Die Mannschaft unter Trainer Thomas Eichhoff hatte sich trotz ihrem jungen Altersdurchschnitt vorgenommen, möglichst eine gute Platzierung im Mittelfeld zu erreichen. Dies war nach der enttäuschenden Vorrunde nicht mehr zu realisieren. In den Auftaktspielen gegen den VC Gotha (späterer Finalist) und den Berliner TSC gingen die ersten Sätze knapp mit 22:25 verloren, die zweiten Sätze jedoch schon deutlicher zu 18 und 16. Um noch um die vorderen Plätze mitspielen zu können, musste im letzten Vorrundenspiel gegen Freiburg unbedingt ein Sieg errungen werden. Freiburg hatte ebenfalls beide Vorrundenspiele verloren und stand ebenso stark unter Druck wie die Schweriner Jungs. Im ersten Satz wurde ein sicherer Vorsprung von 22:17 erkämpft. Dieser wurde durch fünf direkte Aufschlagpunkte für Freiburg wieder vergeben, was den Gegner dermaßen aufbaute, dass der Satz unnötig mit 24:26 abgegeben wurde. Im zweiten Satz lagen die Schweriner bis zum Satzende ebenfalls vorne, schafften es jedoch wieder nicht den Sack endgültig zu zumachen. Am Ende gewann Freiburg auch diesen Satz knapp mit 29:27. Hier war sicherlich mehr für die Mannschaft drin.

 

Nachdem nun alle drei Vorrundenspiele verloren gingen, konnte nur noch um die vier letzten Plätze gekämpft werden. Das letzte Spiel des Tages gegen den Berliner Verein aus Charlottenburg konnte das Schweriner Team endlich für sich entscheiden, so das am nächsten Spieltag noch um den 13. Platz gespielt werden konnte.

 

Ausgerechnet der SC Strande war hier der Gegner. Der Verein aus dem Norden hatte im Finale bei der Regionalmeisterschaft noch die stärkeren Nerven und bezwang den SSC mit 2:1 Sätzen. Diesmal hatten die Schweriner die Nase vorn und gewannen das Spiel um Platz 13 mit 2:0 Sätzen.

 

Der ASV Dachau setzte sich sensationell im Halbfinale gegen den VC Dresden mit 2:1 Sätzen und im Finale gegen den VC Gotha mit 2:0 Sätzen durch. Als jüngste Mannschaft des Turniers gab das Dachauer Team lediglich einen Satz ab und wurde daher verdient Deutscher Meister.

 

 

Text + Bilder: R.N.