Mit dem Spiel am Donnerstag startet der Schweriner SC in das neue Jahr. Die Mannschaft ist wieder komplett nach dem Einsatz von Felix Koslowski, Anja Brandt und Jennifer Geerties mit der Nationalmannschaft beim Olympia-Qualifikationsturnier in Ankara. Und sie hat mit der Niederländerin Alice Blom auch noch ein neues Gesicht dazu bekommen. Der VCO hat den Neujahrsstart schon hinter sich. Zuerst trafen sie auf die Roten Raben aus Vilsbiburg, dann nahm sich Dresden das Ausbildungsteam aus Berlin zur Brust und nun lauert der Tabellenführer Schweriner SC auf eine weitere Gewinnchance. Da muss man als junges Nachwuchstalent schon ganz schön taff sein, um den Mut nicht zu verlieren. Denn der VCO ist siegloses Schlusslicht in der Tabelle und konnte bisher nur selten über 20 Punkte in einem Satz erzielen. Eine Ausnahme bildete das Heimspiel am 10. Januar gegen Vilsbiburg. Hier lieferten sich die Mädels von Jan Lindenmair einen packenden Kampf mit den Gästen aus Bayern. So lag der Außenseiter im ersten Satz lange gleichauf mit den Raben, führte zur 2. TA sogar mit 16:15, konnte das Tempo aber nicht halten und verlor ihn mit 21:25. Im dritten Satz hatte der VCO die Nase mit 18:13 vorn, unterlag dann knapp mit 23:25. Für Jan Lindenmair gab es keinen Grund, die Mannschaft zu tadeln.  Sein Resümee: „Wir haben einen Schritt nach vorn gemacht.“ Es ist nachgewiesen, dass sich die Nachwuchstalente des VCO nicht kampflos den erfahrenen Profis ausliefern. Das macht es so reizvoll, einer Begegnung wie dieser am Donnerstag zuzuschauen.

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