Die Roten Raben Vilsbiburg sind der Erfüllung ihres Traums vom Gewinn des ersten nationalen Titels ein gewaltiges Stück näher gekommen. Nach dem 3:2 (22:25, 25:20, 25:20, 19:25, 16:14) am Freitag gegen den härtesten Verfolger Dresdner SC gewannen die Niederbayern am Sonntag das siebte Meisterrundenspiel zuhause gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen ebenfalls nach fünf Sätzen (25:20,25:18, 24:26, 22:25, 15:12). Der Spieltag wird erst durch die Partie am Montag zwischen dem VfB Suhl und dem Dresdner SC (Spielbeginn
20.15 Uhr, live auf sportdigital.tv und www.dvl.tv <http://www.dvl.tv/> ) abgeschlossen. Derzeit hat Vilsbiburg sechs Punkte Vorsprung auf die Sachsen (42:10 zu 36:16), bei noch drei ausstehenden Spielen. Für die Raben sind das ein Auswärtsspiel in Schwerin sowie die Heimpartien gegen Wiesbaden und Suhl. Gewinnt Dresden beim Pokalsieger Suhl benötigt Vilsbiburg noch einen Sieg, um den Titelgewinn unter Dach und Fach zu haben.

Die Duelle gegen den Titelverteidiger in der vergangenen Woche hatten daher eine sehr große Bedeutung im Kampf um die Deutsche Meisterschaft.
Interessant, welche Parallelen beide Spiele aufwiesen: Satz eins für Dresden, Satz zwei und drei für Vilsbiburg, im 4. Satz kann Dresden ausgleichen, doch im Tiebreak haben die Niederbayern zwei Mal mit 16:14 das bessere Ende für sich. Raben-Trainer Guillermo Gallardo war entsprechend
zufrieden: “Im richtigen Moment waren die Mädels immer da.² In den Dresdner Reihen gab es dagegen Verärgerung. “Wir haben zwei Sätze total verpennt², sagte Trainer Arnd Ludwig.

Zum Zünglein an der Waage kann am kommenden Freitag der Schweriner SC werden, der dann die Raben herausfordert. Das Team von Tore Aleksandersen bewies zuletzt in Leverkusen Nervenstärke, als es zwei Matchbälle der Gastgeber bei 14:13 und 15:14 abwehrte und noch mit 17:15 gewann. Am Sonntag folgte aber ein 2:3 (23:25, 25:21, 17:25, 25:23, 13:15) beim 1. VC Wiesbaden, womit auch die allerletzten noch so leisen Hoffnungen auf einen Titelgewinn verpufft sind. Umso dringender braucht Schwerin noch Punkte, um Platz drei vor dem VfB Suhl verteidigen zu können.

Zum Abschluss der Play-down-Runde hat NA.Hamburg mit zwei Siegen (3:2 beim USC Münster und 3:0 zuhause gegen den Köpenicker SC) Platz sieben in der Tabelle erfolgreich verteidigt. Hinter den Hamburgerinnen folgt Köpenick als Achter vor dem USC Münster und dem TSV Sonthofen.