Dabei erhoffen sich die Schützlinge von SSC-Trainer Felix Koslowski von den Fans eine ähnlich begeisternde Unterstützung wie im Spiel gegen Wiesbaden. Denn Köpenick wird nicht leicht zu bespielen sein. Noch verharrt das Team von Trainer Benedikt Frank auf dem 10. Tabellenplatz. Und das schon seit dem 16. November 2013. Nach neun Niederlagen hintereinander holten sich die Berlinerinnen am vergangenen Sonnabend gegen Tabellen-Schlusslicht VT Aurubis Hamburg endlich den ersehnten Sieg (3:1). Es war erst der zweite Sieg in dieser Saison, aber ein sehr bedeutender für die Stärkung des Selbstbewusstseins der Spielerinnen. Drei der neun Punkte von Köpenick nach 12 Spielen resultieren aus Fünf-Satz-Spielen. Im Kampf gegen den Abstieg beginnt Köpenick seine Kräfte zu mobilisieren und das zuerst über die Köpfe der Aktiven, wie Benedikt Frank bekannte. Er möchte, dass seine Spielerinnen in wichtigen Momenten des Spiels mehr Verantwortung übernehmen, „den Hasen in die Hand nehmen und sagen, ich mach das jetzt.“ So hat er seine Mannschaft auch auf das Spiel gegen den SSC eingestellt. Der SSC hat im letzten Spiel gegen den VC Wiesbaden überzeugend nachgewiesen, dass über die richtige Einstellung zur Aufgabe und über das spielerische Vermögen Erfolge erzielt werden können. Mit dem fünften Tabellenplatz gibt sich das Team nicht zufrieden. Daher wird es am Mittwoch sicher sehr kämpferisch in der Arena zugehen.