Wenn man Meister werden will, dann müssen eben jetzt die vier Punkte eingefahren werden. Doch der SSC-Coach warnt: "Die Tabelle lügt ein bisschen. Münster ist nicht so schlecht. Die Mannschaft befindet sich im Aufbau, so wie wir damals, als ich vor fünf Jahren in Schwerin angefangen habe. Da waren für uns solche Spiele wie gegen den sehr starken USC Münster sehr wichtig. Da konnten wir sehen, wie weit wir in unserer Entwicklung sind und inwiefern wir mithalten können. Jetzt ist Münster in dieser Situation", weiß der Norweger. Der heutige Gegner könne befreit aufspielen und will mit Sicherheit noch einmal zeigen, dass man die derzeitigen Großen ärgern kann. Der USC hatte zum Beispiel auch die Roten Raben nach einer 2:0-Satzführung fast am Rande einer Niederlage, um dann doch noch mit 2:3 zu verlieren.

Aleksandersen, der außer Hannah Torkkeli (noch im Aufbautraining) alle Spielerinnen an Bord hat, verspricht: "Wir nehmen Münster garantiert nicht auf die leichte Schulter. Bei unserer Ausgangsposition bedarf es keiner extra Motivation." Auch gegen Köpenick am Sonntag gilt die gleiche Devise. Denn mit den Hauptstädterinnen haben die SSC-Damen noch eine Rechnung offen. Das Hinspiel hatten sie nach einer indiskutablen Leistung mit 1:3 verloren. "Da haben wir richtig schlecht gespielt. Köpenick hatte verdient gewonnen", so der Trainer.

Weiter spielen heute: Köpenick – Dresden, Leverkusen – VCO Berlin, Vilsbiburg – Wiesbaden, Suhl – Hamburg.