SSC kassiert 3:1-Niederlage gegen VCW

21. März 2019
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© Pia Krause

Zum vorletzten Punktspiel in der Hauptrunde empfingen die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin am Donnerstagabend die Volleyball-Damen des VC Wiesbaden. Für den SSC stand der zweite Tabellenplatz bereits fest. Wiesbaden muss noch um den achten Platz und damit um die Play off-Teilnahme bangen. Wie wird sich  die Gäste-Mannschaft von Dirk Groß reinhängen in dieses Spiel – die spannende Frage dieses Abends.

Wenigstens einen Punkt aus Schwerin mitzunehmen war das erklärte Ziel von Wiesbaden. So legten sie sich von Beginn an ins Zeug. Mit 7:8 ging es in die erste Technische Auszeit. Dann brachte ein Aufschlagfehler des VC den Ausgleich zum 8:8 und ein Blockpunkt sicherte  dem SSC wieder die Führung. Diese konnte bis zum 16:11 ausgebaut werden, hatte aber keinen Bestand. Annahme- und Aufschlagfehler häuften sich. Plötzlich war Wiesbaden wieder dran und glich zum 23:23 aus. Ein Annahmefehler des SSC war dem vorausgegangen. Mckenzie Adams versuchte im Satzverlauf mehrfach,  die Schwächen wieder auszubügeln. Aber die Gäste erwiesen sich als widerstandsfähig. Den Satzverlust konnte der SSC nicht mehr verhindern. 24:26 hieß es am Ende.

Mehr Entschlossenheit bei den Gästen und Ernüchterung beim Rekordmeister beherrschten den zweiten Satz. Auch hier ging es nicht ohne Fehler in Abwehr und Aufschlag des SSC zu. So setzten sich die Gäste ein wenig ab und führten zur zweiten Technischen Auszeit mit 16:12. Beim Stande von 16:20 brachte Felix Koslowski  Jennifer Geerties und Lauren Barfield ins Spiel. Sofort wurde mehr Druck erzeugt. Ob das ausreichen wird?  Mckenzie  Adams führte den SSC wieder heran( 22:23) und Teamkollegin Drewniok glich zum 24:24 aus. Wieder überließ man die nächsten beiden Punkte den Gästen (24:26). Der Spielstand: 0:2. Für Wiesbaden stand fest: einen Punkt nimmt der VCW wenigstens  mit nach Hause. Das wurde wie ein Sieg gefeiert, denn dieser Punkt kann für die Playoff-Teilnahme wertvoll sein.

Im dritten Satz war zunächst kein Aufbäumen des SSC-Sechsers zu spüren. Nach dem 1:4 Rückstand rief Felix Koslowski schon früh zur Auszeit. Doch der VCW führte zur ersten TA immer noch (7:8). Die Wende leitete Kimberly Drewniok ein mit dem Ausgleich zum 12:12. Nun zog der SSC auf 18:14 davon. Dennoch kamen die Gäste dem SSC noch einmal gefährlich nahe (22:20). Schließlich verwandelte Kimberly den zweiten Satzball zum 25:20-Satzgewinn.

Im vierten Durchgang schien dem SSC-Angriff die Puste auszugehen. Dafür funktionierte die Abwehr des VCW umso erfolgreicher. Auch die Angriffe des Gegners wirkten kraftvoller. Eine geringe Fehlerquote im Aufschlag kam hinzu, so dass Schwerin streckenweise alt aussah. Die Gäste erkämpften sich einen überzeugenden Sieg, den die Schweriner Fans so nicht erwartet hatten. Ihre Enttäuschung war groß nach dem 21:25-Endstand im vierten Satz. Wiesbaden nahm alle drei Punkte mit nach Hause.

Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet: Nathalie Lemmens (Gold), VC Wiesbaden und Mckenzie Adams (Silber),SSC  Palmberg.

 

ssc-intern [ws]


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