Werden die jungen neuen Spielerinnen in der Bundesliga auch eine Chance bekommen?

Tore Alexandersen: Ohne Zweifel bekommen sie ihre Chance. Sie müssen sich nur sicher und gut in die Mannschaft einfügen.

Die Mannschaft hat mit den Mädchen vom chinesischen Meister Tianjin und dem japanischen Spitzenteam Red Wings Pioneer trainieren können. Was konnten Sie sich abschauen von der asiatischen Spielweise?

Tore Alexandersen: Mich beeindruckten besonders die Genauigkeit und die Technik in der Ballbehandlung. Sicher kommt das auch von einem höheren Trainingsumfang. Zugleich aber imponiert die Schnelligkeit. In den Spielen gegen beide Mannschaften mussten wir an unser Limit gehen.

Was ist noch zu tun bis zum ersten Spieltag in der Bundesliga?

Tore Alexandersen: Statt an der Ausdauer müssen wir stärker im Kraftbereich arbeiten und die Annahme und den Angriff stabilisieren. Mehr Genauigkeit ist in der Block- und Feldabwehr nötig. Drei bis vier Wochen haben wir noch Zeit. Es wird gut.

Wie geht es den verletzten Spielerinnen?

Tore Alexandersen: Anzhela Kryvarot trainiert wieder, ebenso Hanna Torkkeli, die an der Schulter verletzt war. Kristin Kasperski ist nach ihrer Knie-Op wieder voll in das Training eingestiegen. Bei Julia Retzlaff müssen wir abwarten.

Welches Ziel steuern Sie in der kommenden Saison an?

Tore Alexandersen: Wir sind stark genug, um bei beiden Entscheidungen (Pokal und Meisterschaft) mitzuspielen. Ein bisschen Glück ist sicherlich auch mit im Spiel. Ich hoffe dass es keine Verletzungen gibt und wir die vielen Kleinigkeiten ebenfalls in den Griff bekommen, die zum siegreichen Spielverlauf beitragen. Dann wird es schon klappen.

W.S.