Keine der fünf SSC-Volleyballerinnen, die sich seit Mitte August in Schwerin auf die neue Saison vorbereiten, hat sich den Sommer über gehen lassen, jede hat sich eisern fit gehalten. „Aber Krafttraining mit unserem Athletiktrainer Micha Döring ist dann schon was anderes, da gab es erst mal Muskelkater“, sagt Libera Elisa Lohmann, die während des Sommers unter anderem viel Beachvolleyball spielte und sich auch ums Studium kümmerte. Und meint die neue Trainingsintensität ganz positiv: „Die Pause war gut. Jetzt steigt aber das Bedürfnis, sich wieder mehr zu bewegen.“ Dass es noch ganze zwei Monate bis zum ersten SSC-Spiel (der Supercup am 28. Oktober in Hannover) sind, klingt für sie gar nicht mehr so weit weg: „Wenn die Vorbereitung einmal angefangen hat, vergeht die Zeit wie im Flug.“

Für die Kerngruppe, die in Schwerin trainiert – neben „Elli“ Lauren Barfield (MB), Gréta Szákmary (AA), McKenzie Adams (AA) und Ralina Doshkova (D) – hatten die Trainer Paul Sens und Martin Frydnes ein buntes Einstiegsprogramm zusammengestellt: Zusätzlich zum Balltraining, auch im Sand, und Kraftakten mit Micha gab’s Sessions mit Volleyballnachwuchs in Stralsund und Greifswald, eine anspruchsvolle Radtour, Paddeltraining rund ums Schweriner Schloss und eine Judoeinheit. „Wettermäßig haben wir das immer optimal geplant“, meint Martin zufrieden – für die Outdooraktivitäten hatte man grundsätzlich Sonnentage erwischt – „und Spaß hat es auch gemacht, gerade das Training mit den Kids in Stralsund und Greifwald, weil die mit Begeisterung dabei waren.“ Die Abwechslung ist aber auch für die „Großen“ gut – sonst käme im überschaubaren Trüppchen schnell Langeweile auf.

Jetzt richtet sich der Fokus immer stärker aufs konkrete Volleyballtraining. „Ich finde, es ist ein großer Vorteil, ausreichend Zeit und Ruhe für die individuelle Arbeit zu haben und die Technik optimal vorbereiten zu können“, kommentiert Martin die kleine Trainingsgruppe. In Schwerin fühlt sich der neue Co-Trainer schon rundum wohl. „Hier merkt man wirklich eine tolle Einstellung, dass man gemeinsam zum Ziel will. Jeder alles tut, sportlich wie organisatorisch, um noch ein paar Prozente mehr zu schaffen, das Beste aus dem Team rauszuholen.“

Zum Beispiel auch dadurch, dass man es der Volleyballerin Magdalena Gryka, früher beim Dresdner SC und wie Elli Teil des 21er-Nationalkaders, ermöglicht hat, sich in Schwerin bis zu einer Neuverpflichtung mit fit zu halten. Die Zuspielerin füllt dabei in der Vorbereitungszeit die so wichtige Regie auf dem Feld aus – eine absolute Win-Win-Lösung.

Nicht vergessen:
Bevor es in der zweiten Septemberwoche für ein erstes Trainingslager nach Kienbaum geht, teilen die fünf alten und neuen Schwerinerinnen beim Fantreffen an der Palmberg Arena am Donnerstag, 6. September ab 17 Uhr die Dauerkarten und Tickets für den Supercup aus.

ssc-intern [kawi]