Viele Fans sagen, wenn der SSC auch in Stuttgart so einschlägt wie gegen Dresden, könnte er die Punkte mit nach Hause bringen. Aber das muss erst einmal so stattfinden. Stuttgart verharrt mit 22 Punkten auf dem 9. Tabellenplatz und wird es nicht mehr schaffen, sich direkt für die Playoff zu qualifizieren. Das Team um Trainer Guillermo Hernandez hat jedoch die Chance, in den Pre-Playoffs noch ein Ticket für die Playoff zu erwerben. So lautet die Stuttgarter Devise für das Spiel gegen den Schweriner SC „ zusammenzustehen und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung noch Mal alles zu geben.“

Stuttgart konnte sich im Saisonverlauf nur mühsam im Tabellenkarussell bewegen, erwies sich aber mehrfach als Favoritenschreck, so u.a. gegen Aachen, die VolleyStars aus Thüringen und gegen Dresden. Sechs der bisher von Allianz MTV absolvierten 18 Spiele waren Fünf-Satz-Spiele, vier davon zu Gunsten von Stuttgart. Das letzte Match ging mit 3:2 zu Hause gegen Köpenick an die Stuttgarter Mannschaft. Seitdem genoss das Team eine zweiwöchige Spielpause, in der laut eigener Aussage aber hart an der Vorbereitung auf das Match am Sonnabend gearbeitet wurde. Vor allem ging es dem Trainerstab darum, die Verunsicherungen im Aufschlag zu überwinden. Der Schweriner SC kann mit gestärkter Brust nach Stuttgart fahren muss aber auf seine Zuspielerin Danica Radenkovic verzichten. Sie hatte sich im Spiel gegen Dresden verletzt.

Zum letzten Hauptrundenspiel empfängt der Schweriner SC am kommenden Mittwoch (12.3.14) den USC Münster.  Alle Spiele in der 1. Bundesliga werden an diesem Tag um 19.30 Uhr angepfiffen.