Ukrainischen Serienmeister blocken

22. Januar 2018
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© SSC

Noch gibt es Tickets für das Europapokal-Achtelfinale des SSC Palmberg Schwerin gegen Khimik Yuzhny (UKR) am Donnerstag, 25. Januar um 19 Uhr in der Palmberg Arena. Wer sitzen will, muss sich aber beeilen; an der Abendkasse wird es wohl nur noch Stehplätze in der voraussichtlich gut gefüllten Halle geben. Tickets sind an den bekannten Vorverkaufsstellen und hier online zu haben.

Was sich Donnerstagabend auf dem Feld abspielen wird, ist noch schwer abzuschätzen, wirkt der ukrainische Gegner – in seiner Liga ungeschlagen und seit 2011 Dauermeister – doch ein wenig geheimnisumwittert. „Es ist echt schwierig, Material von denen zu bekommen, geschweige denn von der Liga, um genau zu wissen, wie stark die sind und wer hier die Favoritenrolle hat“, so SSC-Chefcoach Felix Koslowski (er tippt auf 60:40 für den SSC). „Ein Alleinstellungsmerkmal in der Liga“ attestiert Scout Olaf Garbe dem jungen Team (Durchschnittsalter 21 Jahre), das viele Nationalspielerinnen für die Ukraine generiert. Aus den Videos, die er ausgraben konnte, lassen sich im Vergleich mit den Spielen, die der SSC gegen Yuzhny vor zwei Jahren schon im CEV Cup austrug (Heimsieg 3:1, Auswärtssieg 3:0), zumindest keine gravierenden Änderungen erwarten. Das Spiel der Ukrainerinnen läuft nach wie vor langsamer und mit höheren Bällen als in der Bundesliga üblich, die Schlüsselspielerin ist nach wie vor Anastasiia Chernukha (Nummer 8), die die meisten Bälle bekommt und versenkt. Sie (mit einem starken Block) in Schach zu halten sowie die eigenen Aufschläge werden, so Felix Koslowski, entscheidende Akzente sein, um das Spiel erfolgreich zu gestalten und eine gute Ausgangslage für das entscheidende Rückspiel am 6. Februar in Odessa zu schaffen.

Vielleicht spornt ja auch das Adrenalinhoch aus dem Nervenspiel gegen Aachen am Samstag (3:2-Sieg nach einem 25:23-Tiebreak) noch an. „Aus dem müssen wir auf jeden Fall mitnehmen, dass wir auch aus einem Tief wieder rausgekommen und in solchen Situationen bestehen können. Ein Riesenkompliment noch mal an die Mannschaft für dieses unfassbare Geduldsspiel und diese Leistung!“, so Felix Koslowski.

ssc-intern [kawi]


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