Tür zum Finale steht einen Spalt offen

4. April 2018
Neuigkeit teilen:

© Eckhard Mai

Mit einem klaren 3:0-Erfolg kehrt der SSC Palmberg Schwerin vom ersten Halbfinalspiel in Dresden am Mittwochmorgen nach Schwerin zurück. In dieser Deutlichkeit war dies im Vorfeld kaum zu erwarten, dennoch ist natürlich weiter Vorsicht geboten, auch der SC Potsdam gewann das erste Spiel im Viertelfinale in Dresden um die weiteren Partien deutlich abzugeben. Aber Schwerin ist nicht Potsdam, am Samstag soll der Finaleinzug vor heimischem Publikum klargemacht werden.

Von Beginn an setzten die Gäste die Akzente, vor allem mit aggressiven Aufschlägen stürzte man die Dresdner Annahme von einer Verlegenheit in die Andere. Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich unser Team Punkt um Punkt ab, beim 20:13 schien der Satz gewonnen, doch plötzlich Aufregung auf der Schweriner Bank, bei einer Abwehraktion hatte sich Kapitän Jennifer Geerties an der Hand verletzt, auf Außen war bereits Jelena Oluic für Greta Szakmary eingewechselt. Die allgemeine Verunsicherung nutzte Dresden, holte Punkt für Punkt auf, auch den 24:21-Rückstand konnte man noch ausgleichen, zwei kluge Angriffe von Jelena Oluic und ein Block von der ganz stark aufspielenden Beta Dumancic sicherten Satz eins.

Die folgenden Sätze sind schnell skizziert, Schwerin weiter mit starken Aufschlägen, die Annahme stand überwiegend gut, und mit viel Einsatz konnten die Dresdner Angriffe verteidigt werden. Mit 25:11 und 25:16 waren die Sätze zwei und drei nur noch Formsache.

Erfolgreichste Punktesammlerinnen auf Schweriner Seite Louisa Lippmann mit 17 Punkten, davon allein 5 Aufschlagasse, und Beta Dumancic mit 12 Zählern darunter 4 Blocks. Auf Dresdner Seite konnte lediglich Korhonen mit 10 Punkten zweistellig punkten.

Am Ende ein toller Erfolg, jedoch muss dieser noch mit einem Sieg am Samstag bestätigt werden.

ssc-intern [OG]


© Eckhard Mai

© Eckhard Mai

© Eckhard Mai

Neuigkeit teilen: