Verloren aber teuer verkauft

13. März 2018
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© Eckhard Mai

Die Schweriner Palmberg Arena erlebte am Dienstagabend den Saisonhöhepunkt. Zu Gast war in Schwerin die weltbeste Vereinsmannschaft von Eczacibasi VitrA Istanbul . Es war das erste Spiel im Halbfinale des CEV Cups. Niemand hat erwarten können, dass dieses Spiel zu gewinnen ist. Doch ein Versuch war es wert für Felix Koslowski und sein Team. Frei nach dem Motto: Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie.

Und so gingen Denise Hanke und Co im ersten Satz auch gleich mutig zur Sache. Greta Zsakmary glich zum 1:1 aus und Louisa Lippmann brachte den SSC mit 3:2 in Führung. Sogar zur ersten Technischen Auszeit lag der SSC noch vorn 8:7. Dann aber brannten Tijana Boskovic und ihr Team ein Feuerwerk ab, dem der SSC nicht ganz standhalten konnte. 11:16 war der Stand zur zweiten TA. Die messerscharfen Aufschläge der Gäste setzten die Schweriner Abwehr oftmals vor Probleme. Der Satz endete 18:25.

Im zweiten Satz setzten die Spielerinnen  von Felix Koslowski  ihr beherztes Spiel fort. Sie befanden sich auf weiten Strecken auf Augenhöhemit dem Gegner.  Dem Block von Louisa Lippmann und Lauren Barfield gelang es sogar, Boskovic zu stoppen, so beim 8:5.  VitrA  arbeitete sich wieder heran. Dem SSC unterliefen in der Endphase des Satzes vor allem in der Annahme Fehler. So ging der Satz mit 19:25 ebenfalls an Istanbul.

Mit stehenden Ovationen feierten die Fans ihre Mannschaft trotz der Niederlage auch im dritten Satz (20:25). Felix und seine Mannschaft hatten sich teuer verkauft. Auch die Gäste waren nicht fehlerlos geblieben. Als die Niederlage offensichtlich wurde beim Stande von 17:22 wechselte Felix seine zweite Garde ein. Marie Schölzel  gelang das 18:23 und auch das 20:23. Dann war Schluss in einem sehenswerten Spiel.

ssc-intern [ws]


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