Sie ließen sich gleich in Suhl absetzen. Dort treffen sie am Sonnabend, 14:00 Uhr, im Bundesliga-Match auf die Volleystars Thüringen. Die Volleystars sind in dieser Saison stark abstiegsbedroht. Mit elf Punkten nach 19 Spielen rangieren sie auf dem vorletzten Tabellenplatz. Letzter ist der VCO Berlin. Gegen die junge Nachwuchsmannschaft  errang der  Thüringer Verein den ersten Sieg nach acht Niederlagen in Folge. Das 3:0 in Berlin am vergangenen Sonnabend wurde in Suhl schon als Zeichen gewertet, dass Suhl und seine Volleystars noch leben. Es wird schwer, in den verbleibenden fünf Spieltagen das Ruder noch herumzureißen. Zum Nichtabstiegsplatz fehlen neun Punkte. Aufsteiger Nawaro Straubing auf Tabellenplatz 12 wird für den Klassenerhalt alles dransetzen, weitere Punkte einzufahren. Diese Sorgen hat der SSC nicht, der seit Saisonbeginn an der Tabellenspitze zu finden ist. Einzig und allein die Strapazen der vielen englischen Wochen können bei ihm Schwächen hervorrufen. Allerdings ist das kein Ausdruck dafür, dass „der SSC seit dem Jahreswechsel nicht ganz auf der Höhe ist“, wie auf der Homepage der Volleystars behauptet wurde. Der Schweriner SC kann nach dem erfolgreichen Verlauf seiner Spiele im Europapokal mit gutem Gewissen den Bundesliga-Alltag bestreiten. Ein Sieg in der Wolfsgrube gegen die Volleystars ist möglich und würde den SSC wieder an den Dresdner SC heranführen.

 

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