In diesem Spiel blieb kein Platz in der Schweriner Arena leer. Auch im Gästeblock nicht. 1797 Zuschauer hatten sich eingestimmt auf ein spannendes Spiel und auf einen heiteren Volleyballabend. Jeder sollte auf seine Kosten kommen vom ersten Satz an. Potsdam servierte den ersten Ball. Lousi Ziegler verwandelte zum 1:0 für den SSC. Aber die Führung ging schnell verloren. So ging es weiter. Erst nach dem Ausgleich zum 12:12 eroberte sich Schwerin eine Führung, die bis zum Satzende hielt. Lousis Aufschläge endeten fünf Mal hintereinander erfolgreich. Nach dem 15:12 rief Potsdams Trainer Alberto Salomoni  zur Auszeit. Doch Schwerin ging mit 16:12 in die zweite Technische Auszeit. Lonneke Sloetjes und Lousi hielten mit ihren präzisen Angriffsschlägen den Abstand. Jennifer Geerties schlug dann zum 25:22-Satzgewinn für den SSC ein.

 

Gut ins Bild setzten sich die Mädels von Trainer Felix Koslowski auch im zweiten Satz. Die Spielfreude war an ihren Gesichtern abzulesen. Und der Einsatz stimmte bei allen Spielerinnen. Jede warf sich mit ganzer Kraft ins Zeug. So spielte der SSC seine Überlegenheit heraus. 8:4 war der Stand zur ersten TA, 16:12 zur zweiten. Als die Übersicht beim SSC ein bisschen verloren ging, holten die Gäste auf. Aber die Kräfte des Gegners ließen nach. Der SSC startete durch zum 19:14, 22:14 und verließ mit dem 25:18-Satzgewinn das Feld zur Pause.

 

Noch prekärer wurde die Lage für den SC Potsdam im dritten Satz. Nur einmal gelang ihm der Ausgleich zum 1:1. Danach drehte Schwerin auf. Salomoni nahm schon nach dem 3:1 eine Auszeit. Doch das Spiel seiner Mannschaft zerrann immer mehr. Die Fehlerquote stieg an. Der SSC spielte sich in einen Rausch und glänzte auf allen Positionen. Die Aufschläge erreichten ihr Ziel und der Schweriner Block war schier nicht zu überwinden. Verdient holten sich Lousi und Co den Satz mit 25:14 und den 3:0-Sieg. Sie bleiben damit in diesem Jahr ungeschlagen.

 

Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet: Diana Nenova (SSC) und Nikola Radosowa (SC Potsdam.