Diese sind hungrig auf einen Sieg, um sich aus der Abstiegszone zu befreien.

Im Tabellenverlauf der Thüringerinnen hat sich in den letzten acht Wochen nicht viel getan. Der als VfB Suhl bekannte Verein verharrt am Tabellenende (11. Platz) und hat große Mühe, die Klasse zu halten. Vier Spiele hintereinander zu verlieren, stärkt nicht gerade das Selbstvertrauen. Eine dieser Niederlagen hatte die Nachwuchs-Mannschaft des VCO Berlin den Mädels aus Suhl zugefügt (3:2). Und auch gegen den Tabellenneunten, VT Aurubis Hamburg, lösten sich die Erfolgs-Träume der Mannschaft in Luft auf. Im ersten Spiel des neuen Jahres unterlagen sie auswärts den Damen von VT Aurubis Hamburg 1:3.

In der heimischen Wirkungsstätte der Mannschaft blieb ihnen das Glück bisher versagt. Von den vier Heimspielen der Hinrunde konnte nur eins gewonnen werden. Dennoch müssen die Volleyballerinnen des Schweriner SC bei ihrem Spiel am Mittwoch, 19.30 Uhr, mit einer starken Gegenwehr rechnen. Die Spielstätte nennt sich Wolfsgrube. Mit diesem Namen bezeichnet man auch eine Fallgrube zum Fangen von Wölfen. Damit Suhl nicht zu einer Fallgrube für den SSC wird, muss die Mannschaft von Felix Koslowski schon ihr ganzes spielerisches Handwerk auspacken. Denn kämpferisch ist den Suhlerinnen nichts Schlechtes nachzusagen. Auch haben sie mit Spielerinnen wie Anika Brinkmann (bisher zwei Mal als wertvollste Spielerin ausgezeichnet) angriffsstarke Typen in ihren Reihen. Das 3:0 über Köpenick am 3. Januar in der Schweriner Arena hat die Siegeslaune der SSC-Spielerinnen wachsen lassen. Gute Laune, Spielwitz und Angriffswille können in einem Volleyballspiel entscheidende Kriterien für den erfolgreichen Ausgang sein. Das erste Match zu Saisonbeginn hatte der Schweriner SC 3:1 gewonnen. Bleibt zu hoffen, dass die Rückrunde für den SSC einen ähnlich guten Verlauf nimmt wie die Hinrunde.

 

Fotos: SSC/Heiden