Seine Spielerinnen brachten die ersten drei Aufschläge von Zuspielerin Lora Kitipova durch und erzielten schnell eine 3:0-Führung. Lousi Ziegler machte dann den ersten Punkt für den SSC. Die 1442 Zuschauer nahmen wieder Platz und verfolgten das Spiel ihrer Mannschaft mit Begeisterung. Der SSC stellte den Ausgleich her zum 4:4, als Lousi am Aufschlag war. Stuttgarts Trainer Jan Lindenmair nahm eine Auszeit, beim Stande von 11:7 für den SSC. Von nun an beherrschte der SSC das weitere Geschehen. Trainer Teun Buijs probierte mehrere Wechselvarianten, die alle aufgingen. Wiebke Offer servierte den ersten Satzball und Schwerin beendete den Satz mit 25:15. Im 2. Satz ging es lange hin und her. Zur 2.technischen Auszeit stand es 16:15 für den SSC. Erst danach gelang es dem Meister, sich etwas abzusetzen (21:16). Doch Stuttgart ließ nicht locker, kam heran zum 21:20. Schließlich verwandelte Lucia Hatinova den zweiten Satzball zum 25:21 und damit zum 2:0-Spielstand. Einmal mehr überzeugten Denise Hanke mit ihrer Entschlossenheit, selbst Punkte einzufahren und Lousi Ziegler mit ihrer Sprungkraft und Angriffssicherheit. Im 3. Satz waren die Reserven der Gäste aufgebraucht. Beim Stande von 8:3 gingen Loala-Wellen durch die Arena. Der Fanclub probte schon für das Pokal-Finale in Halle und machte mit seinen sechs Trommeln einen höllischen Lärm. Der SSC eilte auf 14:4 davon. Der Vorsprung schmolz zwar noch etwas zusammen (16:9) dank des couragierten Einsatzes der Gäste, aber der SSC spielte seine Überlegenheit voll aus. Am Satzgewinn des SSC war nicht mehr zu rütteln. Laetitia Bassoko besorgte das 25:14 . Nach 110 Minuten war Allianz Stuttgart 3:0 niedergerungen. Schwerin besserte seine Bilanz um zwei weitere Punkte auf und verteidigte die Tabellenspitze.

Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet: Lucia Hatinova (SSC) und Svenja Engelhardt (Allianz Stuttgart).

Bericht: Wolfgang Schmidt für den Schweriner SC