Vom Vize zum Meister

10. Mai 2018
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© Christoph Jermann

– damit ist bei Anna Pogany nicht nur der Vereinswechsel von Pfeffingen, dem aktuellen Meisterschaftszweiten der Schweiz, zum Primus der deutschen Volleyballliga gemeint: Mit ihrem neuen Team im hohen Norden würde die Libera (23 Jahre, 1,68 Meter) ihre bis dato zwei Vizemeistertitel (den ersten holte sie 2014 mit Vilsbiburg) gern um eine Goldmedaille ergänzen. Aktuell nimmt sie gemeinsam mit Lenka Dürr aber erst mal mit der deutschen Auswahl der Volleyballdamen Kurs auf die Volleyball Nations League.

Anna, kann man davon ausgehen, dass die Entscheidung für Schwerin nicht allzu schwer fiel?
Wenn einem der Deutsche Meister ein Angebot macht, sagt man natürlich nicht nein! Ich kenne Felix als superguten Trainer und etliche Spielerinnen aus der Nationalmannschaft. Ich bin sicher, ich kann mich in Schwerin gut weiterentwickeln. Und hoffe natürlich, dass es hier mit der Meisterschaft klappt. Meine Vorfreude ist groß!

Was magst Du daran, Libera zu sein?
Bei meiner Größe wurde mir die Position praktisch in die Wiege gelegt. Man ist ein bisschen Ballkünstler und ein bisschen wie ein Torwart im Fußball, der nach den Bällen springt. Mir macht das total Spaß, einen Ball rauszuholen und weiterzugeben, damit dann jemand den Punkt machen kann.

Ist es nicht aber auch schade, dass den Ruhm häufig die Punktemacher einheimsen?
Nein, das stört mich nicht, da bin ich dran gewöhnt. Die Arbeit einer guten Libera fällt vielen nicht so richtig auf, weil es bei uns ja nicht darum geht, übers Feld zu fliegen.

Wie sieht Dein Sommer aus, bevor Du nach Schwerin kommst?
Nach der Nations League gibt es im Juli Urlaub und ich schreibe meine Bachelorarbeit in Wirtschaftspsychologie fertig, zum Thema „Sind Profisportler gute Projektleiter?“. Da gibt es noch einiges zu tun, bevor es mit der WM losgeht.

Dann wünschen wir einen guten, erfolgreichen Sommer und freuen uns darauf, Dich nächste Saison in der Palmberg Arena spielen zu sehen!

ssc-intern [kawi]


 

© Christoph Jermann

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