SSC gastiert in englischer Woche in Borken

Erstmals in der Vereinsgeschichte gastiert der SSC Palmberg Schwerin am kommenden Wochenende in der Volleyball-Bundesliga in Borken. Der Aufsteiger aus dem Münsterland erlebt in seiner Premieren-Saison erwartungsgemäß eine steile Lernkurve und musste bislang einiges an Lehrgeld bezahlen. Nach zwölf absolvierten Spielen steht lediglich ein Sieg zu Buche – im Heimspiel gegen Mitaufsteiger Flacht konnte das Team aus Borken bislang die einzigen Punkte einfahren. Die Mannschaft von Trainerin Danuta Brinkmann setzt dabei überwiegend auf Spielerinnen ohne Erstliga-Erfahrung. Lediglich Diagonalangreiferin Liza Kastrup, die bereits in Münster und Wiesbaden Bundesliga-Luft schnupperte, sowie Außenangreiferin Pia Mohr (zuletzt Erfurt) bringen Erfahrung aus dem deutschen Oberhaus mit. Dennoch verkauft sich der Aufsteiger vor allem in eigener Halle immer wieder teuer und zeigt phasenweise mutige und unbekümmerte Auftritte. Nach dem überzeugenden Heimauftritt gegen Aachen wird SSC-Coach Felix Koslowski aufgrund der englischen Woche vermutlich erneut rotieren müssen. Die Schwerinerinnen reisen am Freitagmittag – eingebettet zwischen dem Heimspiel gegen Aachen und dem Champions-League-Duell in Paris – ins Münsterland, um am Samstagabend in Borken anzutreten. Trotz der Belastung ist die Marschroute klar: Mit einem konzentrierten und seriösen Auftritt sollen drei Punkte eingefahren werden. Gerade das Auswärtsspiel in Hamburg hat jedoch gezeigt, dass vermeintliche Underdogs vor heimischer Kulisse gefährlich sein können, wenn man ihnen Räume und Selbstvertrauen lässt. Borken mag aktuell das Tabellenschlusslicht sein, doch unterschätzen darf man den Aufsteiger keinesfalls. Für den SSC Palmberg Schwerin gilt es daher, von Beginn an fokussiert zu agieren und die eigene Qualität konsequent auf das Feld zu bringen, um die Pflichtaufgabe erfolgreich zu lösen. Spielbeginn ist am Samstagabend um 19.30 Uhr und die Partie wird live bei Dyn zu sehen sein.
Schwerin schlägt Ladies in Black aus Aachen mit 3:0

Im direkten Verfolgerduell um wichtige Tabellenpunkte ließ der SSC Palmberg Schwerin den Ladies in Black Aachen keine Chance und machte mit dem 3:0-Heimsieg einen wichtigen Schritt in Richtung obere Tabellenregion. Die Gäste aus Aachen erwischten am Mittwochabend den deutlich besseren Start in die Partie und setzten sich früh ab. Ausgerechnet eine Aufschlagserie von Ex-Schwerinerin Lea Ambrosius brachte die Ladies in Black mit vier Punkten in Führung. Beim Stand von 2:7 sah sich SSC-Cheftrainer Felix Koslowski vor heimischem Publikum früh zur ersten Auszeit gezwungen. Diese zeigte Wirkung: Angeführt von druckvollen Angriffen von Anne Hölzig fand der SSC Palmberg Schwerin zunehmend besser ins Spiel. Auch die starke Abwehrarbeit von Florien Reesink war ein wichtiger Baustein der Aufholjagd, mit der sich die Gastgeberinnen bis zur Satzmitte Punkt für Punkt herankämpften. Beim Ausgleich zum 11:11 reagierte nun auch Aachens Trainerin Mareike Hindriksen mit einer Auszeit, da ihre Angreiferinnen gegen die kompakte Schweriner Defensive kaum noch Durchschlagskraft entwickelten. Am Netz übernahm nun vor allem Mia Kirchhoff Verantwortung und erzielte unter anderem die 18:16-Führung für den SSC. Aachen hielt dagegen und blieb vor allem über die Mittelblockerinnen sowie Angriffe über die Pipe gefährlich, sodass der Ausgleich erneut gelang. Doch erneut war es Kirchhoff, die mit wichtigen Punkten den SSC auf 21:19 in Front brachte. Aachen reagierte mit einer weiteren Auszeit und einem Doppelwechsel, doch Schwerin blieb stabil. Hannah Kohn zeigte sich am Aufschlag nervenstark, servierte zwei Asse in Serie und setzte mit einem weiteren Aufschlag zum 25:19 den Schlusspunkt unter einen nach schwierigem Beginn überzeugend gedrehten ersten Satz. Der zweite Durchgang begann ausgeglichen, beide Teams punkteten zunächst im Gleichschritt. Erst zur Satzmitte konnte sich der SSC Palmberg Schwerin erstmals deutlicher absetzen: Eine Vier-Punkte-Serie brachte die Gastgeberinnen auf 15:11 in Führung. Zu diesem Zeitpunkt war Schwerin sowohl im Angriffsdruck als auch in der eigenen Annahme klar überlegen und zwang den Aachenerinnen zunehmend das eigene Spiel auf. Beim Stand von 18:12 reagierte Aachen wie schon im Durchgang zuvor mit einem Doppelwechsel und brachte Zuspielerin Zander sowie die ehemalige Schweriner Nachwuchsspielerin Freiynfeldova aufs Feld. Zwar gelang den Gästen der anschließende Sideout, doch die Dominanz blieb klar auf Schweriner Seite. Vor 1.627 Zuschauern nutzte Felix Koslowski beim Stand von 21:15 die Führung, um auch Iris Vos und Jet Kok für Anne Hölzig und Leana Grozer einzuwechseln und die Spielzeit aufzuteilen. Beide fügten sich sofort gut ein, ehe Suus Gerritsen mit einem Ass den 24:16-Satzball markierte. Nach guter Annahme setzte Hannah Kohn Marije ten Brinke mit einem schnellen Zuspiel über die Mitte in Szene, die den zweiten Durchgang mit 25:17 souverän abschloss. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich erneut ein ausgeglichener Beginn, in dem Aachens Mico, die in diesem Satz von Beginn an auf dem Feld stand, dem Spiel ihren Stempel aufdrückte. Mit drei Blocks in Folge nahm sie dem Schweriner Angriff kurzzeitig den Wind aus den Segeln und brachte die Gäste mit 6:4 in Führung. Der SSC Palmberg Schwerin ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und antwortete mit mutigen Aufschlägen sowie konsequenten Angriffen von Grozer. Die Gastgeberinnen drehten den Spielstand und setzten sich auf 10:7 ab. Aachen reagierte mit einem Wechsel auf der Mittelblockposition und brachte Fallah für Struka. Der Wechsel zeigte Wirkung, die Gäste glichen zum 11:11 aus. Felix Koslowski stellte daraufhin um und brachte Jet Kok ins Spiel, da sich Aachen zunehmend gut auf Leana Grozer in Block und Feldabwehr eingestellt hatte. Schwerin fand nun verstärkt über die Mitte Lösungen: Marije ten Brinke und Suus Gerritsen sorgten mit erfolgreichen Aktionen für die erneute 16:13-Führung. Doch Aachen blieb dran und kam vor allem über Außenangreiferin Mavrommatis sowie Angriffe über die Pipe zum 16:16-Ausgleich. Beim Stand von 17:16 zog Schwerin den taktischen Doppelwechsel, brachte Jaksetic und Artyshuk und erhöhte damit den Druck am Netz. Gemeinsam mit ten Brinke punktete das Trio im Block und verschaffte dem SSC einen komfortablen Vorsprung. Mit vier Punkten Vorsprung ging Schwerin in die Crunchtime des dritten Satzes, in der auch Luisa van Clewe noch einen Kurzeinsatz erhielt. Am Ende machte der SSC Palmberg Schwerin mit 25:21 den Sack zu und entschied auch den dritten Durchgang souverän für sich. Starting Six Ladies in Black Aachen: Glaab – Ilieva – Struka – Jebens – Mavrommatis – Ambrosius – Jost Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Reesink – Kohn – Hölzig – Grozer – Kirchhoff – Gerritsen – ten Brinke
SSC empfängt Ladies in Black in der PALMBERG ARENA

Zum Jahres-Heimspielauftakt in der Bundesliga empfängt der SSC Palmberg Schwerin am kommenden Mittwoch die Ladies in Black aus Aachen. Die Gäste aus der Kaiserstadt reisen dabei als eine der positiven Überraschungen der laufenden Saison an und stellen unser Team vor eine echte Bewährungsprobe. Ein Blick auf die Tabelle unterstreicht die Brisanz der Partie: Mit 26 Punkten rangiert der SSC Palmberg aktuell auf Platz drei, dicht gefolgt vom Dresdner SC (25 Punkte). An der Spitze stehen Stuttgart (36 Punkte) und Suhl (31 Punkte). Die Ladies in Black haben sich mit sieben Siegen und 21 Punkten auf Rang fünf festgesetzt und sind dem Spitzenfeld damit näher als je zuvor. Jeder Punkt zählt im engen Rennen um die oberen Tabellenplätze. Das Team von Trainerin Mareike Hindriksen hat nach einigen enttäuschenden Jahren eindrucksvoll zurückgefunden. Besonders herausragend im neu zusammengestellten Kader ist Diagonalangreiferin Celine Jebens, die aus Wiesbaden nach Aachen wechselte und sich aktuell als zweitbeste Angreiferin der Liga präsentiert. Mit National-Zuspielerin Glaab konnte Aachen zudem endlich Stabilität im Zuspiel gewinnen. Für zusätzliche Gefahr sorgt die erfahrene Bulgarin Ilieva mit ihrem variablen und technisch starken Angriffsspiel. Ein Wiedersehen gibt es außerdem mit Lea Ambrosius, die sich in dieser Saison einen Stammplatz im Mittelblock erkämpft hat. In der Hinrunde konnte der SSC Palmberg nach einem intensiven und engen Spiel dank starker Blockarbeit einen 3:1-Erfolg feiern. Drei Punkte sind auch diesmal enorm wichtig, um den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten und den Druck auf die Konkurrenz aufrechtzuerhalten. Spielbeginn ist am Mittwochabend um 18.00 Uhr, noch gibt es Tickets für die Partie! Lasst uns gemeinsam für eine gelbe Halle sorgen und dem Team den entscheidenden Heimvorteil verschaffen. Kommt in Gelb, macht Lärm und unterstützt den SSC Palmberg lautstark – zusammen Richtung Heimsieg! Wer die Partie nicht live in der Halle verfolgen kann, schaut am besten bei Dyn rein.
Schwerin siegt 3:1 gegen Aufsteiger Hamburg

Vor stimmungsvoller Kulisse in der CU Arena lieferten die ETV Hamburger Volksbank Volleys dem favorisierten SSC Palmberg Schwerin im TV-Spiel der Woche einen intensiven und phasenweise offenen Schlagabtausch. Während die Aufsteigerinnen mutig auftraten und sich mit einem starken dritten Satz belohnten, setzte sich Schwerin dank variabler Aufstellung, druckvoller Aufschläge und konsequenter Blockarbeit letztlich mit 3:1 durch. Besonders Jet Kok prägte die Partie und führte den SSC zum Auswärtssieg. In stimmungsvoller Atmosphäre in der CU Arena erwischten die ETV Hamburger Volksbank Volleys vor 1.500 Zuschauern den besseren Start. Die Gastgeberinnen agierten von Beginn an mutig und aggressiv und profitierten dabei auch von einigen Ungenauigkeiten auf Schweriner Seite, sodass die ersten Punkte an die Aufsteigerinnen aus Hamburg gingen. Der SSC Palmberg Schwerin, der nach dem Champions-League-Auftritt gegen Plovdiv auf allen Positionen rotierte, benötigte zunächst etwas Zeit, um in die Partie zu finden. Bis zur 7:4-Führung für Hamburg bestimmten die Gastgeberinnen das Geschehen, ehe Schwerins Zuspielerin Jet Kok mit einer starken Aufschlagserie das Spiel kippte und den Ausgleich zum 7:7 herstellte. Zwar reagierte Hamburg mit einer Auszeit, doch ein direkt folgendes Ass von Kok brachte dem SSC erstmals die Führung. In der Folge stabilisierten sich die Gäste vor allem im Block und im eigenen Angriff, wo Vos und van Clewe immer wieder Akzente setzten. Dennoch blieb Hamburg dran, nutzte die Blockhände der Schwerinerinnen geschickt und ließ die Favoritinnen nicht entscheidend davonziehen. Erst zu Beginn der Crunchtime sorgte erneut eine druckvolle Aufschlagserie von Jet Kok für die Vorentscheidung. Hamburgs Annahme geriet ins Wanken, Schwerin setzte sich auf 15:21 ab und ließ sich den Satzgewinn nicht mehr nehmen. Mit 16:25 entschied der SSC Palmberg Schwerin den ersten Durchgang souverän für sich. Der zweite Satz begann ausgeglichen und war zunächst von längeren, intensiven Rallys geprägt. Anders als im ersten Durchgang entwickelte sich früh ein offener Schlagabtausch, ehe die Hamburgerinnen den Aufschlagdruck erhöhten und sich erstmals auf 7:4 absetzen konnten. Der SSC Palmberg Schwerin ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken, glich beim 8:8 aus und überraschte die Gastgeberinnen in der Folge immer wieder mit erfolgreich gespielten zweiten Bällen. Während bei den Gästen vor allem die Außenangreiferinnen Jet Kok und Anne Vos für die Punkte sorgten, war es auf Hamburger Seite Svea Fröbel, die bis dahin die meisten Zähler für ihr Team verbuchte. Zur Satzmitte gelang es Schwerin, sich auf 11:15 abzusetzen, doch ETV konterte noch einmal: Mit druckvollen Aufschlägen brachte Lina Köster die Aufsteigerinnen auf 14:15 heran. Schwerin reagierte mit dem Doppelwechsel und brachte Kohn und Kirchhoff ins Spiel. Auch Hamburg wechselte zur Satzmitte im Zuspiel und ließ mit Kathleen Weiß eine ehemalige Schwerinerin auflaufen. Ungeachtet dessen schalteten die Gäste anschließend erneut einen Gang höher. Über Gerritsen im ersten Tempo sowie Vos über die schnellen Bälle auf Außen baute der SSC den Vorsprung auf 17:22 aus. Hamburg zeigte Moral und verkürzte noch einmal auf 21:24, bevor Felix Koslowski sein Team in einer Auszeit au den letzten Ball der Partie vorbereitete. Den Schlusspunkt setzte Jet Kok, die den Satzball zum 21:25 verwandelte und dem SSC Palmberg Schwerin nach knapp einer Stunde Spielzeit auch den zweiten Durchgang sicherte. Aus einem ausgeglichenen 2:2 zu Beginn des dritten Durchgangs erspielten sich die ETV Hamburger Volksbank Volleys eine 5:2-Führung. Der SSC Palmberg Schwerin tat sich in dieser Phase schwer, den eigenen Angriff konstant durchzubringen, und leistete sich zudem Fehler im Aufschlag sowie in der Annahme. Hamburg nutzte diese Schwächephase konsequent, wurde von der lautstarken Unterstützung in der CU Arena getragen und setzte sich weiter ab. Beim Stand von 11:6 reagierte Schwerins Cheftrainer Felix Koslowski mit einer Auszeit und justierte die Annahmepositionen seiner Mannschaft neu. Dennoch fanden die Gäste nur schwer in ihren Rhythmus. Zum Leidwesen der mitgereisten Schweriner Fans scheiterte Anna Artyshuk mehrfach am gut organisierten Hamburger Block, sodass Koslowski beim Stand von 16:12 erneut auf den Doppelwechsel zurückgriff. Die Gastgeberinnen ließen sich davon jedoch nicht beirren, hielten ihre Vier-Punkte-Führung auch über die Satzmitte hinaus und entschieden mit dem Punkt zum 18:13 zudem den bis dahin längsten Ballwechsel des Abends für sich. Schwerin reagierte nochmals mit einer Auszeit und brachte Kapitänin Anna Hölzig für Iris Vos, um in dieser intensiven Phase der englischen Wochen einen vierten Satz zu vermeiden. Doch Hamburg präsentierte sich nun vor allem am Netz äußerst präsent. Mit starken Blocks stoppten die Volleys sowohl Hölzig als auch Gerritsen in der entscheidenden Phase und erspielten sich fünf Satzbälle. Ein Block an der Antenne besiegelte schließlich den Satzgewinn – mit 25:20 entschieden die ETV Hamburger Volksbank Volleys den dritten Durchgang für sich. Nach dem Satzverlust entschied sich der SSC Palmberg Schwerin, mit Anne Hölzig, Hannah Kohn und Mia Kirchhoff weiterzuspielen, und ging damit in veränderter Formation in den vierten Satz des TV-Spiels der Woche. Vor allem die Aufschläge von Hannah Kohn setzten früh Akzente und sorgten für die erste 1:3-Führung der Gäste. Auch Kapitänin Anne Hölzig unterstrich ihre Präsenz direkt im Anschluss mit einem Ass zum 2:6. Das neu formierte Schweriner Team agierte nun deutlich stabiler, behielt dank konsequenter Angriffe von Jet Kok und Hölzig sowie viel Geduld im Spielaufbau die Kontrolle über den Satz. Zwar gelangen den Hamburgerinnen mit der Erfahrung von Kathleen Weiß im Zuspiel immer wieder sehenswerte Aktionen, doch Schwerin behauptete konsequent den Vorsprung. Mit hoher Aggressivität im Block ließen die Gäste keine Hoffnung mehr aufkommen und setzten sich deutlich auf 11:20 ab. In der Schlussphase drückte schließlich Mia Kirchhoff dem Durchgang mit einer starken Aufschlagserie ihren Stempel auf, während Hamburg im eigenen Angriff kaum noch Lösungen fand. Jet Kok verwandelte den Matchball zum 11:25 und setzte damit den Schlusspunkt unter eine intensive Partie. Als wertvollste Spielerin des Abends wurde Finnja Frommann mit der goldenen MVP-Medaille ausgezeichnet. Die Aufsteigerinnen aus Hamburg lieferten dem SSC Palmberg Schwerin über weite Strecken einen sehenswerten Kampf, während die stimmungsvolle CU Arena für starke TV-Bilder und eine besondere Atmosphäre sorgte – auch für die zahlreich mitgereisten Fans. Starting Six ETV Hamburger Volksbank Volleys: Konjer – Frobel – Thaden – Köster – Krams – Dittmann – Stiritz Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Frommann – Jaksetic – Vos – Kok – Artyshuk – van
Schwerin reist zum TV-Spiel der Woche nach Hamburg

Das Bundesliga-Jahr 2026 beginnt für den SSC Palmberg Schwerin mit einem besonderen Auswärtsspiel: Am Samstag gastiert der amtierende deutsche Meister in der Hamburger CU Arena beim Aufsteiger ETV Volksbank Voleys Hamburg. Für den SSC ist es die erste Partie in der Hansestadt seit rund zehn Jahren – damals endete das Kapitel Hamburg mit dem Rückzug des Hauptsponsors Aurubis. Nun ist Hamburg mit dem Eimsbüttler TV zurück auf der großen Volleyball-Bühne und empfängt Schwerin zu einem historisch aufgeladenen Duell. Sportlich reist der SSC mit Rückenwind an. Erst am Donnerstag feierte das Team von Felix Koslowski einen souveränen 3:0-Erfolg in der Champions League gegen Plovdiv und unterstrich damit seine internationale Form. In einem spielintensiven Januar wird es dennoch wichtig sein, die Belastung klug zu steuern – auch Akteurinnen aus der zweiten Reihe könnten ihre Chance bekommen. Am klaren Ziel ändert das nichts: In der Bundesliga zählen für den SSC nur drei Punkte. Der Aufsteiger aus Hamburg hat in den ersten Wochen gezeigt, dass er zum Teil bereits in der Liga angekommen ist. Ein Sieg in Borken steht ebenso zu Buche wie eine Heimniederlage gegen Flacht, dennoch machten Satzgewinne gegen Dresden und Aachen deutlich, dass auch personell stärker besetzte Teams höchste Konzentration benötigen. Für den SSC dürfte es zudem ein spezielles Wiedersehen geben: Die ehemalige Schweriner Zuspielerin Kathleen Weiß unterstützt aktuell den ETV und wird gegen ihr früheres Team besonders motiviert sein. Für die ETV Hamburger Volksbank Volleys ist das Wochenende ein Meilenstein: Erstmals in der über 130-jährigen Vereinsgeschichte wird ein komplettes Spiel im frei empfangbaren Fernsehen übertragen. Die Kulisse verspricht ebenfalls Großes – bereits über 1.200 Tickets wurden für die bis zu 2.300 Zuschauer fassende CU Arena verkauft, ein neuer Vereinsrekord. Personell müssen die Gastgeberinnen allerdings Abstriche machen. Neben der langzeitverletzten Zuspielerin Luise Klein fehlt auch die Amerikanerin Hannah Ammerman, die sich am vergangenen Sonntag gegen Allianz MTV Stuttgart an der Schulter verletzte. Anpfiff der Begegnung zwischen dem ETV Hamburg und dem SSC Palmberg Schwerin ist am Samstag um 17:15 Uhr und die Partie wird live bei Sport1 im Free TV und bei Dyn im Stream übertragen.
SSC siegt souverän zuhause gegen Plovdiv

Der SSC Palmberg Schwerin feierte in der CEV Champions League einen souveränen Heimsieg gegen den bulgarischen Rekordmeister Maritza Plovdiv. Vor stimmungsvoller Kulisse in der Palmberg Arena zeigte der deutsche Meister starke Aufschlag- und Blockleistungen, drehte besonders im dritten Satz einen frühen Rückstand und sicherte sich mit 3:0 die nächsten wichtigen Punkte in der Königsklasse. Leana Grozer glänzte dabei als wertvollste Spielerin des Abends. In erneut stimmungsvoller Kulisse begann das Match gegen den bulgarischen Rekordmeister Maritza Plovdiv zunächst ausgeglichen. Beide Teams wirkten zu Beginn noch etwas nervös: Plovdiv leistete sich einige Aufschlagfehler, während beim SSC Palmberg Schwerin kleinere Abstimmungsprobleme zu erkennen waren. Dank eines starken Blocks von Britte Stuut ging Schwerin mit 6:4 in Führung. Ein Ass von Kapitänin Anne Hölzig erhöhte wenig später, ehe Plovdiv beim Stand von 8:4 die erste Auszeit des Abends nahm. Doch Hölzig blieb anschließend weiter am Aufschlag und setzte die Annahme der Bulgarinnen massiv unter Druck. Erst beim 12:4 gelang Plovdiv wieder ein Sideout. Die frühe Führung galt es nun für Schwerin zu verteidigen. Der SSC präsentierte sich aggressiv am Netz, überzeugte mit einem starken Blockspiel und profitierte von einer treffsicheren Leana Grozer, die aus nahezu allen Positionen punktete. Auch Mia Kirchhoff steuerte wichtige Zähler bei. Auf Seiten der Gäste lief das Spiel zunehmend über Diagonalangreiferin Dudova. Nachdem Plovdiv selbst vermehrt im Block erfolgreich war und die Schweriner Angriffe nicht mehr sofort zum Punkt führten, schrumpfte der Vorsprung auf drei Zähler. Trotz der Aufholjagd der Bulgarinnen auf 19:16 behielt Schwerin die Ruhe. Erneut war es Grozer, die aufmerksam am Netz agierte und mit wichtigen Punkten auf 22:16 stellte. Plovdiv gab sich jedoch noch nicht geschlagen und verkürzte durch Schweriner Eigenfehler auf 23:20. Am Ende ließ der SSC Palmberg Schwerin nichts mehr anbrennen und sicherte sich mit 25:20 verdient den ersten Durchgang. Der zweite Durchgang begann mit starken Block- und Angriffsaktionen über die Mitte der Gäste aus Plovdiv, die sich früh einen Drei-Punkte-Vorsprung erspielten. Leana Grozer, im ersten Satz noch äußerst treffsicher, hatte zunächst mit dem gut stehenden bulgarischen Block zu kämpfen, fand jedoch schnell wieder zu ihrem Spiel und verkürzte auf 8:10. Den Ausgleich erkämpfte sich der SSC Palmberg Schwerin nach einer langen, intensiven Rallye durch einen Block von Marije ten Brinke. Mit viel Druck im Aufschlag – insbesondere durch Grozer und Mia Kirchhoff – setzte Schwerin die Gäste nun zunehmend unter Druck und drehte den Satz zum 15:13. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem der SSC zwar häufig mit den Händen am Block war, die Bälle in der Abwehr jedoch nicht immer entschärfen konnte.Beim Stand von 21:21 ging es in die Crunchtime des zweiten Durchgangs. Erneut übernahm Marije ten Brinke Verantwortung und sorgte mit zwei starken Aufschlägen für die 23:21-Führung. Plovdiv reagierte mit einer Auszeit, doch diese zeigte keine Wirkung: Die Niederländerin legte ein weiteres Ass nach und bescherte Schwerin den Satzball. Mit 25:21 entschied der SSC Palmberg Schwerin auch den zweiten Durchgang für sich – getragen von der lautstarken Unterstützung der Palmberg Arena. Der dritte Durchgang begann mit einer starken Serie der Gäste aus Plovdiv, die schnell mit 0:4 in Führung gingen. Beim SSC Palmberg Schwerin kam nun Mittelblockerin Suus Gerritsen für Marije ten Brinke ins Spiel. An ihr lag es jedoch nicht, dass die Bulgarinnen ihren Vorsprung zunächst auf 2:7 ausbauen konnten. Doch bereits im zweiten Satz hatte Schwerin seine Aufholqualitäten unter Beweis gestellt. Beim Stand von 3:7 ging Leana Grozer an die Grundlinie und sorgte mit einer spektakulären Aufschlagserie unter dem erstaunten Raunen der Zuschauer für den 5:7-Anschluss. In der Folge punktete Mia Kirchhoff erfolgreich über die Diagonalposition, während Britte Stuut bei guter Annahme mit einem Einbeiner über Kopf erfolgreich war. Zuspielerin Hannah Kohn verteilte die Bälle gewohnt variabel, sodass sich der SSC Punkt für Punkt auf 9:10 heranrobben konnte. Schwerin zog wenig später vorbei, worauf Plovdivs Trainer Ersimsek sichtlich verärgert über den verspielten Vorsprung zur Auszeit griff. Doch der SSC blieb am Drücker: Ein weiterer Angriff von Grozer stellte auf 17:13, was die zweite Auszeit der Gäste zur Folge hatte. Die 18-Jährige ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und legte am Aufschlag zwei weitere Asse nach. Beim Stand von 19:13 hatte Schwerin den Satz endgültig gedreht und befand sich auf der Zielgeraden zum zweiten Heimsieg in dieser Champions-League-Saison. Mia Kirchhoff und Anne Hölzig gehörten schließlich die letzten Aktionen am Netz, ehe erstere selbst zum Aufschlag ging und Plovdiv erneut vor große Probleme stellte. Dem hohen Aufschlagdruck waren die Bulgarinnen in der Annahme nicht gewachsen und kamen kaum noch in den Spielaufbau. Der SSC Palmberg Schwerin brachte auch den dritten Durchgang souverän mit 25:13 ins Ziel. Leana Grozer krönte ihre starke Leistung mit dem MVP-Pokal des Abends. Starting Six Maritza Plovdiv: Agbortabi – Todorova – Koeva – Angelova – Dudova – Slavcheva – Büdenbender Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Reesink – Kohn – Grozer – Hölzig – Kirchhoff – ten Brinke – Stuut
Halbzeit in der CEV Champions League

Die Gruppenphase der CEV Champions League geht für den SSC Palmberg Schwerin in die entscheidende Phase – und das mit einer vielversprechenden Ausgangslage. Während man in den nationalen Wettbewerben bislang auch mit einigen Enttäuschungen umgehen musste, präsentiert sich der SSC international weiterhin stabil und konkurrenzfähig. Trotz der zuletzt knappen Niederlage gegen den polnischen Favoriten DevelopRes Rzeszów ist das Team von Cheftrainer Felix Koslowski weiter voll auf Kurs in Richtung nächste Runde. Das Heimspiel am kommenden Donnerstag gegen den bulgarischen Serienmeister Maritza Plovdiv besitzt dabei große Bedeutung. In einer leistungsmäßig sehr engen Gruppe könnte ein Sieg vor heimischem Publikum, bei noch zwei ausstehenden Auswärtsspielen, ein wichtiger Schritt auf dem Weg ins Viertelfinale sein. Maritza Plovdiv reist mit breiter Brust nach Schwerin. In der vergangenen Woche setzten sich die Bulgarinnen im Heimspiel gegen Paris mit 3:1 durch und hielten sich damit alle Optionen auf das Weiterkommen offen. Vor allem Diagonalangreiferin Dudova avancierte mit 24 Punkten zur entscheidenden Akteurin. Auch auf nationaler Ebene dominiert das Team von Headcoach Atanas Ersimsek weiterhin: In der Liga ist Maritza noch ungeschlagen, zum Jahresende sicherte man sich zudem souverän den bulgarischen Pokal. Das Hinspiel in Plovdiv konnte der SSC Palmberg Schwerin im Tiebreak für sich entscheiden und geht damit leicht favorisiert in das Rückspiel. Doch Felix Koslowski warnt vor falscher Sicherheit:„Maritza ist ein sehr erfahrenes Team mit großer internationaler Qualität. Wir wissen, dass wir vor allem ihre Diagonale kontrollieren müssen. Wenn wir von Beginn an mutig auftreten, unsere Stärken konsequent auf das Feld bringen und den Heimvorteil nutzen, haben wir eine gute Chance. Dafür brauchen wir aber – wie schon gegen Rzeszów – ein absolutes Top-Level.“ Eine interessante Randnotiz liefert zusätzlich eine persönliche Verbindung: Maritza-Headcoach Ersimsek wird ab dem kommenden Sommer Assistenztrainer von Felix Koslowski bei der niederländischen Nationalmannschaft sein. Am Donnerstag jedoch zählt nur der sportliche Fokus – und der liegt voll auf einem richtungsweisenden Champions-League-Abend in der Palmberg Arena. Das Spiel beginnt am Donnerstag um 18.00 Uhr in der Palmberg Arena Schwerin. Bei nun wieder freien Straßen hofft der SSC Palmberg Schwerin auf eine volle Halle und lautstarke Unterstützung von den Rängen.
SSC Palmberg holt einen Punkt im Champions League Topspiel

Im spannenden Topspiel der CEV Champions League traf der deutsche Meister SSC Palmberg Schwerin auf den polnischen Titelträger Developres Rzeszów. Vor heimischer Kulisse in der PALMBERG ARENA boten beide Teams den 1.620 Zuschauern ein hochklassiges Duell voller spektakulärer Ballwechsel. Nach hart umkämpften Sätzen konnten die Gastgeberinnen den Tiebreak erzwingen, mussten sich in diesem jedoch knapp mit 12:15 geschlagen geben. Schwerin zeigte dabei großen Kampfgeist, starke Abwehr- und Blockaktionen und sammelte wertvolle Erfahrungen gegen den favorisierten polnischen Meister. Im Topduell der Gruppe E der CEV Champions League traf der SSC Palmberg Schwerin als deutscher Meister auf den polnischen Titelträger Developres Rzeszów – und die Favoritenrolle lag aufgrund des erfahrenen Kaders klar bei den Gästen. Diese untermauerten ihre Ambitionen im ersten Satz von Beginn an. Rzeszów setzte die Vorgabe ihres Trainers aus dem offiziellen Interview konsequent um: mit stabiler Abwehrarbeit, viel Geduld und guten Angriffen hielten die Polinnen die Ballwechsel lang und setzten sich früh ab. Nach einem ausgeglichenen Start erspielten sie sich beim 3:6 erstmals einen Vorsprung und bauten diesen wenig später auf 4:8 aus. Vor allem mit druckvollen Aufschlägen stellten sie die Schweriner Annahme vor große Probleme, auch im Block fand der SSC zu Satzbeginn noch keinen Zugriff. Trotzdem ließen sich die Gastgeberinnen nicht abschütteln. Angetrieben von einer lautstarken Kulisse – die Fans hatten sich trotz angekündigtem Schneechaos zahlreich auf den Weg in die Halle gemacht – kämpfte sich Schwerin immer wieder heran. Beim 6:13 aus SSC-Sicht reagierte Trainer Felix Koslowski mit der ersten Auszeit. In der Folge präsentierten sich die Mecklenburgerinnen deutlich stabiler in der Abwehr und verkürzten auf 9:15. Doch der polnische Meister blieb ruhig und antwortete mit zwei Punkten in Serie, was Koslowski beim 9:17 bereits zur zweiten Auszeit zwang. Die rund 20 mitgereisten Fans aus Polen sahen eine weiterhin konstante Vorstellung ihres Teams, doch Schwerin gab sich nicht geschlagen. Gegen Satzende öffneten die Gäste noch einmal die Tür: Grozer punktete im Angriff, ten Brinke setzte starke Akzente im Block, und der SSC verkürzte auf 16:21. Für eine echte Wende reichte es jedoch nicht mehr. Rzeszów spielte den Vorsprung souverän herunter und sicherte sich mit 25:19 den ersten Satzgewinn – ein Satz, der Schwerins Kampfgeist zeigte, aber auch die Klasse und Abgeklärtheit des Favoriten offenbarte. Mit Anne Hölzig für Leana Grozer startete der SSC Palmberg Schwerin in den zweiten Durchgang – und setzte von Beginn an ein klares Zeichen. Eine starke Aufschlagserie von Marije ten Brinke brachte die Gastgeberinnen schnell mit 4:1 in Führung. Genau diese Aggressivität und dieser Druck seien nötig, um die erfahrene Mannschaft aus Polen ins Wanken zu bringen, hatte Felix Koslowski vor der Partie betont – und sein Team setzte den Matchplan nun konsequent um. Als Jet Kok wenig später ein Ass gegen die polnische Annahme gelang und Schwerin auf 8:3 erhöhte, sah sich Rzeszów-Trainer César Hernández zu einer frühen Auszeit gezwungen. Die Gäste fanden anschließend besser ins Spiel und verkürzten auf 10:8, leisteten sich jedoch immer wieder Fehler im Angriff und beim Aufschlag. Schwerin nutzte diese Phase eiskalt und zog mit drei Punkten in Folge auf 13:8 davon. Während im ersten Satz vor allem Bannister und Piasecka für den polnischen Meister zuverlässig gepunktet hatten, kippte das Momentum nun spürbar auf die Seite der Gastgeberinnen. Schwerin war voll im Spiel, die Abwehr arbeitete aufmerksam und Zuspielerin Jaksetic setzte ihre Angreiferinnen variabel in Szene. Gegen Satzende schmolz der Vorsprung allerdings dahin. Rzeszów glich beim 19:19 erstmals aus und sicherte sich nach einer erfolgreichen Challenge sogar den 20. Punkt. Doch Schwerin blieb ruhig: Die stark aufgelegte Marije ten Brinke sorgte mit einem entschlossenen Angriff für den Ausgleich und brachte den SSC mit ihrem Service direkt wieder in Position. Anna Artyshuk stellte anschließend auf 23:21, kurz darauf erspielten sich die Gastgeberinnen ihre ersten Satzbälle. Mit 25:22 ging der zweite Durchgang schließlich an mutig und entschlossen auftretende Schwerinerinnen, die sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung belohnten und im Topduell zum 1:1-Satzausgleich kamen. Der dritte Satz entwickelte sich von Beginn an zu einem offenen Schlagabtausch. Vor 1.620 Zuschauern in der PALMBERG ARENA lieferten sich beide Teams ein intensives Duell auf Augenhöhe, geprägt von langen, spektakulären Ballwechseln und hoher Qualität auf beiden Seiten des Netzes. Für den SSC Palmberg Schwerin punkteten vor allem Anna Artyshuk und Jet Kok, während auf Seiten der polnischen Gäste Bannister sowie die Mittelblockerinnen immer wieder erfolgreich waren. Zur Satzmitte kippte das Momentum leicht zugunsten von Developres Rzeszów. Mehrere strittige Schiedsrichterentscheidungen und nur schwer auflösbare Challenges fielen zugunsten der Polinnen aus, die sich dadurch einen Vorsprung erspielten und beim 16:19 erstmals etwas Luft verschafften. In dieser Phase agierte Schwerin kurzzeitig zu hektisch und verlor etwas die Geduld im Angriff. Angetrieben von der lautstarken Unterstützung der Fans fanden die Gastgeberinnen jedoch schnell wieder zu ihrem Spiel zurück und kämpften sich auf 18:19 heran. Die Hoffnung auf den erneuten Satzausgleich währte jedoch nur kurz: Mit druckvollen Aufschlägen von Marrit Jasper und starken Rettungstaten in der Abwehr sicherte sich Rzeszów die nächsten Punkte und zog auf 18:22 davon. Trotz aller Gegenwehr musste sich der SSC Palmberg Schwerin am Ende mit 20:25 geschlagen geben. Der dritte Durchgang zeigte jedoch eindrucksvoll, dass die Schwerinerinnen über weite Strecken auf Augenhöhe mit dem polnischen Top-Team agieren konnten – auch wenn die Gäste in den entscheidenden Momenten die größere Abgeklärtheit bewiesen. Schwerin startete nach dem verlorenen dritten Satz wie verwandelt in den vierten Durchgang und erwischte einen regelrechten Traumstart. Schnell setzte sich der SSC mit 6:1 ab, was Rzeszów-Trainer César Hernández zu einer frühen Auszeit zwang. Vor allem Anna Artyshuk und Jet Kok punkteten immer wieder, während die Gastgeberinnen in der Abwehr glänzten und zwischenzeitlich sogar auf 8:2 davonzogen. Die Gäste reagierten mit einem Wechsel auf der Mittelposition, doch es waren zunächst die Schweriner Angriffsfehler, die den Vorsprung schmelzen ließen. Rzeszów drehte nun die Partie: Piasecka punktete über Außen zum 10:7-Anschluss, und auch Laura Heyrman setzte Akzente, sodass es beim 10:10 wieder ausgeglichen war. Nach einer langen Aufschlagserie von Marit Jaspers erkämpfte sich Schwerin endlich den Sideout – der Satz war nun völlig offen. Mit einem Ass von Wenerska übernahmen die Gäste erstmals
Champions-League-Kracher zum Jahresauftakt: SSC Palmberg Schwerin empfängt Developres Rzeszów

Das neue Jahr beginnt für den SSC Palmberg Schwerin gleich mit einem echten Highlight in der CEV Zeren Group Champions League. Am Donnerstagabend um 18.00 Uhr empfängt das Team den polnischen Serienmeister Developres Rzeszów in der PALMBERG ARENA. Der Gegner aus Polen zählt zu den absoluten Topmannschaften im europäischen Frauenvolleyball. Die Mannschaft von Cheftrainer Cesar Hernández, der zugleich auch die französische Nationalmannschaft betreut, dominiert seit Jahren die polnische Liga und steht auch in dieser Saison mit bislang nur einer Niederlage an der Tabellenspitze. Entsprechend galt Rzeszów vor Beginn der Gruppenphase als klarer Favorit, auch wenn zuletzt mit einer Tiebreak-Niederlage gegen Paris ein kleiner Rückschlag hingenommen werden musste. Der Kader der Polinnen ist hochklassig besetzt. Auf der Diagonalposition sorgt Taylor Bannister mit großer Angriffswucht und gefährlichen Aufschlägen für konstanten Druck. Über Außen überzeugt die niederländische Nationalspielerin Marrit Jasper, im Mittelblock bringt Laura Heyrman ihre internationale Erfahrung ein. Ergänzt wird das Team durch das polnische Top-Talent Julita Piasecka sowie Nationalzuspielerin Katarzyna Wenerska und Libera Aleksandra Szczygłowska, die gemeinsam das stabile Gerüst der Mannschaft bilden. Für den SSC Palmberg Schwerin geht es darum, die Heimstärke der laufenden Saison zu nutzen und dem Favoriten mit Unterstützung des Publikums Paroli zu bieten. Trainer Felix Koslowski ordnet die Ausgangslage klar ein: „Developres Rzeszów ist der klare Favorit in unserer Gruppe, mit einem international hochklassig besetzten Kader und als dominierender Tabellenführer der polnischen Liga. Wir gehen als Außenseiter in die Partie, wollen diese Rolle aber mit aggressivem Spiel und der Unterstützung unseres Heimpublikums annehmen.“ Entscheidend dafür wird die Unterstützung von den Rängen sein. Eine volle PALMBERG ARENA soll das Team vom ersten Ball an tragen, um vielleicht erneut einen besonderen Europapokalabend zu erleben und im besten Fall für eine positive Überraschung zu sorgen. Spielbeginn ist am Donnerstagabend um 18.00 Uhr und es sind noch Tickets für die Partie verfügbar. Für alle, die das Spiel nicht in der Halle verfolgen, überträgt www.sporteurope.com die Partie.
SSC unterliegt Stuttgart kurz vor Jahreswechsel

Der SSC Palmberg Schwerin lieferte dem Allianz MTV Stuttgart im letzten Spiel vor dem Jahreswechsel einen engagierten Kampf, musste sich am Ende jedoch mit 0:3 geschlagen geben. Nach starkem Beginn der Gäste kämpften sich die Stuttgarterinnen in einem umkämpften ersten Satz zurück, behielten in einem von Video-Challenges und Momentumwechseln geprägten zweiten Durchgang die Oberhand und setzten sich schließlich im dritten Satz dank höherer Durchschlagskraft und Blockstärke durch. Schwerin erwischte mit starken Aufschlägen und hohem Tempo über die Mitte einen gelungenen Start in den ersten Durchgang und setzte sich früh mit 6:4 ab. Ein Aufschlagpunkt von Britte Stuut sowie gute Abwehrleistungen ermöglichten den Gästen eine 9:7-Führung und wenig später das 11:8, was Stuttgarts Trainer Konstantin Bitter zur ersten Auszeit zwang. Schwerins Zuspielerin Vedrana Jaksetic agierte sehr variabel und machte es den Gastgeberinnen zunächst schwer, ins Spiel zu finden. Stuttgart hielt jedoch über Punkte von Varela, Martin und Koulberg Anschluss, sodass der Schweriner Vorsprung auf einen Zähler schmolz und Felix Koslowski beim Stand von 15:14 zur Auszeit griff. Eine erfolglose Challenge der Stuttgarterinnen bescherte Schwerin den 16. Punkt, doch Pauline Martin ließ Stuttgart nicht abreißen. Nach dem Doppelwechsel mit Kästner und Groter gelang den Gastgeberinnen beim 17:17 erstmals der Ausgleich. In der Folge verlief der Satz im Gleichschritt, begünstigt durch Aufschlagfehler auf beiden Seiten, bis Stuttgart bei 22:21 erstmals in Führung ging und Schwerin zur Auszeit zwang. Jet Kok glich aus, ehe Kapitänin Hölzig Schwerin mit 23:22 wieder in Front brachte. Nach Auszeit und Punkt für Stuttgart stand es 23:23, bevor ein Ass von Varela den Gastgeberinnen den ersten Satzball einbrachte. Nach Diskussionen an der Seitenlinie wehrte Schwerin diesen durch einen Aufschlagfehler ab, doch Pauline Martin erspielte Stuttgart eine weitere Chance, die schließlich ein Block gegen Hölzig zum 26:24-Satzgewinn nach Aufholjagd für die Gastgeberinnen nutzte. Der zweite Satz war geprägt von zahlreichen Video-Challenges und wechselnden Momentumphasen, begann jedoch klar zugunsten der Gastgeberinnen. Stuttgart erwischte den besseren Start, setzte sich früh mit zwei Punkten ab und baute den Vorsprung bei unveränderter Formation weiter aus. Zuspielerin Shaffmaster leitete mit einer starken Aufschlagserie die 5:1-Führung ein, an der auch eine frühe Schweriner Auszeit zunächst nichts änderte. Erst Mia Kirchhoff gelang der wichtige Sideout zum 2:6. Schwerin zeigte anschließend ebenfalls seine Qualitäten von der Grundlinie: Marije den Brinke verkürzte mit druckvollen Aufschlägen auf 4:6. Stuttgart ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken, hielt das Momentum auf eigener Seite und erhöhte durch starke Aufschläge von Holthaus, effektive Blocks von Varela sowie weitere Punkte von Stautz und Koulberg auf 11:4. In dieser Phase war Schwerin in allen Elementen zunächst unterlegen, kämpfte sich aber mit viel Einsatz und Moral zurück in den Satz. Um den Lauf zu stoppen, reagierte Schwerin mit dem Doppelwechsel Kohn und Artyshuk, später erhielten auch Vos und Grozer beim Stand von 6:13 ihre Einsatzzeit. Die Gäste verkürzten Punkt um Punkt auf 12:17, wobei vor allem Iris Vos im Angriff und Block Akzente setzte. Beim 15:18 sah sich Stuttgart zur Auszeit gezwungen, da sich zu den Schweriner Punkten zunehmend auch Fehler der Gastgeberinnen gesellten und der Vorsprung auf zwei Zähler zusammenschmolz. Wie bereits im ersten Durchgang kam es beim Stand von 19:16 zu einer längeren Unterbrechung durch das Schiedsgericht infolge einer Video-Challenge. Nach der Pause behielt Anna Artyshuk die Nerven und verwandelte ihren Angriff, ehe Schwerin die Stuttgarter Führung von 20:17 auf 20:19 verkürzte – Ausdruck einer beeindruckenden Aufholjagd des neu formierten Sechsers nach zuvor deutlichem Rückstand. In der Schlussphase waren es jedoch ärgerliche Fehler im Aufschlag und Angriff auf Schweriner Seite, die Stuttgart wieder in die Karten spielten und den Gastgeberinnen letztlich den 25:21-Satzgewinn sicherten. Im dritten Satz vertraute Felix Koslowski zunächst auf die Formation mit Kohn, Grozer, Vos, Artyshuk, ten Brinke und Gerritsen. Der Durchgang begann ausgeglichen, ehe Stuttgart sich mit konsequentem Spielaufbau und höherem Druck im Angriff auf 8:5 absetzen konnte. Schwerin reagierte kurz zuvor mit einem Wechsel und brachte Jet Kok für Iris Vos, die zunehmend am gut stehenden Stuttgarter Block hängen blieb. Kok fügte sich gut ein, doch Stuttgart erhöhte weiter das Tempo im Angriff und behauptete beim 10:7 die Führung. In der Folge blieben die Gastgeberinnen tonangebend, während Schwerin den Doppelwechsel wieder zurücknahm und Hölzig für Grozer ins Spiel kam. Stuttgart nutzte seine Chancen konsequent und zog bis auf 17:11 davon. Eine starke Aufschlagserie von Jet Kok brachte die Gäste noch einmal auf 13:17 heran, doch Stuttgart zeigte sich weiterhin sehr aggressiv am Netz und baute den Vorsprung auf 20:15 aus. Zwei Asse von Mia Kirchhoff sorgten kurz darauf für den 18:20-Anschluss und zwangen Stuttgart zur Auszeit. In der Schlussphase ließen die Gastgeberinnen jedoch nichts mehr anbrennen: Drei Punkte in Folge, unter anderem durch Holthaus, stellten die Weichen endgültig auf Satzgewinn. Mit 25:20 sicherte sich Stuttgart auch den dritten Durchgang und entschied das letzte Spiel vor dem Jahreswechsel für sich. Mit 11:5 Blocks und 57:44 Gesamtpunkten war Stuttgart auch statistisch überlegen, wenngleich sich Schwerin deutlich besser präsentierte als noch bei der Pokalniederlage vor einigen Wochen. Starting Six Allianz MTV Stuttgart: Stautz – Koulberg – Shaffmaster – Holthaus – Varela – Martin – Bamba Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Reesink – Jaksetic – Kok – Hölzig – Kirchhoff – ten Brinke – Stuut