Für die 22jährige US-Amerikanerin, die an der Washington State University in diesem Jahr ihr Soziologie- und International Business-Studium abgeschlossen hat, soll Deutschland die zweite Station im Ausland werden: Anfang des Jahres hat sie bei den „Leones de Ponce“, einem Verein in Puerto Rico, angegriffen und nun möchte sie in der Bundesliga und der Champions League mitmischen. Bis vor kurzem konnte sie mit der Champions League, dem höchsten europäischen  Vereinswettbewerb im Volleyball, noch nicht viel anfangen, aber je mehr sie gehört und recherchiert hat, desto größer wurde ihr Interesse auch auf dieser Bühne ihr Können unter Beweis zu stellen. Doch bevor es soweit ist, müssen noch der medizinische Check und das Training in den nächsten Tagen erfolgreich absolviert werden. Und wenn dann noch alle Formalitäten mit den Behörden geklärt sind, kann es für die junge Außenangreiferin richtig losgehen.

Den ersten Tag hat sie trotz Jetlags gut überstanden: nach einem kurzen Ausruhen während der Fahrt von der Bundes- in die Landeshauptstadt ging es in die Wohnung, die für die nächste Saison ihr zu Hause sein wird und dann in die Arena. Dort hat Meagan einen Teil ihrer neuen Mannschaft sowie das Umfeld kennengelernt. Und nach einem gemütlichen Abendessen mit Mitspielerinnen und Trainern heißt es nun Schlaf nachholen und ankommen in der neuen Heimat Schwerin.