Ausgespielt wird das Achtelfinale. Dazu muss der SSC nach Hamburg reisen. In der CU-Arena, 20:00 Uhr, wartet der Zweitligist VT Hamburg auf den Rekordmeister aus Schwerin. Die Hamburgerinnen waren in der letzten Saison für den SSC noch Konkurrenten in der ersten Liga. Dann kam der Abstieg in die zweite Liga. Hier kämpft das Team jetzt um den Wiederaufstieg, angeführt vom neuen Trainer Ali Hobst. Er ist erst seit dem 17. Oktober der Chef an der Seitenlinie, erlebt aber gerade seine Feuertaufe. Hamburg muss innerhalb von acht Tagen gegen drei Top-Teams antreten. Das Spiel am 22. Oktober gegen den bisher ungeschlagenen Gegner der zweiten Liga, VfL Oythe, ging 3:2 verloren. Mit dem Schweriner SC steht am Mittwoch die nächste Herausforderung ins Haus. Und am folgenden Sonnabend soll das Volley-Team zu Hause gegen den Vorjahresmeister Bayer 04 Leverkusen bestehen. Ali Hobst bezeichnete diese acht Tage als eine „Woche der Wahrheit“. Sie soll ihm Aufschluss geben, wozu seine Mannschaft in der Lage ist. Allein das Erreichen des Pokal-Achtelfinales mit dem 3:1-Sieg über den Regional-Pokalsieger West, DSHS Snow Trex Köln, ist für ihn ein gutes Zeichen für die kämpferische Moral seiner Mannschaft. Darum werden seine Spielerinnen am Mittwoch gegen den SSC auch nicht vor Ehrfurcht gehemmt auf das Spielfeld laufen. Sie wollen es dem Erstligisten so schwer wie möglich machen, dessen Ziel es ist, das Finale im DVV-Pokal zu erreichen. Dieses wird bekanntlich am 29. Januar 2017 in der SAP Arena in Mannheim ausgespielt.

 

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