Durch Krankheit war ihm Außenangreiferin Tina Gollan ausgefallen. Diese Position musste Libera Linda Dörendahl ausfüllen. So kam es zu der ungewöhnlichen Aufstellung, dass mit der eingesetzten Japanerin Rie Kato auf Schweriner Seite zwei Libera auf dem Feld waren.

Die spannendsten Ballwechsel lieferten sich beide Mannschaften im zweiten Satz. Die Suhlerinnen waren überraschend mit neun Punkten beim Stand von 19:10 vorausgeeilt. Eine spannende Aufholjagd begann, die zum Ausgleich 24:24 führte. Angreiferin Patricia Thormann verwandelte schließlich den Satzball zum 30:28. Sie wurde zur besten Spielerin in diesem Match gewählt.

Der dritte Satz ging mit 26:24 an Suhl. Dann bot der SSC noch einmal seine ganzen physischen und spielerischen Kräfte auf und beendete das Spiel im vierten Satz mit 25:23. Als nächste Aufgaben warten das Pokalspiel gegen Potsdam am Sonntag und das Ligaspiel gegen Vilsbiburg am Dienstag auf den Schweriner SC.

Bericht: Wolfgang Schmidt

Das Spiel in Zahlen:

SSC – VfB Suhl 3:1
1. Satz: 25:20 (26 min)
2. Satz: 30:28 (30 min)
3. Satz: 24:26 (24 min)
4. Satz: 25:23 (26 min)

Punktbeste Spielerinnen laut Data Volley:

SSC: P.Thormann +7; A.Kryvarot +6; K.Schlüter +5; B.Kauffeld +5
Suhl: M.Adam-Ilic +7; M.Sadowska +3; N.Raoajic +3

Photos: www.knipsgefahr.de
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