Donnernder Applaus begleitete die Spielerinnen des SSC aufs Feld, unter ihnen die Neuverpflichtungen Lenka Dürr, Lauren Barfield und Alexa Dannemiller. Man war gespannt, wie sich das neue Team im ersten Heimspiel präsentiert. Das sah im ersten Satz auch ganz gut aus. Jennifer Geerties brachte ihre Aufschläge ins Ziel, so dass es schnell 4:0 für den SSC stand. Der neue KSC-Trainer Manuel Rieke nahm seine erste Auszeit. Schwerin konnte weiter punkten, weil die Annahme der Gäste miserabel war. Beim 7:2 leistete sich der SSC den ersten Aufschlagfehler. Mit 16:9 ging es in die zweite technische Auszeit. Ein Block des SSC sicherte das 20:10. Dennoch ging es nicht fehlerfrei weiter. Vom 22:11 bis zum 22:15 bestimmte der KSC das Spiel. Angriffe des SSC landeten im Aus. Am Ende wurde es der klare Satzgewinn:25:16.

Völlig anders verlief der zweite Satz. Die Gäste hatten sich gefangen und verstärkten nun ihre Angriffsbemühungen. Entweder ließen sich die Schwerinerinnen davon zu sehr beeindrucken oder sie nahmen das Spiel zu leicht. Bis zur zweiten TA gerieten sie in einen Rückstand von 8:16. Jetzt wurde es Zeit zur Aufholjagd. Aber es war zu spät. Zu kraftlos wirkten die Angriffe. Zu viele blieben im Block des KSC hängen. Der eigene Block kam in dieser Spielphase kaum zur Geltung. Die Warnung von Trainer Felix Koslowski bewahrheitete sich, diesen Gegner jederzeit ernst zu nehmen. Der Satz ging mit 25:16 an den KSC Berlin.

Der dritte Satz war dann wieder nach dem Geschmack des Publikums. Zunächst ging es hin und her. Schwerin übernahm die Führung, die Gäste glichen aus. Nach dem 6:6 aber erkämpfte sich der SSC die Führung zurück und baute diese bis zum Satzende aus. Denise Hanke glänzte mit ihren Sprungaufschlägen und der Block mit Anja Brandt war kaum zu überwinden. So stand es am Satzende leistungsgerecht 25:14 für den SSC.

Nun richtig in Schwung und Spiellaune gekommen, ließen die Spielerinnen von Felix Koslowski keine Überraschungen mehr zu. Sie beherrschten das Spiel in allen Teilen, wobei die Gäste trotz ihres Kampfgeistes wieder ihre Annahmeschwäche erkennen ließen.

Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet: Lauren Barfield (SSC) und Marie Holstein (Köpenicker SC).