SSC wahrte seine Chance: 3:1 gegen Lodz

19. Februar 2019
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© Florian Seubert

Eine kleine Chance hatte der SSC Palmberg Schwerin noch, das Viertelfinale in der Champions League der Frauen zu erreichen. Dazu musste er aber den polnischen Gegner , den LKS Commercecon Lodz, 3:0 oder 3:1 schlagen. Das Spiel fand am Dienstagabend in der Palmberg Arena  vor ausverkauftem Hause und einer lautstarken Begleitung  Lodzer  Fans statt.

Eingestimmt waren die Spielerinnen des SSC bestens. Auch die Körpersprache verriet, dass sie diesmal den Bock umstoßen wollten. Im Hinspiel hatte das Team aus Lodz 3:1 gewonnen.

Das Spiel begann mit der erwarteten Anspannung. Keine Mannschaft wollte leichtfertig Punkte hergeben. Die Gäste servierten zuerst. Die Annahme klappte  und das Zuspiel auf Jennifer Geerties war perfekt. 1:0 ging der SSC in Führung. Lodz glich sofort aus und übernahm die Führung (1:2), nachdem Kimberly Drewnioks Schlag vom Gästeblock abgefangen wurde. Sieben Punkte erspielte Jennifer Geerties allein im ersten Satz. Mehrfach sorgte sie für den Führungstreffer, so beim 6:5 nach einem der schönsten Ballwechsel dieses Satzes und beim 19:18. Auch Mittelblockerin Tessa Polder erwies sich als aufschlagsicher und punktete für den SSC. Dennoch gelang Lodz der Ausgleich zum 20:20. Felix Koslowski  nahm seine erste Auszeit. Erneut legte Lodz vor (20:23). Schwerin kämpfte um den Anschluss. Den Treffer erzielte Greta Szakmary zum 23:24. Doch das Glück war den Gästen hold. Sie trafen zum 23:25.

Im zweiten Satz gab es zwei Versuche, das Spielergebnis zu korrigieren. Die sogenannte Challenge kam zum Einsatz. Einmal bekam Lodz recht (2:3), das andere Mal Schwerin (5:4). Die spielbestimmende Mannschaft blieb im weiteren Verlauf der SSC. Zur ersten Technischen Auszeit stand es 8:5. Lodz kam noch einmal heran und glich zum 13:13 aus. Danach musste das Team von Trainer Michal Masek dem SSC das Spielfeld überlassen. Jennifer und Co trumpften auf bis zum Satzende (25:21). Satz Nr. 3 entwickelte sich ähnlich zum Kampfplatz des Schweriner Angriffs. Still wurde es im Gästeblock, als Lauren Barfield zum 18:12 einschlug. Den ersten Satzball  semmelte Lodz ins Aus. Satzergebnis: 25:18.

Die Unkonzentriertheiten auf Seiten von Lodz nahmen im vierten Satz zu, die Abwehr- und Angriffsstärke des SSC setzte LKS Lodz unter heftigen Druck. Den konnte die Mannschaft nicht mehr parieren.  Der Schweriner Block tat  sich ebenfalls hervor beim 12:5, dem 14:6 und beim Satzball zum 25:17. Der SSC gewann das Spiel mit 3:1. Die drei eingefahrenen Punkte können außerordentlich wichtig sein für einen möglichen Einzug ins Viertelfinale.

ssc-intern [ws]


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