SSC schlägt Stuttgart 3:0: Alles wieder offen

9. Mai 2019
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Mit tosendem Applaus begrüßten die Schweriner Volleyfans am Donnerstagabend ihren Rekordmeister , den SSC Palmberg  Schwerin , zum 4. Playoff-Spiel gegen Allianz MTV Stuttgart. Es stand auch viel auf dem Spiel.  Schwerin musste gewinnen, um die Chance auf den Meistertitel zu erhalten. Denn nach drei Durchgängen der fünfteiligen Finalserie stand es 2:1 für Stuttgart. Ein Sieg von Stuttgart in Schwerin und der Meistertitel wäre für den SSC futsch. Doch Felix Koslowski hatte sein Team auf Sieg eingestellt. Und so ging es in ein aufregendes Spiel, das mit einem Endspiel vergleichbar ist.

Das von Stuttgart erwartete Feuerwerk gleich zu Beginn des Spiels entfachte der SSC. Die ersten Punkte für den SSC sammelten Kimberly Drewniok und Denise Hanke. Als Krystal Rivers ins Aus schlug stand es 8:3. Mehrfach parierte die Schweriner Abwehr die harten Angriffsschläge von Rivers, so beim 13:5 durch Mckenzie Adams. Dann aber wird Rivers zur Gefahr für den SSC. Über sie kam Stuttgart  bis zum 13:9 wieder heran. Doch alle Spielerinnen auf dem SSC-Feld waren hellwach und bereiteten selbstbewusst den Satzgewinn vor. Den ersten Blockpunkt holte sich der SSC allerdings erst beim 21:13. Jennifer Geerties beendete den ersten Durchgang mit 25:15.

Nicht ganz so schnell arbeitete sich der SSC im zweiten Satz nach vorn. Mit einem Punkt Vorsprung ging es in die erste  Technische Auszeit. Stuttgart gelang dann erstmals die Führung in diesem Satz (8:9). Der SSC zog das Tempo wieder an über Beta Dumancic, Denise Hanke und Kimberly Drewniok. Im Vergleich der beiden Diagonalangreiferinnen behielt Kimberly die Oberhand über Krystal Rivers. Erst beim Stande von 17:15 nahm Felix Koslowski eine taktische Auszeit. Stuttgart folgte mit einer Auszeit beim 19:16. Leider verletzte sich Stuttgarts Außenangreiferin Julia Schaefer in dieser Phase des Spiels. Kimberly Drewniok erzielte den letzten Punkt zum Satzgewinn (25:18).

Für Stuttgart lag die Hoffnung nun im dritten Satz. Mckenzie Adams schlug ins Netz und Stuttgart übernahm die Führung (0:1). Jennifer und Kimberly sorgten für die nächsten Punkte, so dass es mit 8:5 in die erste TA gehen konnte. Stuttgart leistete sich mehrere Aufschlagfehler. Aber auch ein Aufschlagfehler von Jennifer führte zum 9:9-Ausgleich. Danach machte sich der SSC-Block wirkungsvoll bemerkbar (13:10 und 14:11). Allianz Stuttgart fand kein Gegenmittel, Schwerin in Bedrängnis zu bringen. Ihr Abwehrriegel geriet zeitweilig durcheinander. Mit einer großartigen  mannschaftlichen Leistung und vielen  akrobatischen Abwehreinlagen konnte der SSC den Sack zum 25:16 zumachen und den Kampf um die Deutsche Meisterschaft offenhalten. Das fünfte Spiel am Samstag wird zum „Tiebreak“ um die Meisterschaft.

Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet: Anna Pogany (Gold), SSC Palmberg und Jana Franziska Poll (Silber), Allianz MTV Stuttgart.

ssc-intern [OG]


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