SSC verdrängt Dresden von Platz 2

14. Februar 2018
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© Chris Schmidt

Eine Stunde später als gewohnt begann am Mittwoch in Schwerin das Bundesliga-Match SSC Palmberg Schwerin – Dresdner SC. Über diesem Spiel, das 2000 Fans verfolgten, lag der Reiz einer Wiedergutmachung.

Zwei Mal in dieser Saison hatte der DSC die Nase vorn, in der Hinrunde und im Pokal-Halbfinale (jeweils 3:2 für Dresden). Kein Wunder, dass Cheftrainer Felix Koslowski sein Team in die Auseinandersetzung schickte, diesmal den Bock umzustoßen. Euphorisch begrüßte das Schweriner Publikum seine Mannschaft.

Den ersten Ball in diesem Spiel servierte Gäste-Zuspielerin Mareen Apitz. Dank einer guten Annahme konnte Louisa Lippmann zum 1:0 verwandeln. Der Konter des DSC kam prompt. Doch Schwerin legte 3:1 nach. Zwei Mal kam Louisa mit ihren Angriffen nicht durch. Der DSC glich erneut aus (3:3). Dann erkämpften sich die Gäste die Führung zum 4:5 und bauten diese aus. Mit 4:8 ging es in die erste Technische Auszeit. Die Annahme des SSC kam ins Trudeln. Da waren die Sächsinnen auf fünf Punkte davongeeilt (8:13). Es wurde Zeit zur Umkehr. Greta Szakmary übernahm die Verantwortung und stellte schließlich den Anschluss zum 13:14 her. Als der Ausgleich geschafft war rief Alexander Waibl sein Team zur Auszeit. Greta, Louisa und Jennifer Geerties punkteten  bis zum 20:19. Auch über die Mitte mit Lauren Barfield klappte es. Sie erzielte das 23:20. Mit 25:21 ging der Satz an den SSC.

Im zweiten Satz konnte sich zunächst keine Mannschaft Vorsprünge verschaffen. Die Bälle flogen hin und her. Aber Dresden führte zur zweiten TA (13:16).  Jennifer und Louisa bemühten sich um den Anschluss. Dieser gelang mit einem Ass von Beta Dumancic (21:22). Der SSC-Block setzte nach, es stand 22:22. Auszeit für Dresden. Dann serviert Beta ins Netz und wieder lag Dresden vorn. Die letzten beiden Punkte zum Satzgewinn mit 25:23 holte Denise Hanke.

Im dritten Satz leisteten sich die Gäste ungewöhnlich viele Aufschlagfehler. Auch die Annahme kam ins Wackeln und die Angriffe verloren an Schärfe. So ging es mit 8:3 für den SSC in die erste TA. Dresden schien keinen Bock mehr zu haben. Zu deutlich gaben sie sich auf und lagen bereits mit 22:12 hinten. Lauren Barfield schlug kurz und trocken ein zum Anschlusstreffer 24:14. Denise Hanke vollendete zum 25:14. Der Pokalfinalist aus Dresden unterlag dem amtierenden Deutschen Meister 3:0.

Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet : Jennifer Geerties (Gold), SSC und Ivana Mrdak (Silber), DSC.

ssc-intern [ws]


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