SSC Palmberg Schwerin ein überzeugender Deutscher Meister 2017

26. April 2017
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Soviel stand schon vorher fest: Gewinnt der SSC Palmberg Schwerin auch dieses dritte Playoff-Finalspiel  gegen Allianz MTV Stuttgart, dann ist er Deutscher Meister 2017. Doch nur wenige wollten sich festlegen, wie das Spiel  ausgehen könnte. Über die Schweriner PALMBERG ARENA legte sich am Mittwochabend ein Schleier der Hoffnung. Der SSC lüftete ihn in drei Sätzen.

Den besseren Start in dieses Schicksalsspiel erwischte der SSC Palmberg Schwerin. Er ging 4:0 in Führung und veranlasste Stuttgarts Trainer Guillermo Hernandez frühzeitig zu einer Auszeit. Schwerin ging durch Jennifer Geerties mit 8:4 in die erste Technische Auszeit. Es folgte das 9:4 durch eine gute Blockabwehr des SSC. Stuttgart nahm einen Doppelwechsel vor. Schwerin hielt seinen Gegner auf Abstand. Wer einen Fehler machte, sorgte bei der nächsten Gelegenheit für Besserung. So Marie Schölzel, die bei ihrem Angriff im gegnerischen Block hängen blieb und so das 12:9 ermöglichte. Danach blockte sie selber erfolgreich und erzielte das 13:9. Auch Jennifer Geerties tat ihr Bestes für  den Punktestand des SSC. Ihr Aufschlagführte zum 18:14 . Hernandez rief zur Auszeit. Mehr konnte sein Team aber nicht zusetzen. Maren Brinker holte den ersten und  den letzten Punkt dieses Satzes, der mit 25:17 gewonnen wurde.

Arg ging es für die Gäste im zweiten Satz zu. Ihre Kräfte reichten offensichtlich nur bis zur ersten TA (8:7). Schwerin gab die Führung nicht mehr ab, sondern vergrößerte den Vorsprung wieder durch Louisa Lippmann auf 15:8. Über sie liefen die erfolgreichsten Angriffe des SSC. Annahme und Angriff Stuttgarts blieben zu schwach. Das widerspiegelt sich im Satzergebnis: 25:14.

Im dritten Satz behielt Schwerin sein Tempo bei und ließ Stuttgart nicht zur Entfaltung kommen.  Zum ersten und einzigen Mal in diesem Spiel übernahm Allianz beim 2:3 die Führung. Dann war der Akku leer. Maren Brinker schlug zum 25:16 ein. Die Arena mit 2000 Zuschauern feierte  euphorisch seinen Deutschen Meister. „Oh wie ist das schön…“ Stuttgart wurde als Vizemeister geehrt.

Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet: Louisa Lippmann (SSC) mit Gold und Renata Sandor (Stuttgart) mit Silber.


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