Dort tritt der SSC morgen um 19 Uhr beim Bundesliga-Neuling TSV an. Nach der Partie geht’s dann gleich wieder per Bus retour. "Zu unserem nächsten Spiel müssen wir nach Norditalien", hatte Schwerins Coach am vergangenen Sonnabend nach der bitteren 2:3-Niederlage gegen Dresden auf der Pressekonferenz auf die Frage nach der nächsten Aufgabe seiner Mannschaft scherzhaft geantwortet. Und damit hat der Norweger gar nicht so Unrecht. Denn zum Beispiel nach Bozen in Südtirol sind es gerade mal rund 140 Kilometer weiter.

"Hoffentlich kommen wir ohne Stau durch. Es fangen ja überall die Winterferien an", sagt SSC-Mittelblockerin Cathrin Schlüter. Für sie und ihre Teamkolleginnen ist so eine lange Busfahrt nichts ungewöhnliches. Zu den Auswärtspartien in Niederbayern bei den Roten Raben Vilsbiburg ist die Anreise auch nicht viel kürzer.

"Sicher werden wir schlafen, so eine Busfahrt ist ermüdend. Ansonsten lesen wir, hören Musik, gucken Video, machen Spiele. Alles halt, womit man sich im Bus die Zeit vertreiben kann", berichtet Cathrin Schlüter. Und wie so oft auf einer Fahrt zu einem Auswärtsspiel wird der Trainer die Zeit auch dafür nutzen, um seine Mannschaft per Video auf den Gegner einzustellen. Ohne den Tabellenletzten unterschätzen zu wollen, für Schwerin ist ein Sieg Pflicht.