Der Schweriner SC trifft als besser platzierte Mannschaft zu Hause (19:00 Uhr) auf den Tabellensechsten Ladies in Black Aachen. Beide Teams haben gerade Spiele ihres Lebens hinter sich. Die Ladies aus Aachen unterlagen am 1. März 2015 im Pokalfinale nach großartigem Kampf nur äußerst knapp dem Top-Favoriten MTV Stuttgart und feierten den Vizepokalsieg zu Recht als historischen Erfolg ihres Vereins. Die Ladies aus Schwerin um Chefcoach Felix Koslowski  schalteten  im Viertelfinale des Challenge Cups den italienischen Tabellenführer Igor Gorgonzola Novara aus und vollbrachten mit dem 3:2-Sieg im Rückspiel am 10. März 2015 ein wahres Husarenstück. Selbst Aachen als Playoff-Gegner des SSC war beeindruckt von dem Schweriner Spiel.  Auf ihrer facebook-Seite gratulierten sie zu der „großartigen Leistung“, deren Ergebnis nicht nur die Qualität von Schwerin unterstreiche, „sondern auch von weiten Teilen der deutschen Bundesliga.“ Doch die Aachenerinnen sind auch nicht ohne. Sie haben nicht zuletzt im Pokalfinale erkennen lassen, dass ihr Kampfgeist stark ausgeprägt ist, wenngleich sie mit Dora Grozer im Außenangriff die einzige deutsche Spielerin im Kader haben. Der Schweriner SC könnte mit einem Sieg  am Sonnabend in der Arena den Boden bereiten für das Erreichen des Halbfinales. Gespielt wird nach dem Modus „Best of three“. Die Termine sind eng gestrickt. Bereits am 18 März muss der SSC in den Aachener Hexenkessel Neuköllner Straße. Da braucht es einen langen Atem und der Fähigkeit, die Energie aus den Spielen im Challenge Cup mit hinüber zu nehmen in die Playoff.

 

Fotos: SSC/Heiden