Andreas Burkard, eigentlich war das Ziel, die Mannschaftsplanungen so früh wie möglich, bestenfalls Ende Mai, abzuschließen. Das hat offenbar nicht geklappt. Warum?

 

Wir sind seit Saisonende intensiv mit der Kaderzusammenstellung beschäftigt. Aber Gespräche brauchen eben doch ihre Zeit, man redet mehrmals miteinander, Kandidatinnen prüfen auch andere Angebote. Und selbst wenn man sich mündlich einig ist, dauert es meist noch, bis der Vertrag fertig ist, weil einfach viele Feinheiten zu beachten und zu klären sind. Wir sind aber fast auf der Zielgeraden.

 

 

Wen genau suchen Sie noch fürs Team?

 

Wir brauchen noch eine neue Libera. Hier sind die Verhandlungen schon ziemlich weit, ich bin zuversichtlich, dass wir das zeitnah abschließen können. Außerdem fehlt uns nach dem Weggang von Michaela Wessely eine zweite Zuspielerin. Für den Außenangriff können wir uns noch einen guten Back-up vorstellen.

 

 

Können Sie schon sagen, wer dafür in Frage kommt, mit wem Sie verhandeln?

 

Nein, das wäre in diesem Stadium unprofessionell. Man kennt ja das Sprichwort vom Pferd und der Apotheke. Wir kommunizieren deshalb immer erst dann, wenn wirklich alles klar ist, also die Unterschriften aller Beteiligten unterm Vertrag stehen. Ich kann aber versichern: Wenn Mitte August die Saisonvorbereitungen beginnen, werden wir ein starkes, erfolgshungriges Team am Start haben.

 

 

Foto: SSC