SSC im Halbfinale des CEV Cups

1. März 2018
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Die Ausgangslage vor diesem Spiel war klar: Der SSC musste zwei Sätze gewinnen, um das Halbfinale zu erreichen. Druck löste dieser Zwang nicht aus. Denn es gab ja noch die Chance, den Golden Set zu gewinnen. Der SSC und Pomi Casalmaggiore waren die letzten beiden Mannschaften, die am 1. März ihr Rückspiel im Viertelfinale des CEV Cups ausrichteten. Somit stand auch schon fest, dass der Gegner des SSC im Halbfinale –sollte es soweit kommen – Eczacibasi Vitra Istanbul sein würde. Das war ein zusätzliches Motiv für Felix Koslowski und seine Mädels, die „zweite Sensation“ anzustreben.

Schon der erste Satz ließ erkennen, mit welcher Angriffswucht der SSC zu rechnen hatte. Doch auch die Abwehr des SSC leistete gute Arbeit. Und die Angriffe von Louisa Lippmann und Greta  Szakmary führten zu wichtigen Punkten. So ging der SSC  7:4 in Führung und baute diese aus zum 16:12. Der SSC war taktisch hervorragend eingestellt und präsentierte sich äußerst kämpferisch vor den rund 2000 Zuschauern. Diese applaudierten fleißig. Zwei taktische Auszeiten musste Pomis Trainer Christiano Lucchi nehmen. Das Ende des Satzes bestimmte der SSC auch dank der Treffsicherheit beim Aufschlag. Satz 1 war gewonnen: 25:18.

Der Elan der Schweriner Mannschaft ließ im zweiten Satz nicht nach, doch der Druck durch die Italienerinnen wurde stärker. Diesmal führten sie zur ersten TA 8:6. Lauren Barfield erzielte für den SSC den Anschlusstreffer zum 11:12. Doch dann passierte, was nicht passieren sollte. Annahmefehler und Aufschlagfehler häuften sich zur Satzmitte. Angriffe gingen ins Aus. Der SSC vergab diesen Satz zu leichtfertig, lag mit 17:23 unaufholbar hinten. Zum Schluss stand es 20:25 für die Gäste.

Im dritten Satz waren die Lockerheit und die Geschlossenheit des SSC-Teams wieder da. Jennifer Geerties eröffnete die Punkteschlacht mit dem 1:0 für Schwerin. Louisa Lippmann, Denise Hanke, Beta Dumancic reicherten das Polster an, das zur zweiten TA 16:8 betrug. Lauren Barfield legte eine Aufschlagserie hin, nach der es am Ende 20:8 für Schwerin stand. Beeindruckend in diesem Satz: die fehlerlosen Aufschläge des SSC. Den ersten Satzball (24:13) konnten die Gäste noch abwehren, auch den zweiten, dann verschafften sie mit einem Aufschlagfehler dem SSC den Sieg zum 25:15. Es war geschafft. Der SSC Palmberg ist im Halbfinale des CEV Cups. Die Arena tobte, obwohl das Spiel ja noch nicht zu Ende war.

Entspannt ging es in den vierten Satz. Felix Koslowski gab der Bank nun Spielanteile. Neu im Spiel: Kaisa Alanko, Elisa Lohmann, Marie Schölzel, Martenne Bettendorf und Jelena Oluic. Sie versuchten ihr Bestes, lagen zunächst 4:8 hinten, kämpften sich aber mit ganzer Kraft heran. Ein Ass von Jelena Oluic führte zum Anschlusstreffer 11:12. Schließlich war der Ausgleich da: 13:13. Danach  übernahm der SSC dank einer guten Blockarbeit die Führung. Greta Szakmary und Beta Dumancic gaben kräftige Unterstützung. Pomi  glaubte den Satzgewinn schon in der Tasche zu haben (22:24), da bäumte sich das Team noch einmal auf und brachte den Satz mit 28:26 erfolgreich nach Hause. „Oh, wie ist das schön…“ skandierten die Fans.

ssc-intern [ws]

Tickets für das Halbfinale im CEV Cup gibt es ab Freitag, 02.03.2018 um 12 Uhr in allen bekannten VVK-Stellen oder in unserem Onlineshop.


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