Wichtige Standortbestimmung in Potsdam

5. September 2020
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Es ist schon eine Tradition, dass aufgrund der überschaubaren Entfernung der SSC Palmberg Schwerin in der Vorbereitung mit dem SC Potsdam oftmals die Klingen kreuzt, so geschehen am 3. und 4.9. in der MBS Arena in Potsdam.

Doch auch hier hatte der Corona-Virus seine Finger wieder im Spiel. Da eine Spielerin des vorherigen Testspielgegners Chemik Police positiv getestet wurde, unterzog sich das gesamte Team vom SSC kurzfristig einem erneuten Coronatest. Da alle Spielerinnen, Trainer und Betreuer negative Testergebnisse erhielten, stand den geplanten Spielen jedoch nichts im Weg. Sogar 150 Zuschauern durften am Donnerstag das Testspiel in der Potsdamer MBS Arena verfolgen. Für die Verantwortlichen des SC Potsdam sicherlich ein guter Test für die baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs.

Mit den guten Ergebnissen aus Polen im Rücken wollte der SSC Palmberg Schwerin auch gegen einen ernstzunehmenden Gegner aus der eigenen Liga überzeugen. Letztendlich musste sich die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski aber dem neuformierten Team des SC Potsdam mit 1:3 (-21; -23; -24;23) geschlagen geben. Wie bereits in der Vorsaison spielten beide Teams auf Augenhöhe, während man Abercrombie auf Diagonal gut im Griff hatte, punktete Potsdam vor allem mit schnellen Bällen über Position 4 mit Laura Emonts und Neuzugang Lindsey Ruddins.  Auf Schweriner Seite kam erstmals nach einer leichten  Rückenverletzung Greta Szakmary (13 Punkte) wieder zum Einsatz. Die Ungarin war zusammen mit Hayley Spelman (14 Punkte) und Marie Schölzel (12 Punkte) erfolgreichste Angreiferin des ersten Testspiels.

In das zweite Match startete der SSC mit starken Block- und Abwehraktionen und gestattete dem Gastgeber nur 8 Punkte im Angriff, mit 25:20 ging der erste Satz an Schwerin. Doch Potsdam kam besser ins Spiel, stabilisierte seine Annahme und konnte damit im Sideout erfolgreicher agieren. Auf Schweriner Seite schlichen sich einige Unkonzentriertheiten in Aufschlag, Zuspiel und Angriff ein, die in den Schlussphasen drei enger Sätze letztendlich den Ausschlag für einen weiteren 3:1-Erfolg des Gastgebers brachten. Lina Alsmeier mit 15 Punkten und Nicole Oude Luttikhuis, mit starker Vorstellung im Angriff (14 Punkte), waren Schwerins punktbeste Spielerinnen.

Damit stehen zwei, auch in den Sätzen knappe Niederlagen zu Buche, die zeigen, dass es noch einiges zu tun gibt, bis in drei Wochen der Supercup in Dresden auf dem Programm steht. Dafür liegt nun eine intensive Trainingswoche vor dem SSC, ehe dann vom 16.-19.9. ein letzter Härtetest mit gleich vier Spielen gegen Münster und wiederum Potsdam geplant ist.

Vor den nächsten sportlichen Highlights, findet am kommenden Dienstag, den 8.9.20 die  Veranstaltung „Eine Stadt lebt Volleyball“ statt. Dabei präsentiert der SSC seine neue Mannschaft und stimmt sich gemeinsam auf die kommende Saison ein. Alle Interessenten können die Veranstaltung unter www.stream.sportstadt-schwerin.de  live verfolgen.

ssc intern Olaf Garbe


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