USC Münster in Schwerin 3:0 bezwungen

17. März 2018
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Im ersten Playoff-Spiel dieser Saison standen sich am Samstagabend in Schwerin die Dauerrivalen SSC Palmberg und der USC Münster gegenüber. Die besten Chancen für ein siegreiches Ende dieser Partie hatten die Fans dem aktuellen Deutschen Meister Schweriner SC eingeräumt. Doch SSC-Coach Felix Koslowski hatte mehrfach gewarnt, die Unabhängigen aus Münster zu unterschätzen. Es spielten der Tabellendritte und der Tabellensechste gegeneineinander. Und es spielten die im deutschen Frauenvolleyball erfolgreichsten Mannschaften um den Sieg. Zwei Spiele müssen gewonnen werden in der Serie Best of three, um in das Playoff-Halbfinale zu kommen.

Felix Koslowski begann mit  seiner Stammsechs Szakmary, Lippmann, Geerties, Hanke,  Barfield und Carocci. Die Führung im ersten Satz übernahm der USC. Um sie wurde lange gestritten. Mit 7:8 ging es in die erste Technische Auszeit. Der Block der Gäste stellte das 7:9 her. Fehler im Aufschlag und in der Annahme des  SSC brachten den Gästen weitere Punkte ein (9:13). Felix Koslowski musste eine Auszeit nehmen. Danach besserte sich die Duchschlagskraft des SSC. Was in der Annahme misslang, machte der Block wieder gut. Nach langem Hin und Her war der Ausgleich geschafft: 17:17. Es ging wieder aufwärts. Greta Szakmary erzielte die Führung zum 18:17. Teun Buijs, Chefcoach des USC , nahm eine Auszeit. Erneut hatte sich der SSC einen Blockpunkt geholt (20: 17). Der USC steckte nicht auf, verkürzte auf 22:21. Eine starke Abwehrleistung des SSC führte zum Satzball 24:21. Greta beendete den Satz (25:22).

Im zweiten Satz bestimmte der SSC das Geschehen trotz einiger unwirksamer Aktionen. Denise Hanke blockte zum 10:7. Louisa Lippmann stockte mit ihrer Blockabwehr auf zum 13:9. Eine Auszeit des USC half nicht weiter. Der SSC spielte seine Qualitäten konsequent aus.  Als Louisa  einen Ball ins Netz servierte, stand es bereits 19:12. Am Ende besorgte Lauren Barfield den Satzgewinn (25:14).

Satz 3 verlief zunächst ähnlich wie der zweite. Aber der SSC konnte kämpferisch zulegen. Die Gäste versuchten es teilweise mit der Brechstange. Louisa konnte Gäste-Libero Lisa Thomsen überwältigen. Vom 8:4 führte das Spiel zum 16:10. Die Unabhängigen machten noch etwas Boden gut und schafften sogar den Ausgleich (16:16). Louisas Schlag war ins Aus gegangen. Sie machte aber sofort den Fehler wieder gut und schlug schließlich zum 25:20 ein.

Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet: Louisa Lippmann (Gold), SSC, und die erst 16jährige Luisa Keller (Silber), USC.

ssc-intern [ws]


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