Dieses Match wird im Dresdner Lager als „richtungsweisendes Spitzenspiel“ betrachtet. Wenn beide Teams aufeinandertreffen, sind die Hallen ohnehin ausverkauft. So war es auch in Schwerin bei der ersten Begegnung in dieser Saison. Da hatten die Schmetterlinge von Felix Koslowski die Nase vorn. Der Meister war geschlagen: 3:2. Es war die erste Niederlage Dresdens nach zwei gewonnenen Spielen zum Saisonanfang. Eine zweite folgte noch gegen Wiesbaden. Mehr ließen Alexander Waibel und seine Mädels nicht zu. Schwerin musste ebenfalls zwei Mal bluten: unerwartet gegen Straubing und ebenso unerwartet gegen Hamburg. Nun sind sich beide Klubs in der Tabelle ganz nahe, jeder von ihnen nach 15 Spielen mit 38 Punkten. Dresden liegt nur mit dem besseren Satzverhältnis vorn. Mit dem 3:0 Sieg über Köpenick hatte sich der DSC an die Tabellenspitze gesetzt, da Schwerin am selben Spieltag (16. Januar) gegen Hamburg verlor. Bis heute sind nur wenige Tage verstrichen. Das schwere Auswärtsspiel in Odessa dürfte den Mädels von Felix Koslowski noch in den Beinen hängen. Aber sie haben in Odessa erneut bewiesen, wie gut sie mit Niederlagen (siehe Hamburg) umgehen können. Viele Fans wollen mit ihnen nach Dresden reisen, damit die Schlachtrufe nicht einseitig aus der Dresdner Ecke ertönen.

 

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