Der Schweriner SC stieß mit dem Sieg im Hinspiel und den mitgenommenen drei Punkten die Tür zum Viertelfinale des zweithöchsten europäischen Wettbewerbs weit auf. Im Spiel am Dienstag benötigen sie “nur noch“ zwei Gewinnsätze, um ihr Ziel zu erreichen. Aus den Erfahrungen des Hinspiels fand Chefcoach Felix Koslowski dennoch warnende Worte: „Wir werden sehr vorsichtig sein müssen. Wir wollen gewinnen, aber wir haben zu 100 Prozent konzentriert zu bleiben.“ Vor allem der verlorene zweite Satz im Hinspiel berechtigt zu dieser Aussage, denn er zeigte, wozu die Bulgarinnen mit Kapitän Ana Radicheva fähig sind. Der Verein gab vor dem Kräftemessen im Achtelfinale mit dem deutschen Rekordmeister den Slogan aus: „Mission nicht unmöglich“. Chefcoach Ivon Petkov und seine Mannschaft sind überzeugt davon, Schwerin bezwingen zu können. „Wir fahren mit erhobenem Haupt nach Schwerin und werden unser Bestes geben, um die nächste Runde zu erreichen“, sagte er nach dem Hinspiel in Plovdiv. Dabei vertraut er vor allem auf die Angriffsstärke solcher Spielerinnen wie  Ana Radicheva (28), Radosveta Teneva (35) und Tanya Sabkova (27). Mit Libera Iveline Monova (29) hat er eine der bis jetzt besten Annahmespezialistinnen im CEV Cup in seinem Team. In der bulgarischen Liga steht Maritza mit sechs Siegen, einer Niederlage und 18 Punkte in zweiter Stelle hinter Levski Sofia.

 

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