SSC Palmberg Schwerin im Finale

7. April 2018
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Es sollte das entscheidende zweite Gewinnspiel für den SSC Palmberg Schwerin werden, um in das Finale der Deutschen Meisterschaft zu kommen. Doch so leicht war die Sache dann doch nicht. Der Pokalsieger Dresdner SC wollte die schwache Leistung vom Dienstag im ersten Spiel der „Best of three“ unbedingt wieder ausbügeln. Der  SSC aber hatte ein Publikum hinter sich, das in der ersten Frauenliga seinesgleichen sucht. So peitschten die Fans  ihre Mannschaft schon vor dem Anpfiff zur Höchstform auf. Anders wäre ein Sieg für viele nicht vorstellbar gewesen.

Doch hier standen sich an diesem Tag zwei Spitzenteams auf Augenhöhe gegenüber. Der erste Aufschlag des Spiels von Jennifer Geerties ging ins Aus. Auch Dresden servierte in s Aus, behauptete jedoch die Führung. Nach der ersten Technischen Auszeit (7:8) übernahm dann der SSC erstmals die Führung zum 9:8. Zuvor hatte Louisa Lippmann für den Ausgleich (8:8) gesorgt. Zwei Blockpunkte des SSC schlossen sich an. Dresden gelang der Ausgleich. Anders herum holte auch der SSC Rückstände immer wieder auf. Besonders heikel wurde es beim Spielstand von 14:18 Mit dem Block von Lauren Barfield war der SSC wieder dran (18:19). Dresdens Coach Alexander Waibl nahm eine Auszeit. Dann servierte Kaisa Alanko für den SSC hervorragende Bälle, die am Ende ausschlaggebend für das Satzergebnis von  25: 21 waren.

Im zweiten Satz setzte der SSC mit Energie und Präzision fort, was er im ersten Satz begonnen hatte. Die im ersten Spiel in Dresden gezeigte Form hatte Beständigkeit auch im zweiten Spiel  am Samstagabend in der ausverkauften Palmberg  Arena. Dank eines starken Aufschlagspiels konnte sich der SSC auf 8:2 absetzen. Als es dann 12:3 stand , machte sich beim DSC Unsicherheit und Frust breit. Fehler häuften sich, so dass der SSC weiter vorpreschen konnte. Beim 21:10 war das Ende absehbar, denn der SSC agierte fehlerlos weiter. Der zweite Satz endete mit 25:14 für den SSC. Der Spielstand: 2:0.

Am härtesten umkämpft war der dritte Satz. Dresden musste dazulegen und tat es auch. Jennifer schlug ins Aus und es stand 1:4. Ein Schnellangriff der Gäste führte zum 3:7. Die Aufholjagd des SSC  begann. Durch Greta Szakmary  glich der SSC aus (11:11). Der eingeschlagene Weg wurde  nicht konsequent fortgesetzt. Der Satz musste abgegeben werden mit 21:25. Neuer Spielstand: 2:1.

Einen guten Einstand  in den vierten Satz erarbeitete sich das Team von Felix Koslowski. Mit 8:2 ging es in die erste Technische Auszeit. Einmal mehr drückte Louisa Lippmann dem Schweriner Spiel ihren Stempel auf. Ihre Angriffe konnte der Gegner nur schwer parieren. Doch auch andere Spielerinnen wie Luna Carocci, Denise Hanke, Lauren Barfield oder Greta Szakmary lieferten  sehr gute Leistungen. Das Satzergebnis 25:13 war eine kollektive Kraftanstrengung sehr zur Freude der 2000 Fans. Sie stimmten zum Schluss in den Gesang „Finale, oh ho ho ho..“ ein.

Als beste Spielerinnen (MVP)wurden ausgezeichnet: Luna Carocci (SSC) und Myrthe Matilde Schoot (DSC)

ssc-intern [ws]

***Ticketinfo***

Der Ticketverkauf beginnt am Montag den 9.4.2018 um 12:00 Uhr an allen bekannten VVK-Stellen und in unserem Online-Ticketshop. Die Sitzplätze sind schon ausverkauft. Es gibt nur noch Stehplatzkarten, solange der Vorrat reicht.


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