Souveräner Heimsieg: Schwerin lässt Flacht keine Chance

Der SSC Palmberg Schwerin hat das Bundesliga-Duell gegen die Binder Blaubären TSV Flacht souverän in drei Sätzen für sich entschieden. Von Beginn an dominierten die Gastgeberinnen mit druckvollen Aufschlägen, stabiler Annahme und hoher Angriffseffizienz. Flacht fand nur phasenweise ins Spiel, konnte den klaren Rückstand jedoch nie entscheidend verkürzen. Schwerin spielte konsequent durch, rotierte frühzeitig und sicherte sich mit einem 3:0-Erfolg verdient wichtige Punkte in der Tabelle.

Im Bundesliga-Duell am Freitag bestimmten die Gastgeberinnen des SSC Palmberg Schwerin von Beginn an das Geschehen. Gegen die Aufsteigerinnen der Binder Blaubären Flacht erwischte das Schweriner Team einen Start nach Maß: Zwei Asse von Kohn und Hölzig sorgten früh für eine 6:2-Führung. Die Gäste aus Flacht, trainiert vom ehemaligen Schweriner Co-Trainer Manuel Hartmann und mit Ex-Schwerinerin Frauke Neuhaus in der Startformation, setzten zwar mit starken Blocks Akzente, offenbarten jedoch zunächst Schwächen in Annahme und Feldabwehr. Hartmann reagierte prompt und nahm beim Stand von 8:3 seine erste Auszeit. Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Britte Stuut agierte Schwerin variabel, rotierte folgerichtig in der Formation und überzeugte mit flexiblen Angriffslösungen. Ein Ass von Mia Kirchhoff zum 12:4 veranlasste Flacht zur zweiten Auszeit, um den Rückstand nicht weiter anwachsen zu lassen. Vor allem über die Außenposition – insbesondere durch Hanne Binkau – kamen die Gäste zu Punkten. Nach erfolgreichen Sideouts unterliefen ihnen jedoch zu häufig Aufschlagfehler, sodass eine Aufholjagd ausblieb. Mit dem fünften Schweriner Ass im ersten Satz baute Anne Hölzig den Vorsprung weiter aus. Auch ein Doppelwechsel auf Flachter Seite konnte den Lauf der Schwerinerinnen nicht stoppen. Souverän und ungefährdet sicherte sich Schwerin schließlich mit 25:12 den ersten Satz. Den größten Anteil am deutlichen Satzerfolg hatten Grozer, Hölzig und Kirchhoff.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs brachte Schwerin Luisa van Clewe für Marije ten Brinke – am Spielverlauf änderte sich jedoch wenig. Wie schon im ersten Satz erwischte der SSC Palmberg Schwerin einen Blitzstart und zog schnell auf 9:3 davon. Die Binder Blaubären Flacht sahen sich früh zur ersten Auszeit gezwungen, fanden jedoch weiterhin nicht in ihren Rhythmus. Schwerin überzeugte vor allem in der Annahme und mit hoher Angriffseffizienz. Dank aufmerksamer und stabiler Abwehrarbeit – unter anderem von Finnja Frommann – konnten zahlreiche Flachter Angriffe entschärft werden. Beim komfortablen Zwischenstand von 16:4 nutzte das Trainerteam die Gelegenheit, mit Blick auf die anstehenden Aufgaben in der CEV Champions League das Stammpersonal zu schonen. Jaksetic und Artyshuk kamen ebenso ins Spiel wie Außenangreiferin Iris Vos für Kapitänin Hölzig. Vor knapp 1.700 Zuschauern in der PALMBERG ARENA spielte Schwerin auch mit veränderter Formation konsequent und konzentriert weiter. Besonders im Aufschlag setzte das Team Akzente – Ass Nummer sieben durch Suus Gerritsen zum 22:8 unterstrich die Dominanz. Ein Aufschlagfehler von Frauke Neuhaus besiegelte schließlich den deutlichen 25:12-Satzgewinn.

Auch der dritte Durchgang entwickelte sich zur Blaupause der ersten beiden Sätze. Mit druckvollen Aufschlägen und stabiler Annahme diktierte der SSC Palmberg Schwerin erneut das Geschehen und zwang den Binder Blaubären Flacht sein eigenes Spiel auf. Im Angriff setzten vor allem Grozer und Artyshuk Akzente, während Schwerin das Tempo konsequent hochhielt, um den Gegner gar nicht erst zur Entfaltung kommen zu lassen. Zur Satzmitte schlichen sich jedoch einige Unaufmerksamkeiten ein, sodass Flacht auf 13:9 verkürzen konnte. Eine Aufschlagserie von Anna Artyshuk brachte die Gastgeberinnen jedoch schnell wieder in den Rhythmus – Schwerin stellte auf 17:12. In der Schlussphase erhöhten die Gäste noch einmal den Druck, punkteten mit wirkungsvollen Aufschlägen und cleveren Angriffen über die Schweriner Blockhände zum 22:17. Leana Grozers 13. Punkt des Spiels sicherte nach 70 Minuten schließlich den ersten Matchball. Mit 25:19 entschied Schwerin auch den dritten Satz für sich und sammelte damit wichtige Punkte im Kampf um die oberen Tabellenplätze.Formularbeginn

Formularende

Starting Six Binder Blaubären Flacht: Schammer – Kögler – Neuhaus – Lobzhanidze – Binkau – Vogel – Büdenbender

Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Frommann – Kohn – Hölzig – Grozer – Kirchhoff – Gerritsen – ten Brinke

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