Souveräner Heimsieg: Schwerin lässt Flacht keine Chance

Der SSC Palmberg Schwerin hat das Bundesliga-Duell gegen die Binder Blaubären TSV Flacht souverän in drei Sätzen für sich entschieden. Von Beginn an dominierten die Gastgeberinnen mit druckvollen Aufschlägen, stabiler Annahme und hoher Angriffseffizienz. Flacht fand nur phasenweise ins Spiel, konnte den klaren Rückstand jedoch nie entscheidend verkürzen. Schwerin spielte konsequent durch, rotierte frühzeitig und sicherte sich mit einem 3:0-Erfolg verdient wichtige Punkte in der Tabelle. Im Bundesliga-Duell am Freitag bestimmten die Gastgeberinnen des SSC Palmberg Schwerin von Beginn an das Geschehen. Gegen die Aufsteigerinnen der Binder Blaubären Flacht erwischte das Schweriner Team einen Start nach Maß: Zwei Asse von Kohn und Hölzig sorgten früh für eine 6:2-Führung. Die Gäste aus Flacht, trainiert vom ehemaligen Schweriner Co-Trainer Manuel Hartmann und mit Ex-Schwerinerin Frauke Neuhaus in der Startformation, setzten zwar mit starken Blocks Akzente, offenbarten jedoch zunächst Schwächen in Annahme und Feldabwehr. Hartmann reagierte prompt und nahm beim Stand von 8:3 seine erste Auszeit. Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Britte Stuut agierte Schwerin variabel, rotierte folgerichtig in der Formation und überzeugte mit flexiblen Angriffslösungen. Ein Ass von Mia Kirchhoff zum 12:4 veranlasste Flacht zur zweiten Auszeit, um den Rückstand nicht weiter anwachsen zu lassen. Vor allem über die Außenposition – insbesondere durch Hanne Binkau – kamen die Gäste zu Punkten. Nach erfolgreichen Sideouts unterliefen ihnen jedoch zu häufig Aufschlagfehler, sodass eine Aufholjagd ausblieb. Mit dem fünften Schweriner Ass im ersten Satz baute Anne Hölzig den Vorsprung weiter aus. Auch ein Doppelwechsel auf Flachter Seite konnte den Lauf der Schwerinerinnen nicht stoppen. Souverän und ungefährdet sicherte sich Schwerin schließlich mit 25:12 den ersten Satz. Den größten Anteil am deutlichen Satzerfolg hatten Grozer, Hölzig und Kirchhoff. Zu Beginn des zweiten Durchgangs brachte Schwerin Luisa van Clewe für Marije ten Brinke – am Spielverlauf änderte sich jedoch wenig. Wie schon im ersten Satz erwischte der SSC Palmberg Schwerin einen Blitzstart und zog schnell auf 9:3 davon. Die Binder Blaubären Flacht sahen sich früh zur ersten Auszeit gezwungen, fanden jedoch weiterhin nicht in ihren Rhythmus. Schwerin überzeugte vor allem in der Annahme und mit hoher Angriffseffizienz. Dank aufmerksamer und stabiler Abwehrarbeit – unter anderem von Finnja Frommann – konnten zahlreiche Flachter Angriffe entschärft werden. Beim komfortablen Zwischenstand von 16:4 nutzte das Trainerteam die Gelegenheit, mit Blick auf die anstehenden Aufgaben in der CEV Champions League das Stammpersonal zu schonen. Jaksetic und Artyshuk kamen ebenso ins Spiel wie Außenangreiferin Iris Vos für Kapitänin Hölzig. Vor knapp 1.700 Zuschauern in der PALMBERG ARENA spielte Schwerin auch mit veränderter Formation konsequent und konzentriert weiter. Besonders im Aufschlag setzte das Team Akzente – Ass Nummer sieben durch Suus Gerritsen zum 22:8 unterstrich die Dominanz. Ein Aufschlagfehler von Frauke Neuhaus besiegelte schließlich den deutlichen 25:12-Satzgewinn. Auch der dritte Durchgang entwickelte sich zur Blaupause der ersten beiden Sätze. Mit druckvollen Aufschlägen und stabiler Annahme diktierte der SSC Palmberg Schwerin erneut das Geschehen und zwang den Binder Blaubären Flacht sein eigenes Spiel auf. Im Angriff setzten vor allem Grozer und Artyshuk Akzente, während Schwerin das Tempo konsequent hochhielt, um den Gegner gar nicht erst zur Entfaltung kommen zu lassen. Zur Satzmitte schlichen sich jedoch einige Unaufmerksamkeiten ein, sodass Flacht auf 13:9 verkürzen konnte. Eine Aufschlagserie von Anna Artyshuk brachte die Gastgeberinnen jedoch schnell wieder in den Rhythmus – Schwerin stellte auf 17:12. In der Schlussphase erhöhten die Gäste noch einmal den Druck, punkteten mit wirkungsvollen Aufschlägen und cleveren Angriffen über die Schweriner Blockhände zum 22:17. Leana Grozers 13. Punkt des Spiels sicherte nach 70 Minuten schließlich den ersten Matchball. Mit 25:19 entschied Schwerin auch den dritten Satz für sich und sammelte damit wichtige Punkte im Kampf um die oberen Tabellenplätze.Formularbeginn Formularende Starting Six Binder Blaubären Flacht: Schammer – Kögler – Neuhaus – Lobzhanidze – Binkau – Vogel – Büdenbender Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Frommann – Kohn – Hölzig – Grozer – Kirchhoff – Gerritsen – ten Brinke
Binder Blaubären TSV Flacht zu Gast in der Palmberg Arena

Nach dem souveränen 3:0-Auswärtssieg in Erfurt richtet sich der Fokus des SSC Palmberg Schwerin nun wieder voll auf die Bundesliga. Am kommenden Freitag empfängt das Team in der PALMBERG ARENA mit den Binder Blaubären TSV Flacht den dritten Neuling der laufenden Saison zum Heimspiel. Die Gäste aus Flacht, trainiert von unserem ehemaligen Co-Trainer Manuel Hartmann, finden nach anfänglichen Schwierigkeiten zunehmend besser in der 1. Bundesliga Fuß. Besonders der jüngste 3:1-Erfolg gegen den VC Wiesbaden sorgte ligaweit für Aufmerksamkeit und unterstrich die positive Entwicklung des Aufsteigers. Mit aktuell 6 Punkten rangieren die Blaubären auf dem zehnten Tabellenplatz und reisen mit wachsendem Selbstvertrauen nach Schwerin. Ein besonderes Wiedersehen gibt es zudem mit Frauke Neuhaus, die in dieser Saison als Hauptangreiferin auf der Diagonalposition Verantwortung übernimmt und von 2021 bis 2023 das Trikot des SSC Palmberg Schwerin trug. Für den SSC gilt es, den Schwung aus dem klaren Sieg in Erfurt mitzunehmen. Nach einigen krankheitsbedingten Ausfällen in den vergangenen Wochen soll nun vor heimischem Publikum wieder eine stabile und konzentrierte Leistung gezeigt werden, um die nächsten wichtigen Punkte in der Bundesliga einzufahren. Gerade mit Blick auf das anspruchsvolle Restprogramm ist es entscheidend, gegen Aufsteiger keine Zähler liegen zu lassen. Gleichzeitig wirft bereits das nächste europäische Highlight seine Schatten voraus: Am 17.02. steht in der CEV Champions League das Playoff-Heimspiel gegen Ankara Zeren Spor Kulübü an – ein weiterer Höhepunkt in einer intensiven Phase der Saison. Umso wichtiger ist es, jetzt national die Basis zu legen und mit Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben zu gehen. Spielbeginn ist am Freitagabend um 18.00 Uhr und die Partie wird bei Dyn übertragen.
Souveräner Auswärtssieg: SSC Palmberg Schwerin lässt Erfurt keine Chance

Trotz dezimierten Kaders zeigte der SSC Palmberg Schwerin eine konzentrierte und dominante Leistung und setzte sich auswärts in drei Sätzen gegen Schwarz Weiß Erfurt durch. Mit druckvollen Aufschlägen, stabilem Blockspiel und hoher Effizienz in den entscheidenden Phasen kontrollierten die Schwerinerinnen das Geschehen über weite Strecken und sicherten sich verdient mit einem 3:0 drei wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenspitze. Der ersatzgeschwächte Tross des SSC Palmberg Schwerin gastierte am Samstagabend in der thüringischen Landeshauptstadt zum Bundesligaduell. Gleich drei Spielerinnen fehlten dem amtierenden Deutschen Meister im Aufgebot und mussten dem intensiven Programm der vergangenen Wochen Tribut zollen. Dennoch fand Schwerin gut in die Partie und setzte Erfurt von Beginn an unter Druck. Vor allem Jet Kok überzeugte im Angriff, dazu sorgten druckvolle Aufschläge für frühzeitige Probleme in der Annahme der Gastgeberinnen. Erfurt kam kaum ins eigene Spiel, sodass Cheftrainer Pablo Sánchez bereits zu Beginn des Satzes gleich zweimal zur Auszeit greifen musste. Auch danach ließ Schwerin nicht nach, agierte hochkonzentriert und kontrollierte das Geschehen nach Belieben – aus 2:6 wurde ein 4:13 Zwischenstand. Mit einem aggressiven Blockspiel baute der SSC den Vorsprung weiter aus und zog souverän auf 5:19 davon. Ein Wechsel im Erfurter Zuspiel brachte keine Wende mehr – der Rückstand war bereits zu groß. Einige Schweriner Angriffsfehler ermöglichten den Gastgeberinnen zwar gegen Satzende noch etwas Ergebniskosmetik, doch über ein klares 12:25 kam Erfurt nicht hinaus. Auch im zweiten Durchgang riss der SSC früh das Spielgeschehen an sich und ging mit 1:4 in Führung. Doch ein starkes Erfurter Abwehrspiel sowie einige Schweriner Angriffsfehler brachten die Gastgeberinnen zurück in den Satz. Mit dem ersten eigenen Führungstreffer zum 5:4 und einem erfolgreichen Block zum 6:4 übernahm Erfurt kurzzeitig die Kontrolle. In der Folge punkteten beide Teams im Gleichschritt. Auf Erfurter Seite setzte vor allem Alianza Darley Akzente, während bei Schwerin erneut Jet Kok mit variablen Angriffslösungen überzeugte. Folgerichtig ging es beim Stand von 19:19 in die Crunchtime. In dieser Phase zeigte sich, dass die Schweriner Tipp-Varianten an Wirkung verloren hatten, während Erfurt den Druck im eigenen Angriff noch einmal erhöhte. Beim Stand von 21:19 reagierte Schwerins Cheftrainer Felix Koslowski mit einer Auszeit, da der Angriff an Durchschlagskraft eingebüßt hatte. Anne Hölzig antwortete darauf eindrucksvoll mit einem Angriffspunkt und einem Ass und stellte den Ausgleich her. Schwerin erhöhte nun genau im richtigen Moment das Tempo und vor allem den Druck im Blockspiel, während Erfurt zunehmend mit Schiedsrichterentscheidungen haderte. So sicherten sich die Gäste mit 21:25 auch den zweiten Satz. Der dritte Durchgang begann mit einer roten Karte gegen Erfurts Trainer Pablo Sánchez, die sich bereits im zweiten Satz angedeutet hatte. Der erste Punkt ging damit kampflos an die Schwerinerinnen – und es sollten noch viele weitere folgen. Schwerin erwischte einen starken Start und setzte sich früh mit 1:5 ab. Der Block entschärfte immer wieder den Erfurter Angriff, zudem zeigten die mutigen Aufschläge von Marije ten Brinke und Jet Kok früh ihre Wirkung. Mit einem Vorsprung von neun Punkten wechselte Schwerin auf der Mittelblockposition und brachte die Niederländerin Suus Gerritsen für ihre Landsfrau Britte Stuut. Gerritsen fügte sich nahtlos ein und punktete direkt zum 6:14. Auch Erfurt reagierte mit Wechseln im Zuspiel und auf der Diagonalposition, lief jedoch – wie bereits im ersten Satz – einem deutlichen Rückstand hinterher. Beim Stand von 9:19 erhielt Leana Grozer Einsatzzeit, während Kapitänin Anne Hölzig eine verdiente Pause bekam. Die junge Deutsche setzte umgehend ein Ausrufezeichen und verwandelte mit einem Ass den ersten Matchball zum 12:24. Zwar bäumte sich Erfurt noch einmal auf und verkürzte auf 17:24, doch ein anschließender Aufschlagfehler besiegelte den Satzgewinn und sicherte Schwerin drei wichtige Punkte für die Tabelle. Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Frommann – Kohn – Hölzig – Kok – Kirchhoff – ten Brinke – Stuut Starting Six Erfurt: Respaut – Darley – Linke – Kovacic – Szücs – Sandbothe – Stauß
Kurze Regeneration bis zur nächsten Aufgabe

Nur rund 20 Stunden nach der Rückkehr vom Champions-League-Auswärtsspiel im polnischen Rzeszów steht für den SSC Palmberg Schwerin bereits die nächste Reise an. In der Volleyball Bundesliga gastiert das Team von Trainer Felix Koslowski im vorletzten Auswärtsspiel der Hauptrunde in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Der Terminstress bleibt damit hoch für den SSC, der zuletzt national ein Ausrufezeichen setzte: Der überzeugende 3:1-Heimsieg gegen den Dresdner SC unterstrich einmal mehr die Ambitionen im Kampf um die Spitzenplätze. International folgte anschließend eine Niederlage in Rzeszów, aus der es nun schnell die richtigen Lehren zu ziehen gilt, um den Fokus wieder voll auf die Bundesliga zu richten. Die Gastgeberinnen aus Erfurt kämpfen ihrerseits um wichtige Punkte im Tabellenmittelfeld. Das Team von Pablo Sánchez liefert sich einen engen Schlagabtausch mit dem VC Wiesbaden um Rang sieben und kann dabei auf ein vermeintlich leichteres Restprogramm hoffen. Schlüsselspielerinnen sind Diagonalangreiferin Kovacic aus Kroatien sowie die US-Amerikanerin Darley auf der Außenposition. Der überraschend klare 3:0-Erfolg gegen Wiesbaden zeigte zuletzt das vorhandene Potenzial der Thüringerinnen. Für den SSC Palmberg Schwerin gilt es daher, von Beginn an wach und konsequent aufzutreten. Die phasenweise enttäuschenden Auftritte in Hamburg und Borken dienen als mahnende Beispiele: Weitere Punktverluste gegen vermeintliche Underdogs könnten im engen Rennen um den angestrebten zweiten Tabellenplatz teuer werden. Trotz müder Beine ist Konzentration gefragt – und die klare Zielsetzung, auch in Erfurt drei wichtige Punkte mitzunehmen. Spielbeginn ist am Samstagabend um 18.30 Uhr und die Partie wird bei Dyn übertragen.
SSC Palmberg Schwerin fordert Rzeszów – unterliegt aber 0:3

Der SSC Palmberg Schwerin stand im ersten Satz des entscheidenden CEV Champions League Duells am Mittwochabend überraschend dicht vor einem Satzgewinn und verlangte dem Favoriten Developres Rzeszów in Polen deutlich mehr ab, als im Vorfeld zu erwarten gewesen war. Trotz einer über weite Strecken starken Leistung ließ Schwerin den Durchgang in der Schlussphase aus der Hand – ein Wendepunkt, von dem sich die Gäste nicht mehr erholten. Am Ende setzte sich das erfahrene Topteam aus Rzeszów souverän mit 3:0 durch. Schwerin beendet die Gruppenphase als Tabellenzweiter der Gruppe E und muss nun den Umweg über die Play-off-Runde auf dem Weg ins Viertelfinale der CEV Champions League nehmen. Im Kampf um den ersten Tabellenplatz der Gruppe E der CEV Champions League traf der SSC Palmberg Schwerin auswärts in Polen auf Developres Rzeszów. Schwerin startete gut in die Partie: Kirchhoff punktete früh, dazu kam ein Fehlangriff der Polinnen zur schnellen 0:2-Führung. Zwar zeigte sich der SSC zunächst genauso wie die Gastgeberinnen nervös im Aufschlag, überzeugte jedoch mit konsequenten Angriffen und setzte sich auf 3:6 ab. Mit schnellem Spiel über die Mitte, Grozer aus dem Hinterfeld und Jet Kok über Außen baute Schwerin den Vorsprung weiter auf 4:8 aus. Auch im Block hatte der SSC den polnischen Angriff gut im Griff, sodass Rzeszów früh zur Auszeit gezwungen wurde. Die Gastgeberinnen kämpften sich anschließend bis auf zwei Punkte heran, doch zwei starke Aufschläge von Grozer stellten die 8:13-Führung wieder her und zwangen Rzeszów zur zweiten frühen Auszeit im ersten Satz. Zudem reagierten die Polinnen mit der Einwechslung von Bannister auf der Diagonalposition. Der Wechsel zeigte Wirkung: Das Spiel der Gastgeberinnen lief nun vermehrt über die eingewechselte Diagonale, und Rzeszów kam auf 17:19 heran. Schwerin blieb jedoch stabil und ließ sich von der stimmungsvollen Halle nicht beeindrucken. Beide Teams punkteten ab der Satzmitte häufiger über die Außenpositionen, Piasecka auf polnischer und Grozer auf Schweriner Seite. Der SSC profitierte in dieser Phase von mehreren Aufschlagfehlern der Gastgeberinnen und erhöhte auf 19:22. Schwerin brachte den Doppelwechsel, doch Artyshuk gelang weder im Angriff noch im Block ein erfolgreicher Akzent. Ein anschließender starker Aufschlag brachte Rzeszów den Ausgleich zum 22:22. Nachdem auch Kok ihren Angriff nicht unterbringen konnte und Jansen für Polen punktete, übernahm Rzeszów erstmals mit 23:22 die Führung. Mit 25:23 ging der erste Durchgang überraschend an die Gastgeberinnen, obwohl Schwerin über weite Strecken tonangebend gewesen war und sich erst in der Schlussphase entscheidende Fehler geleistet hatte. Im zweiten Durchgang erwischte Developres Rzeszów den besseren Start. Nach einer Aufschlagserie von Piasecka ging der Favorit früh mit 4:1 in Führung. Kurz darauf zeigte jedoch auch Mia Kirchhoff ihre Qualitäten von der Grundlinie: Dank ihrer druckvollen Aufschläge glich Schwerin zum 4:4 aus. Vor allem Kok und Stuut punkteten in dieser Phase für den SSC, während Rzeszów den Schweriner Block immer wieder clever anschlug. Zunächst konnte sich kein Team absetzen, beim Stand von 8:8 blieb die Partie zunächst offen. Die Gastgeberinnen legten anschließend mit drei Punkten in Folge vor, doch Schwerin blieb in Schlagdistanz. Abstimmungsfehler auf Seiten der Gäste brachten den polnischen Meister dann wieder auf 14:11 nach vorn, ehe sich Rzeszów selbst fehleranfällig zeigte und Schwerin wiederum zum 14:14 ausglich. Beim Stand von 16:16 vollzog Rzeszów den Doppelwechsel und brachte erneut die US-Amerikanerin Bannister ins Spiel. Das spannende Duell auf Augenhöhe näherte sich nun der Crunchtime. Beim Stand von 19:19 hielt Schwerin beeindruckend gut mit dem Tabellenführer der Gruppe E aus Polen mit. Piasecka, die bereits im Hinspiel in Schwerin als MVP ausgezeichnet worden war, erhöhte jedoch auf 22:20. Rzeszów erspielte sich anschließend beim Stand von 24:21 drei Satzbälle, und ein Angriffsfehler der Schwerinerinnen besiegelte den Satzgewinn. Mit dem Erfolg im zweiten Durchgang sicherte sich der amtierende polnische Meister die Tabellenführung in der Gruppe E, es ging jedoch für Schwerin noch um wichtige Punkte als feststehender Tabellenzweiter. Im Gleichschritt begann der dritte Satz des Abends, in dem zunächst die Diagonalangreiferinnen beider Teams Akzente setzten. Rzeszów punktete mit Bannister, die von Beginn an in diesem Durchgang auf dem Feld stand, ebenso wie Jasper. Schwerin startete zunächst in unveränderter Aufstellung, wechselte dann jedoch Iris Vos für Grozer ein und hielt die Anfangsphase des Satzes offen. Erst durch Schweriner Angriffsfehler und ein Ass von Piasecka setzte sich Rzeszów auf 10:7 ab und erhöhte wenig später auf 12:8. Felix Koslowski reagierte mit einer Auszeit und schwor sein Team darauf ein, die Geschenke, die Rzeszów phasenweise über das Netz brachte, konsequenter anzunehmen. Schwerin kam anschließend dank Stuut auf 13:10 heran, doch die Gastgeberinnen ließen keine echte Spannung aufkommen. Bannister erhöhte auf 17:12, auch weil der Schweriner Block nicht mehr so zwingend agierte wie noch im ersten Durchgang. Zu häufig nutzten die polnischen Angreiferinnen den Block, um den Ball im Schweriner Feld unterzubringen. Mit sechs Punkten Vorsprung näherte sich Rzeszów dem Satzende beim Stand von 20:14, und Schwerin fand kein Mittel mehr, um das Blatt noch einmal zu wenden. Zwar kam der SSC beim Stand von 23:19 dank guter Angriffe von Iris Vos noch einmal heran, doch Landsfrau Jasper servierte mit einem Netzroller-Ass zum 25:19 und beendete den Durchgang nach eineinhalb Stunden Spielzeit. Starting Six Developres Rzeszow: Jansen – Heyrman – PIERZCHAŁA – PIASECKA – WENERSKA – Jansen – Sieradska Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Reesink – Kohn – Kok – Grozer – Kirchhoff – ten Brinke – Stuut
Schwerin vor entscheidendem Champions-League-Spiel in Rzeszów

Am kommenden Mittwochabend um 18 Uhr steht für den SSC Palmberg Schwerin das letzte Spiel der Pool-Phase in der CEV Champions League an. Auswärts trifft das Team live auf sporteurope.tv auf Developres Rzeszów. Die Ausgangslage ist klar: Mit einem Drei-Punkte-Sieg qualifiziert sich der SSC Palmberg direkt als Gruppenerster für das Viertelfinale der Königsklasse. Andernfalls geht Schwerin als Gruppenzweiter in die Playoff-Runde der besten Gruppenzweiten – dort würde wie im Vorjahr ein Hochkaräter aus Italien oder der Türkei warten. Dass man mit dem Favoriten mithalten kann, hat das Team bereits im Hinspiel bewiesen. Auch der jüngste Sieg im Spitzenspiel gegen Dresden dürfte zusätzliches Selbstvertrauen geben. „Rzeszow ist und bleibt der absolute Topfavorit in unserer Champions-League-Gruppe. Uns ist bewusst, dass es eine riesige Aufgabe wird, aber wir haben im Heimspiel gesehen, dass wir auch gegen dieses erfahrene Team unsere Chancen haben. Wir wollen alles auf dem Feld lassen, um unsere kleine Möglichkeit zu wahren, und wenn sich eine Tür öffnet, werden wir versuchen, hindurchzugehen,“ so Felix Koslowski vor der Partie. Developres Rzeszów konnte am vergangenen Wochenende einige Stammspielerinnen schonen, bleibt mit nur einer Niederlage aus 16 Spielen jedoch souveräner Tabellenführer der polnischen Liga. Neben der athletischen Diagonalen Taylor Bannister setzte im Hinspiel vor allem das polnische Supertalent Julita Piasecka mit starken Aufschlägen und variablen Angriffsaktionen die Akzente. Hier wird es darauf ankommen, im taktischen Bereich die richtigen Lösungen zu finden, um sie nicht ins Spiel kommen zu lassen.
Schwerin setzt sich im Topspiel gegen Dresden durch

Der SSC Schwerin hat im Bundesliga-Topspiel gegen den DSC Dresden einen wichtigen 3:1-Sieg eingefahren. Nach einem klaren Satzverlust zu Beginn kämpften sich die Gastgeberinnen zurück, zeigten besonders im Block und Aufschlag Druck und dominierten die folgenden Durchgänge (16:25; 25:22; 25:20; 25:19). Mit diesem Sieg behauptet Schwerin seine Spitzenposition in der Tabelle und sichert sich wertvolle Punkte im Kampf um die beste Ausgangslage. Das Topspiel dieses Bundesligaspieltags begann zunächst ausgeglichen, ehe sich der DSC Dresden mit einem starken Blockspiel sowie druckvollen Aufschlägen von Lorber Fijok einen ersten Vorsprung erarbeitete und auf 3:7 davonzog. Nach dem zwischenzeitlichen 4:9 reagierte SSC-Coach Felix Koslowski mit der ersten Auszeit der Partie. Während der Dresdner Block weiterhin effektiv den Schweriner Außenangriff entschärfte, punktete Mia Kirchhoff mehrfach aus dem Hinterfeld. Auf Seiten der Gäste sorgte zudem Diagonalangreiferin Marta Levinska wie gewohnt zuverlässig für Zählbares. Der SSC, der weniger als 72 Stunden zuvor noch in der Champions League in Paris gefordert war, kämpfte sich anschließend mit einer starken Aufschlagserie von Kirchhoff zurück ins Spiel und verkürzte zur Satzmitte auf 13:15. Diese Phase des ersten Durchgangs war geprägt von mehreren langen Challenge-Pausen sowie ebenso langen und sehenswerten Ballwechseln. Als Dresden den Vorsprung erneut ausbauen konnte, reagierte Schwerin mit personellen Veränderungen: Leana Grozer kam für Anne Hölzig ins Spiel, zudem setzte der SSC auf den Doppelwechsel mit Jaksetic und Artyshuk. Dennoch behielt Dresden die Kontrolle über den Satz. Schwerin stand sich in dieser Phase mehrfach selbst im Weg, geriet in einer ungünstigen Rotation fest und ließ die Gäste weiter davonziehen, auch wenn vor allem Florien Reesink mit tollen Abwehraktionen glänzte. So erspielte sich der DSC acht Satzbälle und entschied den ersten Durchgang deutlich mit 25:16 für sich – nicht zuletzt, weil Marta Levinska diese Rotation am Aufschlag konsequent ausnutzte. Für Schwerin hieß es nun: abschütteln – und genau das setzten die sechs Akteurinnen auf dem Feld konsequent um. Mit einer frühen 3:0-Führung und intensiven, gut herausgespielten Ballwechseln setzte der SSC die Gäste aus Dresden von Beginn an unter Druck. Vor allem Jet Kok fand nun im Angriff zunehmend zu ihrer Durchschlagskraft und sorgte für wichtige Punkte. Der Vorsprung der Gastgeberinnen währte jedoch nur kurz. Auf Dresdner Seite fanden sowohl Marta Levinska als auch Jette Kuipers mit cleveren Angriffslösungen immer wieder Antworten, sodass der DSC beim 5:5 ausgleichen konnte. Ein Block von Marije ten Brinke brachte Schwerin anschließend erneut in Front (11:8) und zwang Dresdens Coach Alex Waibl zur zweiten Auszeit. Dieser reagierte im Anschluss mit einem Doppelwechsel, doch Schwerin behauptete den Vorsprung und führte weiterhin mit 16:12. In der Crunchtime dieses richtungsweisenden Durchgangs waren es noch drei Punkte Differenz, als beim Stand von 20:17 die entscheidende Phase begann. Mit stabilen Aufschlägen und hohem Druck im Block erspielte sich Schwerin schließlich fünf Satzbälle zum 24:19. Ein Aufschlagfehler eröffnete Dresden zwar noch einmal die Chance zur Aufholjagd, und Zuspielerin Groome brachte die Gäste mit zwei druckvollen Services auf 24:22 heran. Den Schlusspunkt setzte jedoch Jet Kok, die dieses Mal von der Diagonalposition zum 25:22 verwandelte und den Satzausgleich für den SSC perfekt machte. Auch im dritten Durchgang erwischte Schwerin den besseren Start und nahm Dresdens Top-Scorerin Marta Levinska gleich mehrfach erfolgreich aus dem Spiel. Beim Stand von 7:4 reagierten die Gäste mit einem Wechsel im Zuspiel und brachten Larissa Winter aufs Feld. Der Schweriner Vorsprung schmolz in Folge jedoch weniger aufgrund dieser Umstellung, sondern vielmehr durch zunehmende Eigenfehler der Gastgeberinnen, die Dresden beim 9:9 den Ausgleich ermöglichten. Nun war auch die stimmungsvoll gefüllte Palmberg Arena mit ihren 2.200 Zuschauern gefordert und unterstützte das Team lautstark in den entscheidenden Momenten. Gelang es Schwerin, die Fehlerquote zu minimieren, fand die Mannschaft von Felix Koslowski immer wieder gute Lösungen gegen den Tabellennachbarn aus Dresden. Zur Satzmitte entwickelte sich ein echtes Duell auf Augenhöhe mit zahlreichen langen und sehenswerten Ballwechseln. Dank einer starken Aufschlagserie von Britte Stuut setzte sich Schwerin anschließend erneut ab und erspielte sich beim 20:17 einen wichtigen Vorsprung. Dresden wechselte im Zuspiel noch einmal zurück, doch der SSC behielt die Kontrolle über den Satz. Mit einem erfolgreichen Angriff von Anne Hölzig erspielten sich die Gastgeberinnen den ersten Satzball zum 24:20. Beim Satzball setzte Zuspielerin Hannah Kohn erneut auf Jet Kok, die das Vertrauen mit einem wuchtigen Hinterfeldangriff zwischen die Dresdner Abwehrspielerinnen zum 25:20 und zur 2:1-Satzführung verwertete. Mit einem aggressiven Block der Gastgeberinnen gegen Jette Kuipers startete der vierte Durchgang, dem umgehend zwei Schweriner Angriffspunkte sowie zwei Asse von Britte Stuut folgten. Beim Stand von 5:1 griff Dresdens Coach Alex Waibl früh zur Auszeit, doch auch im Anschluss leisteten sich die Gäste ungewohnt viele Abstimmungsprobleme. Schwerin blieb konsequent aggressiv und nutzte diese Schwächephase, um den Vorsprung auf 8:3 auszubauen. Vor allem Mia Kirchhoff im Angriff sowie Florien Reesink mit starken Abwehraktionen prägten die Anfangsphase des Satzes und waren maßgeblich an der Führung beteiligt. Während der SSC mit druckvollen Aufschlägen immer wieder Unruhe in die Dresdner Annahme brachte, häuften sich auf Gästeseite die Fehler von der Grundlinie und im eigenen Angriff. Beim Stand von 13:7 schien Schwerin klar auf Kurs, ehe sich das Blatt noch einmal zu wenden drohte. Marta Levinska sorgte mit einer starken Aufschlagserie für neue Spannung, brachte Unruhe in die Schweriner Annahme und verkürzte mit Punkten aus dem Hinterfeld auf 14:12. Dresden war wieder in Schlagdistanz, beim 17:15 betrug der Vorsprung nur noch zwei Zähler. Doch erneut übernahm Mia Kirchhoff Verantwortung und stellte mit wichtigen Angriffspunkten auf 19:15. Dank stabiler Annahme und starker Abwehrarbeit – insbesondere von Anne Hölzig – blieb Schwerin tonangebend und zog auf 22:16 davon. Mit 25:19 machten die Gastgeberinnen rund zwei Stunden nach Anpfiff den Deckel auf die Partie und sicherten sich drei wichtige Punkte im Kampf um eine möglichst gute Ausgangslage in der Tabelle. Zur wertvollsten Spielerin des Abends wurde Zuspielerin Hannah Kohn gewählt. Starting Six Dresdner SC: Nestler – Levinska – Kuipers – Siksna – Lorber Fijok – Pfeffer – Grome Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Reesink – Kohn – Hölzig – Kok – Kirchhoff – Stuut – ten Brinke
SSC Heimspiel-Kracher gegen Dresden

Hochspannung verspricht wie jedes Jahr der Ost-Klassiker zwischen Schwerin und Dresden am kommenden Samstag. Das TV-Duell beginnt um 17:15 Uhr und ist live bei Dyn sowie auf SPORT1 zu sehen. Nach bislang zwei Saisonniederlagen gegen den DSC – dem 1:3 im Supercup sowie dem 2:3 im Ligaduell in Dresden – will der SSC Palmberg nun erstmals mit Heimrecht das Team aus Sachsen bezwingen. In der Champions League waren sowohl der SSC als auch Dresden am vergangenen Mittwoch im Einsatz. Während es für den SSC in der kommenden Woche im abschließenden Gruppenspiel in Rzeszów um Platz eins und damit die direkte Qualifikation für das Viertelfinale geht, wofür ein 3-Punkte-Erfolg notwendig ist, empfängt der DSC das Team aus Ankara. Dresden benötigt im Fernduell mit Piräus ebenfalls drei Punkte, um sich als bester Gruppendritter noch den Playoff-Einzug zu sichern. Andernfalls geht es für den DSC im Viertelfinale des CEV-Cups weiter. In der laufenden Bundesliga Saison spielt Dresden wie erwartet im oberen Tabellenbereich mit. Nach der Rückkehr der zuvor verletzten Lorber Fijok auf Außen zählt der DSC wieder zum Kreis der Titelkandidaten. Am vergangenen Wochenende zeigte das Team zudem, dass es auch mit Stuttgart mithalten kann, unterlag dort jedoch in engen Sätzen mit 1:3. Interessante Personalien sind die beiden jungen Mittelblockerinnen Pfeffer und Rosemann, die dem Team insbesondere im Block zusätzliche Stabilität verleihen. Wie auch der VfB Suhl kämpfen sowohl Schwerin als auch Dresden aktuell darum, die Hauptrunde auf Platz zwei oder drei abzuschließen, um in einem möglichen Halbfinale dem aktuell ligadominierenden Team aus Stuttgart aus dem Weg zu gehen. Für Schwerin gilt es nun, nach dem enttäuschenden Auftritt in Borken eine klare Reaktion zu zeigen und unter Beweis zu stellen, dass die Mannschaft gegen die Topteams konkurrenzfähig ist. Schließlich gastieren mit Dresden, Suhl und Stuttgart alle drei Spitzenteams noch in dieser Saison in der Palmberg Arena.
CEV Champions League: Krimi in Paris mit Punkteteilung

Im Pool-E-Duell der CEV Champions League trennten sich Levallois Paris Saint Cloud und der SSC Palmberg Schwerin nach über zweieinhalb Stunden Spielzeit mit 3:2. Nach einem starken Start und zwei Satzgewinnen der Gäste aus Deutschland kämpfte sich Paris zurück, gewann auch Satz vier und setzte sich im Tiebreak durch. Beide Teams zeigten spannenden Volleyball und lieferten sich vor knapp 300 Zuschauern einen packenden Schlagabtausch. Im wegweisenden Duell des Pool E der CEV Champions League ist dem SSC Palmberg Schwerin ein starker Auftakt bei Levallois Paris Saint Cloud gelungen. Vor knapp 300 Zuschauern erwischten die Gäste den deutlich besseren Start in die Partie und setzten die Gastgeberinnen früh unter Druck. Mit druckvollen Aufschlägen von Zuspielerin Hannah Kohn und einer sehr aufmerksamen Blockarbeit durch Hölzig und ten Brinke verschaffte sich Schwerin schnell die Kontrolle. Ten Brinke setzte zudem im schnellen Angriff über die Mitte ein erstes Ausrufezeichen und erzielte die frühe 1:4-Führung für den SSC. Auch in der Folge präsentierte sich das Team von Felix Koslowski variabel und entschlossen: Kohn verteilte die Bälle klug, Schwerin agierte stabil in Annahme und effektiv im Abschluss. Paris hielt bei guter Annahme dagegen und suchte vor allem über die ehemalige Schwerinerin Tessa Polder in der Mitte seine Chancen. Dennoch gelang es den Gastgeberinnen zunächst nicht, den Rückstand zu verkürzen, da Schwerin am Netz wach agierte, wichtige Blocks setzte und im Angriff clevere Lösungen fand. Beim Stand von 9:13 sah sich Paris-Coach daher zu seiner ersten Auszeit gezwungen. Diese zeigte Wirkung: Nach einer umstrittenen Netzentscheidung und einem anschließenden Ass der Gastgeberinnen kam Paris heran, sodass nun auch Felix Koslowski beim Stand von 12:14 seine Mannschaft an die Seitenlinie bat. Schwerin fing sich jedoch schnell wieder, erhöhte konsequent auf 13:17 und zwang Paris zu personellen Veränderungen. Unter anderem wurde die erst am Vortag spielfähig gemeldete Ukrainerin Kraiduba eingewechselt, wenig später kam auch Neuzugang Bertolino ins Spiel. Die Wechsel brachten neuen Schwung: Paris kämpfte sich auf 18:19 heran und machte den Satz noch einmal spannend. Doch Schwerin behielt die Nerven, setzte sich erneut auf 19:22 ab und brachte den Durchgang dank einer bestens aufgelegten Jet Kok souverän ins Ziel. Mit 21:25 sicherten sich die Gäste verdient den ersten Satz. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein ausgeglichener zweiter Durchgang, in dem der SSC Palmberg Schwerin den Gastgeberinnen erneut weitgehend sein Spiel aufzwang. Mit variablen Angriffen aus allen Positionen blieb Schwerin offensiv schwer ausrechenbar und setzte Paris früh unter Druck. Eine starke Aufschlagserie von Mia Kirchhoff brachte den Gästen zunächst eine 3:6-Führung. Levallois Paris Saint Cloud ließ sich jedoch nicht beeindrucken und konterte wenig später mit druckvollen Angriffen von Bukovska, die den schnellen Ausgleich besorgte. In der Folge entwickelte sich ein taktisch geprägter Schlagabtausch: Beide Teams spielten immer wieder Katz und Maus mit der gegnerischen Abwehr und setzten vermehrt auf clevere Tipps statt voller Angriffshärte. Zur Satzmitte erspielten sich die Gastgeberinnen einen kleinen Vorteil und bauten diesen bis auf 19:15 aus. Schwerin reagierte folgerichtig mit einer Auszeit, um den Satz nicht aus der Hand zu geben. Der anschließende Wechsel zeigte Wirkung: Anna Artyshuk kam für Mia Kirchhoff ins Spiel und setzte mit einem direkten Blockpunkt ein Ausrufezeichen. Ein Ass von Anne Hölzig sowie ein erfolgreicher Angriff von Artyshuk brachten den SSC wieder auf 20:18 heran. Nun war Schwerin wieder voll da. Jet Kok erzielte den nächsten Punkt, der Rückstand schmolz auf einen Zähler, und vor allem im eigenen Angriff fand das Team von Felix Koslowski wieder die nötige Durchschlagskraft. Einziger Wermutstropfen: Eigene Aufschlagfehler schenkten den Gastgeberinnen immer wieder wichtige Punkte. Nach einer guten Stunde Spielzeit stand es 25:25 – die Spannung in der Halle war nun kaum noch zu überbieten. Mit spektakulären Abwehraktionen auf beiden Seiten lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, bis schließlich erneut Jet Kok Verantwortung übernahm. Mit einem platzierten Angriff aus dem Hinterfeld verwandelte die junge Niederländerin den Satzball zum 25:27 und sicherte Schwerin auch Durchgang zwei. Unter dem frenetischen Jubel der 25 mitgereisten Schweriner Fans gingen die Gäste damit mit einer 2:0-Satzführung in diesem Champions-League-Duell in Führung. Mit der 2:0-Satzführung im Rücken zeigte der SSC Palmberg Schwerin auch im dritten Durchgang, dass man sich damit nicht zufriedengeben wollte und fest entschlossen war, die vollen drei Punkte aus Paris zu entführen. Entsprechend konzentriert begann der Satz, zunächst verlief das Spiel ausgeglichen (5:5). Dann setzte sich Levallois Paris Saint Cloud mit Angriffen über Tessa Polder und Bukovska leicht ab und ging mit 9:6 in Führung. Schwerin ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und blieb in Schlagdistanz. Kapitänin Anne Hölzig verkürzte über die Außenposition auf 9:8 und hielt ihr Team im Spiel. Paris agierte in diesem Durchgang mit Neuzugang Kraiduba, die dem Spiel der Gastgeberinnen zusätzliche Stabilität verlieh. Die erfahrene Ukrainerin wurde nun konsequent im Angriff gesucht, schlug den Schweriner Block clever an und half ihrem Team zu einer 14:12-Führung. In der Folge präsentierten sich die Gastgeberinnen im Angriff zwingender und bauten ihren Vorsprung auf 18:14 aus. Doch Schwerin kämpfte sich erneut zurück. Als Paris plötzlich vermehrt Eigenfehler im Angriff unterliefen, nutzten die Gäste ihre Chance: Ein Block von Marije ten Brinke brachte den SSC zum 20:20-Ausgleich zurück und erhöhte den Druck auf die Gastgeberinnen spürbar. In der entscheidenden Phase behielt Paris jedoch die Nerven. Zwei gute Aufschläge von Bukovska sorgten erneut für die Führung der ranzösinnen, wenig später erspielten sich die Gastgeberinnen den ersten Satzball. Schwerin wehrte diesen ab, Paris reagierte beim Stand von 24:22 mit einer Auszeit. Felix Koslowski setzte auf den Doppelwechsel und brachte Jaksetic und Kirchhoff für Artyshuk und Kohn. Auch Satzball Nummer zwei konnte Schwerin noch abwehren, doch kurz darauf entschied eine Challenge zugunsten der Gastgeberinnen. Paris sicherte sich den dritten Durchgang mit 25:23. In unveränderter Formation starteten beide Teams in den vierten Durchgang, in dem Levallois Paris Saint Cloud von Beginn an den Ton angab. Mit starken Aufschlägen und viel Druck im Angriff setzten die Gastgeberinnen Schwerin früh unter Druck und erspielten sich eine 9:5-Führung. Dem SSC gelang es nun nicht mehr, wie in den ersten beiden Sätzen den nötigen Zugriff im Block zu finden, sodass der amtierende Deutsche Meister zunehmend ins
Weichenstellung in der Champions League: SSC Palmberg Schwerin zu Gast in Paris

Ein richtungsweisendes Spiel erwartet den SSC Palmberg Schwerin am Mittwoch, den 28. Januar 2026, in der CEV Champions League. Um 20.00 Uhr tritt der deutsche Meister auswärts in der französischen Hauptstadt bei Levallois Paris St. Cloud an. Die Partie wird live auf sporteurope.tv übertragen. Nach dem überzeugenden Erfolg gegen Plovdiv haben sich die Schwerinerinnen eine sehr gute Ausgangsposition in Pool E erarbeitet. Die Chancen stehen hoch, auch nach der Poolphase weiterhin im Europapokal vertreten zu sein. Im direkten Fernduell mit dem polnischen Meister aus Rzeszów geht es zudem um den Gruppensieg, der sich voraussichtlich erst im letzten Gruppenspiel in Polen entscheiden wird. Die Ausgangslage ist dabei klar: Als Gruppenerster zieht man direkt ins Viertelfinale Mitte März ein, während der Gruppenzweite den Umweg über die Playoff-Runde gegen einen weiteren Gruppenzweiten oder den besten Gruppendritten nehmen muss. Auch wenn Levallois Paris St. Cloud aktuell das Tabellenende der Gruppe belegt, ist das Team keinesfalls zu unterschätzen. Vor heimischem Publikum gelang den Französinnen ein 3:2-Erfolg gegen Topfavorit Rzeszów, zudem standen sie auswärts nur wenige Punkte vom Tiebreak entfernt. In der französischen Liga konnte sich Paris zuletzt mit sechs Siegen in Folge in der Spitzengruppe etablieren. Trotz des Abgangs von Diagonalangreiferin Lena Kindermann nach Italien präsentierte sich das Team stabil und verstärkte sich zusätzlich mit der argentinischen Außenangreiferin Bertolino. Die Bedeutung der Partie ist allen Beteiligten bewusst. Mit dem Rückenwind aus den bisherigen Champions-League-Auftritten will der SSC Palmberg Schwerin auch in Paris bestehen und wichtige Punkte sammeln. Libera Florien Reesink unterstreicht die Herangehensweise des Teams: „Das Spiel gegen Paris wird für uns sehr wichtig. Es ist ein starkes Team, deshalb müssen wir von der ersten Sekunde an mit hoher Intensität spielen. Wir werden alles geben und um jeden Punkt kämpfen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen, unsere Position in der Gruppe zu behaupten und in der Champions League weiterzukommen.“