Suhler Wölfe unterlagen dem Meister 3:0

15. Dezember 2018
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© Chris Schmidt

Schulterprobleme und Kräfteschwund bei einigen Spielerinnen bereiteten  SSC-Coach Felix Koslowski Kopfzerbrechen bei der Aufstellung für das Bundesligaspiel gegen VfB Suhl Lotto Thüringen. Das Pokalspiel gegen Potsdam hatte einige Spuren hinterlassen.  Doch am Samstagabend waren die größten Sorgen ausgeräumt. In der Startsechs liefen für den SSC Palmberg auf: Greta Szakmary, Anna Pogany, Jennifer Geerties, Kimberly Drewniok, Denise Hanke und Lauren Barfield. Es ging auch gleich hart zur Sache. Jennifer Geerties servierte den ersten Ball zum 1:0. Lauren Barfields Block führte zum 2:0 und Greta Szakmary schlug zum 3:0 ein. Der SSC zeigte sich in Aufschlag, Block und Annahme stabil. So kamen sehenswerte Spielzüge zustande, die von den Fans mit viel Beifall belohnt wurden. Der SSC vergrößerte den Vorsprung auf 15:5. Am Ende des ersten Satzes trennten 12 Punkte die beiden Kontrahenten (25:13). Sowohl in diesem als auch im zweiten Satz verteilte Felix Koslowski die Kräfte seiner Mannschaft behutsam. Spielanteile erhielten Tessa Polder , Nanaka Sakamoto, Ralina Doshkova ,Lea  Ambrosius ,Elisa Lohmann und Britt Bongaerts. Egal, in welcher Zusammensetzung, der SSC hielt sein spielerisches Niveau hoch. Die Wölfe aus Suhl gaben ihr Bestes, um  in der Schweriner Höhle des Löwen nicht unter die Räder zu geraten. Vor allem im zweiten Satz hielten sie die  Abstände gering. In der Annahme allerdings wurden im gesamten Spielverlauf die Schwächen deutlich. Dafür sorgte aber auch die Angriffsstärke der Schwerinerinnen. Satz 2 endete 25:20, Satz 3 25:16. Das 3:0-Ergebnis ließ die holprige Vorstellung des SSC in Potsdam ein wenig vergessen. Am Dienstag folgt nun die schwerste Prüfung für den Deutschen Meister. Die Fans freuen sich auf das Champions League-Spiel gegen den italienischen Meister  Imoco Volley Conegliano.

Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet: Jennifer Geerties (SSC), Gold, und Kim Robitaille (VfB Suhl), Silber.

 

ssc-intern [ws]


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