Gelingt es den Mädels des SSC, auch dieses Spiel für sich zu entscheiden, würden sie als Halbfinalist im Meisterschaftskampf nach Hause zurück kehren. Wenn das aber nicht passiert, geht es in die Verlängerung. Gespielt wird ja im Modus Best of three. Das dritte Spiel fände dann wieder in Schwerin statt.

In der Saison 2013/14 lief es für beide Teams genau anders herum. Der SSC scheiterte damals zwei Mal an den Ladies in Black aus Aachen. 3:1 endete das Hinspiel am 29. März 2014 für die Ladies in Aachen. 3:0 gewann der SSC im zweiten Spiel am 5. April in Schwerin. Im dritten Spiel am 9 April in Aachen hatten wieder die Ladies mit 3:0 die Nase vorn. Schwerin blieb im Viertelfinale stecken und beendete die Saison auf einem ungewohnten fünften Platz. Diesmal soll es anders werden mit einer neuen spielstarken Mannschaft, die sich bis jetzt auch sehr gut im Europapokal geschlagen hat. „Wir greifen wieder an“, lautet der Slogan des SSC von Saisonbeginn an. Und das bezieht sich nach dem Scheitern im Pokal erst recht auf den Kampf um die Meisterschaft. Der SSC konnte alle drei Saisonvergleiche gegen Aachen gewinnen, zuletzt im Spiel am 14. März in der Arena. Chefcoach Felix Koslowski warnte dennoch vor allzu großer Euphorie nach dem Spiel und sagte: „Wir haben gegen eine Mannschaft gewonnen, die man nie unterschätzen darf.“ Schließlich hatten die Ladies in Black das Pokalfinale erreicht und in dem Entscheidungsspiel gegen Stuttgart eine erstaunlich gute Leistung abgeliefert.

Zu erwarten ist, dass die Ladies am Mittwoch, 19:30 Uhr, hochmotiviert zum Re-Match antreten und ebenso motiviert von ihren Fans angefeuert werden. Die bessere Ausgangslage hat Schwerin mit dem 3:0-Erfolg am vergangenen Sonnabend.