dieser Champions-League-Saison. Mia Kirchhoff und Anne Hölzig gehörten schließlich die letzten Aktionen am Netz, ehe erstere selbst zum Aufschlag ging und Plovdiv erneut vor große Probleme stellte. Dem hohen Aufschlagdruck waren die Bulgarinnen in der Annahme nicht gewachsen und kamen kaum noch in den Spielaufbau. Der SSC Palmberg Schwerin brachte auch den dritten Durchgang souverän mit 25:13 ins Ziel. Leana Grozer krönte ihre starke Leistung mit dem MVP-Pokal des Abends. Starting Six Maritza Plovdiv: Agbortabi – Todorova – Koeva – Angelova – Dudova – Slavcheva – Büdenbender Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Reesink – Kohn – Grozer – Hölzig – Kirchhoff – ten Brinke – Stuut