Damit haben die Gäste morgen sicher einen Vorteil. Doch mit einem guten Spiel wie am 18. April beim 3:1-Erfolg gegen die Roten Raben Vilsbiburg können die Schwerinerinnen sicher noch den zweiten Platz erobern. Viel wird auch davon abhängen, welches Team sich noch einmal am besten motivieren kann, sind doch beide mit den Ambitionen Meisterschaft in die Finalrunde gestartet.

In der Hinsicht dürfte der Vorteil auf Schweriner Seite liegen. Denn die SSC-Damen wollen sich mit einem Erfolg vor eigenem Publilum, das seine Mannschaft morgen noch einmal tatkräftig unterstüzen wird, aus der Saison verabschieden.

Auch wenn es vielleicht nicht zu einem 3:0 reichen sollte, ein Sieg würde aber den sicheren dritten Platz und damit die Bronzemedaille zum Abschluss der Bundesliga-Spielzeit bedeuten. Der könnte im Falle einer Niederlage noch ins Wanken geraten. Mit dem derzeit viertplatzierten VfB Suhl – punktgleich mit Schwerin, aber mit dem wesentlich schlechteren Satzverhältnis – lauert noch der letztjährige Dritte. Der muss beim neuen Meister antreten. Letztendlich gilt es aber für die SSC-Damen, sich noch einmal zu konzentrieren und das Herz in die Hand zu nehmen, dann sollte es zu einem Podiumsplatz, egal welchem, reichen.