Zunächst geht es nach Italien, wo am Mittwoch, 20:30 Uhr, im Sportpalast von Novara das Hinspiel ausgetragen wird. Der italienische Tabellenführer Novara hatte sich im Januar im Achtelfinale gegen das niederländische Team von Alterno Apeldorn durchgesetzt. Novara wird angeführt von Chefcoach Luciano Pedulla. Er ist der Mann, der ab Mai 2015 die deutsche Volleyballnationalmannschaft der Frauen als Bundestrainer übernehmen wird. Der 57-jährige Erfolgstrainer hat sich ehrgeizige Ziele gestellt. So hat er sich vorgenommen, das deutsche Nationalteam zu den Olympischen Spielen 2016 nach Rio zu führen. Guten Kontakt mit deutschen Volleyballprofis kann er in den beiden Spielen mit dem Schweriner SC knüpfen, der ja einige Nationalspielerinnen unter Vertrag hat.

 Im Streit um die Trophäe des Challenge Cups sind noch acht Mannschaften aus sieben Ländern vertreten, da Deutschland in diesem Wettbewerb mit Vilsbiburg und Schwerin noch zwei Mannschaften aufbieten kann. Nach Lage der Dinge muss sich der SSC nicht den Weltklassespielerinnen aus Novara wie Martina Guiggi (Mittelblock) oder Kimberly Hill (Angriff) verstecken, denn auch der italienische Club weiß, wen er vor sich hat. In einer eigenen Wegbeschreibung nach Schwerin heißt es, zum Rückspiel „in den hohen Norden Deutschlands“ zu fahren, „in die Heimat einer der bekanntesten Formationen des deutschen Volleyballs.“ In seinen Reihen sieht man den Chefcoach Felix Koslowski, den Italiener Davide Charli als seinen Assistenten, „mehrere Weltklasse-Spielerinnen wie Nenova, Hronchekova und deutsche Spitzenklasse mit Hippe, Geerties und Brandt“. Soweit die freundliche Umschreibung des zu erwartenden Gegners Schweriner SC. SSC-Spielerin Anja Brandt sagte vor der Abreise nach Novara: „Ich freue mich auf dieses Spiel.“ Und ihre Vereinskameradin Lonneke Sloetjes ist der Ansicht: „Es wäre schön für uns, solch ein Match zu gewinnen.“ Das Schweriner Publikum kann sich zum Rückspiel am10. März, 19:00 Uhr, in der Arena auf europäischen Spitzenvolleyball einstellen. Der Ticketverkauf läuft bereits auf vollen Touren.

Foto: SSC/Heiden