Unglaublich: SSC schlägt Scandicci 3:1

26. Februar 2019
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© Florian Seubert

Einen überaus herzlichen Empfang bereitete die Schweriner Volleyballfamilie ihrem frischgebackenen Pokalsieger am Dienstagabend  in der Palmberg Arena. Nach dem starken Auftritt in Mannheim ging es in der Begegnung des SSC Palmberg Schwerin – Savino Del Bene Scandicci um das letzte Grupppenspiel in der Champions League. Für die Gäste aus Italien stand der Gruppensieg bereits fest. Wie wird sich der SSC dem Druck des Weltklasse Teams Scandicci erwehren können. Das Pokalfinale lag erst zwei Tage zurück. Das Hinspiel hatte der SSC 3:0 verloren.

Von der ersten Minute an entfaltete Scandicci seine Angriffswucht. Auch die Aufschläge kamen scharf und präzise über das Netz. Der SSC hatte Mühe mit der Annahme, versuchte aber gegenzuhalten. So wurde aus der 3:0-Führung der Gäste schnell das 2:5. Der Anschluss ging aber wieder verloren, weil sich der SSC drei Mal in der Ballannahme verschätzte. Schon lag der SSC 5:10 hinten. Doch der Kampf ging weiter. Adams, Szakmary und Dumancic verkürzten und schafften den Anschluss zum 11:12. Gästecoach Carlo Parisi nahm eine Auszeit. Scandicci hatte sich gefangen und legte vor. Der Abstand zum SSC wuchs wieder an(14:21). Nun war nichts mehr zu holen. Greta Szakmary befördert ihren letzten Angriff ins Aus. Der Satz ging an Scandicci (16:25).

Ihre Überlegenheit hatten die Italienerinnen im zweiten Satz eingebüßt. Jetzt war es der SSC, der gewaltigen Druck erzeugte, u.a. durch eine stabile Annahme und Abwehr. Scandicci ging zunächst in Führung (0:2) Über Adams und Drewniok  erspielte sich der SSC den Ausgleich zum 6:6 und ging erstmals in diesem Satz in Führung durch Beta Dumancic (7:6). Auch der Block des SSC stand wie eine Eins und erhöhte das Punktekonto, so beim 15:13 und beim 23:18. Die Spielweise und die Hartnäckigkeit der Mannschaft von Felix Koslowski  erinnerte an das Pokalfinale in Mannheim. Dabei waren Leistungsträger wie Denise Hanke, Lauren Barfield und Jennifer Geerties gar nicht auf dem Spielfeld. Felix Koslowski setzte sein Team  klug ein. Dieses entwickelte eine beispielgebende Moral, die sich im Gewinn der Sätze 2, 3 und  4 ausdrückte. Mckenzie  Adams war im dritten Satz die treibende Kraft. Sie wurde als beste Spielerin des Abends ausgezeichnet. Sie erkämpfte auch den Satzball zum 24:13 im vierten Satz. Beta Dumancic schloss ihn ab: 25:13. Ein weiteres spektakuläres Ergebnis hatte der SSC erreicht. Das Publikum war begeistert und erlebte den Rest des Abends mit der Mannschaft bei einem Feuerwerk.

ssc-intern [ws]


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