Nach dem arbeitsreichen Wochenende bittet Aleksandersen seine Schützlinge erst wieder heute Abend zum Training. Am Sonntag nach den diversen Einheiten war sein Team doch etwas platt. Hatte es am Sonnabend noch hervorragend im Spiel gegen die Gäste ausgesehen, war das einen Tag später nicht mehr der Fall. Da quälten sich die Spielerinnen um Kapitän Kathleen Weiß über vier Sätze gegen den international drittklassigen Gegner. "Das ist klar, weil wir vorher schon über eine Stunde Block- und Feldabwehr trainiert haben. Da fehlte in den Sätzen dann die Spritzigkeit", erklärte Aleksandersen. Dennoch trieben die Schwerinerinnen ihm phasenweise die Zornesröte ins Gesicht. So nahm er sie auch ins Gebet. "Wenn ihr die nächsten zehn Spiele gewinnen wollt, erwarte ich, dass ihr zwei, drei Dinge deutlich besser macht."

Und damit meinte er die Block- und Feldabwehr sowie auch die Präzision in den Angriffen. Es ist wie schon in der gesamten Saison: Wenn der SSC sein schnelles Angriffsspiel aufziehen kann, hat der Gegner keine Chance. Wehe dem, wenn nicht… Es herrscht weiter ein ständiges Hin und Her. Das liegt jedoch nicht an fehlender Klasse, sondern an Unkonzentriertheit. Bis zum Beginn der Meisterrunde – SSSC startet am 17. März daheim gegen Wiesbaden – bleiben noch ein paar Tage Zeit.

Foto-Reinhard Klawitter : Mit zunehmender Spieldauer kamen die Israeli – hier mit der Ex-Schwerinerin Tatjana Gerber (2. v. l.) – am SSC-Block mit Patricia Thormann und Kathleen Weiß vorbei.