Starker SSC-Nachwuchs im Visier für Bundeskader

1. November 2020
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© Paulina Ströh, Marie Langhans, Jolina Hermanns, Hanna Emilia Freiynfeldova, Charlotte Wachtmann, Svea Naujack, Anna Bruns (v.l.) freuen sich über die Nominierung. Patricia Nestler (Mitte) wünscht ihnen viel Erfolg.

Gleich sieben junge SSC-Spielerinnen für nationale Sichtung der Besten nominiert

Alle zwei Jahre bekommen 50 Volleyballtalente aus ganz Deutschland die Chance, sich bei einer Sichtung für den 25-köpfigen Bundeskader zu empfehlen, der dann ab der U16 sukzessive bis zur Nationalmannschaft aufgebaut wird.

„Diese Möglichkeit ist für unseren Nachwuchs ein immens wichtiges Ereignis“, sagt Markus Pabst, bis August Landestrainer der weiblichen Volleyballjugend in MV, jetzt Stützpunktkoordinator in Schwerin, „und dieses Jahr zahlt sich die Arbeit vieler Jahre besonders aus.“ Denn aus Mecklenburg-Vorpommern wurden aktuell mit Svea Naujack, Charlotte Wachtmann, Marie Langhans, Paulina Ströh, Jolina Hermanns, Hanna Freiynfeldova und Anna Bruns, die früher in Bergen und Stralsund gespielt hat, gleich sieben U16-Spielerinnen des Schweriner SC für diesen Kandidatinnenkreis der nächsten Generation des deutschen Damenvolleyballs nominiert. „Das ist eine sehr beachtliche Zahl für nur einen Verein und für den zweitkleinsten Volleyballverband Deutschlands“, ordnet Markus Pabst ein. „Damit sind wir jetzt auf einem Level, das wir auch in den nächsten Jahren anstreben. Möglich sind diese Erfolge nur, weil unsere sehr engagierten Nachwuchstrainer schon mit den jüngeren Jahrgängen jeden Tag hart daran arbeiten. Dafür gebührt Bernd Schulmeister, Ronnie Karohs und Radek Krpac ein riesiger Dank.“

Das sieht auch der Jugendbundestrainer so: „Die Ausbildungsarbeit am Standort Schwerin überzeugt mich sehr. Ich freue mich auf den neuen starken Jahrgang“, sagt Jens Tietböhl. Welche Talente final in seinem Kader stehen werden, wird Ende November entschieden – coronabedingt diesmal allerdings ohne die eigentliche Sichtung am Bundesleistungszentrum in Kienbaum.

„Unsere Mädchen können sehr stolz darauf sein, sich diese Chance erarbeitet zu haben, das ist ein Riesending“, bekräftigt Markus Pabst – und auch Patricia Nestler, seit dieser Saison Libera beim Erstligisten SSC Palmberg Schwerin. „Ich habe auch diesen Weg genommen, das ist eine tolle Erfahrung“, sagt die 19-Jährige. „Ich freu mich sehr für die Mädels, dass sie zu den Nominierten gehören und drücke ihnen fest die Daumen.“

[kawi]


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